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Mittwoch, 4. September 2013

Ausverkauf in der Nobel-Villa an der Kennedyallee der bisherigen Mieter Stephan Schäfer und Jonas Köller, S&K

Die S&K-Villa an der Kennedyallee ist Eigentum der Pensionskasse der Hoechst AG. Die bisherigen Mieter Stephan Schäfer und Jonas Köller sitzen wegen des Verdachts auf Errichtung eines betrügerischen Schneeballsystems seit Monaten in Untersuchungshaft. Foto: Chris Christes

Die S&K-Gruppe soll einen dreistelligen Millionenbetrag veruntreut haben - nun wird der Hauptsitz leer geräumt

Der Hauptsitz der S&K-Gruppe in der Kennedyallee 123, deren Chefs Stephan Schäfer und Jonas Köller wegen des Verdacht auf Errichtung eines betrügerischen Schneeballsystems seit Monaten in Untersuchungshaft sitzen, wandelte sich gestern zum Paradies für Schnäppchenjäger. Der Eigentümer der Immobilie, die Pensionskasse der Hoechst AG, lässt alle Hinterlassenschaften der S&K-Ära versteigern, bevor es an die Neuvermietung der Villa geht.


Frankfurt.
Reges Treiben im Hauptsitz der S&K-Gruppe in der Kennedyallee 123: Statt Geschäftsleuten im edlen Zwirn und leicht bekleideten Mannequins bevölkerten gestern mit Auktionsprospekten bewährte Schnäppchenjäger die 1000-Quadratmeter große Gründerzeitvilla. Alles muss raus. Denn der Besitzer der Immobilie, die Pensionskasse der Hoechst AG, möchte endlich einen Nachmieter finden: „Wir suchen noch. Allerdings ist es die beste Voraussetzung, solch eine Immobilie zu präsentieren, wenn sie leer ist. Wir sind auch gehalten, gewisse gesetzlichen Regularien einzuhalten und öffentliche Teilnahme zu gewährleisten“, erklärt Jörg Blaurock, Vorstand der Pensionskasse der Hoechst AG.

Insgesamt 269 Positionen listet der Auktionskatalog der auf Industrie-Auktionen spezialisierten Firma Perlick und Partner, welche die Hinterlassenschaften der S&K-Ära im Auftrag der Pensionskasse der Hoechst AG an den Mann bringen soll. Die Startpreise sind außerordentlich günstig: 50 PC-Tastaturen gibt es ab 50 Euro, 54 Flachbildschirm-Monitore zum Schnäppchenpreis von 540 Euro. Zudem gibt es manches Liebhaber-Objekt wie eine Minibar in Form eines Holzglobus, ein einst 20 000 Euro teures Hunde-Therapiebecken, das aussieht wie ein zu groß geratenes Aquarium (Startpreis 4000 Euro), ein knappes Dutzend Aktenvernichter, Ledersofas und Wandleuchten. Von 9 bis 16 Uhr konnte man die Objekte gestern in der Villa begutachten.

Die eigentliche Versteigerung erfolgt ausschließlich online auf der Website www.perlick.de und beginnt am Mittwoch. Am Freitag, 13 September, werden den Bietern die Zuschläge bekanntgegeben.

Viele Schaulustige zugegen

Ob es den Schnäppchenjägern, die am gestrigen Montag durch die Villa streiften, wirklich um den Erwerb günstiger Büroeinrichtung ging oder ob diese lediglich die Gelegenheit nutzen wollten, einen Blick ins Innere der luxuriösen Villa zu erhaschen, lässt sich schwer sagen. Es wird jedenfalls viel gekichert, die Stimmung ist ausgelassen. „Die waren ja richtig eingepfercht“, sagt eine Dame mit Blick auf eines der zahlreichen Büros, die mit riesigen schwarzen Schreibtischen und 08/15-Aktenschränken vollgestellt sind. „Ikea-Lampen brauche ich nicht“, entgegnet die Begleiterin. Durch die noble Villa zieht ein Hauch von Trödelmarkt.

„Da kommt nicht viel bei raus“, befürchtet Pensionskassen-Vorstand Jörg Blaurock hinsichtlich des Auktions-Ertrags. Doch: „Wir wollen so schnell wie möglich neu vermieten und wieder etwas Neutralität haben. Das Zeug einfach wegwerfen oder deponieren kostet auch Geld“.

Eine Sachsenhäuserin und ihre Tochter haben aus der Zeitung von der Pfandauktion erfahren und sind auf der Suche nach einem neuen Schreibtisch. „Außen hui, innen pfui. Wir sind sehr enttäuscht. Die Einrichtung ist scheußlich“, lautet das Fazit des Duos, das zwar ohne Schreibtisch, aber mit der Gewissheit abzieht, dass die mutmaßlichen Millionenbetrüger Stephan Schäfer und Jonas Köller nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis sich besser nicht als Innenarchitekten verdingen sollten. Aber das geschäftstüchtige Duo hatte ja ohnehin eher ein Faible für teure Sportwagen.

Besuch aus der Heimat

Auch ein Geschäftsmann aus Miltenberg, der Heimat von Jonas Köller, ist anwesend und sucht nach brauchbaren Artikeln. Er besuche öfters Pfandauktionen und bestätigt, dass rund um Miltenberg noch immer viel geredet werde über den sagenhaften Aufstieg und nicht minder spektakulären Fall der selbst ernannten Immobilien-Mogule, die es bei ihren Festen richtig krachen ließen. Der Herr bietet schließlich auch auf einige Objekte. Darunter befinden sich ein schwarzer Schreibtisch sowie die in vergoldeten Rahmen gefassten Pseudo-Öl-Portraits von Schäfer und Köller. Die Perlick-Mitarbeiter freuen sich indes: Bis zur Mittagszeit schauten rund 70 Interessenten vorbei.

>>> http://www.fnp.de/rhein-main/main-taunus/Ausverkauf-in-der-Nobel-Villa;art676,619203

Sonntag, 11. August 2013

Ein Neuwagen für popelige 42,-- € im Monat ? Aber ja - unsere sozialistischen Brüder und Schwestern aus Erfurt schaffen das!


Eigentlich ist unser @Benny (Alamski) ja ein ganz patentes Kerlchen. Wenn man sich viel Mühe gibt und öfter auf die Zähne beißt, kann man durchaus mit ihm auskommen. Auch ist er heute, wo er mehr Zeit im Blog verbringt, nicht mehr so häufig an Massenschlägereien beteiligt - und aufgrund seiner Kunst, alles und jeden in Grund und Boden zu reden, verläßt er die Gerichtssäle in der Regel auch mit einer kulanten Bewährungsstrafe.

Man ist also durchaus geneigt, ihn wieder in die Gesellschaft aufzunehmen, um dort zu arbeiten und weiterhin sein trostloses Dasein zu fristen - wenn da nicht dieser unselige "Auto-Tick" von ihm wäre. Den wird man wohl nur operativ entfernen können, zumal sich alle von ihm besuchten Psychiater für "nicht zuständig" befunden haben.

Um es kurz zu machen: Der normale bundesdeutsche Durchschnittsbürger strebt durchschnittlich alle vier Jahre nach einem neuen fahrbaren Untersatz für sein Gesäß, das ihn von A nach B befördert. Es gibt zwar durchaus auch Ausreißer nach oben und nach unten, aber wir sprechen hier ja vom statistischen Mittelwert. Und mit dem kommt unser @Benny überhaupt nicht klar!

Sein durchschnittlicher Verschleiß liegt momentan bei zwei Karossen pro Jahr. Das heißt, kaum ist die Neuanschaffung eingefahren und verlangt nach dem ersten Ölwechsel, da ist @Benny schon wieder auf der Suche nach dem nächsten ultimativen Highlight auf dem internationalen Markt. Das geht natürlich in's Geld - und wenn man nicht hungrig über die Autobahn düsen will, muß halt bei der Anschaffung gespart werden.

Gerade jetzt muß in seiner Kasse eine ganz üble Ebbe herrschen - denn wie sonst ist es zu erklären, daß er mich heute fragte, was ich von diesem Angebot halte?


Neuwagen für 42,-€ im Monat?


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Daß unser @Benny bei diesen Zahlen in Versuchung (und - heftige - Erregung!) gerät, dürfte jeder nachvollziehen können. (Meine Lieblingspizza kostet z. B. 8 Euro. Wenn ich jetzt nur auf fünf Pizzen verzichte, kann ich schon ein neues Auto fahren!) Und falls jetzt jemand glaubt, ich hätte mir das alles nur ausgedacht oder geträumt: Oh no, hier ist der Link http://www.neuwagen-42euro.de/, sogar mit Impressum:

Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG: Marketing&Vertrieb;
Peter Warncke
Kleiner Reitweg 9
25421 Pinneberg
E-Mail: neuwagen-42euro@web.de
Telefon: 04101-836236
Steuer Nr.: 3109402242 

...wobei das Impressum allerdings hier geklaut worden ist: http://www.glxpage.com/page/imprint/de/9637/5235716

Und wie äußert sich die DENIC zu diesem Vorgang?



Domaindaten

Domain

neuwagen-42euro.de

Letzte Aktualisierung

24.07.2013

Domaininhaber

Der Domaininhaber ist der Vertragspartner der DENIC und damit der an der Domain materiell Berechtigte.

Domaininhaber:
Peter Warncke

Adresse:
Kleiner Reitweg 9

PLZ: 25421

Ort: Pinneberg


Nun ist der Peter Warncke aus Pinneberg allerdings auch für andere, multinational agierende Unternehmen wie die äußerst "erfolgreiche" BONOFA AG tätig, was man dann wohl Risikostreuung nennt. In all den Monaten, wo sich bei BONOFA absolut nichts tut, kann er seine Kräfte anderen Projekten angedeihen lassen.




2017 (oder auch ein paar Jahre später, bei BONOFA weiß man das nie so genau!), wird er dann also nicht nur in BONOFA-Aktien schwimmen, sondern kann die mit seinem 42-Euro-Auto-pro-Monat durch Schleswig-Holstein spazierenfahren. Heissa, das wird ein Vergnügen werden...

Vorher genießt er aber seine Mitgliedschaft im 

Peter Warncke

Premium Leader der Weltverlag AG (2010 in Insolvenz gegangen)

Business and Lifestyle

Pinneberg

ABC MG 457

ebenso wie im http://www.alster-business-club.de/Business-Club-Mitglieder/w-z-unternehmernetzwerk-luebeck.html, sicher eine ähnlich imposante und gut beleumundete Einrichtung wie seinerzeit die HANSE oder die FUGGER. Dort sind halt die Kapazitäten, die (Alles-)Könner und die Visionäre unter sich - so wie im Golf-Club, da darf ja auch nicht jeder rein, oder?

Mit der http://www.business-werbung.com/ hat Peter Warncke wohl Schiffbruch erlitten, denn die existiert einfach nicht mehr. Konnte er seine vollmundigen Versprechen nicht einhalten?

Beschreibung von Peter Warncke

Werbung ohne Streuverluste.

Vorteile für Unternehmen / BusinessPartner (Platzierung der Werbung)
• innovative, imagefördernde Möglichkeit Werbung zu platzieren
• echte Kunden können über ihre Profile individuell und zielgenau beworben werden, Fakes und Doubletten sind ausgeschlossen
http://www.business-werbung.com
Mehr Informationen finden Sie unter:


Wäre ihm das gelungen ("Werbung ohne Streuverluste") müßte er heute nicht hinter einem Auto für 42,- Euro/Monat hinterher hecheln. Dann wäre er nämlich schon Multimillionär oder so...

Es ist also so, wie immer: Es wird viel versprochen, viel angekündigt, viel Tamtam gemacht. Aber da dieser Peter Warncke aus Pinneberg ja nur ein kleiner Keuler und Mitläufer ist, lohnt es sich auch nicht, weiter an ihm festzuhalten. Schließlich heißt es auf seiner Seite ja auch, wenngleich nicht übermäßig groß und deutlich: 

unabhängiger Vertriebspartner der GenoFair

Wie und unter welchen Voraussetzungen es das PKW-Angebot tatsächlich gibt, werden wir auf dieser Seite erfahren: http://www.genofair-online.de, denn das ist der eigentliche Anbieter.

Und der wird einen eigenen Beitrag erhalten, denn man arbeitet dort mit zwei Begriffen, die beim Betrachter u. a. Vertrauen schaffen oder erzeugen sollen:

- Genossenschaft
- fair

Wir werden zeitnah prüfen, ob sie diesen vollmundigen Begriffen mehr oder weniger entsprechen werden. Immerhin gab es ja mal Zeiten, da war der Begriff "Treuhänder" auch noch was wert. Vor wieviel Jahren war das eigentlich noch? Nennt man heute jemanden aus Versehen mal "Treuhänder", muß man mindestens mit einer Beleidigungsklage rechnen, wenn nicht noch mehr...



Peter Warncke, Pinneberg - z. Zt. als Aushilfs-Autoverkäufer tätig