Weil er bei einem Gold-Geschäft Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 54-Jährigen aus Pforzheim erhoben.
Mannheim/Pforzheim. Der Geschäftsführer eines Unternehmens soll zwischen Oktober und Dezember 2010 Gold im Wert von 155 Millionen Euro gekauft haben. Der Anklagebehörde zufolge soll er aber gar nicht an dem wertvollen Edelmetall interessiert gewesen sein. Stattdessen habe er das Geschäft nur genutzt, um Steuern in Höhe von knapp 30 Millionen Euro zu hinterziehen. Ein Termin zur Verhandlung vor dem Landgericht Mannheim stand zunächst nicht fest.
Quelle
Bei dem in U-Haft sitzenden Goldhändler handelt es sich um Holger Spreu (54) aus Pforzheim, Gründer der Schmuck und Kunstgalerie Stuttgart GmbH - nach einem Umzug hs metall werte GmbH.
Nähere Informationen dazu gibt es bei GoMoPa.net
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Samstag, 14. September 2013
Donnerstag, 14. Oktober 2010
WARNUNG vor KB Gold - KB Edelmetall
Die Angst um den Euro und vor einer galoppierenden Inflation treibt viele Anleger in scheinbar lukrative Goldgeschäfte. Das machen sich Geschäftemacher zunutze, die mit unseriösen Methoden aus dem Gold-Boom Kapital schlagen. Auch Banken verkaufen völlig überteuerte "Goldsparpläne".
Auf der Spur der Goldverkäufer reist Frontal21 in die Schweiz und findet Briefkasten-Firmen. Angebliche Gold-Raffinerien in der Türkei und Gold-Minen in Russland gibt es unter den angegebenen Adressen gar nicht. Unseriöse Geschäftemacher operieren scheinbar unkontrolliert im rechtsfreien Raum. Verbraucherschützer warnen deshalb vor schnellen Goldgeschäften.
Achim Tiffe vom Hamburger Institut für Finanzdienstleistungen kritisiert im Frontal21-Interview die mangelnden Kontrollen unseriöser Anbieter von Gold-Geschäften seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): "Das ist eine Katastrophe in Deutschland - das passiert in anderen Ländern nicht so". Viele Verbraucher würden dem Gold-Hype folgen und dann auf "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" hereinfallen und ihr Geld verlieren. Tiffe rät Kleinanlegern gründsätzlich von Gold-Geschäften ab.
Auf der Spur der Goldverkäufer reist Frontal21 in die Schweiz und findet Briefkasten-Firmen. Angebliche Gold-Raffinerien in der Türkei und Gold-Minen in Russland gibt es unter den angegebenen Adressen gar nicht. Unseriöse Geschäftemacher operieren scheinbar unkontrolliert im rechtsfreien Raum. Verbraucherschützer warnen deshalb vor schnellen Goldgeschäften.
Achim Tiffe vom Hamburger Institut für Finanzdienstleistungen kritisiert im Frontal21-Interview die mangelnden Kontrollen unseriöser Anbieter von Gold-Geschäften seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): "Das ist eine Katastrophe in Deutschland - das passiert in anderen Ländern nicht so". Viele Verbraucher würden dem Gold-Hype folgen und dann auf "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" hereinfallen und ihr Geld verlieren. Tiffe rät Kleinanlegern gründsätzlich von Gold-Geschäften ab.
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