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Donnerstag, 15. Mai 2014

ViziNova Ponzi Leaks – VIZINOVA ist ein nahtloser Übergang, eine Auffanggesellschaft von WCM777 – Teil 3

Die Deutsche WCM777 Networker Mafia um Sander, Kiefer, Horst, Nowak usw. zocken jetzt mit ViziNova den Deutschen MLM Markt ab!

Lest auch den ersten und zweiten Teil von Vizinova Ponzi Leaks - Die Serie:

ViziNova Ponzi Leaks - Exclusiv: Die investigative ViziNova Serie - Teil 1


ViziNova Ponzi Leaks - WCM/VIZINOVA-Topabsahner Hangover in Las Vegas - Teil 2


Gerüchte um Michael Sanders wahre finanzielle Situation


Darüber hinaus wird in der Branche gemunkelt, dass der Obtainer pleite wäre. Ist das vielleicht auch ein Grund, dass der Sander als Geldwäscher fungiert? Doch gleichzeitig dagegen sprechen die unzähligen Partyfotos mit ausgiebigem Alkoholkonsum in teuren Clubs in Las Vegas und Berlin. Auch die Einladung von beispielsweise Prinz Ferdinand, der mit bürgerlichem Namen Markus Wolfgang Wölfert heißt, auf solche Partys sowie auf Reisen werden ja einiges kosten müssen, denn als eingeladener Gast wird der Prinz sicherlich dies nicht aus seiner eigenen Tasche bezahlen.

Connection1_Sander_Bella_Mee - Martin_Schranz_Prinz_Ferdinand

Prinz Ferdinand ist einer der illustren Adoptivsöhne von Hans Robert Lichtenberg, dem Ehemann von ZsaZsa-Gabor, besser bekannt als Frederic Prinz von Anhalt. Prinz Ferdinand ist daher kein Adliger, sondern trägt durch Annahme an Kindes statt lediglich einen adligen Familiennamen. Sein Stiefbruder, Prinz "Puff" Marcus von Anhalt, sitzt gerade in U-Haft wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung. Michael Sander ist offensichtlich daher ein Mann, der stets die Nähe zur Macht sucht, zu sog. Influencern, um diese Nähe beziehungsweise Zugang dann auch für seinen weiteren Geschäfte zu nutzen. Es hat immer gut funktioniert. Bis jetzt.

Connection2_Sander_Hagen Horst_ Dos Santos_ Bella Mee_Prinz Ferdinand


Alte Gesichter, neue Präsentationen: Mike Kiefer bestätigt, dass WCM dasselbe wie VIZINOVA ist - Phil Ming Xu inklusive 


Wie bereits festgestellt, sind die gleichen Personen, die sich Top-Führungskräfte nennen, bei VIZINOVA. Mike Kiefer, der seit letztem Jahr zusammen mit Hagen Horst, Renato Rodriguez, Douver Mlm, Gutemberg dos Santos die Welt im Auftrag von WCM bzw. WCM 777, Kingdom 777, und allen "Derivaten" dieses Schneeballs, bereist, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, ist auch kein Neuer im VIZINOVA-Bunde. Die erwähnten Kumpanen protzen mit teuren Autos und luxuriösem Lifestyle, den sie sich ganz klar aufgrund mit Betrug ergaunert haben.

In einem Live-Seminar www.youtube.com/watch?v=tVEl6mN-iz4 erklärt Mike Kiefer, warum VIZINOVA ein und dasselbe Spiel wie WCM ist: "Zu der Frage, was passiert mit den Punkten auf der Karte... auch da warten wir noch auf Information... da war aber die Aussage, dass sie auch integriert wird in das System... also die Kingdom-Karte von früher... was ist mit denen, die noch Punkte drauf haben... auch das sollte jetzt, wenn die Seite aufgeht, in einer neuen Form auch da sein... Gut, zu der Frage, ist der Laden tot? Nein, es geht ganz normal weiter..." Bei ca. 7.01 min kommentiert Kiefer weiter: "Es geht doch hier um Global-Unity-Leader... (...) Also, Fakt ist Folgendes: Es war vom ersten Tag an geplant, dass VIZINOVA die neue Produkte-Reihe, ein Bestandteil ist, ein Teil von Global Unity oder WCM damals... Da war auch Philip der erste, der übrigens davon gewusst hat, der war auch der erste, der involviert wurde, denn es war von Anfang an geplant, dass man nicht nur die neue Produktreihe unterm, ich sag mal, unterm Dach des Mutterhauses launchen kann, lancieren oder starten kann, sondern es war auch geplant, dass es ja einen Plan im Plan gibt, wo ja zum Beispiel die Kingdom-Points oder unsere eigene Währung verwenden können dafür, (...) dementsprechend... ähmmm... dass zu nehmen, respektive die Punktwerte zu nehmen, die Points zu nehmen, um dementsprechend auch mit diesen (...) neuen Produkten arbeiten zu können."


Laut dem Obtainer-Artikel mit der Überschrift "VIZINOVA - verdächtigt, vorverurteilt und denunziert" heißt es hier wortwörtlich: "Zunächst einmal betonen die Gründer von VIZINOVA, dass ihr Unternehmen nichts mit Dr. Phil Ming Xu zu tun hat. (First and foremost, the founders of VIZINOVA emphasize that their company has nothing to do with Dr. Phil Ming Xu. He's neither operating in the background nor is he involved in any other way in VIZINOVA.) Er ist weder im Hintergrund tätig noch in irgendeiner anderen Weise bei VIZINOVA involviert." Hier muss man ganz klar eins sagen: Ob die VIZINOVA-Gründer Gutemberg und Rodriguez noch etwas mit Ming Xu zu tun haben oder nicht, ist absolut unerheblich. Viel wichtiger in diesem Zusammenhang ist die Frage nach dem sauberen Kapitalnachweis für das neue Blendwerk "VIZINOVA". Das Geld, welches sie nämlich mit dem weltweiten Scam von Ming Xu - dem WCM-Schneeballsystem - noch bis Ende März 2014 (!) verdient haben - und zwar mehrere Millionen US-Dollar im Monat nach eigenen Aussagen (!) - ist illegales Geld, welches sie nun in ein neues juristisches Korsett namens "VIZINOVA" platzieren. Durch diese Transfers wird nicht nur Kapitalflucht begangen, sondern auch ganz klar wird das "alte, unsaubere" Geld gewaschen. VIZINOVA wird daher mit kriminell verdientem, also unsauberem Geld, aufgebaut. Ob Ming Xu dabei mitverdient oder nicht, spielt daher überhaupt keine Rolle.

Weiter heißt es im Obtainer-Artikel: "Dass Renato Rodriguez und Gutemberg dos Santos zu den Top-Führungskräften bei WCM777 gehört haben, ist unbestritten. Dass die beiden Millionen verdient haben auch. Dass VIZINOVA eine Neuauflage von WCM777 sein soll, ist aber schlichtweg falsch. VIZINOVA hat ein Geschäftskonzept, das schlüssig, transparent und profitabel ist. VIZINOVA bietet zum einem eine Messenger App, agiert im High Tech Digital and Advertising Segment und baut seinen Online Retail Store immer weiter aus." (The fact that Renato Rodriguez and Gutemberg dos Santos were among the top leaders at WCM777 isn't in dispute. Nor is the fact that both of them earned millions. But the allegation that VIZINOVA is a new edition of WCM777 is quite simply false. VIZINOVA has a business concept that is coherent, transparent and profitable. VIZINOVA offers a messenger app, operates in the High Tech Digital and Advertising Segment and is continuing to develop its Online Retail Store more and more.) Inwieweit ist VIZINOVA also anders? Analysiert man den Inhalt der Homepage unter https://VIZINOVA.com/home.php stellt man schnell fest, dass außer eines auf Emotionen aufgebautes Videos, welches lediglich Paraphrasen drescht, nichts vorhanden ist. Die Rede ist zwar von Apps, und "High-Tech-Advertising" und einem "Online Retail Store", aber die Produkte sind weder fertig entwickelt noch verkaufsfähig. Die Frage ist also, wie man ohne Produkte und Services ein Grand Opening in Las Vegas feiert und bereits Geld einnehmen kann?

Fortsetzung folgt..........

ViziNova Ponzi Leaks - VIZINOVA ist eine Ponzi Geschichte und Abzocke im großen Stil - Teil 4

Sonntag, 18. Dezember 2011

Der International mit Haftbefehl gesuchte Ulrich Engler macht wieder Schlagzeilen: Thyrnau: Axel Schulz fiel auf Rendite-Schwindel herein

Selbst Boxlegende Axel Schulz hatte − wie es Strafrichter Stefan Kolb formulierte − offenbar "nur mehr Dollarzeichen in den Augen". Zusammen mit einem befreundeten Steuerberater aus Neuhaus am Inn (Lkr. Passau) fiel er auf Renditeversprechungen von jährlich 50 Prozent und mehr herein. Der Vermittler, ein ehemaliger Finanzdienstleister aus Thyrnau (Lkr. Passau), hatte sich jetzt vor dem Landshuter Amtsgericht zu verantworten: Aber nicht etwa wegen Betrugs, sondern lediglich wegen unerlaubten Betreibens von Finanzdienstleistungen.

Der Drahtzieher einer der spektakulärsten Anlagebetrügereien der letzten Jahrzehnte ist auf der Flucht: Von Ulrich Engler (50), der seine Kunden nach Schätzungen der federführenden Staatsanwaltschaft Mannheim um rund 300 Millionen Euro betrogen hat, fehlt jede Spur. Zuletzt hatte er zusammen mit seiner Lebensgefährtin in Florida/USA residiert, eine Villa in Bonita Springs besessen und ein luxuriöses Leben geführt.

Von dort aus soll er in den Jahren 2005 bis 2007 ein riesiges Schneeballsystem initiiert haben, indem er vortäuschte, durch sogenannte Day-Trading-Geschäfte an der amerikanischen Börse hohe Gewinne zu erzielen. Die Anlagen der letztlich geprellten Kunden waren als Darlehen für die Engler-Firma "Private Commercial Office Inc. (PCO)" getarnt. Ihnen waren jährliche Zinsen von 50 bis 70 Prozent versprochen worden. Über 6000 Geschädigte in Deutschland, Österreich und der Schweiz überwiesen zum Teil hohe Summen auf die Bankkonten des "Finanzgenies".

Während nach Engler nach wie vor mit internationalem Haftbefehl gefahndet wird − für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, sind bis zu 10 000 Euro Belohnung ausgesetzt −, wird den meist deutschen Vermittlern nach und nach der Prozess gemacht. Darunter

Vermittler zählen selbst zu Geprellten

auch einer Reihe von Finanzdienstleistern aus Niederbayern. Allerdings nicht etwa wegen Betrugs, wie bei derartigen Fällen üblich; denn es ließ sich nicht nachweisen, dass die Anlagen-Vermittler von den Betrugsabsichten Englers gewusst hatten, zumal sie in den meisten Fällen selbst zu den Geprellten zählten. Allerdings hätten allein die vom flüchtigen Betrüger bezahlten Provisionen von zwölf bis 38 Prozent die Vermittler stutzig machen müssen.

Eine andere juristische Regelung brachte sie und damit auch den Thyrnauer vor Gericht: Vermittlungen von Einlagengeschäften für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU bedürfen einer besonderen Genehmigung durch die Banken-Aufsichtsbehörde BaFin, so steht es im Kreditwesengesetz. Und diese Erlaubnis hatte der Finanzdienstleister aus Thyrnau nicht eingeholt.

Vor Strafrichter Kolb, wo ihm insgesamt 14 illegale Abschlüsse mit einer Gesamtsumme von knapp 700 000 Dollar vorgeworfen wurden, verteidigte sich der 52-Jährige damit, dass es sich nicht um Anlagen-, sondern um Kreditgeschäfte gehandelt habe und bei allen Anfragen, die er u. a. auch bei Anwälten getätigt habe, habe er "grünes Licht" bekommen. "Dass es sich um ein Schneeballsystem handelte, wusste ich nicht. Ich habe auch niemand etwas aufgeschwatzt, die Kunden sind zu mir gekommen", sagte er.

Darunter auch der Steuerberater und der prominente Boxer. Beide hätten in sechsstelliger Höhe investiert und zumindest anfangs − wie auch andere seiner Kunden − die versprochenen Ausschüttungen erhalten. Im Übrigen, so der Thyrnauer, sei er es gewesen, der Engler letztlich habe auffliegen lassen: "Ich bin mit dem Steuerberater nach Florida geflogen und habe dort drei Wochen lang recherchiert, schließlich haben sich sogar das FBI und der CIA eingeschaltet. So kam das Ermittlungsverfahren gegen Engler erst in Gang."

Außerdem habe er seine Kunden gewarnt, die hätten sich aber teilweise als beratungsresistent erwiesen. Er selbst, so der Thyrnauer, gehöre ebenfalls zu den Geschädigten: "Alle meine Ersparnisse samt Haus sind weg." Von Finanzgeschäften wolle er nichts mehr wissen, er sei dabei, sich eine neue Existenz auf einem anderen Gebiet aufzubauen.

Für das unerlaubte Betreiben von Finanzdienstleistungen verhängte Strafrichter Kolb eine Geldstrafe von 4000 Euro (200 Tagessätze à 20 Euro) und blieb damit erheblich unter dem Antrag von Staatsanwältin Sabine Klemt, die 350 Tagessätze à 30 Euro gefordert hatte. Verteidiger Ekkehart Heberlein verwies darauf, dass sein Mandant zum Tatzeitpunkt

Richter: Nur noch Dollarzeichen im Auge

aufgrund der Auskünfte, die er u. a. auch bei der BaFin eingeholt habe, davon ausgehen konnte, dass die Geschäfte nicht erlaubnispflichtig seien. Außerdem sei es seiner Initiative zu verdanken, dass der Riesenschwindel aufgeflogen sei und in den USA inzwischen das Insolvenzverfahren über das POC-Vermögen laufe, so dass die Geschädigten wenigstens zum Teil auf Rückflüsse hoffen könnten. Der Anwalt hielt 90 Tagessätze für schuldangemessen.

Strafrichter Kolb hielt in der Urteilsbegründung dagegen, dass bei dem Angeklagten als erfahrenem Finanzdienstleister bei jährlichen Zinsen von 50 Prozent und mehr die "Alarmglocken" hätten läuten müssen. Im Übrigen sah er auch eine Mitverantwortung bei den Geschädigten, die offenbar nur noch die Dollarzeichen im Auge gehabt hätten.

http://www.pnp.de/nachrichten/heute_in_ihrer_tageszeitung/bayern/?em_cnt=294600

Es wurde auch eine Belohnung von 10.000,-€ ausgelobt, finde ich ja mehr als lächerlich, wenn man bedenkt was dieser Betrüger für einen Schaden verursacht hat:


Fahndung nach dem mutmaßlichen Betrüger Ulrich Engler

Tatzeit: Tatort:
2005 - 2007 USA

Sachverhalt

Die Zielfahndung des LKA Baden-Württemberg sucht aufgrund eines internationalen Haftbefehles des AG Mannheim den deutschen Staatsangehörigen Ulrich Engler.

Engler wird dringend verdächtigt des gewerbsmäßigen Betruges in einer großen Zahl von Einzelfällen. Ihm wird vorgeworfen, von interessierten Kapitalanlegern in Deutschland, der Schweiz und Österreich Gelder eingworben zu haben unter der Vorspielung das Geld der Anleger für Aktiengeschäfte (Day-Trading) einzusetzen. In Wirklichkeit handelte es sich um ein klassisches Schneeballsystem, welches er im Zeitraum von 2005-2007 betrieb. Der den Anlegern allein in Deutschland entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 100 Mio. US-Dollar.


Engler befindet sich seit Oktober 2007 vermutlich in Begleitung seiner Lebensgefährtin auf der Flucht.

Personalien

Name: Vorname:
Engler Ulrich
Geburtsdatum: Geburtsort:
28.03.1961 Andelfingen
Letzer Aufenthaltsort: Nationalität:
Cape Coral, Florida/USA deutsch

Personenbeschreibung

Größe: Figur:
181 cm kräftig
Erscheinung: Scheinbares Alter:
gepflegt -
Augenfarbe: Haarfarbe:
blau mittelblond
Besondere Merkmale:
Brille


 http://www.polizei-bw.de/fahndung/personenfahndung/bekannte_taeter/Seiten/090330Engler.aspx