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Freitag, 26. Dezember 2014

Cafe4eck Jahresrückblick 2014 – Juli bis Dezember 2014


Die zweite Jahreshälfte im Cafe4eck war auch ganz großes Kino und so gab es Monat für Monat die brisantesten Artikel die man kaum für möglich gehalten hätte. Vieles wurde uns zugespielt, einiges war schon in unseren Giftschränken abgelegt, der Rest ergab sich aus Recherchen und so fügten sich wie eh und je die Puzzleteile zusammen, die dann aufbereitet und stilvoll in unserem Cafe4eck veröffentlicht wurden. Es könnte noch viel mehr sein aber da es noch einige andere kritische Verbraucherschutz Portale gibt, ist die Masse nicht entscheidend, sondern die Klasse an Qualität und diese werden wir auch für das Jahr 2015 so beibehalten.

An dieser Stelle möchte ich noch GoMoPa und dem Burrenblog für ihre unermüdliche Arbeit im Kampf gegen Betrüger aller Art danken. Die Beständigkeit der Bekämpfung und Aufklärung von Betrüger und ihre Betrugsprojekten, ist ein Garant dafür, dass sich diese Brut von Abzockern nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Denn nur ein schonungsloses Benennen der Betrugspraktiken und deren Hintermännern, macht es auch den Behörden einfacher sich daran die Beamtennase zu stoßen. Manchmal muss man eben etwas nachhelfen, um mit aufklärenden Hintergrundartikeln diese Beamten zum Handeln zu nötigen. Aber das ist aus unserer Sicht eine Notwehr der Zivilcourage und so wird Cafe4eck auch 2015 weiter an der Front gegen Abzocker agieren. In diesem Sinne noch ein guten Start ins neue Jahr 2015!

Cafe4eck – Frank Müller

Der Cafe4eck Jahresrückblick 2014 – Januar bis Juni 2014

Juli:

Das Top Thema im Juli war die Sturz- Geburt von StarAd24, wobei man ja fast sagen kann, dass 2014 das Jahr der Affiliate-Schneeballsysteme war.
Es gab eine regelrechte Schwemme von solchen Programmen und als StarAd24 bei uns Thema wurde, blieb kein Auge trocken. So verwunderte es auch nicht, dass es bis Jahresende eine ganze Serie an Artikeln über StarAd24 bei uns im Cafe4eck zu lesen gab.

StarAd24 (Affiliate Programm) wirbt Networker mit einer Verschwiegenheitserklärung von Rechtsanwalt Gerhard Schüler (100.000 € Vertragsstrafe) für die Prelaunch im August an – unfassbar dreist, hier die exklusiven Fakten!
 
Das zweite Top Thema beschäftigt sich mit einem sehr schwarzen Schaf im Crowdfunding und Crowdinvest Bereich. Genau solche Stories sind der Grund, dass die Rufe nach einer behördlichen Regulierung immer lauter werden. Ob Evisoninvest von Robert Schmalohr oder Icommercials Media Ltd. von Peter Beermann, es ist eine Schande, dass solche Verbrecher noch ungestraft in diesem Bereich abzocken können!

Crowdfunding verkommt zum Tummelplatz für Abzocker – Ein Negativ Beispiel ist Icommercials Media Ltd. von Peter Beermann mit directstartups.com
 
August:

Der August war sehr heiß und so heiß drauf waren auch die StarAd24 Drahtzieher, ihr Affiliate-Schneeballsystem an den Mann und die Frau zu bringen. So verwundert es auch nicht, dass das Top Thema aus dem August wieder StarAd24 war.

Vjeran Bronic als StarAd24 Führungsmittelsmann vs Cafe4eck vs Metzger, Arbeitslose, Hartz 4 Empfänger, Snickers Esser und Cola Lutscher vs MyAdvertisingPays vs EU Steuerbehörden

Das zweite Top Thema ist ein deutsches Paraguay Invest Eco365, das auch von GoMoPa durchleuchtet wurde. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was sich deutsche Rentner, denen ihre magere Rente im Ausland nicht ausreicht, einfallen lassen, um bequem und ohne viel Arbeit an fremder Leute Geld zu kommen.

Sven Langloh erfolgloser Neppworker aus Paraguay auf Abzocke Tour mit seiner Power Passiv Rente Eco365 aus Paraguay
 
September:

Im September gab es urlaubsbedingt nur ein Top Thema und das war die mediale Aufarbeitung von der damals allgegenwärtigen Projekt95pro Abzocke. Natürlich ist dafür kein geringerer als Martin Schranz verantwortlich.

Computerbild und „Die Welt“ warnen jetzt auch vor der Martin Schranz Abzockemasche Projekt95pro und „seiner“ Regal Options und Cedar Finance aus Zypern 

Oktober:

Das Top Thema im Oktober war die Zerschlagung von Marketing Terminal und die Verhaftung von Meik Frankenhauser. Auch wir hatten kontinuierlich seit 2013 über dieses offensichtliche Schneeballsystem Made in Germany berichtet. Im Oktober wurde Dank der Behörden der Schlussakt eingeleitet.

Meik Frankenhauser – Chef von Marketing Terminal - in U-Haft ! Das bittere Ende eines Schneeballsystems „Made in Germany“

Das zweite Top Thema macht uns bekannt mit einem Leipziger der auszog, um auch ein Stück von der Affiliate-Schneeballsystem Schwemme abzubekommen. Aktuell residiert dieser ehemalige Kleinst-Ganove in Asien auf den Philippinen (Cebu) und versucht von dort aus im Verbund mit Immobilien-Betrügern Gelder einzusammeln. Natürlich mit Scheinrenditen und cholerischen Anfällen inklusive.

Investment Posse von CTM Media (Torsten Käster) und eVisioninvest (Robert Schmalohr) – Hohe (Schein)Renditen 100% p.a., Payoneer Kreditkarten und „Bestand“ auf der Insel Cebu (Philippinen) – Achtung das ist keine Satire!
 
November:

Das Top Thema im November belegt eine Person, die nun schon zum zweiten Mal bei uns aufgefallen ist und sich im Finanzsektor vornehmlich mit Forex Geschäften verdingt, die niemals halten, was versprochen wird. Gerade der Forexmarkt ist ein Tummelplatz für Betrüger und dieses Thema auch nur ein Beispiel von vielen.

Bancdeoptions.com (Forex-Abzocke) von Mario Emmrich bietet 100% Rendite-Betrug pro Monat

Das zweite Top Thema ist wieder StarAd24, denn im November wurde den Profis bei StarAd24 die einzige Europäische Bankverbindung aufgekündigt. Was den deutschen Drahtziehern in Thailand aber nicht so viel Sorgen macht, denn dort braucht man im Winter kein Geld für Heizung, hahahaa.

StarAd24 und der plötzliche Bank-Interrupt – Rietumu Bank aus Lettland kündigt StarAd24 Geschäftskonto auf – Verdacht auf illegale Geldgeschäfte waren wohl der wahre Grund! 

Dezember:

Das Top Thema im Dezember ließ der Freitanker Gilde den Sprit am Zapfhahn gefrieren, nein nicht etwa weil die Spritpreise so hoch sind, sondern weil das Schneeballsystem der ominösen Multi-Concept Ltd. kollabiert ist. Auch bei diesem Thema war Cafe4eck der Auslöser für Behördenermittlungen!

Frei-tanken.com Schneeballsystem von Multi-Concept Ltd. nach nur 10 Monaten kollabiert?! – Webseite wurde abgeschaltet und aktuell eine Lügengeschichte per Mail versendet.

Das letzte Top Thema ist ein alter Bekannter, der Betrüger namens Jochen Hagel, der sich nicht scheute, eine absurde Roulette-Abzocke zu verbreiten, um sich damit von den dümmsten der Dummen zu bereichern. Neben der bekannten Forex EA Abzocke muss nun so etwas helfen die kargen Kassen in Spanien aufzufüllen. Ja Spanien ist schon lange sehr teuer geworden, besonders wenn man sich nicht am regulären Arbeitsmarkt verdingen will. Schmarotzertum ist in Spanien unter deutschen Auswanderern daher eine gängige Praxis.

Jochen Hagel (Forexclusiv) ein bekannter Forex EA Abzocker ist wieder aktiv! Jetzt wird mit einem haarsträubenden Roulette System abgezockt - Hagel braucht dafür 60.000 €

Das war also der schonungslose Rückblick auf 2014 aus der Sicht von Cafe4eck!

Samstag, 18. Oktober 2014

Das Schneeballsystem von Meik Frankenhauser (Marketing Terminal GmbH) lässt Anlegerschutz-Anwälte die Hände reiben und Presseleute die Finger wund schreiben

Die Presse und Anlegerschutz-Anwälte auf der Suche nach Geschädigten von Meik Frankenhauser
Seit der regionalen Pressemitteilung der Polizei Schwaben, die vor über einer Woche über ein kollabiertes Schneeballsystem berichtete, ohne Namen der Firma und auch der verhafteten Person zu nennen, ist nach und nach in den letzten Tagen das Interesse an dieser Schneeballsystem Story „Made in Germany“ stark gestiegen. Zuerst nannten wir von Cafe4eck Ross und Reiter, denn die Informationen aus dem Presseartikel der Polizei reichten aus, um 1 und 1 zusammenzuzählen. Siehe Artikel:

Freitag, 10. Oktober 2014 


Mittlerweile haben dann die Süddeutsche Zeitung und der Finanznachrichtendienst GoMoPa nachgezogen und die Story um das Betrugssystem Marketing Terminal aufgegriffen. Während in dem Artikel der Süddeutschen Zeitung eine Geschädigte zu Wort kam um aus ihrer Sicht zu beschreiben, wie man auf so eine Betrugsmasche überhaupt reinfallen konnte, hat GoMoPa die Vergangenheit von Meik Frankenhauser beleuchtet und detailliert die Entstehung von Marketing Terminal beschrieben, sowie das Geschäftsmodell ansich.


Nun findet man schon die ersten Anlegerschutz Anwälte, die seit vorgestern im Netz nach Geschädigten suchen, um ihre Interessen zu vertreten. Aktuell sind es Dr. Schulte und Partner, Dr. Stoll und Kollegen, so wie Dr. Klass, denn immerhin steht jetzt eine Insolvenz an und so hoffen natürlich viele Geschädigte, dass ein Teil der angeblichen 40 Millionen Euro, die Marketing Terminal GmbH eingenommen haben soll, noch von der Staatsanwaltschaft sichergestellt werden konnten. Die Staatsanwaltschaft verfügte ja Kontensperrungen und Beschlagnahmungen von Luxusgütern. Was da im Endeffekt an verwertbaren Finanzen und Gütern übrig bleibt wird man sehen. Noch gibt es da keine Hinweise, wie viel da nun an Werten sichergestellt wurde, denn dies wird wohl erst mit der Insolvenz bekannt werden.

Anwalt24.de akquiriert als erster mit folgenden Artikeln und Hinweisen Geschädigte und so ist auch hier einiges zu erfahren, wobei man noch vermutet, dass es ja wirklich echte Werbekunden gab und noch gibt, die Marketing Terminal für ihre angebotenen Werbekonzepte Gelder bezahlt haben. 

Zitat:

Dazu Rechtsanwalt Dr. Klass, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus München: "Natürlich wird es ein Insolvenzverfahren geben, da es offene Forderungen gegenüber einer eingetragenen Gesellschaft gibt. Ziel ist es die Gläubiger mit den vorhandenen Geld- und Kapitalwerten möglichst schadlos zu halten!" Nicht uninteressant ist dabei für den Münchner Experten, dass auch laufende Einnahmen und zukünftige Einnahmen sowie "elektronische Werte" wie Websites oder Programmierungen zur Insolvenzmasse zählen dürften. Klass: "Das System ist zwar undurchsichtig, aber wenn es Erträge aus Affiliate-Marketing gab, dann sollten diese auch weiterfließen, um den Schaden der Geldgeber zu verkleinern!"
http://www.anwalt24.de/beitraege-news/fachartikel/marketing-terminal-gmbh-moegliche-insolvenz-schon-seit-1-oktober-ein-thema



Wir von Cafe4eck sehen das etwas anders. War es doch von Anfang an ersichtlich, dass es niemals echte Werbekunden geben konnte, die solche Renditen von 100% für vier Monate bis zu 860% pro Jahr möglich machen könnten. Ich wiederhole es immer wieder gerne: Die eierlegende Wollmilchsau ist eine Fiktion aus dem Reich der Fabeln und Mythen. Obwohl viele Marketing Terminal Partner (Mittäter), die dafür gesorgt haben, dass genug zahlende Kundschaft mit in das System einstiegen, schon die Mär von der eierlegenden Wollmichsau zur Passion haben werden lassen. Denn die haben sich ja enorm bereichert und bei einer anfänglichen Einlage von z.B. 5.000 € nach vier Monaten 10.000 € bekamen. Als Beispiel sei mal dieser MT Jünger Arne Mahn mit seiner Webseite online-income.de herangezogen, der fast ausschließlich nur offensichtliche Schneeballprogramme bewirbt (MyAdvertisingPays, Frei-Tanken.com usw.):

Zitat Arne Mahn:

Für das letzte Paket, was ich gekauft habe, hab ich 5.000 Euro bezahlt. Nachdem die Laufzeit von 120 Tagen vorbei war – das war letzte Woche – hab ich 10.000 Euro überwiesen bekommen. Direkt auf mein Giro-Konto. Ohne Umwege.

Kontoauszug von Arne Mahn einem Marketing Terminal Nutznießer!
http://online-income.de/10-000-euro-marketing-terminal/

Wenn man sich die Informationen auf dieser Webseite genauer ansieht, dann ist für mich eines ganz klar, hier ist kein Networker am arbeiten, sondern ein Mittäter und diese Menschen sind mit Schuld daran, dass solche Schneeballsysteme überhaupt funktionieren können. Da gibt es aus unserer Sicht auch kein Wenn und Aber! Diese Menschen müssen auch endlich mal zur Verantwortung gezogen werden, denn sonst wird sich nie was ändern. Wie ich geschrieben habe, der Arne Mahn ist nur ein Beispiel von vielen, der sich mit Marketing Terminal bereichert hat, denn es gab ja auch anfänglich jede Menge an Kopfgeldern, die dann an solche willigen Helfer mit Vorliebe ausbezahlt wurden. Letzter Stand der MT Teilnehmer waren ja über 50 Tausend, wobei nur die fleißigsten richtig belohnt und bei Auszahlungen vorgezogen wurden. Denn es ist ja rechnerisch bei einem Schneeballsystem nur logisch, die, welche am meisten Umsatz/Einnahmen generieren, die honoriert man auch mit dem schnellen Geld. Nur so bekommt man dann auch eine positive Reputation, die von solchen fragwürdigen Vertriebsprofis im Internet überall platziert wird.

Rattenfänger Werbung!

Ende Juni wurde noch fleißig von Arne Mahn geworben!

Man kann wirklich nur hoffen, dass die vielen Nutznießer dieses Marketing Terminal Betrugssystems, nicht auch noch als Geschädigte betrachtet werden und man bei der Kripo Kempten unterscheiden wird, wer wirklich geschädigt wurde und wer Mittäter ist. Folgendes Zitat lässt da ein wenig Hoffnung aufkommen, dass die Justiz endlich mal ein Exempel statuieren wird:

Zitat:

Nach Lage der Dinge wird über die kriminelle Firma zunächst ein Insolvenzverfahren eröffnet. Forderungen müssen dann (entweder in Eigenregie oder über einen Anwalt) zu gegebener Zeit an den Insolvenzverwalter herangetragen, begründet und belegt werden. Alle Geschädigte, die mehr als 5.000 Euro investiert haben, werden außerdem von der Polizei angeschrieben und erhalten einen Anhörungsbogen. Diese Personen sollten die Fragen beantworten und den Anhörungsbogen sodann zurücksenden.

http://www.forum-anlegerschutz.de/warnungen/99-schneeballsystem

Spiegel TV ist auch interessiert, diese Story zu verarbeiten und so erreichte uns auch eine Presseanfrage, die wir beantwortet haben. Die hier schon mehrmals zitierte Quelle forum-anlegerschutz.de hat auch eine Meldung für Spiegel TV veröffentlicht, in der Geschädigte gesucht werden. Da wir auch jede Menge Leser und eine sehr gute Verbreitung durch Google und Co haben, zitiere ich diesen Aufruf:

Zitat:

Spiegel TV sucht Betroffene für Interviews
Es wird darauf hingewiesen, dass aktuell Spiegel TV Geschädigte sucht, die ihre Geschichte vor der Kamera erzählen möchten. Interessierte können sich an Herrn David Peuyn wenden (Tel: 040 30108-554, Mobil 0151 43890988)
.
http://www.forum-anlegerschutz.de/marketing-terminal-gmbh

Zu guter Letzt: Klar, es gibt jede Menge Gerüchte, dass angeblich kaum noch Gelder auf den Konten vorhanden seien und neben dem Teil der Gelder, den man an die obere Spitze der MT Pyramide ja auch ausbezahlt hatte, doch noch große Summen von Meik Frankenhauser beiseite geschafft wurden. Ein Gerücht, das wir auf Cafe4eck wegen Namensnennung und genauer Ortsangabe gelöscht haben, besagt, es solle ein vielfacher Millionen-Betrag in Weitnau vergraben worden sein! Na ja wir werden jedenfalls uns nicht an solchen Gerüchten beteiligen und raten nur jedem Mitwisser, sich an die Kripo Kempten zu wenden.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Der Cafe4eck Jahresrückblick 2013 – Januar bis Juni

Cafe4eck Jahresrückblick Januar bis Juni 2013

Es gab mal mehr oder weniger an Themen und Artikeln (insgesamt 425 Artikel) die hier auf Cafe4eck 2013 veröffentlicht wurden. Immer mit dem Hintergrund der Aufklärung und Warnung vor unseriösen Internetgeschäften und deren Hintermännern. Es gab viele Resonanzen auf unsere Artikel verschiedenster Autoren, die sich in der Kommentarfunktion dann auch widerspiegelten und so war eine ständige Interaktion zwischen Blog und User gegeben. Der Erfolg stellte sich sehr schnell ein, so dass wir Besucherströme verzeichnen konnten, die uns mehr als überraschten. Dank des Admins Insider von der Szene-Insider Community, deren Forum im August leider den Betrieb eingestellt hatte, haben wir noch einen sehr großen Kreis interessierter Leser dazu bekommen und so ist das Jahr 2013 wohl das erfolgreichste Jahr seit Bestehen dieses Projektes. Nachfolgend also eine Rückschau auf die wohl interessantesten Themen und Artikel (statistisch gesehen), wobei nur ein sehr kleiner Teil der Top Themen eines Monats aufgeführt wird, um nicht den Rahmen zu sprengen.

Januar:


Als Top Thema im Januar war die Wiederauferstehung von MoneyPayEurope (MPE), vielen noch als eine der größten Abzocken von Sven Schalbe bekannt. Heute ist er angeblich verschollen, aber seine damaligen Helfershelfer sind weiterhin aktiv und agieren größtenteils aus Thailand. Daher wird dieser Kreis der Betrüger auch die Thailand Connection genannt. Ob ein Michael Manns, Jörg Korte, Jürgen Kaewma, Olaf Sauerbrei, Klaus Schädler und noch einige Andere mehr, sie alle haben nur ein Ziel: Geld anderer Leute einzusammeln mit immer neuen Webseiten, die enorme Renditen versprechen um dann mit dem Geld zu verschwinden.

moneypay-europe.org , moneypay-europe.com , moneypay.biz , bezahl.org - Comeback - Beta

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/01/moneypay-europeorg-comeback-beta.html

Als Nächstes war einer der gerissensten Betrüger Deutschlands, Ulrich Engler, ein Thema, der seinen Gerichtstermin zum 15 Januar bekam und sich für Anlagebetrug in 1300 Fällen verantworten sollte. Heute kann man sagen, das Urteil war passend und mit einer Haftstrafe von 8 Jahren und 6 Monaten ein gutes Zeichen auch für die großen Abzocker, dass man nicht immer glimpflich davon kommen wird. Der Artikel (Titel) war daher im Nachhinein gesehen, noch von einer milderen Strafe ausgegangen, wobei das Urteil noch härter ausgefallen wäre, hätte Engler nicht reinen Tisch gemacht!

Betrüger Ulrich Engler kann mit Milde rechnen

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/01/betruger-ulrich-engler-kann-mit-milde.html

Globale Schneeballsysteme kommen und gehen und meist dauert es sehr lange bis die Behörden dann einen Schlussstrich ziehen und aufräumen können. So auch mit dem Geldumverteilungssystem von Bannersbroker, das aktuell leider immer noch aktiv ist, obwohl im Internet als Scam gebrandmarkt. Weshalb es weiter wichtig bleibt, davor zu warnen. Denn die Masche bleibt stets dieselbe, nur die Namen ändern sich!

Bannersbroker - Neuauflage eines verkappten Schneeballsystems

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/01/bannersbroker-neuauflage-eines.html

Februar:


Das Top Thema und mediale Ereignis des Jahres war wohl der S & K Anlegerskandal und die Razzia bei den Chefs Stephan Schäfer und Jonas Köller, bei der beide verhaftet wurden und letztendlich in Untersuchungshaft landeten. Neben dem Cyberkrieg, der uns schon im letzten Quartal 2012 erwischt hatte, aber dank der guten Google Server keine Auswirkungen hatte, außer dass jetzt unser Traffic mal schnell über 60 Millionen Zugriffe mehr in der Statistik ausweist, war dies doch der dickste Hund, der in der Deutschen Finanzwelt über Jahre geradezu herangezüchtet wurde, weil aller Warnungen von GoMoPa zum Trotz, keine Behörde, Finanzaufsicht oder Presse es wahr haben wollte, dass hier offensichtlicher Betrug gegeben ist. Alle waren sie blind oder geschmiert worden und haben jeden kritischen Hinweis beiseite gewischt, nach dem Motto, was nicht sein darf, darf auch nicht kritisch hinterfragt werden. Nun sitzen die Partybubies der Nation immer noch in U-Haft und die offizielle Schadenssumme beläuft sich schon auf über 200 Millionen Euro. Wie lange es dauert, bis es endlich zu einer Verhandlung kommt und ob da wirklich alles aufgearbeitet wird und auch alle Hintermänner, also die wahren Drahtzieher der beiden Strohmänner Schäfer und Köller, zur Verantwortung gezogen werden, ist noch nicht absehbar. Es bleibt also spannend und auch dramaturgisch interessant, wie der Sprung aus dem Fenster bei einem Gerichtstermin von Stephan Schäfer. Auch wenn die Mainstream Medien sich die Lorbeeren über die Berichterstattung jetzt eingeheimst haben, so war es der Finanznachrichtendienst GoMoPa unter dem CEO Klaus Maurischat, dem es zu verdanken war, dass dieser Skandal in diesem Ausmaße ans Tageslicht kam. Die großen Medien bedienten sich nur von den sehr guten Recherchen und Artikeln, die GoMoPa in kontinuierlicher Weise auf ihrem Portal veröffentlichte.

Kritik an S&K: Millionenklagen gegen GoMoPa und Wirtschaftswoche

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/02/kritik-s-millionenklagen-gegen-gomopa.html

Dass Networker auch mit vermeintlich seriösen Prelaunches mal so richtig auf die Schnauze fallen können, zeigte uns der Somnium Hype der ja in der letzten Jahreshälfte 2012 wie ein Lauffeuer grassierte und viele Networker in ihren Bann gezogen hatte. Nun kam es dann wie es kommen musste, wenn man auf altbekannte Namen wie Stephan Morgenstern als CEO von Somnium angesprungen ist, trotz aller Warnungen und Erfahrungen mit diesem. Die Meldung über die Liquidierung erreichte uns am 13. Februar:

Somnium-Network & Somnium-Games - Worldwide Online Service GmbH wird liquidiert

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/02/somnium-network-somnium-games-worldwide.html

März:


Mit der Angst vor Altersarmut wird ja generell gerne in Abzockerkreisen geworben: So war es auch nicht verwunderlich dass eine Bude Namens Caramba Entertainment Ltd. auch als C24 bekannt, genau sich dieser Masche bediente und auch schon seit einigen Jahren aktiv ist. Auch GoMoPa warnte schon 2008 vor Caramba24. Aktuell wird immer noch auf sehr dreiste Art und Weise Geld eingesammelt, diesmal mit dem Start des seit fünf Jahren angekündigten VAV Programms, was man auch jetzt in Ratenzahlungen anbietet.

c24-4u.com - VAV - Caramba-Entertainment Ltd - alternative Altersvorsorge Abzocke

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/03/httpwwwc24-4ucom-vav-caramba.html

In Panama Registrierte Webseiten sind meist ein erstes Indiz für Abzocke und so war auch der Premium Profit Club (PPC) eines Artikels würdig. Es kam dann heraus, dass Mails von einer deutschen IP versendet wurden und auch die Webseite bei einem deutschen Hoster lag. Mittlerweile gibt es die Abzocker Webseite nicht mehr, was aufzeigt, dass wenn man schon frühzeitig so etwas publik macht und ausführlich davor warnt, die Abzocker dann doch lieber die Fliege machen, ohne groß abkassieren zu können!

Achtung, ABZOCKE! Premium Profit Club (PPC)

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/03/achtung-abzocke-premium-profit-club-ppc.html

April:


Die Thailand Connections Aktivitäten ziehen sich ja durchs ganze Jahr. So kam dann noch eine Webseite zum Vorschein, die im Grunde nur eine in Englisch dargestellte Kopie von MoneyPay-Europe.com war. Aus heutiger Sicht muss man jetzt die bezahl.org benennen, da hier ständig „Bäumchen wechsel Dich“ betrieben wird.

2pay4you.com - Nachahmung von moneypay-europe?

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/04/2pay4youcom-die-auferstehung-von.html

Die gesamten Verflechtungen der Thailand Connection zeigten sich dann im folgenden Artikel sehr gut, wo es um die heute noch aktiven und nicht genehmigten Finanzprojekte der Realprojects 24 Cooperation A.G. und Club24Advantage geht.

Das Firmengeflecht von Realprojects 24 Cooperation A.G. und Club24Advantage

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/04/das-firmengeflecht-von-realprojects-24.html

Dann begegnen wir einem Dauerbetrüger namens Helmut Kalle, der für sehr Viele auch ein Inbegriff für jahrelange und kontinuierliche Betrugsprojekte ist. (Loteria del Mundo, 10MDC und 2012MDC). Mit bürgerlichem Namen soll er Burckhard Übersohn heißen und agiert seit vielen Jahren aus dem asiatischen Raum. Mittlerweile müsste Übersohn schon die 70 Jahre überschritten haben und die Geschichten, warum die Anleger kein Geld erhalten können, sind schon legendär. Ob Krankheiten, Finanzaufsichten, Banksperren und Beschlagnahmungen bis hin zu Kopfgeldjägern war alles dabei.

10mdc.com - 2012mdc - ISA World Ltd - Helmut Kalle / Burkhardt Übersohn, Thailand

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/04/www10mdccom-2012mdc-isa-world-ltd.html

Das Top Thema im April war die offensichtliche Eurospirale Abzocke. Heute steht der Artikel auf Platz acht der zehn meistbesuchten Artikel. Und um etwas die Spannung zu nehmen, dieses Abzocke-Projekt existiert nicht mehr. Webseite weg, Besitzer weg –Geld weg- Geschrei ganz groß. Was wurden wir von den Eurospirale Jüngern der angeblichen wundersamen Geldvermehrung angefeindet. Fast 200 Kommentare breiteten sich bis zum Dezember aus. Nun gibt es einen zweiten Artikel, aber dazu später mehr im Monat November!

eurospirale.com - Gottfried Buchmann, James Loydene - garantierte Rendite?

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/04/eurospiralecom-garantierte-rendite.html

Mai:


Abzocker sind ja teils sehr kreativ und ein Beispiel, was dabei herauskommt, kann man an dem Artikel über die „Universal Private Banking“ begutachten. Die Webseite Uprivatebanking.com war noch in einer Prelaunch Phase bis Juni und ist heute noch aktiv. Einige Networker, denen es egal scheint, für was Sie da werben, sind auch noch aufgelistet. Ist zwar nicht die Regel, aber wer Andere für offensichtliche Abzocken bewirbt, muss das abkönnen und als schlechtes Beispiel für die Networkerbranche herhalten.

Universal Private Banking - uprivatebanking.com - Weltweit 1. Bank im Network Marketing

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/04/universal-private-banking.html

Mit EAs im Forex-Bereich wird ja das Handeln automatisiert, also relativ erleichtert. Nun preisen seit Jahren gewiefte Betrüger immer wieder die Eier legende Wollmilchsau in Form eines EAs an. Das Internet ist geradezu voll mit solchen Verheißungen, ganz automatisch schnell reich zu werden. Daher gilt: Finger weg von solchen oder ähnlichen Angeboten wie AutoBinaryEA.

Die nächste Abzocke ist im Anmarsch - automatische-geldmaschine.com – AutoBinaryEA

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/05/die-nachste-abzocke-ist-im-anmarsch.html

Mit Heimarbeit wurde schon zu Zeiten der Printmedien, als es noch kein Internet gab, abgezockt. Nun ist aber alles noch viel leichter geworden und die Angebote von unseriösen Geschäftemachern auf diesem Sektor übersteigen die der wirklich seriösen Angebote doch gefühlsmäßig um ein Vielfaches. So erschien im Mai das Portal "Heimarbeit - Arbeit von zu Hause aus" im Web und da kräftig dafür gespamt wurde, schauten wir näher hin und so entstand der nachfolgende Artikel mit jeder Menge an Kommentaren, die letztendlich den Drahtzieher dieser Abzocke enttarnten. Es ist der Initiator der Verdienst Flatrate Abzocke aus 2009 Thomas Wos, der nicht müde wird jedes Jahr neue Abzock-Ideen umzusetzen, zwar mit einer sehr kurzen Halbwertzeit, aber dafür beständig beim Bäumchenwechseldich Spiel.

Heimarbeit - Arbeit von zu Hause aus - Vorstartphase - Allgemeine Schweizer Vermoegensverwaltung AG - Wilmington - Torsten Weissmüller

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/05/heimarbeit-arbeit-von-zu-hause-aus.html

Ein Top Thema, das im Szene-Insider damals begann, war die Cash Back Lizenz Abzocke der IC3 ltd unter Hans Peter Posch und der IC3 GmbH von Harald Gietmann aus München. Es hat lange gedauert bis vor einem Zivilgericht das Unrecht erkannt wurde und einige mutige Geschädigte somit ihre Lizenzgebühren hätten zurückfordern können. Nach der erfolgten Insolvenz und Liquidierung dieses Jahres war das mangels Masse aber nicht mehr möglich. So kam es dann zu folgendem Artikel:

IC3 - lokavo.de - Arowana Media GmbH - Hans-Peter Posch unter Betrugsverdacht - Betrugsaffäre um den FDP-Kandidaten

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/05/ic3-lokavode-arowana-media-gmbh-hans.html

Juni:


Ein gutes Beispiel für eine absurde Offline Abzocke, also nur über Spammails und dann per Skype war der Grazer Bierclub von einem Frank Schmidt. Ob da tatsächlich Bierjunkies drauf angesprungen sind, ist schwer vorstellbar aber die Geschichte an sich ist mehr als amüsant.

Grazer Bier Club (Private Interessengemeinschaft) - c / o Frank Schmidt, Jahnstrasse 4, A-8010 Graz

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/06/grazer-bier-club-private.html

MarketingTerminal.de wirbt mit „ÄHNLICH WIE BANNERSBROKER, ABER DEUTSCHES UNTERNEHMEN !“ Da schaut man doch zweimal hin und bis heute tobt in der Kommentarfunktion ein Schlagabtausch der Befürworter und Kritiker.

MarketingTerminal.de , geheimtip24.de - Marketing Terminal Ltd. Meik Frankenhauser, Weitnau - ähnlich wie Bannersbroker

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/06/marketingterminalde-geheimtip24de.html

Wohl mit die größte Kommentar Aktivität mit über 300 Kommentaren hatte der Artikel über FlexKom und Cengiz Ehliz zu verzeichnen. Auch die enormen Zugriffe haben diesen Artikel auf Platz 5 der Top 10 Artikel des Jahres gebracht.

FlexKom - Cengiz Ehliz und die Network-Karriere mit Bernd Seitz als Wasserträger für Deutschland - Seitz und Mattis Werbeagentur GmbH

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/06/flexkom-cengiz-ehliz-und-die-network.html

Das war der erste Teil des Cafe4eck Jahresrückblick 2013!  
Beachtet auch den Cafe4eck Jahresrückblick 2013 – Juli bis Dezember

http://cafe4eck.blogspot.de/2013/12/der-cafe4eck-jahresruckblick-2013-juli.html

Dienstag, 10. Dezember 2013

Hausdurchsuchung bei der TDI Asset Management AG und ihrem selbsternannten Präsidenten (CEO) Ernst Thomas Obermüller.

Nachtrag zum Artikel:

WARNUNG vor der Firma TDI AG – TDI Asset Management AG, Switzerland und deren beiden Vermögensvernichtern Ernst Thomas Obermüller + Waldemar Mazur!!!

Giebenach / Liestal / Basel-Landschaft, 9. Dezember 2013

Wie erwartet, ist der letzte Vorhang für den Abzocker und Rädelsführer der TDI AG, Ernst Thomas Obermüller noch vor Weihnachten gefallen, zur besten Zeit, als er „auf der Bühne stand“. Bis zuletzt hatte er versucht mit gefakten Positivstimmen über sein Schmuddelforum „Wahrheit“ Stimmung zu verbreiten, um die Investoren, die schon seit längerer Zeit um ihre Anlagegelder bangen müssen, in Schach zu halten. Aber seine Rechnung ging nicht auf. Während seine Helfershelfer auf Zuruf weiter emsig wie die Bienen getürkte „Positiveinträge“ in sein Schmuddelforum mit dem sinnigen Namen „Wahrheit“ vornahmen, marschierte indes am vergangenen Freitag, 6. Dezember 2013 nicht etwa Santa Claus bei Obermüller ein, sondern die Staatsanwaltschaft  nahm die Abzockerbude von Thomas Ernst Obermüller in der Bauackerstrasse 7 in CH-4304 Giebenach / Basel-Landschaft auseinander. Bei dieser Hausdurchsuchung wurden reichlich Unterlagen und andere Beweisstücke beschlagnahmt, die für die Unterschlagung bzw. den Betrug an zahlreichen von Obermüller geschädigten Kunden sachdienlich sind.


Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und Bezirksgefängnis Liestal
Rheinstr. 27 in CH-4410 Liestal

Viel besser wäre es aber gewesen, die Staatsanwaltschaft hätte Ernst Thomas Obermüller gleich mit kassiert und hinter Gitter gebracht, um weitergehende Geldvernichtungsaktionen generell zu verhindern. Die Schweiz benötigt solche Dilettanten wie diesen E.T. Obermüller nicht.


Thomas Ernst Obermüller * 11.12.1946


Nun denn, am 11.12.2013 findet dann für Obermüller das Verhör statt. Dieses Datum ist goldrichtig gewählt. Dadurch vergisst Obermüller viele Jahre nicht, dass es „Wahrheit“ war, am Tage seines Geburtstages von der Staatsanwaltschaft zu seinen Schandtaten verhört worden zu sein. Wenn man so will, hat dieses Datum dann möglicherweise eine gewisse „rechtserzieherische“ Wirkung auf Obermüller, womit seine Sinne geschärft werden und sein Unrechtsbewusstsein gestärkt wird.
Bleibt zu hoffen, dass die Eidgenossen dem unrühmlichen Thomas Ernst Obermüller und seinem Vizepräsident Waldemar Mazur generelles Berufsverbot im Finanzsektor verhängen und diese beiden Geldvernichter für die nächsten 10 Jahre aus der Schweiz verweisen (Landesverbot verhängen).



Und was würde der Komiker, Dichter, Komponist, Schauspieler und Entertainer Heinz Erhardt dazu sagen wollen?


"Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen."

Update

11.12.2013 

Razzia bei der TDI AG - Präsident Obermüller musste zum Verhör 

Statt Schampus und Kaviar gab es zum heutigen 67. Geburtstag für Anlageberater Ernst Thomas Obermüller aus Meißenheim in Baden-Württemberg nur Wasser und bohrende Fragen im Verhörraum der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Liestal.




Heute Verhörtermin bei der Staatsanwaltschaft Liestal:
TDI AG-Präsident Thomas Ernst Obermüller (67

Die Schweizer Behörde hatte bereits am vergangenen Freitag (6. Dezember 2013) Obermüllers Finanzanlagefirma Traders Division International Asset Management AG (auch TDI AG genannt) in der Bauackerstraße 7 in dem Baseler Vorort Giebenach auf den Kopf gestellt. Bei der Razzia wurden umfangreiche Unterlagen und andere Beweisstücke sichergestellt, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net aus gutunterrichteten Kreisen erfuhr.
Die Dorfbewohner hatten sich schon über die geheimnisvollen Männer gewundert, die dort mit ihren Attachekoffern aus Autos mit deutschen Kennzeichen stiegen und auf das Gehöft liefen, an dem kein Name auf dem Klingelschild stand. Nur ein kleines "Bilettle mit der Aufschrift TDI Asset Management AG" habe am Eingang gehangen, berichtete ein Dorfbewohner, der mal persönlich nachschaute.

Nicht im Handelregister eingetragen: der neue Firmensitz der TDI Asset Management AG in einer verschlafenen Schweizer Wogngegend in der Bauackerstraße 7 in Giebenach bei Basel © Google Map 



Vor neun Monaten ist Obermüller mit der TDI AG aus dem Bürokomplex im Industriegebiet von Pratteln bei Basel (Netzibodenstraße 34) in das Bauerngehöft umgezogen, ohne den neuen Firmensitz im Handelsregister eintragen zu lassen.
Die TDI Asset Management AG war am 2. April 2009 von Obermüller in Pratteln gegründet worden. Investoren versprach der Anlageberater Renditen von monatlich 84 Prozent. Auf die Frage, wie er das bewerkstellige, soll er gesagt haben, er sei besser als jede Bank.
Dabei verfügte Obermüller, wie sich erst jetzt durch Nachfragen bei der Eidgenössichen Finanzmarktaufsicht FINMA herausstellte, "weder über eine direkte Bewilligung der FINMA für eine Tätigkeit im Finanzbereich noch über die Mitgliedschaft in einer Selbstregulierungsorganisation SRO als Finanzintermediär im Nichtbanken-Bereich."

Auch die deutsche Finanzmarktaufsicht BaFin in Bonn hatte der TDI AG keine Erlaubnis für Bankgeschäfte erteilt.

Spätestens seit Sommer vorigen Jahres kann Obermüller die hohen Ausschüttungen an etliche Investoren, die ihm im Schnitt mehr als 100.000 Euro überwiesen, nicht mehr leisten. Obermüller erfand immer neue Ausreden, warum er nicht auszahlen könne.

Mal habe es eine BaFin-Überprüfung gegeben, mal spielten Banken nicht mit und schließlich seien aufmüpfige Anleger selbst schuld, dass die Obermüller-Geschäfte nicht laufen konnten, weil sie sich öffentlich im Internet beschwert hätten.
Nachdem GoMoPa.net am 22. November 2013 darüber berichtet hat, dass Obermüller mit seiner TDI AG klammheimlich nach Giebenach abgetaucht ist, schickte ein TDI-Geschädigter folgende Nachricht an GoMoPa.net:

Zitat:


Herr Obermüller brüstet sich damit, dass er ein Gegenforum erstellt hat, wo nur positive Berichte veröffentlicht werden.

Ich schrieb auch schon darin mit Fakten. Leider wurde mein Artikel nicht veröffentlicht. Warum auch, ich schrieb ja die Wahrheit.

Wer weiß, wer da schreibt. Herr Obermüller selbst, sein Sohn und vielleicht gekaufte Freunde.

Auch GoMoPa wurde erwähnt. Mündlich lässt Herr Obermüller Äußerungen raus, die haarsträubend sind. Maurischat (Klaus Maurischat ist CEO von GoMoPa.net - Anmerkung der Redaktion) gehört eine aufs Maul et cetera. Da muss man nur Schläger hinschicken. Ich kann nur sagen, dass angeschlagene Hunde bellen.

GoMoPa.net fragte bei der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Liestal an, ob Obermüller beim heutigen Verhör ein Geständnis abgelegt hat oder die Vorwürfe der Anleger auf Veruntreuung zurückwiesen hat.
Staatsanwaltschaftssprecher Thomas Lyssy bat noch um etwas Geduld. Er teilte GoMoPa.net mit: "Danke für Ihren Anruf und Ihre Mail, die ich an die zuständige Abteilung weitergeleitet habe. Sobald ich was höre, melde ich mich bei Ihnen."

Hier nochmals der Link zu GoMoPa: