Aktuell wird wieder ziemlich massiv für das angebliche Wundermittelchen Miracle Mineral Supplement, kurz MMS genannt, gekeult, das angeblich Aids, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, sämtliche Krebsarten und etliche weitere Krankheiten heilen soll.
Doch Pustekuchen, in Wirklichkeit ist das Zeug hochgradig gefährlich, wie auch ein aktueller Bericht bei Visite bestätigt. Auch in der Vergangenheit gab es Berichte über Verätzungen, wie Kinder vergiftet wurden, etc. Aber das ist doch kein Wunder, wenn man sieht was in MMS enthalten ist, wie Kloreiniger, Rohrreiniger. Das enthaltene Calciumhypochlorit reagiert äusserst heftig auf Magensäure, dann entsteht Chlorgas worüber sich auch die Lunge sehr freut.
Doch der Reihe nach - folgende Email ist aktuell im Umlauf:
-------Originalmeldung-------
Von: Eine neue Dimension für die Gesundheit < info@mms-das-zaubermineral.ch >
Datum: 25.04.2014 22:27:25
An: xxxxxx
Betreff: Das medizinische Wunder MMS ist wieder lieferbar!!!
„Für AIDS, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, die meisten Krebsformen und viele weitere ernste Erkrankungen gibt es nun eine Lösung.“
Jim Humble
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MMS Miracle Mineral Supplement
Das Wundermineral
Eine seit Jahrzehnten für die Desinfektion von Trinkwasser eingesetzte Chemikalie erweist sich als vielleicht stärkstes Antibiotikum für den Menschen. Was zur Hoffnung Millionen Kranker werden könnte, wird von offizieller Seite jedoch bewusst totgeschwiegen.
Um was genau geht es?
Lesen Sie selbst, was der Entdecker schreibt:
„Es geht um eine Entdeckung, die ich „Miracle Mineral Supplement“ oder kurz „MMS“ genannt habe. Es handelt sich um ein Mittel, das Ihnen vielleicht in ganz kurzer Zeit helfen kann, wieder gesund zu werden.
Tausende Menschen haben das MMS jetzt schon gekauft und nehmen es – mit hervorragenden Resultaten. Alle möglichen Krankheiten sind so bereits geheilt worden, und viele haben mir von ihrem Erfolg berichtet. Ich habe in Amerika und Afrika tausende von Menschen gesund werden sehen, und ebenso in Mexiko.
Wahrscheinlich bin ich in der glücklichen Position, mehr Menschen genesen gesehen zu haben, als jeder andere auf der Welt, und ich hoffe, dass sich im Laufe der Zeit Menschen finden werden, die meine Methoden noch bei weitem verbessern,“ schreibt Jim Humble, der Entdecker von MMS.
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Weiter führt er aus:
„Für AIDS, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, die meisten Krebsformen und viele weitere ernste Erkrankungen gibt es nun eine Lösung. Zahlreiche Krankheiten lassen sich jetzt erfolgreich bekämpfen*. In Afrika nahmen mehr als 75.000 Menschen an verschiedenen Praxistests teil, im Rahmen derer Sie
das Mineralienpräparat „MMS“ erhielten.
Die Regierung von Malawi führte unabhängig davon auch eigene Testreihen mit MMS durch. Die Heilungsquote lag bei 99 Prozent. Über 60 Prozent der in Uganda behandelten AIDS-Kranken waren binnen drei Tagen symptomfrei, 98 Prozent innerhalb von einem Monat. Über 90 Prozent der behandelten Malariapatienten waren innerhalb von vier bis acht Stunden wieder gesund. Auch dutzende weitere Erkrankungen konnten erfolgreich behandelt und können dank dieser neuen Mineralienlösung
künftig in Schach gehalten werden.
Das Mineralienpräparat hilft auch gegen Erkältungen, Grippe, Lungenentzündung, Halsschmerzen, Warzen, Entzündungen im Mundraum und selbst bei entzündeten Zähnen (MMS ist bislang das einzige Mittel, das Zahnentzündungen bekämpfen und sogar heilen kann).
Als Erfinder bin ich der Ansicht, dass diese Informationen zu wichtig sind, als dass eine einzelne Person oder Gruppe die alleinige Kontrolle über das Mittel haben sollte.“
Jim Humble Zitatende
Das medizinische Wunder MMS ist wieder lieferbar!!!
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Jim Humble „MMS - Der Durchbruch“ Teil 1
Jim Humble schreibt dazu:
"Als Erfinder bin ich der Ansicht, dass diese Informationen zu wichtig sind, als dass eine einzelne Person oder Gruppe die alleinige Kontrolle über das Mittel haben sollte. Der erste Teil meines Buches „MMS – der Durchbruch“ gibt Einblick in meine Entdeckung. Weltweit werden zahlreiche medizinische Fakten unterdrückt und zurückgehalten. Die hier gegebenen Informationen dürfen daher keinesfalls dasselbe Schicksal erleiden. Im Buch erzähle ich, wie ich das MMS entdeckte und wie man es richtig anwendet. Dieses Buch könnte Ihr Leben retten.
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Referenzen
Thomas B.
Ich selbst nehme jetzt in regelmäßigen Abständen MMS (seit Januar 2010). Bei Entzündungserscheinungen (Ohren-Nebenhöhlen) brauche ich kein Antibiotika mehr nehmen! Meine Gelenkschmerzen sind weg! Bei meiner Tochter (9 Jahre) waren innerhalb von 5 Tagen (Fußbäder 2x täglich) alle Dornwarzen am Fuß verschwunden.
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Hallo,
ich bin Arzt in einem Deutschen Krankenhaus und habe mit MMS 17 Krebspatienten in diesem geheilt, teilweise Menschen im Endstadium. Wenn das rauskäme, verlöre ich meinen Job und käme vermutlich ins Gefängnis! Bitte veröffentlichen Sie diesen Erfahrungsbericht, vielleicht überzeugt es andere Menschen ja, sich den letzten Ruck zu geben, es wenigstens auszuprobieren!
Vielen Dank!
Doc
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Marina
Ich habe MMS jetzt bereits 2 Mal bei meinen grippalen Infekten eingesetzt und ich muss sagen: Bin total begeistert! Meine Halsschmerzen gingen innerhalb eines Tages weg (normalerweise
kämpfe ich mich damit bis zu 14 Tage ab!). Am nächsten Tag hat sich auch der Schnupfen gebessert und nach 4 Tagen war ich symptomfrei. Sowas habe ich vorher mit zig teuren Medikamente und Antibiotika noch nicht erlebt! Danke schön!
(P.S.:Mir ist nach der Einnahme noch nie übel gewesen)
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Bernd S.
Ich litt an einer HP-positiven, erosiven Gastritis. Der Helicobacter war schon vom Vorbesitzer her resistent gegen jegliche Antibiotika-Therapie und ich war der Verzweiflung nahe, weil auch die Gastritis nicht zu heilen war, solange der HP vorhanden war. Rein zufällig las ich im Internet einen Artikel, der mich mit der Möglichkeit einer MMS-Therapie bekannt machte.
Ich habe es versucht, mit 4 Tropfen Chlordioxid zu 12 Tropfen Essig-Essenz beginnend, dann steigernd auf 8 Tropfen
Chlordioxid ebenfalls mit Essig-Essenz im Mischungsverhältnis 1:3. Dies aufgelöst in 0,5 l Wasser, direkt nach dem Mittagessen, über fünf Tage hinweg. Dann 10 Tage Pause und danach nochmal die gleiche Prozedur.
Und nun kann der Helicobacter nicht mehr behaupten, gegen alles resistent zu werden. Er ist tot! Allerdings habe ich mit Verärgerung erkennen müssen, wie die Ärzte uns über den Tisch ziehen. Es ist gewissenlos, wenn Ärzte den Patienten sich über Monate und Jahre quälen lassen, obwohl es ein wirksames Mittel gibt. Ich glaube nämlich nicht, dass den Ärzten MMS unbekannt ist. Angesichts der hohen Zahl von Helicobacter-Leidenden halte ich das Schweigen der Ärzte für einen Skandal.
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Karla
Ich nehme MMS schon 2 Jahre, da ich ein schlechtes Immunsystem habe, schrei ich bei jeder Grippe hier. Nun ich nehme es nicht regelmäßig. Doch die letzte Grippe, habe ich überstanden. Ohne MMS bestimmt nicht!
Freitag Abend ging es los...ich bekam Schüttelfrost, war mir einen mal ganz schlapp und Herzrassen. Arzt kannte ich noch nicht, war erst neu in der Stadt, eine Aspirin für die Kopfschmerzen und Fieber 40 grd. Nun ich schleppte mich ins Bad, kaltes Wasser, dann einen Tee. Das Fieber ging nicht runter, Schüttelfrost.
Da fiel mir MMS ein..klar du hast es im Kühlschrank...also jetzt die grosse Hammerkur....mir wars egal..so schitt
ging es mir. Mutig wie ich war..10 Tropfen...auf Kamillentee....am frühen Morgen, vorher noch 2 Toast und wieder
ins Bett. Nichts...musste nur öfters auf das WC...pieseln...jede Menge...Fieber und Schüttelfrost noch da..und mir war schlecht.
2.Runde ...Nachmittag ...13 Tropfen......halbe Stunde...dann gings los....ich gerade so schnell wie es ging aufs Wc…oh
das war eine Abfahrt.....vor dem Gesicht der Eimer unter mir das Wc....alles raus aus mir... 10 Kilo leichter so fühlte ich
mich...ab ins Bett...fertig und kaputt...habe dann durchgeschlafen bis nächsten Morgen.
Ja und da fühlte ich mich wie neu geboren, echt ohne Sch... mir tat der Hals und der Kopf nicht mehr weh, fühlte mich leicht.
Ich hatte mich übers Wochenende selbst geheilt.
Das war nicht der einzigste Fall....ich bin gelernte Zahnarzthelferin...war mal in Spanien in Urlaub..hatte mein MMS mit für Notfall..hilft auch gut gegen Moskitostiche. Hatte Zahnschmerzen..Karies in einem Zahn, wollte dort nicht zu einem
Zahnarzt und hatte schon so einen fauligen Geschmack von dem Zahn, da habe ich mir dort ne Spritze aus der Farmacia geholt und in meinen Zahn MMS gespritzt, da wo die Karies zu sehen war. Es zischte und qualmte, tolles Schauspiel, ja und was soll ich Euch sagen, der Zahn tat nicht mehr weh und stank auch nicht mehr.
In Deutschland hat der Zahnarzt nur gestaunt ohne bohren hat den Zahn zu gemacht und habe heute noch Ruhe.
Zur Zeit habe ich auch Hautproblem, Leberflecken entzünden sich, wenn ich die mit MMS betupfe, guter Erfolg, die Flecken verkrusten und werden heller, meist fallen sie einfach ab… Selbst meinen Fußpilz habe ich jetzt im Griff…Fußbad 20 Tropfen rein..20 Min baden...wunderbar..pur zwischen die Zehen...nichts juckt...alles weg...
Ich nehme MMS zum desinfizieren...im Bad in der Küche....die Spüllappen weiche ich damit ein... Selbst meinen Hefepilz,
der mich fasst geschafft hat,den habe ich im Griff. Ich habe chronisches Rheuma...da habe ich noch zu tun...es ist nicht
schlimmer geworden, ist auch noch nicht weg...das habe ich schon seit meinem 13. Lebensjahr. Ich bleibe dran und werde Euch berichten.
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* Nach Aussagen Betroffener und Erfahrungen von Ärzten und wirkt MMS gut bei:
Augenerkrankungen und Sehstörungen, Bakterielle Prostatitis, Bandwurminfektionen, Basaliom, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Bazin Krankheit Bartonellose, Beta - Thalassämie minor, Beschwerden nach Transplantationen, bipolare Störungen
Blasenerkrankungen, Blutkrankheiten, Blutschwamm, Borreliose, Bronchitis, Brustkrebs, Brustentzündungen, Candidamykose, Chronik Pelvic Pain Syndrome CPPS, chronische
Depression (Dysthymie) , chronisches Müdigkeitssyndrom, chronische Nierenerkrankungen, chronische lymphatische Leukämie, chronische Fettsucht, Colitis ulcerosa, cystische Fibrose
Darmerkrankungen, Dengue Fieber, Denk-, Konzentrations- und Gedächnisstörungen, Depressionen, Diabetes mellitus Typ 1 und 2, Dickdarmerkrankungen, Diverticulitis, Durchfall
Durchblutungsstörungen, Ekzeme, Emphysem, Erkältungen, Erkrankungen während der Schwangerschaft
Erythema nodosum, Fibromyalgie, Fieber, Gelbfieber, Geschlechtserkrankungen (auch Gonorrhoe und Syphillis)
Gicht, Grippe, Gürtelrose, Gehörverluste, Haarprobleme, Harnleitererkrankungen, Hautunreinheiten
Hautausschlag, Hämorrhoiden, Hauterkrankungen, Hefeinfektionen, Helicobacterbefall, Hepatitis, Herpes labialis und Herpes zoster, Herzklopfen, Herzrhytmusstörungen, Herzkrankheiten, Herzinfarkt, idiomatische Herzmuskelerweiterung, Heuschnupfen, Hirnhautentzündung , Hornhaut, HIV, HPV Viren (Warzen), Hypophysentumore, Immunschwäche, Infektionen (aller Arten), Ischialgie, Karpaltunnelsyndrom, Katarakt, Katzenhaarallergie, Kiefererkrankungen, Knochen, Muskel
und Bindegewebsschmerzen, Knochenkrebs, Kopfschmerzen, Kondomen, Krämpfe, Krampfadern, Krebsarten, Lebensmittelvergiftung, Lebererkrankungen, Lähmungen, Leishmaniose, Lepra, Leukämie, Leukozytose, Lungenentzündung , Lungenprobleme, Lupus erythematodes, Lymphome, Magenerkrankungen, Magen Darm Infekt, Magengeschwüre, Magenkrämpfe, Malaria, Megaösophagus, Melanom, Meningitis, Metastasen in Knochen, Migräne, Morbus Crohn, Morbus Cushing, Morgellonskrankheit , MRSA, Mückenstiche, Müdigkeit
Multiples Myelom (Plasmozytom) , Multiple Sklerose, Mundgeruch, Muskelverspannung, Myasthenia gravis, Mykolasmenerkrankungen, Myom, Nagelerkrankungen, Narbenproblemen, Nasenbluten, Nervosität
nervös zuckende, krampfende Beine, Nierenerkrankungen, Nierenversagen, Nierenentzündungen, Nierensteine, Neurodermitis, Ödeme, offene Beine, Ösophaguserkrankungen, Ohrenerkrankungen, Ohrenschmerzen, Osteopenie, Osteoporose, Osteosarkom, Ovarialzystw, Parasitenbefall (auch bei Haustieren)
Parkinson Krankheit, Parvovirus, Pfeifferisches Drüsenfieber , Pickel, Pilzbefall der Nasennebenhölen
Pilzerkrankungen, Prostataerkrankungen, Psoriasis, Q Fieber, Restless Legs, Reizblase, Reizdarm, Retinoblastom, Röteln, Ruhr, Rückenproblemen, Sarkoidose, Scharlach, Schildrüsenerkrankungen, Schlaflosigkeit, Schleimbeutelentzündung, Schuppenflechte, Schwäche, Körperliche, Schwermetallbelastungen, Skoliose, Sinusitis, Shigellose (Ruhr), Sodbrennen, Spinalstenose , Spannungskopfschmerzen, Spondylitis ankylosans (M. Bechterew), Stimmlippenlähmumg, Stirnhöhlenentzündung, TBC, Tetanus, Thrombozytopenie, Tinnitus, Tonsillitis, Transplantation vermieden oder Beschwerden danach Trigeminusneuralgie, Tumor, neuro endokriner Tumore, krebsartige und nicht krebsartige, Thypus, Übergewicht, übersensible Reaktion auf verschiedenste Substanzen, Übelkeit, Verbrennung, Verdauungsschwierigkeiten, Vergiftungen, Vorhofflimmern, Warzen, Wegenersche Granulomatose, Wetterempfindlichkeit, Windpocken, Zahnfleischerkrankungen, Zahnfleischbluten, Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, Zirrhose
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Impressum
Luxusline LTD.
APT 390 Chynoweth House
Trevissome Park Truro Blackwater
United Kingdom
Truro TR4 8UN
United Kingdom
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Egal welche Verbrecher Firma dies vertreibt, alle MMS Produkte sind hochgradig Gesundheitsschädigend! |
Im deutschsprachigen Internet wird MMS auch von einem Lothar Paulus über mehrere Webseiten vertrieben. Der anscheinend von Ibiza aus operierende Paulus ist Inhaber der auf Ibiza ansässigen Firma "vitalundfitmit100 S.L.". Interessanterweise vertreibt Paulus MMS-Produkte, die mit dem Gefahrensymbol "Xn" (harmful) gekennzeichnet sind. Mit der Gefahrenbezeichnung Xn werden gesundheitsschädliche Stoffe gekennzeichnet, die beim Verschlucken, Einatmen oder sogar durch Aufnahme über die Haut akute oder chronische Gesundheitsschäden hervorrufen können. Typische Produkte dieser Art können beispielsweise WC-Reiniger sein.
Ebenfalls von Spanien aus bewirbt der Deutsche Andreas Ludwig Kalcker MMS. Kalcker soll 2011 für kurze Zeit wegen MMS in Spanien verhaftet worden sein.
Erneute aktuelle Warnung bei Visite auf NDR am 22. April 2014:
Gefährliches "Wundermittel" MMSQuelle und Video - http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ernaehrung/mms101.html
Im Internet wird sie als "Geheimtipp" und "Wundermittel" gehandelt: „Miracle Mineral Solution“ (wundersames Mineralstofflösung), kurz MMS. Nicht wenige Kranke fallen auf die dubiosen Versprechungen der Anbieter herein und bestellen die zwei kleinen Fläschchen, deren Inhalt nicht nur gegen Grippe und Blasenentzündung helfen, sondern sogar Krebs und Malaria heilen soll - natürlich ohne Nebenwirkungen. Doch Experten raten dringend vor der Einnahme ab, denn der Inhalt der beiden Fläschchen ist alles andere als harmlos.
Woraus besteht MMS?
Mischt man die Flüssigkeiten - wie vorgegeben - tropfenweise und verdünnt sie mit Wasser, erhält man eine gelbliche Tinktur, die nicht von ungefähr durchdringend nach Schwimmbad riecht: In der ersten Flasche befindet sich die Chemikalie Natriumchlorit (NaClO2), nicht zu verwechseln mit dem Kochsalz Natriumchlorid (NaCl). Diese aggressive Verbindung von Chlor und Sauerstoff in Verbindung mit Natrium hat eine reizende, in hoher Konzentration sogar ätzende Wirkung, ist weltweit als sehr giftig und umweltgefährdend klassifiziert.
In der zweiten Flasche befindet sich eine Säure. Gibt man sie hinzu, entsteht das gelbliche Chlordioxid, eine hoch reaktive Verbindung, die in der Industrie als Bleich- und Desinfektionsmittel verwendet wird. Nimmt man Chlordioxid in den Körper auf, greift es im Magen-Darm-Trakt die Schleimhäute an. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Trinken von Desinfektionsmittel oder Rohrreiniger.
Luftnot, Übelkeit und Erbrechen
Kein Wunder also, dass sich auch im Internet Berichte über erschreckende Auswirkungen der angeblich heilenden MMS-Tropfen häufen. Sie reichen von unerträglichen Kopfschmerzen über Übelkeit und Durchfälle bis hin zu schwarzem Urin. Auch in den Giftnotrufzentralen sind solche heftigen Fälle bekannt, meist mit Luftnot, Übelkeit, Erbrechen oder anderen Magen-Darm-Problemen.
Der Erfinder der MMS-Tropfen bezeichnet Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach Einnahme des Präparates als gutes Zeichen, dass die MMS-Tropfen wirken. Mediziner sind über solche Aussagen entsetzt, denn dabei handelt es sich um Anzeichen einer Vergiftung. Und nicht nur im Verdauungstrakt können die Tropfen Schaden anrichten: Die aus der Flüssigkeit austretenden Gase greifen auch die Lunge an und führen zu starker Atemnot. Auch solche Fälle sind in den Giftnotrufzentralen bekannt.
Wissenschaftlicher Nachweis für Wirkung fehlt
Einen wissenschaftlichen Nachweis einer Wirksamkeit von Chlordioxid gegen Krankheiten gibt es dagegen nicht - weder gegen Krebs oder Malaria noch gegen Grippe oder Rückenschmerzen. Experten sehen hinter positiven Berichten über MMS-Tropfen deshalb einzig einen Placebo-Effekt. Das bedeutet, dass die Anwender der Meinung sind, eine Besserung zu verspüren, nachdem sie die Tropfen eingenommen haben - völlig unabhängig von den tatsächlichen Inhaltsstoffen. Anders als die Wirkung, ist die Gefahr durch die Tropfen aber real und nicht zu unterschätzen.
Interviewpartner im Beitrag:
PD Dr. med. Andreas Schaper, Stellvertretender Leiter
Dr. rer. medic. Guido Kaiser
Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord)
Dr. Klaus Richter
Bundesinstitut für Risikobewertung
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Es wird ja bereits jahrelang vor Miracle Mineral Supplement gewarnt und es ist unbegreiflich, wie das Giftzeugs noch weiter vertickert werden darf. Das ganze I-Net ist voll mit Warnungen, hier noch ein paar Fundstücke:
- Drahtzieher,Abzocker und ihre nützlichen Idioten im Milliardengeschäft Medizin - MMS - ein krasser Fall von völliger Idiotie
- Miracle Mineral Supplement: Hände weg von konzentrierter Bleiche
- Chlorreiniger als Wundermedizin verkauft: Razzia bei Münchner Arzt
- "Miracle Mineral Supplement": BfR warnt vor angeblichem Wundermittel
und etliche weitere....
Fazit: Wer sich so viel Wunder versprechen lässt, der muss sich nicht wundern, wenn später seine Taschen leer sind und trotzdem nichts bewirkt wird. Eine Luxusline ist immer für jene gut, die sich die Wunder bezahlen lassen!
Update zum 01.06.2014
BfArM warnt vor der Anwendung von „Miracle Mineral Supplement“ als ArzneimittelDas Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt Patientinnen und Patienten vor der Anwendung von Natriumchlorit als Arzneimittel. Natriumchlorit wird derzeit verstärkt über Spam-E-Mail und unsichere Internet-Quellen unter dem Namen „Miracle Mineral Supplement“ (MMS) gemeinsam mit einer verdünnten Säure als Mittel gegen Krebs, Malaria, chronische Infektionen und weitere Krankheiten beworben. Das BfArM weist darauf hin, dass diese und vergleichbare Produkte mit Natriumchlorit als arzneilich wirksamer Bestandteil in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen sind. Als Arzneimittel werden Produkte nur dann zugelassen, wenn durch ein behördliches Zulassungsverfahren ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis bestätigt wird. Aus Natriumchlorit und der verdünnten Säure entsteht Chlordioxid, das auf Haut und Schleimhaut je nach Konzentration reizend bis ätzend wirkt. Die Anwendung kann zu erheblichen Gesundheitsgefahren führen.
Das BfArM steht in engem Austausch mit den in Deutschland für die Überwachung des Arzneimittelverkehrs zuständigen Landesbehörden. Diese entscheiden auch über die Einstufung einzelner Produkte als zulassungspflichtiges Arzneimittel. Stuft eine Landesbehörde ein Produkt als zulassungspflichtiges Arzneimittel ein, darf es ohne eine Zulassung nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Grundlage für eine solche Einstufung kann auch das Bewerben eines Produktes als Mittel zur Behandlung von Krankheiten sein. Das BfArM kann über die Einstufung eines Produktes als Arzneimittel nur dann entscheiden, wenn eine Landesbehörde nach § 21 Absatz 4 Arzneimittelgesetz beim BfArM eine Entscheidung über die Zulassungspflicht als Arzneimittel beantragt. Nach Kenntnis des BfArM haben einzelne Landesbehörden mit Blick auf die Patientensicherheit bereits eigenverantwortliche Maßnahmen umgesetzt bzw. planen weitere Maßnahmen.
Über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM):
Das BfArM gehört als selbstständige Bundesoberbehörde zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Seine Aufgabe ist die Abwehr von Gesundheitsgefahren durch kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit von Arzneimitteln, Risikoüberwachung von Medizinprodukten, Überwachung des Betäubungsmittel- und Grundstoffverkehrs sowie eigene unabhängige Forschung zu diesen Themen. Im BfArM arbeiten daran rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Ärzte, Apotheker, Chemiker, Biologen, Juristen, technische Assistenten und Verwaltungsangestellte.