Posts mit dem Label PIM Handelsgesellschaft mbH werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label PIM Handelsgesellschaft mbH werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 27. September 2013

PIM Gold gibt Entwarnung


Vor einer Woche fragte eine Goldsparkundin der PIM Handelsgesellschaft mbH in Heusenstamm in Hessen im Portal des Finanznachrichtendienstes GoMoPa.net: Wo ist mein Gold nur geblieben?

Nachdem die Kundin aus Wettenberg in fast zwei Jahren insgesamt 12.100 Euro eingezahlt hatte, sollte sie nach einer Kündigung ihres Goldabos am 9. August 2013 nur klägliche 103 Gramm Gold ausgeliefert bekommen. Was einem Gegenwert von lediglich 3.347,50 Euro entsprach.

Die Kundin unterschrieb die Goldorder über die 103 Gramm nicht, sondern schaltete die Münchener Rechtsanwaltskanzlei CLLB ein. GoMoPa.net wandte sich an den Geschäftsführer der PIM Handelsgesellschaft mbH, Mesut Pazarci (42). Der war aber nicht zu sprechen und rief auch nicht zurück.

Gestern gab die PIM Handelsgesellschaft mbH Entwarnung. Der Diplomfinanzwirt Oskar Berberich vom RISK-Management & Controlling der PIM teilte GoMoPa.net mit:

Zitat:

In diesem Falle gab es eine nicht korrekte Auslieferungsanweisung der Kundin. Nachdem die Kundin sich beschwert hat, wurde nachweislich unverzüglich die korrekte Auslieferung und Auszahlung unverzüglich vorgenommen.

Eine nachträgliche Bewertung des Vorgangs offenbarte, dass lediglich Kommunikationsmissverständnisse zwischen der Kundin und unserem Innendienst vorlagen, welche - wie sich das gehört - auf Nachfrage unverzüglich im Sinne des Kunden korrekt geklärt wurden.
In diesem Zusammenhang räumte der RISK-Manager gleich auch noch mit einem großen Missverständnis auf. Die neuinstallierte Überwachungsanlage in der Firmenzentrale gilt nicht den Goldbeständen der Kunden, wie vermutet. Das Gold lagere die PIM an einem anderen sicheren Ort. Manager Berberich:

Zitat:

Die Goldbestände von PIM und die treuhänderisch verwahrten Kundendepotbestände sind bei dem Sicherheitslogistiker ViaMat in Raunheim bei Frankfurt eingelagert, welcher uns täglich eine Inventur dieser Bestände übermittelt. In einer Tagesbilanz wird somit tagesaktuell der Gesamtbestand als auch der Bestand eines jeden Kunden nachgewiesen und durch unabhängigen Dritten (= ViaMAT: ein von der LBMA zertifiziertes Unternehmen) dokumentiert.

Die Strafanzeige gegen Mesut Pazarci wegen eines mutmaßlichen Schneeballsystems von einer anonymen "Gemeinschaft der betrogenen Anleger bei der PIM Handelsgesellschaft mbH" Anfang Juli 2013 bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt und der Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin bezeichnet der PIM-Manager als Shitstorm:

Zitat:

Nachdem wir von dieser Shit-Storm-Kampagne beschuldigt wurden, Kunden um 8 Millionen Euro betrogen zu haben, da angeblich Golddepotbestände veruntreut worden seien, haben wir die Richtigkeit der Goldbestände durch einen Wirtschaftsprüfer überprüfen lassen.

Im Wirtschaftsprüfertestat vom 24. Juli 2013 ist bescheinigt, dass die gesamten Goldbestände aller unserer Kunden in den Depots vollständig vorhanden sind. Siehe Link: die PIM-Inventur.

Sollten Sie unsere Sachvorträge weitergehend überprüfen wollen, laden wir Sie in unsere Geschäftsräume ein und bieten dabei auch die Gelegenheit unser Golddepots vor Ort zu überprüfen.

Die diesbezüglich anfallenden Reisekosten erstatten wir Ihnen selbstverständlich.

PIM Gold distanziert sich von Ludwig Götzinger

Vertreter geschädigter Anleger einer inzwischen insolventen GVP Vermögensberatungs GmbH Darmstadt (beziehungsweise deren "Tochterfirmen" GVP Finance Suisse, GVP s.a.r.l. Luxemburg, GVP Ltd. Dublin) monierten im GoMoPa.net-Forum, dass der aus der Haft entlassene Ludwig Götzinger "wieder in Sachen Kapitalanlage, mit PREMIUM INVEST MANAGEMENT PIM für Goldsparen unterwegs" sei. PIM ist die Abkürzung für Premium Invest Management.

Dazu stellte RISK-Manager Oskar Berberich klar:

Zitat:

Herr Ludwig Götzinger hatte zu keinem Zeitpunkt einen Vertriebspartnervertrag mit unserem Unternehmen. Herr Götzinger trat ohne unser Wissen im Jahre 2010 als Sub-Vertriebspartner der Firma BBAG aus Berlin auf, welche bei uns eine Vertriebspartneranbindung hatte. Als wir hiervon erfuhren, haben wir den Vertriebspartnervertrag mit der BBAG fristlos gekündigt.

Es ist schon niederträchtig, unser Unternehmen mit den Betrugshandlungen des Herrn Götzinger in Zusammenhang zu bringen.

Das Schweizer Konsumenten-Magazin saldo, das im Juni 2013 vorrechnete, dass ein Schweizer Goldversand-Abo bei der PIM doppelt so teuer sei als bei der Zürcher Kantonalbank oder der UBS, nämlich 5.000 Franken für 50 Gramm Gold bei PIM und 2.443 Franken für dieselbe Menge bei der Schweizer Kantonalbank bzw. 2.457 Franken bei der UBS, sei schlecht informiert.

Oskar Berberich schrieb an GoMoPa.net:

Zitat:

Die hier vorgetragenen Konditionen standen so keinem Zeitpunkt in unseren Verträgen und AGBs und sind deshalb nachweislich falsch und frei erfunden. Sie haben somit nachweislich zumindest vorsätzlich falsche Beschuldigungen veröffentlicht.

Letzte Frage: Stimmt es, dass Mesut Pazarci schon Insolvenz mit einer Firma namens Paragon GmbH hingelegt hat?

Oskar Berberich:

Zitat:

Herr Mesut Pazarci war nachweislich weder Inhaber noch Geschäftsführer noch in einer anderen Funktion für eine Firma Paragon GmbH tätig.

GoMoPa.net: Herr Berberich, wir danken für die Informationen.

Die betroffene Goldkundin hat GoMoPa.net auf die Bitte um eine Bestätigung einer nun korrekten Goldsparplan-Abrechnung nicht geantwortet. Nun denn...

>>> http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1248&meldung=PIM-Gold-gibt-Entwarnung

Freitag, 13. September 2013

PIM-Goldsparplan-Kundin: Wo ist mein Gold nur geblieben?



Der türkischstämmige Kaufmann Mesut Pazarci (42) in Heusenstamm in Hessen musste wegen der steigenden Nachfrage nach seinen Goldsparplänen (Goldabos) und Einmalinvestitionen in Gold gerade am Firmensitz "umfassend renovieren". Das Verwaltungsgebäude seiner vor fünf Jahren gegründeten Firma PIM Handelsgesellschaft mbH in der Industriestraße 32 bekam eine "moderne Alarm- und Überwachungsanlage".

Denn immerhin lagern nach eigenen Angaben von Pazarci in den Sammelschließfächern 186.680,70 Gramm Gold (Wert: rund 6 Millionen Euro). Allein 26.090,50 Gramm (Wert: rund 848.000 Euro) seien zur Abdeckung von Fremdansprüchen (Abos) vorgesehen.

Mindestens eine Goldsparplan-Kundin aus Wettenberg kann sich über das viele Gold bei der PIM Handelsgesellschaft mbH gar nicht freuen.

Sie gehört nicht zur "Gemeinschaft der betrogen Anleger bei der PIM Handelsgesellschaft mbH", die Anfang Juli 2013 bei der Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin und der Staatsanwaltschaft Darmstadt Anzeige gegen Mesut Pazarci wegen eines mutmaßlichen Schneeballsystems gestellt hat. Denn Pazarci, so die Vorwürfe, kaufe bei den Goldsparplänen erst ab dem 16. Monatsbeitrag Gold (15 Monate lange zahlen die Kunden eine sogenannte Einrichtungsgebühr), aber die Vermittler, die sich seit dem Jahre 2008 von 20 "aktive Geschäftspartner" auf 2.250 mehr als verzehnfacht haben, bekämen sofort nach dem Abschluss eine Provision von 8 Monatsraten auf einen Schlag ausgezahlt. Die Anzeigenerstatter behaupten: Ohne Goldhandel würden die Provisionen von eingehenden Monatsraten bezahlt werden müssen. Da dieses Geld wiederum nicht in Gold investiert werden könne, müsste Pazarci mit seinem tatsächliche gekauften Gold eine jährliche Rendite von 20 Prozent erzielen, rechnete die Geschädigtengemeinschaft aus, was spätestens nach dem Goldkurseinbruch von über 35 Prozent im Frühjahr diesen Jahres als utopisch gelte.

Die PIM Handelsgesellschaft mbH habe von rund 2.000 Kunden rund 12 Millionen Euro eingesammelt. Die Geschädigtengemeinschaft vermutet einen Schaden von 8 Millionen Euro.

Mesut Pazarci spricht von einer Rufmordkampagne und hat seinen Goldbestand auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Da der aktuelle Rücknahemepreis bei 32,50 Euro pro 1 Gramm Feingold liege, entspricht der vorhandene Bestand einem Rücknahmewert durch die Kunden in Höhe von rund 6 Millionen Euro.

Die hessische Goldsparplan-Kundin aus Wettenberg, die sich nun an den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net wandte, fühlte sich zum Zeitpunkt der Strafanzeige durch die "Gemeinschaft der betrogenen Anleger" noch nicht geschädigt.

Seit Oktober 2011 zahlte sie 18 Mal 450 Euro plus einmalig 4.000 Euro in ihren PIM Goldsparplan ein, den ihr der hessische Finanzmakler Roger Plate aus Lich vermittelt hatte. Sie erhielt von PIM ein schönes Zertifikat mit der Nummer 353-26, das von Mesut Pazarci persönlich unterschrieben worden war.

Auf einem Beipackzettel, den ihr Berater Plate daließ, steht: "Wir garantieren Ihnen eine Mindestverzinsung von 11,25 Prozent ab einer Einmalanlagesumme von 3.000 Euro."

Und dann wurde auch gleich schwarz auf weiß, erklärt, wie die PIM Handelsgesellschaft mbH (bis zum Frühjahr 2013 hieß sie noch PIM Vertriebsgesellschaft mbH) ihre Gewinne erwirtschaftet.

Der Beipackzettel stammt aus dem Jahre 2011 und er rechnet vor:

Zitat:

So funktioniert es:

 Wir, die Firma Premium Invest Management (PIM) handeln 12 Mal im Jahr mit Ihrer Einmalanlage. Ziel ist es, mit dem Geld vieler Anleger große Goldbarren zwischen 1 und 12,5 Kilogramm Gewicht zu kaufen und in kleinen Stückelungen von 1 bis 100 Gramm Stücken wieder zu verkaufen!

 Beispiel: 1 Kilogramm Gold kostet 36.000 Euro. 1 Gramm Gold kostet im Durchschnitt 47 Euro.

 Würde man 1 Kilogramm Gold in ein Gramm Stücken kaufen, so würde diese 47.000 Euro kosten.

 Aus dieser Handelsspanne generieren wir als Edelmetallhändler somit diese einzigartige und garantierte Verzinsung für Sie am Markt!

 Die volle Rückzahlung Ihrer Anlagesumme ist durch den Handel somit gewährleistet.


Eine Ablaufleistungstabelle im "Angebot PIM Goldsparplan" wies bei den 450 Euro monatlich, die die Kundin wünschte, nach einem Jahr und 5.400 eingezahlten Euro eine erwartete Wertentwicklung von 6.273,43 Euro aus. Nach 2 Jahren sollten aus 10.800 Euro gar 13.643,46 Euro werden können, wobei auch schon 60 Euro Depotgebühr im Jahr berücksichtigt seien.

Das böse Erwachen kam, als die Kundin aus persönlichen Gründen ihren Goldsparplan am 9. August 2013 mit sofortiger Wirkung kündigte und um Endabrechnung und Auszahlung bat.

Am 13. August 2013 sollte die Kundin die Lieferung von 103 Gramm Feingold (Wert: 3.347,50 Euro) als "verfügbaren Barrenbestand des oben genannten Goldabonnements von der PIM Handelsgesellschaft mbH" bestätigen, die ihr von Opexx übergeben werden soll. Aus Kulanz würden der Kundin Gebühren dafür erlassen werden.

Die Goldsparkundin traute ihren Augen nicht. Sie unterschrieb diese Goldorder über ihren verfügbaren Barrenbestand nicht, sondern schaltete Rechtsanwalt Steffen Liebl von der Kanzlei Partner CLLB Rechtsanwälte aus München ein, der gegen den Verlust rechtlich vorgehen soll.

Denn hätte die Kundin die ihrerseits seit Oktober 2011 eingezahlten 12.100 Euro einfach nur unters Kopfkissen gelegt und nicht der PIM Handelsgesellschaft mbH überlassen, könnte sie sich heute für das Geld auf einen Schlag beim ebenfalls türkischstämmigen Goldhändler Önder Ciftci von der Ophirum Commodity GmbH aus Frankfurt sogar online 376 Gramm Feingold der deutschen Prägeanstalt Heraeus kaufen. Ophirum verkauft 1-Gramm-Goldbarren zur Zeit für 32,19 Euro.

Bei der pro aurum OHG in München hätte die PIM-Kunden für die 12.100 Euro 367 Ein-Gramm-Goldbarren bekommen. Pro aurum verlangt 33 Euro pro 1 Gramm Gold.

Warum Mesut Pazarci die Goldabo-Kundin nur mit 103 Gramm Feingold als Gegenwert für 12.100 eingezahlte Euro abspeist, ist der Kundin ein Rätsel. Das würde ja bedeuten, dass sie für ein Gramm Gold bei Kaufmann Pazarci rund 117 Euro bezahlen soll anstatt der handelsüblichen 32 oder 33 Euro.

Aber auch die PIM Handelsgesellschaft mbH propagiert für Goldanleger einen Rücknahemepreis von 32,50 Euro. Legt man diesen zu Grunde, entspricht die angebotene Endliefermenge von 103 Gramm Gold einem Preis von 3.347,40 Euro. Das wären dann aber nur nur 27,67 Prozent der von der Kundin eingezahlten Sparleistung.

 "Wie kann das zustande kommen? Hier stimmt doch etwas nicht meines Erachtens," schrieb die PIM-Goldspar-Kundin ihrem Anwalt. GoMoPa.net bat sie zu recherchieren: "Wo ist mein Gold nur geblieben?"

GoMoPa.net rief bei der PIM Handelsgesellschaft mbH an. Es sei gerade nicht möglich, eine Verbindung zu Mesut Pazarci oder den Herren der Geschäftsleitung herzustellen, sagte eine Dame am Telefon. Sie notierte die GoMoPa.net-Nummer, konnte aber nicht versprechen, ob ein Rückruf klappen wird.

Staatsanwaltssprecher Staatsanwalt Sebastian Zwiebel aus Darmstadt war unterwegs, als GoMoPa.net anrief, er könne erst morgen nachschauen, ob gegen Pazarci ermittelt wird oder ob gar ein Haftbefehl vorliege und möglicherweise vollstreckt worden ist. Er reiche die Antwort schnellstmöglich nach.

Bei Vermittler Roger Plate aus Lich kam eine Ansage: Eine telefonische Verbindung ist derzeit nicht möglich.

Eine Erklärung für den Geldverlust von 72,33 Prozent (8.752,50 Euro) in nicht mal zwei Jahren könnte sich, wenn auch nicht komplett, aus der Einrichtungsgebühr erklären, die die Goldsparkundin in Höhe von 15 Monatsbeiträgen von 450 Euro, also 6.750 Euro, zu entrichten hatte.

Doch in ihrem Premium Gold-Sparplan-Vertrag vom 15. September 2011 steht auch:

Zitat:

Bei 1 Gramm Stückelungen erhält der Kunde die Einrichtungskosten nach Zahlungseingang in Höhe von 10.000 Euro in Form von 1 Gramm Goldbarren dem Depot gutgeschrieben.


Daher hatte die Kundin auch nur als Sparziel (Stückelung) ein Kreuz bei dem Kästchen 1 Gramm gemacht und nicht bei 5 oder 10 oder 1.000 Gramm.

Und sie hatte weit mehr als 10.000 Euro überwiesen, als sie im August 2013 kündigte.

Man hätte ihr also die 15 Monatsbeiträge nicht abziehen dürfen, aber statt 372 Gramm Goldbarren, die ihr Goldkaufmann Mesut Pazarci bei einem Rücknahmepreis von 32,50 Euro hätten geben müssen, bekam sie nur 103 Gramm.

Wie Hohn klingt da in ihren Ohren, wenn Mesut Pazarci Ende August 2013 folgende Pressemeldung von seiner Firma PIM Handelsgesellschaft mbH verbreiten ließ:

Zitat:

Die PIM Handelsgesellschaft mbH warnt Kunden vor Betrug und Verlusten im Kapitalmarkt und hat sich auf den Verkauf von hochwertigem Gold spezialisiert und unterstützt die eigenen Kunden bei der Sicherung ihres Vermögens.

 [...]

 Viele Staatsanwaltschaften und Verbraucherschützer warnen immer wieder vor Anlagen in Papiergold. Anleger erleiden jährlich Verluste in Milliardenhöhe im grauen Kapitalmarkt. "Wir empfehlen unseren Kunden, ihr Geld nur in physisches, 999,9 LBMA-zertifiziertes Gold anzulegen, über welches sie auch jederzeit verfügen können", so Mesut Pazarci, der bei vielen Goldübergaben der PIM Handelsgesellschaft mbH persönlich anwesend ist. Die Kunden können ihr Gold, welches sie bei PIM erworben haben, zu Hause lagern oder bei der PIM Handelsgesellschaft einlagern lassen.


Das Schweizer Konsumenten-Magazin saldo kann dem Angebot der PIM Handelsgesellschaft mbH nichts Gutes abgewinnen. Im Juni 2013 rechnete saldo vor:

Zitat:

Die deutsche Firma PIM Gold wirbt in der Schweiz mit Briefversänden für den Kauf von Gold. Das Angebot: Ein sogenanntes "Goldabo".

 Abonnenten können 50 Gramm Gold kaufen, indem sie 50 Monate lang 50 Mal den Betrag von umgerechnet 63 Franken einzahlen.

 Das macht 3.150 Franken. Dazu verlangt PIM Gold eine "Einrichtungsgebühr" von rund 1.875 Franken. Der Totalpreis für 50 Gramm Gold: über 5000 Franken.

 Eine erste Goldlieferung erfolgt erst nach 24 Zahlungen. Das Unternehmen verspricht, das Gold jederzeit zum aktuellen Preis zurückzukaufen.

 Ein schlechtes Geschäft: 50 Gramm Gold kosteten bei der Zürcher Kantonalbank am 26. März 2443 Franken, bei der UBS 2457 Franken.

 Der Schweizer Vertreiber von PIM Gold wollte sich gegenüber saldo zu diesem Sachverhalt nicht äußern. Umso mehr gilt: Finger weg.


Die Menge, die die PIM Handelsgesellschaft mbH, die zu 100 Prozent Mesut Pazarci gehört, im eigenen Besitz in ihrem frisch renovierten Verwaltungssitz lagert, belaufe sich nach eigener kürzlicher Zählung auf knapp 17.400 Gramm Gold (Wert: rund 565.000 Euro). Doch die die hessische Gold-Abo-Kundin sollte fast leer ausgehen. Der geneppten Kundin bleibt wohl jetzt nur noch eine Möglichkeit, nämlich die ihr vorenthaltenen 269 Gramm Gold (Wert: 8.742,50 Euro) per Gerichtsbeschluss zu holen. Da hilft dann Mesut Pazarci die gefeierte neuinstallierte Alarm- und Überwachungsanlage herzlich wenig. Nun denn...

>>> http://www.gomopa.net/


Update 02.10.2013

PIM Premium Gold-Sparplan – CLLB Rechtsanwälte erreichen vollständige Zahlung zugunsten vertretener Anlegerin

München, 01.10.2013 - Eine Anlegerin des PIM Premium Gold-Sparplanes wandte sich an die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, weil sie nach ihrer Darstellung anlässlich der Empfehlung zum Abschluss des Sparvertrages nicht ordnungsgemäß über die anfallenden Einrichtungskosten aufgeklärt worden war.

Die Anlegerin hatte auf ihren Sparplan seit 2011 Zahlungen in Höhe von € 12.100,00 erbracht. Nach Kündigung desselben erhielt sie nur eine Lieferung von 103 Gramm Gold, was derzeit einem Wert von ungefähr € 3.200,00 entspricht.

CLLB Rechtsanwälte wurden sodann von der Anlegerin eingeschaltet und forderten die PIM GmbH zur Rückzahlung der von der Anlegerin geleisteten Sparraten auf.

Die von der PIM GmbH im PIM Premium Gold-Sparplan verwendete Widerrufsbelehrung ist nach Ansicht von CLLB Rechtsanwälte fehlerhaft. Ferner wurde geltend gemacht, die Anlegerin sei über die hohen Einrichtungskosten nicht ordnungsgemäß aufgeklärt worden.

Nach Einschaltung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurden der Anlegerin die von ihr geleisteten Sparraten in Höhe von € 12.100,00 von der PIM Handelsgesellschaft mbH in voller Höhe erstattet, sodass ein gerichtliches Klageverfahren vermieden werden konnte.

Rechtsanwalt Dr. Leitz empfiehlt allen Anlegern des PIM Gold-Sparplans, die sich für unzureichend aufgeklärt und / oder belehrt halten, zeitnah prüfen zu lassen, ob auch in ihrem individuellen Fall Ansprüche auf Rückzahlung der geleisteten Einlagen bestehen. In zahlreichen Fällen übernehmen vorhandene Rechtsschutzversicherungen die Kosten einer solchen Anspruchsprüfung und ggf. Durchsetzung, erläutert Rechtsanwalt Dr. Leitz weiter.

>>>  http://www.cllb.de/Aktuelle/804-PIM-Premium-Gold-Sparplan--CLLB-Rechtsanwaelte-erreichen-vollstaendige-Zahlung-zugunsten-vertretener-Anlegerin?PHPSESSID=cbb17a766f2a030b8446eed7cbe76d0d