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Donnerstag, 6. Juni 2013

IC3 Abzocker Harald Gietmann mit neuer Firma Eccona Vision wieder auf Raubzug

Vor kurzem wurde die IC3 Unternehmensberatungs GmbH wegen mangels Masse von Amts wegen aufgelöst. Nun ist Harald Gietmann wieder auf Opfersuche Investorensuche mit der Eccona Vision GmbH. Geschäftsfeld  "Erneuerbare Energien", was das bedeutet weiß jeder der sich mit der Materie  auseinander gesetzt hat, also nichts Gutes.....

Harald Gietmann

Zitate aus dem SI:

Da ja die Staatsanwaltschaft München endlich offiziell wegen Betrug gegen die IC3 Betreiber ermittelt, dürfte es auch Interessant sein was der Harald Gietmann jetzt so macht.

Hier mal die Eckdaten:

Handelsregisterveröffentlichung vom 14.11.2012 12:00:00
Gericht Amtsgericht München
Aktenzeichen HRB 189625
Art Veränderungen
Datum 09.11.2012
Inhalt Pro - Vision GmbH, Unterschleißheim, Landkreis München, Mistralstraße 21, 85716 Unterschleißheim. Die Gesellschafterversammlung vom 06.11.2012 hat die Satzung neu gefasst. Dabei wurde geändert: Firma, Sitz, Gegenstand. Neue Firma: Eccona Vision GmbH. Neuer Sitz: Feldkirchen, Landkreis München. Geschäftsanschrift: Mondstraße 2-4, 85622 Feldkirchen. Neuer Unternehmensgegenstand: Vermittlung von KG- und Unternehmensbeteiligungen, Durchführung von Schulungen und Seminaren aller Art, Erwerb und Vermietung von Immobilien, Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Realisierung von Umweltschutzprojekten, insbesondere in der Form der Konzeption, des Kaufs, der Errichtung, der Verwaltung und/bzw. Betriebes von regenerativen Energieerzeugungsanlagen. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Kreil, Florian, Unterschleißheim, *XX.XX.XXXX. Bestellt: Geschäftsführer: Gietmann, Harald, München, *XX.XX.XXXX, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Hinweis Geburtsdaten wurden aus Datenschutzgründen durch *XX.XX.XXXX ersetzt.
Personen Florian Kreil, Harald Gietmann
http://peoplecheck.de/handelsregister/BY-HRB_189625-643061

Der Name Gietmann bürgt ja nicht gerade für Seriosität, besonders bestätigt wird das Aktuell durch die Ermittlungen zu der IC3 Abzocke und auch anderen Tätigkeiten aus der Vergangenheit. Jetzt agiert er wieder in einem (Risiko) Gewerbe, wo Anleger mit hohen Renditen gelockt werden und durch Beteiligungen an Blockheizkraftwerken, Biogasanlagen und andere arten von Erneuerbaren Energien sich an Projekte der Eccona Vision GmbH beteiligen können. Laut Angaben auf der Webseite in Bulgarien.

Hier mal die Webseite:

Ein Konzept mit Vision

Die eccona vision® plant, baut und verwaltet den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen, Windkraft- und Blockheizkraftwerken.
http://www.eccona-vision.com/eccona-vision/index.html


Impressum

eccona vision® gmbh
sustainable future economics
Mondstraße 2-4
85622 Feldkirchen b. München
Tel.: +49 89 96 012 787
Fax: +49 89 96 012 793
info@eccona-vision.com
Geschäftsführer: Harald Gietmann
USt-IdNr. DE275550763
Registernummer: HRB 189625
Registergericht: Amtsgericht München
Inhaltlich Verantwortlichen gemäß § 55 Abs. 2 Rundfunkstaatsvertrag:
Harald Gietmann

Nun findet man schon die ersten Warnungen als Riskante Geldanlage im Internet:

Riskante Geldanlage

Die Firma „Quartum GmbH“ aus Berlin bietet mir eine Geldanlage bei der „Eccona Vision“. Da sind 7 % Zinsen garantiert. Das ist sehr lukrativ, aber eventuell doch zu risikoreich?

Das Risiko ist schwer absehbar. Auffällig sind zunächst die hohen Zinsen. Mit sicheren Papieren sind bei den genannten Laufzeiten derzeit am Kapitalmarkt allenfalls 1 bis 2 % drin. Wo so viel mehr geboten wird, muss das Risiko höher sein. So auch hier: Der Anleger erfährt nicht wirklich, was mit seinem Geld passiert. Was ist die Unternehmenstätigkeit? Wie will Eccona Gewinne erwirtschaften? Wie war der bisherige Geschäftsverlauf? Zu all dem steht im Prospekt nichts, lediglich der kryptische Hinweis: „Unternehmensgegenstand ist die Realisierung von Umweltschutzprojekten insbesondere von regenerativen Energieerzeugungsanlagen“. Noch pauschaler geht es kaum. Was genau ist gemeint? Windkraft, Solarenergie, Biogas, Wasserkraft? Eccona legt keinerlei Berechnung vor über konkrete Projekte und deren Wirtschaftlichkeit. Stattdessen der Furcht einflößende Hinweis: „Eccona ist berechtigt, die vorhandene Liquidität ohne Zustimmung des Darlehensgebers auf dem Kapitalmarkt anzulegen.“ Kein Wort, in welche Papiere Ihr Geld fließen könnte. Nach dem Wortlaut dieser Klausel könnte die Firma wild mit Ihrem Geld spekulieren, im Extremfall die komplette Summe am grauen Kapitalmarkt verzocken.

Diese Sorge scheint nicht unbegründet, denn in der Präambel zum Prospekt steht deutlich, dass Sie Ihr Geld eventuell nie wiedersehen: „Sonach hat der Darlehensgeber keinen unbedingten Rückzahlungsanspruch hinsichtlich des Darlehensbetrages.
“ Und auch die Zinszahlungen gibt es nur, wenn das monatliche Geschäftsergebnis es erlaubt und Eccona ausreichend flüssig ist. Auffällig ist auch die Darlehensgebühr. Wieso muss Eccona 3 % einbehalten? Ein Grund dafür wird nicht genannt.

Und schließlich: Welche Sicherheiten bietet Eccona? Der Anleger gibt der Firma ein partiarisches Darlehen. Dabei steht im Falle einer Insolvenz die gesamte Anlagesumme im Nachrang. Alle anderen Forderungen gehen vor, auch die von künftigen Gläubigern. Das partiarische Darlehen hat für Eccona den Vorteil, dass kein förmlicher Verkaufsprospekt vorgelegt werden muss, in dem die Firma auf die Risiken der Anlage hinweisen muss. Noch weniger Sicherheit geht kaum.

Michael Bruns (05.04.2013)
 http://www.wochenblatt.com/service/frage-und-antwort/eintraege/?no_cache=1&tx_kwifaq_pi1

 Handelsregisterveröffentlichung vom 30.04.2013 12:00:00
Gericht Amtsgericht München
Aktenzeichen HRB 164553
Art Veränderungen
Datum 25.04.2013
Inhalt IC3 Unternehmensberatung GmbH, München, Grafinger Str. 6, 81671 München. Die Liquidatoren vertreten gemeinsam. Geändert, nun: Liquidator: Gietmann, Harald, Grasbrunn, *XX.XX.XXXX. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts München (Az. 1500 IN 1872/12) vom 08.11.2012 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen nach § 65 GmbHG.
Hinweis Geburtsdaten wurden aus Datenschutzgründen durch *XX.XX.XXXX ersetzt.
Personen Harald Gietmann
 http://peoplecheck.de/handelsregister/BY-HRB_164553-687365#


>>>  IC3 Unternehmensberatung GmbH & IC Consulting Harald Gietmann

Update

Die Firma „Quartum GmbH“ aus Berlin teilte uns mit:

Geehrte Damen und Herren,

ohne Ihre Aussagen über die Eccona-Vision/Gietmann zu kommentieren haben wir uns entschlossen, mit Wirkung vom 13.12.2013 ,als Finanzdienstleitungsunternehmen die Beratung-Vermittlungsaktivitäten von eccona-Vision-Produkten einzustellen. Die Vermittlung stellte sich eh aus Fruchtlos heraus und trotz einer Vermittlungsvereinbarung es zur keiner Vermittlung /Provisionszahlung gekommen ist. Wir bitten Sie Dieses zur Kenntnis zu nehmen.

Dienstag, 28. Mai 2013

FDP-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat Posch wirft das Handtuch

Posch wirft das Handtuch

Der wegen staatsanwaltlicher Ermittlungen in Bedrängnis geratene FDP-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat legt mit sofortiger Wirkung alle Ämter nieder. Der Druck von außen wurde zu groß.


Führung-Chaos bei der FDP: Jetzt hat der Dachauer FDP-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Hans Peter Posch hingeschmissen. In einer Presseerklärung schreibt Posch: "Mit sofortiger Wirkung lege ich das Amt als Kreisvorsitzender und als Landtagskandidat nieder." Als Gründe führt Posch an, dass der "Druck von Außen" auf seine Familie so groß geworden sei, dass er zum "Schutz seiner Familie dieses Amt und die Kandidatur" niederlege. Posch: "Diesen Schritt gehe ich auch, um möglichen Schaden für die Partei abzuwenden." Nach Einstellung des Ermittlungsverfahrens, so Posch, werde er dem Kreisverband wieder zur Verfügung stehen.

Der Druck auf den FDP-Kreisvorsitzenden und Landtagskandidaten Hans Peter Posch wurde doch zu stark.  (Foto:  © joergensen.com)

Mit dem Rückzug Poschs vom Amt des FDP-Kreisvorsitzenden und Landtagskandidaten erreichen die Auseinandersetzungen im Kreisverband Dachau ihren vorläufigen Höhepunkt. Bereits am Freitag vergangener Woche ist Poschs Stellvertreter im Kreisverband, der Vorsitzende des Dachauer FDP-Ortsverbands, Rechtsanwalt Jürgen Seidl, von seinem Posten zurückgetreten. Der Ortsverband hatte Posch aufgefordert, seine Kandidatur niederzulegen. Grund: Durch das laufende Ermittlungsverfahren könnte die Partei im Wahlkampf Schaden nehmen. Seidl in einer Pressemitteilung: "Ich distanziere mich von Herrn Peter Posch."

Posch lehnte aber ab, weil er sich der Unterstützung der Partei sicher wähnte. Sonst würde er ja nicht weitermachen. Zur Dachauer SZ sagte Posch: "Ich verstecke mich nicht." Er werde die Sache mit der Kandidatur jetzt durchziehen. Was die Vorwürfe gegen ihn und das Ermittlungsverfahren betreffe, so weise er diese auf "das Schärfste" zurück. Im Gegenteil. Er sei fest davon überzeugt, dass das Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt werde. In diesem Zusammenhang ließ Posch anklingen, dass hinter den Vorwürfen gegen ihn ein gezieltes Wahlkampfmanöver stecken könnte.

Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Posch und gegen mehrere Verantwortliche von Poschs früherer Firma, der Internetplattform "IC3 Limited". Bei "IC3 Limited" hat es sich um eine Internetsuchmaschine gehandelt, die den Nutzern kostenlos anzeigte, wo es aktuell welche Artikel günstig zu erstehen gibt. Die Händlerprovisionen wurden anschließend teilweise wieder an die Kunden ausbezahlt im "Cash-Back-Verfahren". Schon 2011 war das Landgericht München in einem Zivilverfahren zu dem Urteil gelangt, Poschs Firma habe sich "ungerechtfertigt" bereichert und einzelne Lizenznehmer "arglistig getäuscht". Diese hätten somit auch einen Anspruch auf Entschädigung. Denn Poschs Firma habe mit völlig unrealistischen Zahlen versucht, Gutgläubige zum Kauf von Lizenzen zu überreden. Die Firma "IC3Limited" habe kurz darauf Insolvenz angemeldet. Die Kläger gingen anschließend zwar leer aus, reagierten aber mit Strafanzeigen, weil sie den Verdacht hegten, dass das Online-Unternehmen noch vor der Insolvenz mehrere Millionen Euro verschoben haben soll.

Dagegen wehrt sich Hans Peter Posch vehement. In diesem Zusammenhang kündige Posch auch rechtliche Schritte gegen den Internet-Konzern Google an. Durch die Beiträge, die man in der Suchmaschine über ihn findet, fühle er sich verleumdet. Posch: "Ich kämpfe für mein Recht." Für Rückfragen, so Posch in seiner Presseerklärung "stehe ich derzeit nicht zur Verfügung".

Orig. Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-posch-wirft-das-handtuch-1.1682638

siehe auch: IC3 - lokavo.de - Arowana Media GmbH - Hans-Peter Posch unter Betrugsverdacht - Betrugsaffäre um den FDP-Kandidaten   

Mittwoch, 22. Mai 2013

IC3 - lokavo.de - Arowana Media GmbH - Hans-Peter Posch unter Betrugsverdacht - Betrugsaffäre um den FDP-Kandidaten

Dachau - Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen den Dachauer FDP-Kreisvorsitzenden Hans-Peter Posch wegen Betrugsverdachts. Seine Landtagskandidatur will er aber nicht aufgeben.

Gibt sich gelassen: Hans-Peter Posch.
Die „IC3 Limited“ mit ihrem Geschäftsführer Hans-Peter Posch war ein klassisches Start-Up-Unternehmen der Internetbranche: Firmensitz war der szenige Kunstpark-Ost in München. Junge Mitarbeiter widmeten sich einer pfiffigen Geschäftsidee. Zu pfiffig, wie die Staatsanwaltschaft München offenbar glaubt. Sprecher Ken Heidenreich bestätigte gestern auf Anfrage, dass es derzeit „ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Verantwortliche der IC3“ gibt.

Schon im November 2011 hatte das Landgericht München II in einem Zivilverfahren festgestellt, dass die Firma sich „ungerechtfertigt bereichert“ und einzelne Lizenzpartner „arglistig getäuscht“ hat. Die Partner hätten daher einen Anspruch auf Rückzahlung der von ihnen an die „IC3“ gezahlten Gebühren von im Durchschnitt mehreren Tausend Euro. Das Urteil bestätigte kurz darauf das Oberlandesgericht München, indem es eine Berufung gegen das Urteil ablehnte. Da die „IC3 Limited“ kurze Zeit später Insolvenz anmeldete, blieben die Kläger auf ihren Forderungen sitzen.

Daraufhin folgten die Strafanzeigen gegen Hans-Peter Posch und weitere „IC3“-Verantwortliche wegen Betrugs - die ehemaligen Lizenzpartner hatten den Verdacht, dass das Online-Unternehmen sie arglistig getäuscht und vor der Insolvenz noch Vermögen verschoben habe. Den Vorwürfen sehe er jedoch „komplett gelassen“ entgegen, so Posch gestern. Er rechne damit, dass das Verfahren in „absehbarer Zeit“ eingestellt wird.

Tatsächlich war die von der „IC3 Limited“ betriebene Internetsuchmaschine seriös und bei den Usern sehr beliebt. Das Prinzip von „IC3“: Die Suchmaschine zeigte den Kunden kostenlos an, wo es welche Artikel gerade günstig zu erwerben gab. Ein Teil der Händlerprovision wurde anschließend an die Kunden ausbezahlt. „Cashback“ nennen Fachleute dieses Geschäftsmodell.

Darüber hinaus aber suchte „IC3“ selbständige Vermittler, die Kunden anwerben sollten und davon einen Anteil an der Händlervermittlungsprovision behalten durften. Zudem bot die „IC3“ sogenannte Premium-Lizenzen an, die den Vermittlern einen höheren Anteil an den Provisionen garantieren sollten.

Das Problem: Diese Lizenzen waren teuer. „Einige meiner Mandanten haben sogar Kredite aufgenommen, um Lizenzen kaufen zu können“, sagt Anwalt Dr. Andreas Taudt, der bereits mehrere ehemalige Lizenznehmer erfolgreich gegen die „IC3“ vertreten hat. Poschs Firma habe mit „Fantasie-Zahlen“ gearbeitet, um seine Mandanten zum Kauf der Lizenzen zu verlocken. Das Landgericht hatte vorgerechnet, dass die Lizenznehmer überhaupt keine realistische Chance hatten, die vorhergesagten Gewinne zu erwirtschaften: Um beispielsweise auf einen Verdienst von monatlich 3675 Euro zu kommen, hätten die Vermittler Umsätze von 2,2 Milliarden Euro im Monat generieren müssen.

Hans-Peter Posch sagt dazu, dass es „natürlich verschiedene Prognoserechnungen“ gegeben habe. Die vom Gericht beanstandeten „ins Blaue hinein behaupteten“ Gewinnerwartungen habe allerdings nicht die Firmenleitung zu verantworten, sondern einzelne Vertriebsmitarbeiter, die wohl allzu engagiert versucht hätten, Lizenzpartner zu akquirieren. Und auch die Kläger seien an ihrer Lage nicht ganz schuldlos: „Vielleicht war bei manchen einfach die Gier zu groß.“

Ob er - im Fall einer Anklage - weiterhin als FDP-Landtagskandidat zur Verfügung steht, darüber mag Posch heute noch nicht nachdenken: „Wenn es einen Plan B braucht, wird es auch einen Plan B geben.“ Im Moment freue er sich vor allem auf einen „Offensiv-Wahlkampf“.

In der FDP-Parteizentrale München werde man ihn „wie jeden Kandidaten unterstützen“, so Geschäftsführer Martin Hagen. „Gegen Herrn Posch liegt unseres Wissens juristisch nichts vor.“

Orig. Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/landkreis/hans-peter-posch-unter-betrugsverdacht-2913898.html#idAnchComments


Update 24.05.2013

Betrugsaffäre um den FDP-Kandidaten

Staatsanwalt ermittelt gegen den Landtagsbewerber und Kreisrat Hans-Peter Posch. Lizenznehmer seiner früheren Firma "IC3 Limited" fühlen sich arglistig getäuscht und geprellt.

Es ist Wahlkampf, und die Freien Demokraten (FDP) im Landkreis Dachau haben ein Problem, auf das sie gerne verzichtet hätten. Denn gegen ihren Landtagskandidaten, den Kreisrat Hans-Peter Posch, ermittelt nämlich die Staatsanwaltschaft München. Die Ermittlungen laufen außerdem gegen mehrere Verantwortliche von Poschs früherer Firma, dem Internet-Start-Up "IC3Limited". Der stellvertretende Pressesprecher der Staatsanwaltschaft München II, Florian Gliwitzki, bestätigte der Dachauer SZ das Ermittlungsverfahren gegen "Verantwortliche der IC3 Limited" wegen des Verdachts auf Betrug. Zu Namen und Stand der laufenden Ermittlungen sagte Gliwitzki: "Dazu äußern wir uns nicht."

Gibt sich nach außen hin gelassen und zuversichtlich: Gegen den Dachauer FDP-Kreisvorsitzenden und Landtagskandidaten Hans-Peter Posch ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Betrug.  (Foto:  DAH)

Über die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen seinen Parteifreund Hans-Peter Posch ist der Dachauer FDP-Ortsvorsitzende, Kreisrat Jürgen Seidl, überhaupt nicht glücklich. "Das ist bestimmt keine positive Situation für die Partei", sagt Seidl auf Anfrage der SZ. Ob sich das Ermittlungsverfahren gegen seinen Kreistagskollegen Posch negativ auf den bereits laufenden Landtagswahlkampf seiner Partei auswirken werde, sagt Seidl nur: "Das wird sich zeigen." Gleichzeitig macht der FDP-Kommunalpolitiker, der ein Anwaltsbüro in Dachau betreibt, klar, "dass auch für Hans-Peter Posch so lange die Unschuldsvermutung gilt, solange es keine Verurteilung durch ein Gericht gibt".

In den Parteigremien, so Seidl, sei über die Causa Posch jedenfalls noch nicht gesprochen worden. Auch sei es momentan noch kein Thema, ob Posch seine Kandidatur zurückziehen oder ob er daran festhalten solle. Demnächst werde allerdings eine Sitzung stattfinden, bei dem das Thema wohl eine Rolle spielen werde.

Mit dem Gericht und mit den schweren Vorwürfen gegenüber seinem Unternehmen, der "IC3 Limited", hat Posch schon seit dem Jahr 2011 zu tun. Damals war das Landgericht München II in einem Zivilverfahren zu der Ansicht gelangt, Poschs Firma habe sich "ungerechtfertigt bereichert" und einzelne Lizenzpartner "arglistig getäuscht". Denn Poschs Firma, so der Vorwurf, habe mit völlig unrealistischen Zahlen versucht, Gutgläubige zum Kauf von Lizenzen zu überreden. Das Urteil wurde vom Oberlandesgericht München bestätigt. Die Firma "IC3 Limited" meldete kurz danach Insolvenz an. Die Kläger schauten zwar finanziell ins Ofenrohr, sie reagierten aber mit Strafanzeigen, weil sie den Verdacht hegten, dass das Online-Unternehmen noch vor der Insolvenz mehrere Millionen Euro verschoben haben soll.

Mehrmalige telefonische Versuche der Dachauer SZ, von Hans-Peter Posch eine Stellungnahme zu den Vorwürfen zu erhalten, scheiterten. Gegenüber den Dachauer Nachrichten des Münchner Merkur erklärte Posch kürzlich, er sehe den Vorwürfen "komplett gelassen" entgegen. Das Verfahren, so seine feste Überzeugung, werde in "absehbarer Zeit" eingestellt.

Bei der Firma "IC3 Limited" hat es sich um eine Internetsuchmaschine gehandelt, die den Usern kostenlos anzeigte, wo es aktuell welche Artikel günstig zu erstehen gibt. Teilweise wurden die Händlerprovisionen anschließend wieder an die Kunden ausbezahlt, im "Cashback-Verfahren". Posch selbst schiebt den selbständigen Vermittlern den schwarzen Peter zu. Beim Akquirieren von Lizenznehmern sei deren Gier wohl zu groß gewesen. Der Göttinger Anwalt Andreas Taudt vertritt Kunden, die sich durch Posch und die Firma "IC3Limited" geprellt fühlen. Er hat errechnet, dass die Lizenznehmer keine realistische Chance gehabt hätten, überhaupt Gewinne zu erwirtschaften.

Wie heftig die Netzgemeinde auf die Insolvenz von Poschs Firma reagiert, wird hier deutlich. Im Zusammenhang mit dem Namen Hans-Peter Posch erscheinen im Internet die Schlagworte: "abzocke, andrea posch, arowana media gmbh, hans peter posch, harald gietmann, ic3 suchmaschinen gmbh, lizenzbetrug, lokavo.de, münchen, peter ullmann, schneeballsystem."

Hans-Peter Posch wurde von der FDP bereits im vergangenen Jahr zum Kandidaten für die Landtagswahl nominiert. Posch erhielt auf der Nominierungsversammlung 13 von 18 möglichen Stimmen.

>>> http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-betrugsaffaere-um-den-fdp-kandidaten-1.1679785


Siehe auch:

>>> LG München bestätigt IC3 Ltd. als Schneeballsystem und gibt Klägern Recht   http://cafe4eck.blogspot.com/2012/02/lg-munchen-bestatigt-ic3-ltd-als.html

>>> http://www.lokavo.de - Arowana Media GmbH, A.Posch, Markt Indersdorf - IC3 Nachfolger?  

http://cafe4eck.blogspot.com/2012/07/httpwwwlokavode-arowana-media-gmbh.html

>>> Einkäufe/Casback der letzten 90 Tage der IC3 bestätigt Lug und Trug   http://cafe4eck.blogspot.com/2012/01/einkaufecasback-der-letzten-90-tage-der.html

>>> IC3 Ltd. Premium Lizenzinhaber gewinnen Zivilprozess, Landgericht München bestätigt Schneeballsystem   

http://cafe4eck.blogspot.com/2012/07/ic3-ltd-premium-lizenzinhaber-gewinnen.html

>>> Die IC-drei Ltd sucht Lizenzpartner, aber was steckt dahinter?
http://cafe4eck.blogspot.com/2011/02/die-ic-drei-ltd-sucht-lizenzpartner_19.html

>>> Umfangreiche Sammlung im Szene-Insider >>> http://www.szene-insider.net/viewforum.php?f=124 (Anmeldung erforderlich zum lesen)


Mittwoch, 1. August 2012

http://www.lokavo.de - Arowana Media GmbH, A.Posch, Markt Indersdorf - IC3 Nachfolger?

Soll evtl. einer Klagewelle entgangen werden?
Daher nun diese Umstrukturierung auf eine neue/andere Firma?


>>> http://www.lokavo.de




 Impressum ist Grafik und der Name Andrea Posch abgekürzt, wieso?

Arowana Media GmbH

Hauptsitz:
Postfach 46
85229 Markt Indersdorf

Geschäftsführer: A. Posch
Telefon: 01805 - 32 35 32
(0,14 Euro pro Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,42 Euro pro Min. aus den deutschen Mobilfunknetzen)

E-Mail: kundenservice@lokavo.de
Internet: http://www.lokavo.de
Handelsregister B des Amtsgerichts München
Handelsregisternummer: HRB 186932
Steuernummer: 143/148/20887
Verantwortlich für die Inhalte: A. Posch
Ansprechpartner / Verantwortlicher im Sinne des §10 Abs. 3 Mediendienstestattsvertrages (MDStV): A. Posch


>>> http://www.lokavo.de/impressum


 WHOIS

Domain lokavo.de
Letzte Aktualisierung 16.04.2012
Changed: 2012-04-16 T 10:39:34+02:00

Domaininhaber: Arowana Media GmbH
Adresse: Postfach 46
PLZ: 85229
Ort: Markt Indersdorf
Land: DE

Administrativer Ansprechpartner
Name: A. Posch
Organisation: Arowana Media GmbH
Adresse: Postfach 46
PLZ: 85229
Ort: Markt Indersdorf
Land: DE


Nun wird es interessant! 


Aus dem Handelsregister:


Unternehmensträgerdaten
Firma: Bayern Amtsgericht München HRB 186932 – Arowana Media GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Kapital: 25.000,00 EUR
Eintragsdatum: 26.07.2010
(Beim Eintragungsdatum kann es zu systembedingten, fehlerhaften Angaben kommen!)
Löschdatum: -
Bilanz vorhanden: -
Anschrift (ohne Gewähr): Arowana Media GmbH
Sandberg 13
85229 Markt Indersdorf

 Veröffentlichungen gesamt

Datum Firma Bekanntmachung
19.04.2012 IC 3 Suchmaschine GmbH München HRB 186932 25.04.2012
30.09.2010 Blitz 10-587 GmbH München HRB 186932 06.10.2010
26.07.2010 Blitz 10-587 GmbH München HRB 186932 28.07.2010



Veröffentlichungen einzeln

Veröffentlichung
Amtsgericht München Aktenzeichen: HRB 186932 Bekannt gemacht am: 25.04.2012 12:00 Uhr

In ( ).
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

19.04.2012


IC 3 Suchmaschine GmbH, München, Grafinger Straße 2, 81671 München. Die Gesellschafterversammlung vom 11.04.2012 hat die Änderung der §§ 1 (Firma), 2 (Sitz) sowie 4 (Gegenstand des Unternehmens) der Satzung beschlossen. Neue Firma: Arowana Media GmbH. Neuer Sitz: Markt Indersdorf, Landkreis Dachau. Geschäftsanschrift: Sandberg 13, 85229 Markt Indersdorf. Neuer Unternehmensgegenstand: Erstellung und Bereitstellung des Zugriffs von Internetsuchmaschinen und Internetshops und von Lern-, Spiel-, und Lizenzhandelssystemen, Unternehmensberatung sowie Crossmedialeistungen in allen Bereichen, sowie SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEM (Suchmaschinenmarketing) Dienste. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Baumgärtner, Clemens, München, *14.07.1976. Bestellt: Geschäftsführer: Posch, Andrea, Markt Indersdorf, *21.09.1964, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokura erloschen: Posch, Andrea, Markt Indersdorf, *21.09.1964.


Andrea Posch ist die Tochter von Hans Peter Posch und in Dachau bei der AG Liberale Frauen stellvertretende Vorsitzende >>>  http://www.fdp-dachau.de/index.php?newwpID=87218&MttgSession=fadc30b2e3227ab865325afac264bba6

So wie es aussieht arbeiten jetzt Herr Drazen Matosovic (Ehemaliger IC3 Akademieleiter bei der IC3), Marco Di Bernardo und Luis Fernandez bei lokavo.de

Hier ein Auszug aus Xing.de


 Hier das xing.de Profil von Drazen Matosovic

 Und als aller letztes ein Auszug von Facebook in dem ersichtlich wird, dass Drazen Matosovic alias Dra Mato (Facebook) für lokavo.de und die Arowana Media GmbH arbeitet

Montag, 16. Juli 2012

IC3 Ltd. Premium Lizenzinhaber gewinnen Zivilprozess, Landgericht München bestätigt Schneeballsystem

Seit nunmehr zwei Jahren beschäftigt uns die IC3 Premium Lizenz Masche der IC3 Ltd., die von Anfang an den Verdacht aufkommen ließ, dass es sich um ein Schneeballsystem handeln könne.



Der Geschäftsführer Hans Peter Posch, der auch FDP Politiker in Dachau ist, hatte nach außen hin immer beteuert, dass dieses nicht so wäre. Auch in einem GoMoPa Interview http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=789

vom 15.08.2011 stellte er das so hin, als würde alles mit rechten Dingen zu gehen.

Nun haben aber einige Lizenznehmer im Sommer 2011 eine Zivilklage eingereicht, die jetzt Erfolg hatte. Darin wurde die IC3 Ltd. verklagt die Lizenzkosten an die Kläger zurück zu erstatten. Das Landgericht München hat in einem Beschluss, im Februar 2012 festgestellt, dass das IC3 Premium Lizenz Geschäftsmodell ein Schneeballsystem ist und hat den Klägern Recht gegeben.

Seit dem Beschluss des LG München im Februar sind auch alle IC3- Akademien aus dem Netz entfernt worden. Die waren für die Anwerbung weiterer Lizenznehmer zuständig. Nach eigenen Aussagen wurden ca. 1000 Lizenznehmer geworben, die ca. 8 Millionen Euro in die Kasse der IC3 Ltd. spülten. Die Gelder sind verschwunden und eine aktuelle Konto Pfändung bei der Kreissparkasse Dachau verlief fruchtlos, da kein Guthaben vorhanden war.

Auch laufen seit Anfang des Jahres Strafanzeigen wegen Betruges bei der Staatsanwaltschaft München. Wieviele Geschädigte sich schon angeschlossen haben, kann ich hier nicht schreiben, aber ein Aktenzeichen existiert und kann Betroffenen genannt werden. Dazu muss man sich nur an das Szene-Insider Forum wenden, wo man mit ehemaligen Lizenznehmern der IC3 Ltd. in Kontakt treten kann.

Es ist jetzt wichtig, dass sich viele Lizenznehmer melden, die genauso betrogen wurden wie die, die sich gewehrt haben, um die Betreiber und Helfershelfer der mafiösen Vereinigung von IC3 um den FDP Politiker Hans Peter Posch zur Rechenschaft zu ziehen. Es kann nicht sein, dass solch ein verbrecherisches Handeln in Deutschland weiterhin ungestraft bleibt. Die Zivilklage war ein wichtiger Schritt und zeugt von großem Mut, um allen Geschädigten die Möglichkeit aufzuzeigen wie man sich wehrt.

Nun liegt es an den vielen Geschädigten in Form von weiteren Strafanzeigen und Zeugenaussagen auch den strafrechtlichen Aspekt zu bestätigen, damit sich die IC3-Betrüger auch vor einem Strafgericht verantworten müssen.

Ob man an die erschlichenen Premium Lizenz Gelder noch ran kommt liegt jetzt in der Hand der Staatsanwaltschaft München, denn nur die ist in der Lage, die Spur des Geldes zu verfolgen und den Sumpf um Hans Peter Posch und Co trocken zu legen. Denn die IC3 Ltd. wurde ja bewusst gewählt um einer Haftung zu entgehen. Denn was sind 100 Pfund Einlage, wenn es um einen Schaden von gut über 8 Millionen Euro geht. Ich sehe da einen Vorsatz zum bewussten Betrug und auch die Protagonisten hatten ja schon Erfahrung mit ähnlichen Betrugsmodellen. Nicht umsonst ist ein Harald Gietmann und Hans Peter Posch mit solch ähnlichen Geschäftsmodellen wie PWD- Privater Wirtschaftsdienst , DSS AG-Immorenta, Bavaria Grundstück - und Vermögensverwaltung und Storeforyou aufgefallen. Allein schon deshalb gehören alle Beteiligten wie Hans Peter Posch, Peter Ullmann, Harald Gietmann, Tiberius Opitz, Erwin Burgmaier und Rechtsanwalt Clemens Baumgärtner vor Gericht, um sich für diese skandalöse und perfide Betrugsmasche zu verantworten.

Hätte der Szene-Insider nicht von Anfang an Druck gemacht und die Plattform für eine Diskussion gestellt, wäre der Schaden ins Unermessliche gestiegen und wir hätten wieder mal in Sachen Internetbetrug und Wirtschaftskriminalität einen beispiellosen Fall in Deutschland gehabt, der nur möglich geworden wäre, wenn man tatenlos zugeschaut hätte. Auch dass die Meinungsfreiheit ständig mit Horden von Anwälten auf kritischen Portalen mit Impressum bombardiert werden, lässt so eine Aufklärung nicht zu und begünstigt solche Betrüger, denn wer das Geld hat, hat auch die Macht, berechtigte Kritik zu unterdrücken.

Deshalb einen Großen Dank an das ganze Szene-Insider Team, denn sie haben sich auch gegen die kriminellen DDoS Attacken zur Wehr gesetzt und keine Kosten und Mühen gescheut, das solange durchzustehen, bis die IC3 Ltd. rechtskräftig verurteilt wurde.

In diesem Sinne, auch wenn manche anonyme Portale die Meinungsfreiheit ausnutzen, so ist das Szene-Insider Forum wohl das einzige kostenlose Investigative Portal, das bis zu 90% der dort gelisteten betrugsverdächtigen Projekte auch als solche entlarvt und aufklärt und dadurch viele Menschen vor finanziellen Schäden bewahrt.

Möge es uns noch lange erhalten bleiben !

Donnerstag, 9. Februar 2012

LG München bestätigt IC3 Ltd. als Schneeballsystem und gibt Klägern Recht

Das Landgericht München II hat in einem Beschluss festgestellt, dass das IC3 Premium Lizenz Geschäftsmodell ein Schneeballsystem ist und hat den Klägern Recht gegeben.

AZ: 9 O 2493/11




Montag, 30. Januar 2012

Einkäufe/Casback der letzten 90 Tage der IC3 bestätigt Lug und Trug

Ein Diagramm der „Einkäufe/Casback der letzten 90 Tage“, welches die bestätigten Einkäufe und die noch offenen Einkäufe der vergangenen 90 Tage bei IC3 aufzeigt.



Wie man erkennen kann bewegen sich die täglichen Einkäufe in der Stückzahl zwischen 15 und 20 Einkäufen bei IC3. Angemerkt, dass nicht 100% davon bestätigt sind und zur Auszahlung kommen.

Setzen wir einmal wohlwollende 20 Einkäufe am Tag an, so sind das bei 30 Tagen 600 Einkäufe über IC3. Wenn wir jetzt deren 80€ Einkaufsvolumen pro Nutzer pro Monat ansetzen ergibt sich ein Umsatz von 80€ x 600Einkäufe = 48.000€ im Monat. Bei 48.000€ belegbarem Umsatz und angeblichen 11% Provision fließen Provisionszahlungen in Höhe von 5280€ an IC3. Von diesen 5280€ Provisionszahlungen werden 40% an die User zurückvergütet, also 2112€ Somit verbleiben 5280€ - 2112€ = 3168€ der IC3. Von diesen 3168€ fließen lediglich 20% in den PLP Pool – also 633,60€ Diese 633,60€ werden unter allen Lizenzinhabern zu gleichen Teilen pro Lizenz aufgeteilt. Hinzu kämen die 8% Vergütung pro direkt geworbenen User – also 8% von 3168€, was 253,44€ an Direkten Provisionen entspricht – diese 253,44€ müsste jetzt noch unter allen PLP Inhabern aufgeteilt werden.

Hier sehen wir, dass die Berechnungsgrundlagen und Umsatzzahlen von der IC3 schlicht aus dem blauen Erfunden wurden und in keinster Weise der Realität entsprechen.

Ferner ist auch der zugrunde gelegte Provisionssatz von 11% anzuzweifeln.

Eine Excel Tabelle mit dem kompletten Verlauf der vergangenen 2600 Einkaufe im Zeitraum 24.07.2011 bis 24.01.2012 liegt vor.



Dort ist aufgrund der Umsatzhöhe von 276.016,24€ eine Gesamtprovision von 14.169,57€ geflossen, was einem Schnitt von 5,13% Provision entspricht.
Verwendet man nur die Umsätze der bestätigten Transaktionen erhält man einen Umsatz i.H von 196.736,55€ und eine geflossene Gesamtprovision von 9.435,08€, was einem Durchschnitt von 4,8% Provision entspricht.

Samstag, 19. Februar 2011

Die IC-drei Ltd sucht Lizenzpartner, aber was steckt dahinter?

Die IC3 Investment Lunte brennt brennt brennt brennt....................................




Das Motto GEIZ IST GEIL kennen wir ja schon zu genüge aus der Werbung, auch die seit Jahren anhaltenden Paypack und Rabattsysteme sind uns im täglichen Einkauf allgegenwärtig bekannt. Da darf natürlich der Internet Markt nicht fehlen. Auch hier gibt es viele Sonderangebote, Schnäppchen und Rabatte die den Konsumenten dazu verführen sollen, seine Bedürfnisse an Konsum im Internet abzudecken.

Nun sah ich im Herbst 2010 auf N24 einen Werbespot der E-commerce Firma IC3 der mich neugierig gemacht hatte. Die Werbung war sehr Interessant gestaltet, so dass ich Sie mir auch komplett ansah, was selten ist, da ich ein Werbeverweigerer bin und meist bei Werbung den Ton abschalte, erstens weil es ständige Wiederholungen sind und zweitens weil die Idioten von den TV Anstalten den Ton so hoch knallen, dass einem die Ohren wegfliegen.

Man sollte den Verantwortlichen mal gefesselt und geknebelt in einem unbequemen Stuhl, ihre eigenen Methoden der Zuschauergeißelung antun und sie solange Ihren Methoden der Pein aussetzen, bis Ihnen das Blut aus den Ohren läuft. Vielleicht lernen Sie dann, das was Sie da machen schon eine Art Folter ist, die sonst nur von militärischen Folterexperten übertroffen werden kann.

Aber zurück zum Thema IC3. Die Werbung offerierte eine neue Art der Suchmaschine, die es leichter machen sollte, Produkte im Internet zu finden. Der Clou dabei war aber die Cashback Funktion. Wenn man sich also auf dem IC3 Portal registriert und dann darüber einkauft, bekommt man prozentual Rabatt in Form von Geld zurückgezahlt. So weit so gut. Ich schaute mir noch das Impressum an und alles sah auf den ersten Blick seriös aus, so dass es mich nicht weiter interessierte. Für mich käme solche Art von Einkaufen nicht in frage weil ich spontan kaufe und mich nicht von solchen Vergütungssystemen angesprochen fühle.

Hätte ich damals schon gewusst, dass die Firma IC3 Portal Lizenzen für 8.000 € verkauft, wäre ich hellhörig geworden und hätte mir das Konzept näher angeschaut, weil ich einer bin, der gerne auch mal solche Firmen abklopft, ob es sich nicht um betrügerisches MLM handelt, was dann, sollte es so sein, auch im Internet auf bestimmten Portalen veröffentlicht werden muss, um Andere vor einem finanziellen Risiko zu warnen. Ja, so hat jeder seine Hobbies; meines ist unter anderem schwarze Schafe aufzuspüren und vor ihnen zu warnen.

Bis letzten Freitag habe ich von dem Projekt IC3 nichts mehr gesehen, gehört oder gelesen. Obwohl ich ein regelmäßiger TV Konsument und Internet Surfer bin, war IC3 nicht mehr existent. Da ich einige Webseiten betreibe, erschienen auf einer in der Statistik über Suchanfragen zwei Ergebnisse, die mich wieder auf IC3 aufmerksam machten. Waren es doch die Suchphrasen IC3 Betrug und IC3 Pyramidensystem. Da wurde ich stutzig und gab die Suchphrasen bei Google ein und fand eine Menge an IC3 Berichten und Kommentare. Ich schaute mir ein Teil an und auf einmal läuteten meine Alarmglocken. Irgendwas war dort im Argen und ich fing an zu recherchieren.

Die Firma IC3 ging im August 2010 Online mit ihrem Portal und fing gleichzeitig an, Lizenzpartner zu werben. Eine Lizenz kostete am Anfang 8.000 € und das Dreier-Lizenz-Paket war für 21.000 € zu haben. Ja was für ein Schnäppchen, dachte ich mir ironischer Weise. Was soll es denn dafür geben? Laut den Kommentaren von Lizenznehmern, sollte man pro Lizenz im Monat locker bis zu 1500 € verdienen können. Da sträubten sich bei mir die Nackenhaare, die ich gar nicht habe, so hoch, dass ich in der folgenden Nacht Probleme hatte auf dem Rücken schlafen zu können.

Am Samstag sondierte ich das gefundene Material über die Lizenzverkäufe und der Boden des ersten seriösen Anschein verwandelte sich in einen Sumpf aus Lug und Trug. Dazu später mehr. Jetzt erst mal: Wer sind die Macher von IC3 und welche Firmen stecken hinter diesem Konzept ?

Da haben wir eine IC-drei Ltd. die im Jahre 2007 gegründet wurde und der verantwortliche dafür ist ein Herr Tiberius Opitz der auch heute noch im Domain Register steht. Weiter geht es mit der IC-drei Ltd., die im August 2010 mit einem neuen Director: Hans Peter Posch aufwartete, diese Person ist auch gleichzeitig FDP Kreisverband Vorsitzender in Dachau und schon im Jahre 2007 mit der Firmen Insolvenz PWD aufgefallen, so dass seine Wiederwahl in Frage stand. Lizenzgeber für IC3 ist die Internetwelt storeforyou.de GmbH mit Christian Heppt als Geschäftsführer. Wenn man sich auf storeforyou.de die Seite "Über uns" anschaut, sieht man einen bekannten Politiker, Lothar Späth, der für diese Unternehmen Vertrauen erwecken soll, indem er dafür wirbt. Storeforeyou.de ist auch ein Payback System das seit 2002 im Internet agiert, bei dem man bei 1500 Shoppartnern einkaufen kann, um Geldwerte Rabattvorteile zu bekommen, wenn man dieses System als Endverbraucher nutzt. Dann haben wir eine Blitz 10-587 GmbH, Geschäftsführer Gogalla, die sich am 30.09.2010 umgewandelt hat in die IC 3 Suchmaschinen GmbH mit neuem Geschäftsführer Herrn Clemens Baumgärtner. Dann gibt es noch eine IC3 Unternehmensberatung GmbH, wo momentan nicht ersichtlich ist, wer dort Geschäftsführer ist. Wo ja auch hier eine vormals andere Kult-Hummer GmbH am 19.08.2009 mit Geschäftsführer: Gietmann, Harald, Grasbrunn agiert haben.

Dieses Firmengeflecht ist etwas verworren und ob da Absicht hinter steckt kann man nur vermuten. In der Regel sind solche kriminellen Konstrukte eine Taktik, die gerne von gewieften Ganoven in Nadelstreifen Anzügen genutzt wird, um hinterher nicht verantwortlich gemacht werden zu können.

Die Ltd verkauft die IC3 Lizenzen und die GmbHs sind für das Suchmaschinen Portal zuständig, das ja den Endverbraucher anspricht. Die Unternehmensberatung GmbH erschließt sich mir momentan noch nicht. Beide GmbHs haften zusammen für gerade mal 65,000 € wenn was schief gehen sollte. Nicht gerade viel wenn man bedenkt was für Geldsummen durch Lizenzverkauf eingenommen und für Werbung/Portal Investiert wird. Wenn es knallt können sich die Drahtzieher ziemlich billig aus der Affäre ziehen. Die Ltd haftet sowieso nur für Peanuts, da ,wenn die Kassen leer sind, man auch nicht haften braucht!

Jetzt zu dem Portal Lizenzen Konzept. Im August 2010 brach ein regelrechter Hype aus und man hat auf Veranstaltungen und sogenannten IC3-Akademien für diese Lizenzen geworben, man offerierte den potentiellen Kunden ein nie dagewesenes Geschäftskonzept mit Gewinnversprechungen von bis zu 1500 € im Monat, des weiteren würde jeder Lizenzverkauf eines Lizenzinhabers satte 1200 € Provision einbringen. Die Lizenzen wären auf 8000 Stück begrenzt und sie würden durch Steuervorteile ja im Endeffekt nur ca. 5000 € kosten. Auch wurde offeriert, dass man eigene Finanzdienstleister hätte, die Kredite dafür locker machen. Mit vollmundigen Versprechungen, dass in kürzester Zeit ein Marktanteil von 20% erreicht würde, von einem Markt der Zwanzig Milliarden umfasst, wurden die Interessenten weich geklopft. Die Steuervorteile ergeben sich aber nur aus einer Selbständigkeit, so dass jeder Lizenznehmer eine Firma gründen musste um die MWSt und Abschreibungen geltend zu machen. Die Lizenzen laufen ein Jahr und kosten dann für jedes weitere Jahr 120 € damit sie nicht auslaufen. Ziemlich raffiniert aufgebaut, das Konzept, nun haben sich Tausende dafür begeistert und haben wie in einem klassischen Schneeballsystem, Freunde, Verwandte und Bekannte dazu überredet, solche Lizenzen zu kaufen. Auch wurde der Zeitdruck genutzt, in dem man den potentiellen Lizenzkäufern klargemacht hatte, dass ab Okt. 2010 die Preise der Einzel-Lizenz auf 10.000 € steigen würden. Es wurde auch damit geworben, dass eine große Werbeaktion im TV und Internet startet, die von den Kosten her im siebenstelligen Bereich liegen würden. Tja Werbung hatte ich, wie anfänglich schon geschrieben, einmal gesehen, danach nie wieder. Die Firma die sich um die Werbung kümmerte ist die http://www.feuer-ag.de, nach vielen Kommentaren im Netz mehr schlecht als recht.

Nun haben wir das Jahr 2011 und sind im Februar, also über 8 Monate nach dem Start der IC3 Suchmaschinen Innovation. Waren anfänglich die Lizenznehmer noch der große Teil die im Internet euphorisch aufgetreten sind ist es heute nur noch ein kleiner Teil. Die Ernüchterung ist da und viele Endverbraucher haben das Konzept nicht angenommen oder nach Tests dieser IC3 Suchmaschine den Rücken gekehrt. Das liegt einerseits daran, dass die Angebote, die man sucht nicht existieren oder wenn man sein Produkt gefunden hat einfach zu teuer sind. Dazu kommt noch ein ziemlich unausgereifter Suchmaschinen Engine, wo es vorne und hinten hackt.

Durch diesen Fehlstart beim Endverbraucher sind die dementsprechenden Klickzahlen (also) der Besucher auf der Webseite absolut miserabel. Teilweise hat die IC3 Suchmaschine nicht mehr als 7000 Zugriffe im Monat, Tendenz fallend, also ein absoluter Supergau, wenn man bedenkt, was für Erwartungen versprochen wurden. Dieses Projekt ist so wie es ist zum Scheitern verurteilt und deshalb wird der Verdacht immer härter, dass gar nicht das Konzept IC3 Suchmaschine im Vordergrund stand sondern, nur ein Beiwerk war, um die sehr teuren Lizenzen zu verkaufen. Auf Deutsch: IC3 ist gefloppt und wird in nicht allzu ferner Zukunft eine Insolvenz anmelden müssen.

Die Gewinnversprechungen der Lizenznehmer sind natürlich bei diesen katastrophalen Umständen auch nicht eingetroffen. Auch stimmt die Rechnung der AGBs hinten und vorne nicht zu den Vergütungen. Einige IC3 Lizenznehmer berichten von anfänglichen monatlichen Ausschüttungen von 11 € und im Dezember sollen es gar nur 9 € gewesen sein. Der Hype ist vorbei, jetzt geht die nackte Angst unter den Lizenznehmern um. Viele haben Kredite aufgenommen und sich selbständig gemacht und sitzen jetzt auf einer Totgeburt, so dass sogar die anstehende Verlängerung für 120 € infrage gestellt wird, ob man das noch Riskieren soll. Es wurden ganze Familien und Freundeskreise mit hineingezogen und das alles mitten im Rechtsstaat Deutschland.

Die Lunte, die IC3 gelegt hat, brennt zwar schon aber wie lang sie ist, das wissen nur die Drahtzieher die sich gut hinter ihrem Firmengeflecht verschanzt haben, sollte die IC3 Investment Bombe platzen. So gehen Sie mit 40 bis 60 Millionen aus diesem künstlich erzeugten Finanzdesaster als Gewinner hervor, und das obwohl es schon offensichtlich ist, was dort abgeht.

Wozu haben wir Finanzaufsichten wie die Bafin, wozu haben wir einen Wirtschaftsminister und wozu haben wir eigentlich Staatsanwälte und Ermittlungsbehörden, wenn die doch nicht in der Lage sind, solchen Geschäften Einhalt zu gebieten, bzw. sie vorab/und/oder im laufenden Betrieb zu überprüfen? Es ist höchste Zeit, dass dieses Treiben der IC3 Firma unter die Lupe genommen und bei Bestätigung die beteiligten Personen auch vor Gericht gezerrt werden. Allerdings bekommt man auch hier wieder den schalen Beigeschmack, dass korrupte Politiker und erfahrene Wirtschatfskriminelle an einem Strang ziehen, um sich auf eine sehr miese Art zu bereichern.

Ich gehe jetzt kotzen und bitte alle Betroffenen von IC3, hier Flagge zu zeigen, denn das wäre jetzt Zivilcourage alles andere wäre Feigheit, Heuchelei und nicht hinnehmbar.