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Dienstag, 4. Februar 2014

Die Gebrüder Schmitdlein (Tropmi Payment GmbH) tappten in eine Abofalle der Steuerfahndung Darmstadt

Der satirische Artikel Titel gibt nur wieder, was sich abertausende Abofallen-Geschröpfte Internetuser seit Jahren wünschen würden. Denn es ist schier unglaublich über wieviele Jahre sich dieses Abofallen System der Gebr. Schmitdlein hinzieht, ohne dass der Gesetzgeber es geschafft hat, diesem Treiben der Content Eintreiber ein Ende zu setzten. Daher habe ich neben der fiktiven Schlagzeile mal eben eine fiktive News erstellt, wie es sich in einer Parallelwelt Namens Fiktionland abspielen würde.



Großrazzia bei der Content-Mafia Tropmi Payment GmbH – Andreas Schmitdlein verhaftet 

Schlag gegen die Content-Mafia: 100 Fahnder haben bundesweit Firmen und Wohnungen durchsucht. Darunter auch den Sitz der Tropmi Payment GmbH in der Geschwister-Scholl-Straße 4 in Rüsselsheim. 

Die Fahnder kamen im Morgengrauen: Zeitgleich klingelten Beamte heute Früh an zehn Haus- und Firmentüren. Die SoKo Abofalle und Steuerfahndung, die wegen dem dringenden Tatverdacht von gewerbs-und bandenmäßigem Betrug und Steuerhinterziehung auch Haftbefehle zu vollstrecken hatten, konnten bundesweit zehn Personen festnehmen. Darunter soll sich auch der Geschäftsführer der Tropmi Payment GmbH Andreas Schmitdlein befinden, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt in einer Pressemitteilung herausgab. 

Daneben wurden auch in Österreich und in der Schweiz Häuser und Firmen durchsucht. Die Aktion, an der rund 100 Polizeibeamte, drei Staatsanwälte und 23 Steuerfahnder beteiligt waren, richtete sich gegen die sogenannte Content-Mafia der Gebr. Schmitdlein, die seit Jahren aktiv ist. 

Der Verdacht: Von Rüsselsheim aus hatten die Gebr. Schmitdlein in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Firmengeflecht geschaffen, um im Internet mit der Abofallen Masche, in weit über 100.000 Fällen, ahnungslose Verbraucher abkassieren zu können. Neben diesen Vorwürfen, gibt es auch den begründeten Verdacht von Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. 

Quelle Fiktionlandnachrichten


Wieder zurück in der Realität, stellt man schnell fest, dass auch 2014 die Abofallen wie gewohnt weiter hinter jeder Ecke im Internet lauern und auch, wie aktuell jetzt wieder, bis ins Mailpostfach vordringen kann. Auf Cafe4eck wurde letztens erst im Oktober 2013 die Tropmi Payment GmbH erwähnt: 

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/10/die-tropmi-payment-gmbh-will-geld-fur.html 

Nun landen aber aktuell in vielen Mailkonten wieder Rechnungen von der Tropmi Payment GmbH. Wie die aussehen und auch was der Verbraucherschutz dazu rät, kann man unter folgenden Link nachlesen: 

http://www.mimikama.at/allgemein/e-mail-von-opendownload-bzw-von-der-tropmi-payment-gmbh-erhalten

Fazit: Auf keinen Fall zahlen!

Dienstag, 15. Oktober 2013

Gewerbeauskunft-Zentrale: Staatsanwaltschaft geht gegen Abzocker vor

Bereits viele Unternehmen sind auf die Maschen von Branchenbucheintragsdiensten – wie vor allem der Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE) – hereingefallen. Jetzt ermittelt auch die Staatsanwaltschaft gegen diese dubiose Firma.

Vorsicht vor Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale


Gegen die Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE-Wirtschaftsinformations GmbH) ermittelte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bereits seit einiger Zeit vor allem wegen Betrugsverdachtes. Grund dafür sind Schreiben, die von der äußeren Aufmachung den Eindruck erwecken, als würden sie von einer Behörde stammen und es ginge um die Korrektur von Daten in einem öffentlichen Gewerberegister. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um keinen Korrekturausdruck, sondern einen kostenpflichtigen Basiseintrag zum Preis von 570 Euro für eine Laufzeit von 24 Monaten. Diese Abofalle ist jedoch für einen Laien kaum erkennbar.

 

Gewerbeauskunft-Zentrale: Razzia


Nachdem insgesamt 4500 Selbstständige gegen die Gewerbeauskunft-Zentrale Strafanzeige gestellt haben, führten Polizei und Staatsanwaltschaft eine Razzia laut einer aktuellen Meldung eine Razzia bei insgesamt 16 Unternehmen im Raum Köln durch, die mit diesem Unternehmen kooperiert haben sollen.

 

Selbstständige können in Abofalle geraten


Wir sind gespannt, wie es in dieser Sache nach Abschluss der Ermittlungen weiter geht. Bereits mehrere Gerichte haben hier einen Zahlungsanspruch der Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE) verneint und dabei auf eine Grundsatzentscheidung des BGH vom 26.07.2012 (Az. VII ZR 262/11) berufen. Selbstständige und Gewerbetreibende als Zielgruppe sollten vorsichtig sein und die Formulare der Gewerbeauskunft-Zentrale nicht unterschrieben zurückschicken. Wer auf diese Branchenbuchabzocke hereingefallen ist, sollte nicht einfach zahlen, sondern sich beraten lassen.

 

Bei gerichtlichem Mahnbescheid ist Eile geboten


Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie nicht nur eine gewöhnliche Mahnung der Gewerbeauskunft-Zentrale, sondern sogar einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten haben. Hier ist schnelles Handeln geboten. Gegen den gerichtlichen Mahnbescheid muss binnen 2 Wochen ein Widerspruch eingelegt werden, weil er sonst ohne Prüfung der Rechtslage bestandskräftig wird. Viele Gerichtsentscheidungen sind bislang zu Gunsten der abgezockten Unternehmen ergangen. Die genaue Beurteilung hängt aber von den Umständen des jeweiligen Einzelfalles ab (vor allem dem Layout und dem Wortlaut der jeweiligen Schreiben).

Freitag, 11. Oktober 2013

Bitcoin-Plattform Silk Road - FBI kommt nicht an Bitcoin-Vermögen



Nach der Razzia bei der Bitcoin-Plattform Silk Road versucht das FBI derzeit ohne Erfolg, an das Bitcoin-Vermögen des Betreibers zu kommen. Immerhin handelt es sich dabei um Bitcoins im Wert von rund 80 Millionen Dollar. Aber das Konto des Betreibers ist einfach zu gut verschlüsselt.

Anfang Oktober nahm das FBI den Betreiber der Bitcoin-Börse Silk Road in Gewahrsam. Ihm wird vorgeworfen, Geldwäsche und Drogenhandel über das Portal getätigt zu haben. Doch schon wenige Tage nach der Razzia und der Festnahme von dem Betreiber Ulbricht, muss das FBI die erste Schlappe hinnehmen.

Die Ermittler scheiterten bei dem Versuch, Ulbrichts Bitcoin-Vermögen zu konfiszieren. Ulbricht besitzt rund 600.000 Bitcoins was derzeit in etwa 80 Millionen Dollar sind. Die von Ulbricht gehaltenen Bitcoins entsprechen immerhin ungefähr fünf Prozent aller derzeit existierenden Bitcoins. Die Bitcoins von Ulbricht befinden sich auf einem separat betrieben Konto. Dieses ist jedoch so gut verschlüsselt, dass bis dahin noch nicht darauf zugegriffen werden konnte, sagte ein FBI-Sprecher dem Forbes Magazine.

Das FBI konnte jedoch etwa 26.000 Bitcoins im Wert von rund 3,5 Millionen Dollar sicherstellen. Diese gehören Nutzern von Silk Road, die die Bitcoins von ihrem Konto bereits auf eine Art Ausführungskonto transferiert hatten. Nach Lieferung der gekauften Ware, sollten die Bitcoins an den Verkäufer überschrieben werden. Dieses Ausführungskonto machte es dem FBI einfacher, auf die Bitcoins zuzugreifen, berichtet zerohedge. Nach dem Zugriff transferierte das FBI dann die 26.000 Bitcoins auf ein eigens erstelltes Nutzerkonto.

Auf die Frage, was das FBI mit den Bitcoins machen werde, sagte der Sprecher, man werde sie herunterladen, speichern und bis zum Ende des Prozesses aufbewahren. Was danach passiere sei schwer zu sagen, da es eine neue Situation sei. „Wir werden sie wahrscheinlich liquidieren.“

Die Nutzer, deren Bitcoins beschlagnahmt wurden, werden ihr Geld wahrscheinlich nicht wieder sehen. Allerdings haben die User einen Weg gefunden, sich wenigsten ein bisschen am FBI zu rächen. Es gelang ihnen, das Konto des FBI auszumachen, das angelegt werden musste, um die Bitcoins zu transferieren. An diese Bitcoin Wallet überweisen die User kleinste Bitcoin-Beträge und heften beschimpfende Nachrichten an. Da die Überweisungen anonymisiert sind, kann das FBI keine Rückschlüsse auf die Personen hinter den Beschimpfungen ziehen.