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Mittwoch, 16. Oktober 2013

http://austriawin24.at - Baden-Direkt-Marketing GmbH, Inhaber Kai Gruschke

Der Drahtzieher Kai Gruschke wurde bereits in 2 Artikeln, auch in Verbindung mit dem Wiener Karussell, hier auf unserem Blog erwähnt:
>>> www.zweitadresse.com - Service für Jedermann oder Special-Service für Abzocker und Betrüger?
>>>  Fortsetzung zu zweitadresse.com - Baden Direkt Marketing Salzburg Kai Gruschke, vermutlich einer der Drahtzieher des Wiener Karussells

Heute nehmen wir ein weiteres Projekt von Gruschke unter die Lupe >>> http://austriawin24.at


Baden-Direkt-Marketing GmbH
Abt. AustriaWIN24.at

Münchner Bundesstr. 121a
A-5020 Salzburg
Tel.: Österreich 0800/ 400 505
Tel.: Deutschland 0800/ 589 1353

Die Webpräsenz fungiert laut meiner Recherchen und Informationen lediglich als Adressen-Waschanlage.
Die Gewinne gibt es, trotz Versprechungen, gar nicht!
Ebenso wenig gibt es einen Notar der die Gewinne auslost.

Bei dem Feld - jetzt ganz wichtig - worin man seine persönlichen Daten einträgt, ist der Haken schon im Vorfeld gesetzt!




Damit nimmt man illegalerweise die Entscheidung dem angeblichen Kunden ab, dass er immer angerufen werden will! Das kann jeder selber auf der Webseite überprüfen.
Der Clou warum dieser Haken schon gesetzt ist ist folgender :
Über sogenannte Robot Systeme kann Herr Gruschke die Adressen einpflegen lassen ,alle ordentlich mit Haken gesetzt und mit Pseudo IP Adresse.
Zudem steht dort der Vermerk, dass eine FA.Scoutlet Spieldienste GmbH sich aus Werbezwecken melden wird ,was für ein Zufall dass auch dort der Geschäftsführer Kai Gruschke ist, zusammen mit einem Werner Töpperwein.


Die Adressen bezieht Kai Gruschke illegal über die Website http://www.onlinemaske.com/ilan/ilan.asp?Callcenter_ilan_ver_call_center_ilan_sitesi_callcenter_projeleri=3230&callcenter=Frische%20Vodafone%20Daten%20-%20Gestern%20Angekommen
 

und auch hierüber http://www.onlinemaske.com/ilan/?Callcenter=2 , eine illegale Plattform.

Wir bleiben am Ball!


Update zum 20.02.2014 - Bitte auch den neuen Artikel beachten:

Kai Gruscke ein Gewinnspiel Mafiosi bekommt das große Flattern – Große Reinigungsaktion

Samstag, 21. September 2013

Anklage gegen Luck24: Tausende mit Glücksspiel im Internet abgezockt - die Zampanos des Wiener Karussells

Sie sollen das ganz große Glücksspiel-Rad in Österreich und Deutschland gedreht haben, die Zampanos des sogenannten „Wiener Karussells“. Nun präsentierte Staatsanwalt Markus Berghammer zwei Verdächtigen, den Ex-Machern der Wiener IT-Dienstleisters Luck24 GmbH, die Rechnung.



Tausende mit Glücksspiel im Internet abgezockt

Staatsanwalt wirft heimischer IT-Firma schweren Betrug vor, die Verdächtigen bestreiten.

In der 117 Seiten starken Anklage werden Stefan K. und Robert M., Geschäftsführer und angeblich faktischer Geschäftsführer von Luck24, des schweren gewerbsmäßigen Betruges bezichtigt. Tatzeit: 2007 bis 2011. Der Schaden soll 191,61 Millionen Euro betragen. Die Strafdrohung: bis zu zehn Jahre Haft. Die Vorwürfe werden bestritten. Die Anklage ist nicht rechtskräftig. „Die Zahl der Opfer dürfte gigantisch sein“, sagt Richterin Christina Salzborn zum KURIER. „Es gibt dabei einen sehr starken Deutschland-Bezug.“ Mehrere Tausend Geschädigte, vor allem ältere Semester, sollen betroffen sein. Laut Anklage soll die Luck24 GmbH unbedarfte Bürger zur Teilnahme an angeblich lukrativen Gewinn-Systemen verlockt haben. Es dürfte sich u.a um Spiele wie Top200, Premiumwinner, Spielfox oder EuroChance49 gehandelt haben.

Die Firma behauptet, nur als Kundenverwaltung von Gewinnspiel-Klubs und LottoTippgemeinschaften fungiert zu haben. Laut Salzborn sollten die Opfer u. a. en masse an den 200 besten Internet-Gewinnspielen angemeldet werden. „Bei vielen Gewinnspielen war eine Massen-Anmeldung weder faktisch noch rechtlich möglich“, sagt Salzborn. Zum Teil sollen die Opfer gar nicht angemeldet worden sein, oder nur bei Spielsystemen, die nicht dem Versprochenen entsprachen. Entgegen Zusagen sollen auch Spieleinsätze nicht zurückgezahlt worden sein.

Verteidigung

„Wir werden im Prozess beweisen, dass die Vorwürfe nicht stimmen“, sagt Alexander Schoeller, Verteidiger von Robert M., zum KURIER. „Die Luck24 war nur ein Abwickler und Dienstleister.“ Dass unter den Auftraggebern auch schwarze Schafe waren, könne man Luck24 nicht vorwerfen. Schoeller: „Nicht einmal in der Anklage ist mehr von einem Riesen-Netzwerk und mafiöser Struktur die Rede.“ „Die Luck24 hatte für verschiedene Auftraggeber, die diese Produkte vertrieben haben, die gesamte Abwicklung übernommen“, sagt Martin Nemec, der mit Herbert Eichenseder Luck24-Chef Stefan K. verteidigt. „Sie hat ihrerseits veranlasst, dass Payment-Dienstleister die Einziehung der Gelder durchgeführt haben.“ Es sei nicht wahr, dass sein Mandat Kopf eines Abzock-Karussells ist. Er komme unschuldig zum Handkuss. Die Schadenshöhe sei eine „Fantasie“. Indes wurden K. und M. in einem ersten Prozess wegen Lotto-Betrugs freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Aktuelles in Zahlen: 117 Seitenstark ist die Anklage. Der Vorwurf lautet auf schweren gewerbsmäßigen Betrug. 191,61 Millionen Euro groß soll der Schaden, die Zahl der Geschädigten „gigantisch“ sein.

>>> http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/anklage-gegen-luck24-tausende-mit-gluecksspiel-im-internet-abgezockt/27.028.877