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Mittwoch, 10. Juli 2013

Datenschutz? Nein, danke! Vom täglichen Mißbrauch unserer eMail-Adressen. Hier am Beispiel von www.trafficmafia.de von Matthias Günther

Man erlebt es im Grunde ja fast jeden Tag in dieser oder ähnlicher Form:

Beim Surfen im Internet gerät man auf eine Seite, die zwar informiert, aber nicht vollständig. Man befindet sich also auf einer sog. Fängerseite, neudeutsch gern auch Landingpage genannt. Um weitergehende Informationen zu erhalten, wird man aufgefordert, diese anzufordern. Das funktioniert natürlich nur, wenn man persönliche Daten preisgibt: Im Regelfall sind das Vor- und Zuname und eine eMail-Adresse.

Oft, aber durchaus nicht immer, versucht man, ängstlichen Internet-Usern die Angst zu nehmen und schreibt (sinngemäß) dazu: 


Auch wir hassen Spam! Ihre Daten sind bei uns sicher und werden nicht an Dritte veräußert oder weitergegeben.

Doch das ist blasse Theorie. Immerhin hat sich der Adressenhandel im Internet zu einem sehr lukrativen Geschäftszweig entwickelt. Wobei der Adressenhandel durchaus keine Erfindung des Internets ist. Schon als junger Mann arbeitete ich in den Schulferien in einer Keksfabrik - und tütete dort wochenlang Werbebriefe in fertig adressierte Briefumschläge ein, die von einer Firma Merkur in Einbeck geliefert wurden. Auch damals schon nach Zielgruppen getrennt zu bestellen - und wirklich nicht billig, wenn man die manuelle Verteilung und die dadurch entstehenden Lohnkosten berücksichtigt. 

Nun befinden wir uns aber in der Neuzeit - und ich war auf die Fängerseite http://trafficmafia.de/ geraten. In typischer Mafia-Manier wurde ich dann genötigt, meine Daten preiszugeben, um weitergehende Informationen zu erhalten:



Da die Neugier größer war als meine Vorbehalte, tippselte ich also meine kostbare eMail-Adresse in das dafür vorgesehene Feld und wurde somit schon mal inoffizieller Traffic-Mafiosi.

Bis hierhin tat es ja noch gar nicht weh! Mama, Mama, er hat überhaupt nicht gebohrt! (Man könnte natürlich auch sagen: Mama, Mama, ich lebe noch. Er hat den Abzug seiner Kalaschnikow überhaupt nicht berührt!)

Doch das sollte sich schnell ändern!

Schon einen Tag nach meiner Anmeldung erreichte mich dieses Mail:

Wenn Sie ein Produkt haben, dass Sie gerne Online verkaufen möchten und dazu noch eine Verkaufswebseite erstellen müssen, dann habe ich hier vielleicht etwas für Sie.


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Diese E-Mail wurde von unserem Mitglied Robin Mohns UserId 658 versendet.
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Wenn Du keine E-Mails von uns erhalten möchtest,
dann kannst Du Deinen Account über folgenden Link löschen.
Du kannst dann unsere Seite allerdings nicht mehr nutzen.

Zum Abmelden hier klicken

Wie man auf Anhieb erkennen kann, hat ein Robin Mohns jene eMail-Adresse von mir erhalten, die ich doch nur dem Hilfs-Mafiosi Matthias Günther zur Verfügung gestellt habe. Im irrigen Glauben, daß er damit keinen Mißbrauch betreibe!

Daß Matthias Günther mit meiner eMail-Adresse hausieren geht und sich dafür wahrscheinlich auch noch gut bezahlen läßt, wird niemand mehr bestreiten, wenn man sich den Abmeldelink ansieht: Der führt nämlich direkt zu www.trafficmafia.de/unsubscribe! 

Auch das Impressum von http://ebooks-downloaden24.de/software/business-template-vol.1/index.html zeigt eindeutig, daß Mohns nicht identisch ist mit Matthias Günther:



Daß dieser Robin Mohns auch zur Mafia gehört, erkennt man wohl an der Tatsache, daß auch er die grafische Version seines Impressums bevorzugt! Warum möchten all diese Dampfplauderer von den Suchmaschinen denn nicht gefunden werden? Oder sorgen sie schon mal vor - für den Tag, wo staatliche Ermittlungsbehörden mit der Suche in Google anfangen?

So, bis hierher war meine Entrüstung also mehr als berechtigt! Aber ich habe ja nicht mit der ausgemachten Hinterfotzigkeit des Mafioso Matthias Günther gerechnet. Doch genau so agiert diese Brut überall im Netz - hinterhältig und feige!



Hätte Matthias Günther nämlich auf dem Anmeldebutton vermerkt: Wenn Sie sich hier anmelden, werden Sie mit eMails überschüttet, hätte ich mit Sicherheit gesagt: Nein, danke!

Die Hinterfotzigkeit besteht jedoch darin, daß der Matthias Günther das einfach in den AGB versteckt, ohne einen jedoch vor Absendung darauf hinzuweisen, die AGB zu lesen und zu bestätigen:

Allgemeine Geschäftsbedingungen


1.) Sie erhalten E-Mails von anderen Mitgliedern 

Mit Ihrer Anmeldung bei TrafficMafia erklären Sie sich einverstanden, dass Sie E-Mails von anderen Mitgliedern über unser System erhalten. Das Versenden der E-Mails ist dabei stark begrenzt. Sie können sich jederzeit aus dem Mail-Verteiler austragen, können aber, wenn Sie dies machen, die TrafficMafia Seite nicht mehr nutzen.

Die Anzahl der E-Mails, die Sie an andere Mitglieder versenden können, hängt von Ihrer Mitgliederstufe und der Anzahl Ihrer Referrals ab. 

Und das werfe ich dem Aushilfs-Mafiosi jetzt konkret vor: 

1. Dubiose und hinterhältige Art der Umgehung von Datenschutzbestimmungen zum eigenen, wirtschaftlichen Vorteil!

2. Das Fehlen eines Passus wie: Ich habe die AGB gelesen und verstanden und stimme ihnen zu. Dabei sollte das Absenden der Registrierung zwingend an das Lesen der AGB gekoppelt werden. 

Um ja zu verhindern, daß doch noch ein aufgeklärter Deutscher oder Nicht-Mafiosi auf die Idee kommt, mal in die AGB hineinzuschauen, postiert man oberhalb des AGB-Buttons noch schnell ein Leckerli:


P.S.: Nach der kostenlosen Registrierung erwartet Dich ein einmaliges Angebot!
Also, schön die Augen offen halten!

Kostenlos klingt immer gut, einmaliges Angebot ja auch - wer wird da noch skeptisch die AGB einsehen wollen? Und schon hat M. G. wieder einen Kandidaten mehr in seiner Kartei, mit dessen Adresse er Schindluder treiben kann. 

Ich habe fertig!

Sonntag, 7. Juli 2013

Unglaublich! Noch weitgehend unbekannte Mafia-Teilorganisation entdeckt MLM als neues, lukratives Profit-Center! Bundesweite Unterwanderung befürchtet! Deutscher betätigt sich als willfähriger Helfershelfer!


Matthias Günther, Hilfs-Mafioso und Booster-Dealer


Eigentlich sieht er ja - auf den ersten Blick - ganz unschuldig aus. Aber: Wie so oft, trügt auch hier der  Schein, denn der Matthias Günther hat es faustdick hinter den Ohren. Oder hinter dem Waffenschrank? Oder findet das alles nur hinter seiner hohen Stirn statt?

Der M. G. hat es ja schon einmal in die heiligsten Gemächer dieses Blogs geschafft - wir berichteten unter http://cafe4eck.blogspot.de/2013/07/matthias-gunther-prasentiert-den-neuen.html von einem ominösen Gerät namens AFFILI BOOSTER und erhielten auch erste Rückmeldungen dergestalt, daß der BOOSTER bei näherem Hinsehen mehr Schein als Sein verkörpern soll. Ein von uns beauftragter Testkäufer, dem es gelang, eines der seltenen Exemplare zu ergattern, berichtete:

"Nachdem ich das riesige Booster-Gehäuse, das aus billigstem, recycletem Kunststoff besteht, demontiert hatte, entdeckte ich den so überschwänglich gelobten Antrieb: Einen Rowenta-Handfön, orange, wie er bei ebay für ca. 9 Euro bei zahlreichen Anbietern zu erwerben ist. Daß der mit seinem winzigen Motörchen bestenfalls dazu geeignet ist, die verschwitzten Achselhaare zu trocknen, steht im krassen Gegensatz zu der hochtrabenden Bezeichnung "BOOSTER". Andererseits ist jetzt auch plausibel, daß der "BOOSTER" keinen ungebührlichen Lärm veranstaltet - und insofern auch nicht die Nachtruhe stören dürfte."

Mein MLM-V-Mann, der mir schon oft gute Dienste geleistet hat, trug mir dann zu, daß der Verdacht bestehe, daß die MAFIA sich in MLM-Geschäftsfelder einschleichen wolle. Der Mafia brechen zahlreiche Märkte weg, die es zu kompensieren gelte. Mein V-Mann war es denn auch, der mich mit diesem (leicht lädierten) Plakat schockierte.

Wie man sieht, agiert die Truppe durchaus nicht im Geheimen, sondern bewegt sich in aller Öffentlichkeit frisch-fromm-fröhlich-frei, als seien sie vom Männergesangverein "Die Baritonisten" aus Singen. Sie benutzen zwar unkonventionell erscheinende Musikinstrumente, mit denen ich bei der Bundeswehr auch schon spielen durfte, aber zu einer offiziellen Hörprobe hatte bislang kein Außenstehender Zugang. Man schottet sich also ab?

Das kann man eigentlich weder mit Ja noch mit Nein beantworten. Wer den Nachweis erbringt, daß er tatsächlich existiert (Vorname, Name, eMail), hat die erste Hürde schon genommen. Fakt ist zudem, daß man schon gegen Zahlung einer lächerlich geringen Mitgliedsgebühr in Höhe von 97 Euro Zugang zum erlauchten Kreis der TRAFFIC-MAFIA erhält. Man ist dann zwar noch kein PATE, aber immerhin doch schon ein PLATIN-Member. Und das - angeblich - sogar lebenslang!

Daß "lebenslang" in Mafia-Kreisen durchaus sehr kurz sein kann und oft auch ist, hat man bei der Kalkulation des Mitgliedsbeitrages sicher vorausschauend einkalkuliert. Rechnen können sie ja, die Mafiosi.

Wie in den Kreisen dort üblich, erhält man nach dem Beitritt den untenstehenden MAFIA-Mitglieds-Ausweis:




Das ist sicher hilfreich und sichert möglicherweise das Überleben, wenn andere Mafia-Gruppen vom Erfolg der TRAFFIC-MAFIA partizipieren möchten. Ohne Ausweis könnte das Ganze in Mord und Totschlag ausarten.

Was der deutsche Statthalter der TRAFFIC-MAFIA, Matthias Günther, im Gegenzug und aus lauter Dankbarkeit alles anbietet und verspricht, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen. Hier deshalb nur mal ein Auszug:

Ja Matthias...
Ich weiß, dass dies ein einmaliges Angebot ist, welches ich nur dieses eine Mal zu sehen bekomme.
Ich erhalte sofort 100.000 Werbepunkte
Ich erhalte 50% Provision anstatt nur 20%
Ich kann jeden Tag 1500 Werbepunkte gewinnen
Ich kann 1000 extra Mitglieder mit E-Mails erreichen
Ich bekomme das Platin Upgrade und behalte dies lebenslang, für eine einmalige Zahlung von nur €97 (inkl. €15,49 MwSt.)

Wer sich trotz allem über Details einer Mafia-Mitgliedschaft informieren möchte, der sollte diese Seite aufsuchen: http://trafficmafia.de/oto.php?m_id=670 

Ein kleiner Tipp noch an jene, die sich jetzt auf Anhieb für dieses Angebot begeistern sollten. Klären Sie mit einem Anwalt oder meinetwegen auch bei einem kompetenten Polizisten, ob Ihr Beitritt zur TRAFFIC-MAFIA Ihnen keine Nachteile einbringt. Als Mitglied einer kriminellen Vereinigung, wie sie die MAFIA nun einmal ist, dürfen Sie eines Tages vor Gericht keineswegs mit Milde oder Nachsicht rechnen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Matthias Günther präsentiert den neuen Affili Booster! Endlich auch im Schlaf richtig Geld verdienen!




Da ich von Natur aus neugierig bin, wüßte ich natürlich gern vom Matthias Günther, welchen Booster er da in sein neues System integriert hat. Wie ich soeben sehe, gibt es nicht nur den mir bekannten Raketen-Booster:

Booster steht für (lt. Wikipedia):

Ich hoffe nun inständig, daß der verbaute Booster (weitestgehend) geräuschlos arbeitet, gerade in der Nacht, wo ich vorzugsweise schlafe wie die meisten Mitteleuropäer - nur mein Automatic-Booster nicht, der ist auch nachts bienenfleißig und sorgt für eine imposante Anhäufung meines Reichtums! 

Eines von vielen Keuler-Mails lautet so:

Affiliate-Marketing kann ganz schön stressig sein!

Neben SEO und SEM, neben Blog- und Video-Marketing, neben
Newsletter-Marketing und Ereignis-Tacking fordern auch soziale
Netzwerke, wie Facebook und Twitter, Ihre volle Aufmerksamkeit
als Affiliate Marketer. Stress pur!

Sparen Sie sich ab sofort eine Menge Zeit und Arbeit!

Der Affili Booster unterhält vollautomatisch Ihre Facebook-Freunde
und Twitter-Follower. Er veröffentlicht täglich interessante News
und wissenswerte Infos und streut intelligent Ihre Affiliate Werbung
ein. So verdienen Sie - ganz nebenbei - vollautomatisch
Provisionen aus den beliebten Partnerprogramm-Netzwerken
Clickbank und DigiStore24.

Der Affili Booster läuft 100% auf Voll-Automatik. Innerhalb von
2 Minuten und wenigen Mausklicks einmal den Affili Booster
verknüpfen – fertig!

Verschwenden Sie ab sofort keine Zeit mehr.

Probieren Sie den vollautomatischen Affili Booster JETZT aus:
http://tinyurl.com/nqpkmo4

Für Ihren Erfolg,

Britta Daubner

Und hier noch das Impressum von http://www.affili-booster.de:

Matthias Günther
Heinrich-Heine-Str. 11
D - 06844 Dessau-Roßlau

Telefon: 0049 (0) 340 / 5 503 444
E-Mail: Bitte nutzen Sie unser Support-Center

USt-IdNr.: DE231534011

Also: Ich habe jetzt das Affili-Booster-System scharf gemacht, den Autopiloten eingeschaltet, lege mich jetzt schlafen und bin morgen früh um wieviele Euronen reicher? Da es sich hier um Nachtarbeit handelt, die mit Zuschlägen belegt wird, sollte meine Provision also recht üppig ausfallen, oder?