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Mittwoch, 14. Januar 2015

Die EgoPay Scam Falle hat zugeschnappt – Auszahlungen nicht mehr möglich – Weltweiter Aufruhr im Netzwerk der Ponzisysteme und deren Teilnehmern!

EgoPay hat alle Auszahlungen eingestellt - Millionen Geldbeträge der User veruntreut! 

Der Januar 2015 startet mit einem echten Knall in der Welt der anonymen Zahlungsprozessoren. EgoPay stellte vor kurzem alle Auszahlungen ein und veruntreut die Kundengelder von allen Accounts, darunter auch der eines anderen Zahlungsprozessors namens Payeer der 200.000 $ nicht ausgezahlt bekam. Diese Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer und war der Grund, warum jetzt vermehrt gewarnt wird. So liest man es aktuell auf englischsprachigen Hyip Monitor Webseiten. EgoPay ist mit einer der großen Zahlungsprozessoren. Im Mai 2013 wurde ja der größte Zahlungsprozessor der Welt, Liberty Reserve, von den US-Behörden abgeschaltet und die Hintermänner wurden verhaftet und auch aus heutiger Sicht zum Teil schon abgeurteilt, siehe Link:


EgoPay, als identischer Zahlungsprozessor, füllte diese Lücke sehr schnell mit aus und wurde dadurch ein sehr großer Geldwechsler und Geldverschieber im Internet. Natürlich meist nur für illegale Ponzi, Scam und Forex Anbieter. Seriöse Firmen sucht man unter den Partnern von EgoPay vergeblich. Damit EgoPay nicht dasselbe erleidet wie Liberty Reserve (Abschaltung der Webseite und Verfolgung der Drahtzieher), hat sich EgoPay schon im Februar 2014 von allen US Kunden getrennt, siehe Link:

EgoPay schaltet US-Geschäft ab

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=http%3A%2F%2Fbehindmlm.com%2Fpayment-processors%2Fegopay-shutting-down-us-operations%2F&sandbox=1

Payeer verlor 200.000 $ mit ihrem EgoPay Account
Man weiß natürlich nicht wer hinter EgoPay steckt. Es gibt nur eine Registrierungsnummer auf den Seychellen. Man vermutet sogar, dass der Zahlungsprozessor Payza auch von den EgoPay Machern betrieben wird. Die Webseite von EgoPay ist aktuell noch online, man greift also noch ab, was abzugreifen ist. Viele User berichten das die Auszahlungen seid tagen auf Pending stehen und der Support nicht mehr auf Anfragen reagiert. Die Partner von EgoPay, also tausende Hyips, Forex und Matrix-Cycler Webseiten, haben schon angefangen zu reagieren und EgoPay aus ihren Zahlungsmöglichkeiten kommentarlos entfernt. Tausende kriminelle Webseiten, meist aus Übersee, werden aber jetzt ihre Abzocke-Dienste einstellen müssen, da die nur auf EgoPay ausgelegt waren. Diesen Effekt hatten wir auch bei der Schließung von Liberty Reserve erleben können, was aus unserer Sicht eine der schönsten Begleiterscheinungen war und ist, denn es wird für die kriminellen Ponzibetreiber weltweit immer schwieriger, an die Gelder ihrer potenziellen Opfer zu kommen. Wenn das so weiter geht, haben wir von Cafe4eck bald keine Grundlage mehr zu berichten und zu warnen. Wo soll das denn noch hinführen, etwa ab 2016 ab in den Ruhestand? Ja, das wäre sehr schön aber aus heutiger Sicht doch noch zu schön.

Es werden leider andere Zahlungsprozessoren wie PerfectMoney, SolidTrustPay, Payzaa etc. die Lücke füllen wollen, wobei die meist anonym agierenden und nicht staatlich regulierten, immer ein sehr hohes Risiko bergen, von heute auf morgen dasselbe Schicksal zu erfahren. Im jetzigen Fall von EgoPay kann man aber schon sagen, dass der König der Diebe sich nun an seinen Handlangern in großem Stil bereichert hat. Warum dies jetzt so gelaufen ist, darüber gibt es nur Spekulationen. Im nachfolgenden verweise ich noch auf zwei aktuelle Artikel, die in englischer Sprache veröffentlicht wurden. Eine deutsche Übersetzung bekommt man mit dem Google Übersetzer Tool zu sehen:

EGOPAY SCAM! NICHT KAUFEN EGOPAY USD!

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=http%3A%2F%2Fwww.davidnews.com%2F2015%2F01%2Fegopay-scam-do-not-buy-egopay-usd.html&sandbox=1

EGOPAY - MÖGLICHER SCAM!

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=http%3A%2F%2Fmoney-news-online.com%2Fblog%2F2015%2F01%2F12%2F12012014-cryptostrategy-review-daily-news-hyip-industry%2F%23ep&sandbox=1

Update zum 28.01.2015

GoMoPa hat nun auch einen Artikel über den EgoPay Exit Scam veröffentlicht:

Hat Zahlungsdienstleister EgoPay Kundengelder in Millionenhöhe veruntreut?

(be) - Kunden des elektronischen Zahlungsdienstleisters EgoPay haben seit Wochen keinen Zugriff mehr auf ihre Guthaben. Nun wirft EgoPay dem eigenen Besitzer Amir Aziz vor, Kundengelder in Millionenhöhe für sich abgezweigt zu haben. Doch auch der zurückgetretene Geschäftsführer Tadas Kasputis aus Litauen ist verdächtig. Denn sein Vorgehen ist äußerst intransparent.
Der elektronische Zahlungsdienstleister EgoPay verspricht seinen Kunden (ähnlich wie PayPal) sichere Online-Sofortüberweisungen. Doch seit Ende Dezember hat das Unternehmen eine Reihe von Kundenkonten eingefroren.

Unter den betroffenen Kunden sind so namhafte Unternehmen wie die Bitcoin-Börsen BTC-e und Bitmarket.pl. Mitte Januar sagte die Bitcoin-Börse BTC-e zu CoinDesk, dass EgoPay ihr den Zugriff auf Gelder in Höhe von 80.000 Dollar verweigert.

Doch das Problem war nicht auf das Einfrieren von Kundenkonten beschränkt. EgoPay-Kunden sagten, dass einige der grundlegenden Funktionen bereits seit Ende Dezember nicht mehr korrekt funktionierten.

Am 8. Januar erhielt die slowakische Bitcoin-Börse GOLDUX.com eine Nachricht von EgoPay, wonach ein Teil ihrer Gelder eingefroren worden waren. Die Transaktionen der Börse wurden von EgoPay zu diesem Zeitpunkt nicht mehr abgewickelt. Statt mit "erledigt" markiert zu werden, blieben sie auf "in Bearbeitung".

Auch die Konten anderer EgoPay-Kunden wurden eingefroren. Der Zahlungsdienstleister Payeer verlor den Zugriff auf Gelder in Höhe von 186.000 Dollar und zusätzlich 5.500 Euro, die in einem EgoPay-Konto eingefroren wurden.

Hinzu kam, dass die wenigen Informationen, die EgoPay seinen Kunden bereitstellte, die massiven Probleme im Unternehmen einfach verschwiegen. Eingeloggte Nutzer wurden von EgoPay lediglich darüber informiert, dass es Verzögerungen bei der Abwicklung von Zahlungen gibt:
Update zum 21.03.2015

Die EgoPay Webseite ist schon vor ca. 14 Tagen abgeschaltet worden!

Dienstag, 4. Juni 2013

Nach LIBERTY RESERVE jetzt auch www.ecardone.com, wm-center.com, ebuygold.com und etliche weitere Exchanger und digitale Zahlungsprozessoren beschlagnahmt!

Vor wenigen Tagen befand ich mich auf http://ecardone.com/index.html

Als ich die Seite eben aufsuchen wollte, prangte mir dies entgegen:



Da ich nicht davon ausgehe, daß hier Hacker oder Scherzbolde am Werke waren, vermute ich mal, daß es zum Nachbeben der Liberty-Reserve-Schließung gehören könnte? Ist das nur der Anfang? Oder müssen PayZa und CosmicPay usw. usf. jetzt auch mit amtlichem Besuch rechnen? 

Wer sich in der englischen Sprache nicht so auskennt: Der rote Text heißt sinngemäß:

 Diese Domain (dieser Domainname) wurde beschlagnahmt

Hier noch ein Text aus der Google-Suche, mit dem www.ecardone.com geworben hat:

eCardOne: Liberty Reserve, Bitcoin, Prepaid Card

ecardone.com/?lang=deDiese Seite übersetzen
eCardOne: Liberty Reserve and Bitcoin Exchange, Buy Liberty Reserve, Sell Liberty Reserve, Buy Bitcoin, Sell Bitcoin with Bank Wire, Ukash, Prepaid Card.

Noch Fragen, Kienzle? 

Ja, durchaus. Wie funktionierte denn das Zusammenspiel von LR und ecardone?

Nun, das wurde schon 2009 recht anschaulich beschrieben:

Wie Sie Geld mit eCardOne auf Ihr Liberty Reserve Konto überweisen

Nachzulesen auf dem Blog der Autorin, Susanne Braun, auf
http://www.geld-online-blog.de/tipps-infos/zahlungssysteme/wie-sie-geld-mit-ecardone-auf-ihr-liberty-reserve-konto-ueberweisen/ 

Update (gez. Cafe4Eck)

Weitere Seiten wurden beschlagnahmt und abgestellt!

WM-Center.com
E-Naira.com
ecardone.com
ebuygold.com
getemoney.com
epaymonster.com
instantgoldng.com
jtgold.com
goldnairaexchange,com
superchange.ru
webmoney.co.nz
m-gold.com
goldmediator.com
absolutexchange.eu
mewahgold.com
centregold.ca
electrumx.com
tukarduid.com
entelnova.com
tacoauthrized.com
intexchange.com
ukrnetmoney.com
wmirk.com
nigeriagoldexchanger.com
edealspot.com
duyduychanger.com
magnetic-exchange.com
moneyexchange.vn
abc-ex.net
mi-billetera.com
nicciexchange.com
exhere.com
alertexchanger.com
velaexchange.com
goldexpay.com


PDF von  justice.gov mit weiteren Details >>> Liberty Reserve, et al. Related Exchanger Website Domain Names Redacted Filed Complaint 13CV3565 final with exhibits

siehe auch >>> http://www.justice.gov/usao/nys/pressreleases/May13/LibertyReserveetalDocuments.php

Samstag, 1. Juni 2013

Geldwäsche-Skandal Liberty-Reserve-Coup war jahrelang vorbereitet

Die Zerschlagung der „Bank der Wahl für die Unterwelt“ kam für die breite Öffentlichkeit als Überraschung. Doch die US-Behörden wurden bereits vor Jahren auf den größten Geldwäsche-Ring der Geschichte aufmerksam.

Staatsanwalt Preet Bharara bei der Bekanntgabe des Coups am Mittwoch.
Quelle: Reuters
San Jose. Das Internet-Bezahlsystem Liberty Reserve hat sich schon seit mehreren Jahren im Visier der Ermittler befunden. Erstmals hätten im Jahr 2009 und 2010 Banken verdächtige Transaktionen gemeldet, erklärte der stellvertretende Direktorin der Antidrogenbehörde in Costa Rica, Bernardita Marin, am Freitag.

Daraufhin habe man Untersuchungen eingeleitet, die Staatsanwaltschaft ermittele seit 2011. In diesem Jahr hätten auch die USA Costa Rica über mögliche kriminelle Aktivitäten des Unternehmens informiert, das seinen Sitz in dem mittelamerikanischen Land hatte.

Wie soll die Geldwäsche funktioniert haben?
Nutzer von Liberty Exchange konnten sich gegenseitig online Geld überweisen. Dabei durfte man auch jegliche falsche Angaben zur eigenen Person machen, vom Namen bis zur Adresse - denn Dokumente musste niemand vorzeigen. An der Tagesordnung waren Namen wie „Russia Hackers“ oder „Hacker Account“. Zudem wurden die Überweisungen in der hauseigenen Einheit „LR“ verschickt. Man konnte die Liberty-Reserve-Währung bei mehreren Wechseldiensten kaufen und wieder in offizielle Währungen umtauschen. Mit diesem zweistufigen System waren die Geldströme für Behörden nicht mehr nachzuverfolgen.

Wer waren die Kunden von Liberty Reserve?
Laut Anklage der US-Behörden wurde der Dienst genutzt, um zum Beispiel Einkünfte aus dem Drogenhandel, illegalem Glücksspiel oder Betrugsdelikten zu waschen - aber auch um kriminelle Geschäfte abzuwickeln, etwa wenn man einen Hacker für erbeutete Kreditkarten-Informationen bezahlen wollte. Die Ermittler gehen davon aus, dass so gut wie das gesamte Zahlungsvolumen von rund sechs Milliarden Dollar aus kriminell erworbenen Geldern bestand. Kunden, die durch das Vorgehen der Behörden rechtmäßige Einnahmen verloren haben sollten, wurden aufgerufen, sich zu melden.

Könnten die Geldwechsler einen Hinweis auf die Kunden liefern?
Kaum, denn die empfohlenen Wechseldienste mit Namen wie Swiftexchanger oder AsianaGold gehörten nach Erkenntnissen der Ermittler zum System von Liberty Reserve dazu. Sie waren in Ländern mit lascher Finanz-Aufsicht wie etwa Nigeria oder Vietnam angesiedelt. Die Domainnamen hätten den Betreibern von Liberty Reserve gehört.

Wie verdiente Liberty Reserve mit?
Der Bezahldienst nahm als Kommission ein Prozent des Überweisungsbetrags und erhob zusätzlich eine „Privatsphären-Gebühr“ von 75 US-Cent pro Zahlung. Dafür wurde die Kontonummer des Überweisenden bei Liberty Reserve unkenntlich gemacht.

Was ist der Unterschied zu anderen digitalen Währungen wie Bitcoin?
Auch der Bitcoin ist eine unregulierte künstliche Digitalwährung. Sie wird aber in einem komplizierten und rechenaufwendigen Prozess erstellt, außerdem ist das Bitcoin-Volumen drastisch eingeschränkt, was die Währung unattraktiv für Geldwäsche macht.

Liberty Reserve steht im Mittelpunkt eines der größten Geldwäsche-Skandale der Geschichte. Rund sechs Milliarden Dollar aus dunklen Kanälen und kriminellen Machenschaften weltweit sollen über das System in den Wirtschaftskreislauf geflossen sein. Der Gründer Arthur Budovsky sowie mehrere mutmaßliche Komplizen wurden festgenommen.

Nachdem die Behörden am Mittwoch vom Coup berichtet hatten, sind Online-Währungen unter Druck geraten. Am Freitag hat die größte Börse für die Internetwährung Bitcoin ihre Bestimmungen verschärft. Kunden von Mt. Gox müssen sich ab sofort ausweisen, wenn sie Geld in Bitcoins umtauschen wollen. Einlagen und Abhebungen bleiben weiterhin anonym möglich.

Bei Liberty Reserve war Anonymität oberstes Gebot – selbst wenn ein Nutzer als Verwendungszweck „Für Kokain“ angegeben hatte, oder seine Adresse als „Gefälschte Haupstraße“ war, war ein Umtausch problemlos möglich.

>>> http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/geldwaesche-skandal-liberty-reserve-coup-war-jahrelang-vorbereitet/8284806.html

siehe auch > Liberty Reserve - Owner Arthur Budovsky Belanchuk wegen Verdacht auf Geldwäsche in Spanien verhaftet