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Montag, 16. September 2013

Hinweise der FMA Liechtenstein

11.09.2013 - Wiederholter Hinweis der FMA betreffend Veranlagungen in physischen Edelmetallen

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein stellt ein vermehrtes Auftreten von Unternehmen mit Domizil in Liechtenstein fest, die verschiedene Modelle zum Handel mit physischem Gold und anderen Edelmetallen entwickelt haben. Sie verkaufen diese Edelmetalle über das Internet oder über Vermittlerunternehmen, insbesondere im deutschsprachigen Ausland, und lagern diese anschliessend in schweizerischen oder liechtensteinischen Lagerunternehmen oder Banken ein.

Die FMA hält dazu fest, dass der Verkauf zusammen mit dem anschliessenden Verwahren der physischen Edelmetalle und das entsprechende Ausweisen der Bestände gegenüber den Anlegern grundsätzlich keine spezialgesetzlich bewilligungspflichtige Tätigkeit darstellt und somit keiner Bewilligung der FMA bedarf. Die Anbieter unterliegen daher diesbezüglich nicht der Aufsicht der FMA. Die Aufsicht der FMA über die Einhaltung des Sorgfaltspflichtrechts bleibt hiervon jedoch unberührt. Folglich haben die Anbieter die Vorgaben des Sorgfaltspflichtrechts entsprechend einzuhalten.

Bei zahlreichen dieser Anlagemodelle erfolgt der Verkauf von physischen Edelmetallen (einmalige Zahlung oder in Form sogenannter „Sparpläne“) ohne tatsächliche Übergabe des Edelmetalls. Die FMA macht darauf aufmerksam, dass bei allfälligen Unregelmässigkeiten seitens des Verkäufers die Herausgabe des physischen Edelmetalls durch den Anleger, allenfalls gerichtlich, durchgesetzt werden muss.

Falls solche Käufe getätigt werden, rät die FMA den Anlegern, die mit derartigen Angeboten verbundenen Nebenkosten (Abschluss- und Verwaltungskosten) genau zu prüfen und mit konventionellen Angeboten zu vergleichen.

http://www.fma-li.li/kundenschutz/warnmeldungen-und-hinweise/hinweise-der-fma-liechtenstein.html

Samstag, 27. Juli 2013

Einfach eine fertige Firma kaufen (premiumprofitclub) - und danach nur noch Geld zählen!

Update zu http://cafe4eck.blogspot.de/search?q=premium+profit+club

Da hätte ich mich doch fast an meinem Frühstücksbrötchen verschluckt, als ich diese Mail öffnete:

Komplette Network Marketing Firma wird verkauft, 5 - 6 stellige Umsätze leicht möglich!

Worum geht es ? 

Haben Sie schon immer von einer eigenen ( Network Marketing ) Firma geträumt ? Sie bieten hier auf ein Projekt, welches erst kürzlich online gegangen ist. Es ist alles fix und fertig eingerichtet incl. Produkt. Ihre einzige Aufgabe ist es, die Seite bekannt zu machen und zu sehen wie die Gelder auf Ihr Konto fließen.
 

Verkauft wird das laufende Projekt incl. Domains und Zugang zum Admin Bereich der integrierten Network Marketing Software. Verkauft wird das Projekt mit 2 Domains: http://premium-profit-club.com und http://premiumprofitclub.com.
Starten Sie jetzt ihr eigenes Network und bauen sich ein monatlich steigendes Einkommen auf. 
Hier schnell mitbieten:
http://goo.gl/U3UgsC

Auf http://www.ebay.de/itm/221258186365?ssPageName=STRK:MESELX:IT&_trksid=p3984.m1555.l2649 steht das Gebot derzeit auf läppischen 201 Euro, ein völlig unangemessener Preis, weil das dumme eBay-Publikum mal wieder nicht in der Lage ist, wahre Werte zu entdecken und dann blitzschnell und erbarmungslos zuzuschlagen. 

Ich werde auf jeden Fall am Montag mit ausgesuchten und visionären  Bankern konferieren und KfW-Kredite beantragen, um das Projekt felsenfest am Markt zu etablieren.




Die Absender-IP 84.38.79.76 ist auf jeden Fall schon einmal aus deutschen Landen... 

PS: Eigentlich bin ich ja ein mitfühlender Mensch. Wahrscheinlich ist das genetisch bedingt, man darf mir das also nicht anlasten. Und weil dem so ist, überkam mich mal wieder das heulende Elend, als ich sah, was die Menschheit mit unserem verkorksten Thorsten Falkito Albers so getrieben hat. Mitleidlos hat man dem visionären Luftblasen-Konstrukteur gezeigt, wo seine Grenzen sind - und nun steht er ohne Geld, ohne Firma und ohne jedes Ansehen da. Aber wohl mit einem Sack Schulden, wobei über die Abmessungen des Sackes bisher keine Angaben an die Öffentlichkeit gedrungen sind.

Wer will es mir da verdenken, wenn ich den Thorsten Falkito Albers mal auf dieses einmalige Angebot aufmerksam gemacht habe. Eine fertige Firma, in der alles funktioniert, ein Marketingplan, den man auch ohne zwölfsemestriges Studium versteht - und vor allem: Das Geld fließt vollautomatisch, wie das Öl in einer Pipeline, genau so, wie sich der Thorsten Albers das immer vorgestellt hat.

Nun muß er nur noch seine @karinglaubtanjesus bezirzen, ihr so viel aus der Haushaltskasse zu leihen, damit er bei ebay erfolgreich mitbieten kann. Sechs Bewerber sind schon rattenscharf auf diese "Firma" - da geht also noch was!

FORTSETZUNG: Die letzte Nacht war Horror pur! Der ständige Spurt zwischen ebay und Kühlschrank setzte mir und meiner physischen und psychischen Gesundheit erheblich zu. Das Gebot bei ebay steht immer noch bei 201 Euro - ich könnte also, mit etwas Glück, für weniger als 300 Euro Firmen-Inhaber werden. Wenn da bloß nicht die 30.000,- Euro Sofort-Kauf-Option wäre...

Aber die durchwachte Nacht hat mir noch eine neue Erkenntnis gebracht! Der Verkäufer, der sich bei ebay "leave.a.legacy" nennt, hat ja noch ein Angebot im Köcher:

Besser als Forex: 800 € täglich mit meinem "Tradingkurs über Binäre Optionen"

Dieser Kurs ist schon für 247 Euro (Sofort-Kauf) zu haben - und den Kaufpreis hätte man nach wenige Stunden schon wieder eingespielt. So macht das Handeln doch Spaß, kein stundenlanges Feilschen um Euro und Zehntel-Cent und Rabatte und Skonti...

Naja, und so ganz nebenbei erfährt man dies: Artikelstandort Frankfurt. Ob er einer persönlichen Abholung in Frankfurt zustimmen wird, wenn ich mein Gebot abgegeben habe? 

Donnerstag, 4. Juli 2013

Dumm, dümmer, am dümmsten: Handelsblatt rät zum Goldverkauf

In einem Video rät der Handelsblatt-Chefredakteur, Gold jetzt zu verkaufen und in "sichere, verzinsliche Anleihen" zu tauschen.  Das sei nicht nur sozialer, sondern am Ende auch einträglicher.

In welcher Welt lebt ein Handelsblatt-Chefredakteur? Handelsblatt Online Chefredakteur Oliver Stock jedenfalls offenbart in erschreckender Weise perfekt Mainstream-hirngewaschen zu sein.

Im Tages-Video rät der "Experte" jetzt alle Goldbestände zu verkaufen, weil es mit der Wirtschaft wieder aufwärts ginge - was die Daten aus den USA angeblich beweisen. Die Schuldenkrise in der Eurozone würde sich angeblich beruhigen. Dies seien die Gründe, warum der Goldpreis nun fällt. HB-Fazit: Goldreserven ergeben keinen Sinn mehr.

Gipfel der Erkenntnis des HB-Chefredakteurs: Gold wirft keine Zinsen ab. Goldhorter würden auf Zinsen und Erträge verzichten, die "jede andere Sparform erwirtschaftet".

Empfehlung deshalb: Es sei an der Zeit, nun alle Goldbestände zu verkaufen und in "sichere, verzinsliche Anleihen" zu tauschen. Das sei sozialer und am Ende auch einträglicher.

Welche Anleihen angemessen verzinst werden, und welche noch sicher seien, diese Frage beantwortete der etwas fahrig wirkende Chefredakteur vor der Kamera nicht. Auf jeden Fall hätte er ein besseres Kamera-Training verdient - denn sein Auftritt vermittelt eine ungewollte Komik, welche das Video inklusive der Botschaft als witzig erscheinen lässt. Aber es ist wohl ernst gemeint.

>>> http://www.mmnews.de/index.php/gold/13633-hb-gold


Das HB Video: