Donnerstag, 4. Juli 2013

Dumm, dümmer, am dümmsten: Handelsblatt rät zum Goldverkauf

In einem Video rät der Handelsblatt-Chefredakteur, Gold jetzt zu verkaufen und in "sichere, verzinsliche Anleihen" zu tauschen.  Das sei nicht nur sozialer, sondern am Ende auch einträglicher.

In welcher Welt lebt ein Handelsblatt-Chefredakteur? Handelsblatt Online Chefredakteur Oliver Stock jedenfalls offenbart in erschreckender Weise perfekt Mainstream-hirngewaschen zu sein.

Im Tages-Video rät der "Experte" jetzt alle Goldbestände zu verkaufen, weil es mit der Wirtschaft wieder aufwärts ginge - was die Daten aus den USA angeblich beweisen. Die Schuldenkrise in der Eurozone würde sich angeblich beruhigen. Dies seien die Gründe, warum der Goldpreis nun fällt. HB-Fazit: Goldreserven ergeben keinen Sinn mehr.

Gipfel der Erkenntnis des HB-Chefredakteurs: Gold wirft keine Zinsen ab. Goldhorter würden auf Zinsen und Erträge verzichten, die "jede andere Sparform erwirtschaftet".

Empfehlung deshalb: Es sei an der Zeit, nun alle Goldbestände zu verkaufen und in "sichere, verzinsliche Anleihen" zu tauschen. Das sei sozialer und am Ende auch einträglicher.

Welche Anleihen angemessen verzinst werden, und welche noch sicher seien, diese Frage beantwortete der etwas fahrig wirkende Chefredakteur vor der Kamera nicht. Auf jeden Fall hätte er ein besseres Kamera-Training verdient - denn sein Auftritt vermittelt eine ungewollte Komik, welche das Video inklusive der Botschaft als witzig erscheinen lässt. Aber es ist wohl ernst gemeint.

>>> http://www.mmnews.de/index.php/gold/13633-hb-gold


Das HB Video:


Kommentare:

JIngo hat gesagt…

Es ist doch nur allzu gut nachvollziehbar.
Es sollte sich jeder mal die Goldpreise angucken über die vergangenen paar Monate, dann wird euch eventuell ein Licht aufgehen. "Abwärts" geht der Fahrstuhl jetzt, und zwar gewaltig.

Gute Nebenwirkung ist auf jeden Fall, dass Rattenfänger der Nährboden für ihre Geschäfte entzogen wird.

Anonym hat gesagt…

Man(n) JIngo hast du ein Wissen - unglaublich