Bis zu 550 Euro monatlich sollen möglich sein.
Doch wie funktioniert das Ganze, was muss getan werden, damit ein Blechgefährt mit einer entsprechenden Werbung beklebt wird?
Da liegt der Hase im Pfeffer begraben, denn dazu MUSS ein Abo abgeschlossen werden, wobei hier die Wahl besteht, zwischen 219 Euro für 24 Monate zu löhnen, damit man in deren Datenbank aufgenommen und somit an potenzielle Kunden vermittelt werden soll, oder aber man zahlt 30 Euro in bar und schliesst dann noch ein Abo über 24 Monate (Freundschaftswerbung durch Bestellung wird das genannt) ab, wobei dann nochmal 189,90 Euro fällig werden.
War man nicht eigentlich auf der Suche nach einem Zusatzverdienst?
Und nun soll man erstmal selber in die Tasche greifen und hat dann ein Abo am Arsch?
Dass hier die Abzocke offensichtlich ist, dürfte klar sein, denn hier wird kein Zusatzverdienst, sondern ein Inserat in Form von einem Abo, bzw. ein Zeitungsabo angeboten!
Abgesehen davon gibt es im I-Net etliche Erfahrungsberichte denen zu entnehmen ist, dass hier nichtmals die Autowerbung, bzw. der Zusatzverdienst vermittelt wird.
Impressum der Active Car:
CURA Verlags- und Internetwerbung GmbH
Kurfürstendamm 45
10719 Berlin
Kommunikation
Fon. 030 - 23 51 99 16
Fax. 05874 - 15 85
Email kontakt@activecar.de
Web www.activecar.de
Vertretungsberechtige Geschäftsführerin / Verantwortliche (§ 10 Abs. 3 MDStV)
Rosemarie Domine
Könauer Weg 1
29594 Soltendieck
Handelsregistereintragung
Registergericht: AG Charlottenburg
Registernummer: HRB 79630
Umsatzsteuergesetz
UStID: DE214056828
Pressekontakt
Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an Frau Domine:
Fon 05874 - 15 50
Fax 05874 - 15 85
Die Cura GmbH betreibt auch noch diese Website >>> http://www.4skills.de , dort heisst es allerdings im Impressum nicht "Cura Verlags- und Internetwerbung GmbH" sondern "Cura Gesellschaft für Finanzdienstleistungen mbH".
Die Bezeichnung ist übrigens auch erst 2012 laut HRB geändert wurden:
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin).
Aktenzeichen: HRB 79630 B Bekannt gemacht am: 31.10.2012 12:00 Uhr
In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.
Veränderungen
29.10.2012
Cura Gesellschaft für Finanzdienstleistungen mbH, Berlin, Kurfürstendamm 45, 10719 Berlin. Firma: CURA Verlags- und Internetwerbung GmbH Gegenstand: Verlags- und Internetwerbung sowie Anzeigenverkauf. Rechtsform: Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10.09.2012 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand). Firma bisher: Cura Gesellschaft für Finanzdienstleistungen mbH.
Die Computerbild warnte bereits 2009 vor der Abzocke, wobei damals die Inseratgebühr noch bei 139,90 Euro lag >>> http://www.computerbild.de/internet-abzocke/activecar.de
Ebenso 2010 hier >>> http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Achtung-Abofalle-Abzocke-mit-Autowerbung;art6066,409748 wobei auchh die VZ Bawue schon vor der Abzocke mit Autowerbung warnte >>> http://www.vz-bawue.de/Nebenjobs-Revier-der-Abzocker
>>> http://www.webpla.net/gesetz-recht/activecar-serioes-erfahrungen-meinungen.20094.html#post419467
Zeitungsartikel aus "Der Guller"
Von wegen Extrageld: Miese Masche mit Aboverträgen
Windige Firma kassiert Kunden ab, die „ihr Auto Geld verdienen lassen wollen"
Betrug, arglistige Täuschung oder eine üble Masche – juristische Details hin oder her:
Julia P. (Name geändert) aus Hohberg ist darauf reingefallen. Begonnen hatte alles mit einer harmlosen Anzeige: „Lassen Sie Ihr Auto Geld verdienen, bis zu 500 Euro im Monat.“ Schnell die Telefonnummer gewählt. „Der Vertreter, ein gewisser Roger W., war schon überzeugend.“ 30 Euro in bar hat er gleich abkassiert, dafür dass er den Ford von Julia P. fotografiert hat. Die weiteren 180 Euro Gebühren könnten doch über ein Abonnement beglichen werden. Durchaus verlockend und auch da habe das noch nicht wirklich unseriös geklungen, sagt P., denn selbst wenn nichts dabei rüber käme: Die „Hörzu“ bliebe ihr doch immerhin.
Wofür hatte P. nun aber bezahlen sollen: Ihr Auto als Werbefläche könnte laut der Firma Activecar hunderte Euro im Monat zusätzlich einspielen. Je mehr Firmen auf dem Ford ihre Werbung platzieren, desto lukrativer wird das Geschäft. Für P. hatte sich das so angehört, als ob die Firma Activecar auch für die Vermittlung von Werbung sorgen würde. „Wenn Sie nach drei, vier Wochen noch nichts haben, melden sie sich direkt bei mir auf dem Handy“, habe der findige Vertreter W. erklärt. Indes, auf dem Handy ist er nicht zu erreichen. Interessierte Unternehmen haben sich auch noch nicht gemeldet.
Was Julia P. wie mindestens 50 weiteren Kunden in der Ortenau bleibt: Das Abo, das nun quartalsweise bezahlt werden muss. Oder?
„Eigentlich gilt das Widerrufsrecht hier nicht“, sagt Malte Dedden, Rechtsanwalt aus Kehl: „Der Vertrag beruht auf Verhandlungen, die auf vorhergehende
Bestellung des Verbrauchers geführt worden sind – der Vertreter wurde von Frau P. schließlich nach Hause bestellt.“ Der Gesetzgeber sehe hier kein klassisches Haustürgeschäft und daher auch keine Überrumpelung. Der Experte für Verbraucherrechte führt weiter aus: „Die Vorschrift wird aber zugunsten der Verbraucher sehr eng ausgelegt. Für den ‘Werbevertrag‘ kann man sich darüber streiten, für das Zeitschriftenabo lag keine vorherige Bestellung vor. Bei solchen Haustürgeschäften ist das Problem, dass die Widerrufsfrist schon mit der Unterschrift und nicht erst mit der Lieferung beginnt.“ Die erste Rechnung für das Abo hat P. nämlich erst nach
rund sechs Wochen bekommen. Dedden: „Wenn der Widerruf nicht mehr möglich ist, bleibt die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung.“ Der Anwalt empfiehlt die ordentliche und außerordentliche Kündigung, eine Anfechtung aus sämtlichen rechtlichen Gründen – und das bei allen potentiellen Vertragspartnern.
Von denen gibt es mindestens deren vier: Die Cura GmbH, die Cura Internetwerbung, von denen eine für die Homepage activecar.de verantwortlich sein muss.
Dann gibt es die Pressevertriebszentrale, die das Abo letztlich verwaltet. Zu guter Letzt müsse der Vertreter Roger W. mit seinen zwei Berliner Adressen bedacht
werden – er taucht im Vertrag als direkter Partner auf. Warum er im übrigen zum Werbegespräch einen Mercedes ganz ohne Werbeaufdrucke mitbringe, wollte
Julia P. von ihm wissen: „Meiner ist in der Werkstatt und wird neu beklebt“, lautete die freche Antwort. Malte Dedden: „Der Vermittler kann viel erzählen. Es gilt
aber nur der schriftliche Vertrag. Meist sind Klauseln enthalten, die abweichende mündliche Regelungen ausschließen. Sie müssen also genau gucken, was Sie
bekommen: einen echten Werbevertrag, oder nur die Aufnahme in eine Datenbank.“
Das bis dato bezahlte Geld kann P. abschreiben. Wie viele andere ist sie um eine Erfahrung reicher.

