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Freitag, 18. Oktober 2013

http://www.tagesmillion.at und http://www.europamillion.eu - die Herzstücke der Gewinnspiel-Abzocke aus dem Hause Kai Gruschke, Baden-Direkt-Marketing GmbH aus Salzburg

In einem anderen Artikel >>> Fortsetzung zu zweitadresse.com - Baden Direkt Marketing Salzburg Kai Gruschke, vermutlich einer der Drahtzieher des Wiener Karussells
wurde über  europamillion.eu und auch tagesmillion.at bereits berichtet.
Nun komme ich zu weiteren Details.


Eventuelle Kunden, bzw. angebliche Kunden erhalten Mitspiel-Unterlagen.
Dabei wird der Kunde informiert, dass er im Monat z. B. 60 Euro für ein Abo berappen muss, z. B. für 3 bis 6 Monate.

Aber was erhält der Kunde für seine 60€ im Monat?

Auszug aus den FAQ von tagesmillion.at:


Im Bereich Absicherung sieht man einen Button (Promotion Schirm genannt) der dann auf die Firma ThePowerBehindPromotions GmbH & Co. KG weiterleitet.
Hier bezieht Kai Gruschke für beide oben genannten Webauftritte die Leistungen der Gewinnspielteilnahmen.

Ein Angebot der ThePowerBehindPromotions GmbH & Co. KG:

Bei 1.000 Teilnehmern und täglicher Ausspielung benötigen Sie ja knapp 400.000 Tipps/Jahr, also etwa 600.000 Tipps in 18 Monaten. Nachfolgende Indikationen habe ich daher für Sie berechnet:


1. Lotterie  6 aus 49 und 1 aus 43 (Teilnehmer tippt also 6 Zahlen plus eine Zusatzzahl)

Abgesicherter Gewinn: 1 Mio Euro, zahlbar über 30 Jahre in monatlichen Raten von 2.777,75 €   (33.333,33 € pro Jahr)


Tägliche Ausspielung


Laufzeit bis zu 12 Monate, für 400 € Aufschlag um 6 Monate verlängerbar

600.000 Tipps inklusive, ohne Mehrkosten bis zu 2,5 Mio.

Die Gewinnzahlen kommen aus europäischen staatlichen Lotterien

FTP-Upload, dh Sie laden die Tipps Ihrer Teilnehmer auf unseren sicheren Server

Kosten: 10.553 €. 20 % KickBack, wenn kein Gewinner. Alternativ 15 % endgültiger Sofort-Rabatt. BestPreis dann: 8.442 € bzw. 8.970 €.



2. wie oben,aber 600.000 Tipps und  Gewinn 1 Mio €, zahlbar in einer Summe

Kosten: 17.470 €. 20 % KickBack, wenn kein Gewinner. Alternativ 15 % endgültiger Sofort-Rabatt. BestPreis dann: 13.976 € bzw. 14.849 €.



Auf Wunsch berechne ich natürlich auch gern andere Varianten für Sie.



Mit freundlichen Grüßen

Ihr

     Ingo Philipps



Signatur_V3kl



ThePowerBehindPromotions GmbH & Co. KG



Großer Marschweg 1

D- 21354 Bleckede



Telefon: 05852/9515810

Telefax:  05852/9515811



http://www.thepowerbehindpromotions.de

http://www.thepowerbehindpromotions.info

http.//www.glas-tresor.de  



Registergericht: Amtsgericht Lüneburg HRA 201229

Persönlich haftende Gesellschafterin: ThePowerBehindPromotions Verwaltungs-GmbH

Registergericht: Amtsgericht Lüneburg HRB 202697

Geschäftsführer beider Gesellschaften: Ingo Philipps



- Alle Angebote sind freibleibend und verstehen sich zzgl MwSt. -


Es werden die aktuellen Spielteilnahmen erklärt , wobei sehr schnell klar wird, dass hier mit jährlichen oder 2jährigen Pauschalen gearbeitet wird!

Ein kurzes Rechenbeispiel:
1.000 Kunden a 60€ ergibt 60.000€ im Monat, aber Kai Gruschke bezahlt im höchsten Fall 15.000€ im Jahr für die Leistungen.
Somit erhält der einzelne Kunde für seine monatlichen 60€ lediglich Leistungen im niedrigsten Cent-Bereich!


Dazu kommt dann noch der österreichische Glücksspiel-Paragraph 168 StGB:

§ 168 StGB Glücksspiel

(1) Wer ein Spiel, bei dem Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen oder das ausdrücklich verboten ist, veranstaltet oder eine zur Abhaltung eines solchen Spieles veranstaltete Zusammenkunft fördert, um aus dieser Veranstaltung oder Zusammenkunft sich oder einem anderen einen Vermögensvorteil zuzuwenden, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen, es sei denn, daß bloß zu gemeinnützigen Zwecken oder bloß zum Zeitvertreib und um geringe Beträge gespielt wird.

(2) Wer sich gewerbsmäßig an einem solchen Spiel beteiligt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.


>>> http://www.jusline.at/168_Glücksspiel_StGB.html

Aufgrund der Fakten und Gesetze ist davon auszugehen, dass hier eine illegale Bereicherung stattfindet!


Update zum 20.02.2014 - Bitte auch den neuen Artikel beachten:

Kai Gruscke ein Gewinnspiel Mafiosi bekommt das große Flattern – Große Reinigungsaktion

Freitag, 13. September 2013

PIM-Goldsparplan-Kundin: Wo ist mein Gold nur geblieben?



Der türkischstämmige Kaufmann Mesut Pazarci (42) in Heusenstamm in Hessen musste wegen der steigenden Nachfrage nach seinen Goldsparplänen (Goldabos) und Einmalinvestitionen in Gold gerade am Firmensitz "umfassend renovieren". Das Verwaltungsgebäude seiner vor fünf Jahren gegründeten Firma PIM Handelsgesellschaft mbH in der Industriestraße 32 bekam eine "moderne Alarm- und Überwachungsanlage".

Denn immerhin lagern nach eigenen Angaben von Pazarci in den Sammelschließfächern 186.680,70 Gramm Gold (Wert: rund 6 Millionen Euro). Allein 26.090,50 Gramm (Wert: rund 848.000 Euro) seien zur Abdeckung von Fremdansprüchen (Abos) vorgesehen.

Mindestens eine Goldsparplan-Kundin aus Wettenberg kann sich über das viele Gold bei der PIM Handelsgesellschaft mbH gar nicht freuen.

Sie gehört nicht zur "Gemeinschaft der betrogen Anleger bei der PIM Handelsgesellschaft mbH", die Anfang Juli 2013 bei der Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin und der Staatsanwaltschaft Darmstadt Anzeige gegen Mesut Pazarci wegen eines mutmaßlichen Schneeballsystems gestellt hat. Denn Pazarci, so die Vorwürfe, kaufe bei den Goldsparplänen erst ab dem 16. Monatsbeitrag Gold (15 Monate lange zahlen die Kunden eine sogenannte Einrichtungsgebühr), aber die Vermittler, die sich seit dem Jahre 2008 von 20 "aktive Geschäftspartner" auf 2.250 mehr als verzehnfacht haben, bekämen sofort nach dem Abschluss eine Provision von 8 Monatsraten auf einen Schlag ausgezahlt. Die Anzeigenerstatter behaupten: Ohne Goldhandel würden die Provisionen von eingehenden Monatsraten bezahlt werden müssen. Da dieses Geld wiederum nicht in Gold investiert werden könne, müsste Pazarci mit seinem tatsächliche gekauften Gold eine jährliche Rendite von 20 Prozent erzielen, rechnete die Geschädigtengemeinschaft aus, was spätestens nach dem Goldkurseinbruch von über 35 Prozent im Frühjahr diesen Jahres als utopisch gelte.

Die PIM Handelsgesellschaft mbH habe von rund 2.000 Kunden rund 12 Millionen Euro eingesammelt. Die Geschädigtengemeinschaft vermutet einen Schaden von 8 Millionen Euro.

Mesut Pazarci spricht von einer Rufmordkampagne und hat seinen Goldbestand auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Da der aktuelle Rücknahemepreis bei 32,50 Euro pro 1 Gramm Feingold liege, entspricht der vorhandene Bestand einem Rücknahmewert durch die Kunden in Höhe von rund 6 Millionen Euro.

Die hessische Goldsparplan-Kundin aus Wettenberg, die sich nun an den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net wandte, fühlte sich zum Zeitpunkt der Strafanzeige durch die "Gemeinschaft der betrogenen Anleger" noch nicht geschädigt.

Seit Oktober 2011 zahlte sie 18 Mal 450 Euro plus einmalig 4.000 Euro in ihren PIM Goldsparplan ein, den ihr der hessische Finanzmakler Roger Plate aus Lich vermittelt hatte. Sie erhielt von PIM ein schönes Zertifikat mit der Nummer 353-26, das von Mesut Pazarci persönlich unterschrieben worden war.

Auf einem Beipackzettel, den ihr Berater Plate daließ, steht: "Wir garantieren Ihnen eine Mindestverzinsung von 11,25 Prozent ab einer Einmalanlagesumme von 3.000 Euro."

Und dann wurde auch gleich schwarz auf weiß, erklärt, wie die PIM Handelsgesellschaft mbH (bis zum Frühjahr 2013 hieß sie noch PIM Vertriebsgesellschaft mbH) ihre Gewinne erwirtschaftet.

Der Beipackzettel stammt aus dem Jahre 2011 und er rechnet vor:

Zitat:

So funktioniert es:

 Wir, die Firma Premium Invest Management (PIM) handeln 12 Mal im Jahr mit Ihrer Einmalanlage. Ziel ist es, mit dem Geld vieler Anleger große Goldbarren zwischen 1 und 12,5 Kilogramm Gewicht zu kaufen und in kleinen Stückelungen von 1 bis 100 Gramm Stücken wieder zu verkaufen!

 Beispiel: 1 Kilogramm Gold kostet 36.000 Euro. 1 Gramm Gold kostet im Durchschnitt 47 Euro.

 Würde man 1 Kilogramm Gold in ein Gramm Stücken kaufen, so würde diese 47.000 Euro kosten.

 Aus dieser Handelsspanne generieren wir als Edelmetallhändler somit diese einzigartige und garantierte Verzinsung für Sie am Markt!

 Die volle Rückzahlung Ihrer Anlagesumme ist durch den Handel somit gewährleistet.


Eine Ablaufleistungstabelle im "Angebot PIM Goldsparplan" wies bei den 450 Euro monatlich, die die Kundin wünschte, nach einem Jahr und 5.400 eingezahlten Euro eine erwartete Wertentwicklung von 6.273,43 Euro aus. Nach 2 Jahren sollten aus 10.800 Euro gar 13.643,46 Euro werden können, wobei auch schon 60 Euro Depotgebühr im Jahr berücksichtigt seien.

Das böse Erwachen kam, als die Kundin aus persönlichen Gründen ihren Goldsparplan am 9. August 2013 mit sofortiger Wirkung kündigte und um Endabrechnung und Auszahlung bat.

Am 13. August 2013 sollte die Kundin die Lieferung von 103 Gramm Feingold (Wert: 3.347,50 Euro) als "verfügbaren Barrenbestand des oben genannten Goldabonnements von der PIM Handelsgesellschaft mbH" bestätigen, die ihr von Opexx übergeben werden soll. Aus Kulanz würden der Kundin Gebühren dafür erlassen werden.

Die Goldsparkundin traute ihren Augen nicht. Sie unterschrieb diese Goldorder über ihren verfügbaren Barrenbestand nicht, sondern schaltete Rechtsanwalt Steffen Liebl von der Kanzlei Partner CLLB Rechtsanwälte aus München ein, der gegen den Verlust rechtlich vorgehen soll.

Denn hätte die Kundin die ihrerseits seit Oktober 2011 eingezahlten 12.100 Euro einfach nur unters Kopfkissen gelegt und nicht der PIM Handelsgesellschaft mbH überlassen, könnte sie sich heute für das Geld auf einen Schlag beim ebenfalls türkischstämmigen Goldhändler Önder Ciftci von der Ophirum Commodity GmbH aus Frankfurt sogar online 376 Gramm Feingold der deutschen Prägeanstalt Heraeus kaufen. Ophirum verkauft 1-Gramm-Goldbarren zur Zeit für 32,19 Euro.

Bei der pro aurum OHG in München hätte die PIM-Kunden für die 12.100 Euro 367 Ein-Gramm-Goldbarren bekommen. Pro aurum verlangt 33 Euro pro 1 Gramm Gold.

Warum Mesut Pazarci die Goldabo-Kundin nur mit 103 Gramm Feingold als Gegenwert für 12.100 eingezahlte Euro abspeist, ist der Kundin ein Rätsel. Das würde ja bedeuten, dass sie für ein Gramm Gold bei Kaufmann Pazarci rund 117 Euro bezahlen soll anstatt der handelsüblichen 32 oder 33 Euro.

Aber auch die PIM Handelsgesellschaft mbH propagiert für Goldanleger einen Rücknahemepreis von 32,50 Euro. Legt man diesen zu Grunde, entspricht die angebotene Endliefermenge von 103 Gramm Gold einem Preis von 3.347,40 Euro. Das wären dann aber nur nur 27,67 Prozent der von der Kundin eingezahlten Sparleistung.

 "Wie kann das zustande kommen? Hier stimmt doch etwas nicht meines Erachtens," schrieb die PIM-Goldspar-Kundin ihrem Anwalt. GoMoPa.net bat sie zu recherchieren: "Wo ist mein Gold nur geblieben?"

GoMoPa.net rief bei der PIM Handelsgesellschaft mbH an. Es sei gerade nicht möglich, eine Verbindung zu Mesut Pazarci oder den Herren der Geschäftsleitung herzustellen, sagte eine Dame am Telefon. Sie notierte die GoMoPa.net-Nummer, konnte aber nicht versprechen, ob ein Rückruf klappen wird.

Staatsanwaltssprecher Staatsanwalt Sebastian Zwiebel aus Darmstadt war unterwegs, als GoMoPa.net anrief, er könne erst morgen nachschauen, ob gegen Pazarci ermittelt wird oder ob gar ein Haftbefehl vorliege und möglicherweise vollstreckt worden ist. Er reiche die Antwort schnellstmöglich nach.

Bei Vermittler Roger Plate aus Lich kam eine Ansage: Eine telefonische Verbindung ist derzeit nicht möglich.

Eine Erklärung für den Geldverlust von 72,33 Prozent (8.752,50 Euro) in nicht mal zwei Jahren könnte sich, wenn auch nicht komplett, aus der Einrichtungsgebühr erklären, die die Goldsparkundin in Höhe von 15 Monatsbeiträgen von 450 Euro, also 6.750 Euro, zu entrichten hatte.

Doch in ihrem Premium Gold-Sparplan-Vertrag vom 15. September 2011 steht auch:

Zitat:

Bei 1 Gramm Stückelungen erhält der Kunde die Einrichtungskosten nach Zahlungseingang in Höhe von 10.000 Euro in Form von 1 Gramm Goldbarren dem Depot gutgeschrieben.


Daher hatte die Kundin auch nur als Sparziel (Stückelung) ein Kreuz bei dem Kästchen 1 Gramm gemacht und nicht bei 5 oder 10 oder 1.000 Gramm.

Und sie hatte weit mehr als 10.000 Euro überwiesen, als sie im August 2013 kündigte.

Man hätte ihr also die 15 Monatsbeiträge nicht abziehen dürfen, aber statt 372 Gramm Goldbarren, die ihr Goldkaufmann Mesut Pazarci bei einem Rücknahmepreis von 32,50 Euro hätten geben müssen, bekam sie nur 103 Gramm.

Wie Hohn klingt da in ihren Ohren, wenn Mesut Pazarci Ende August 2013 folgende Pressemeldung von seiner Firma PIM Handelsgesellschaft mbH verbreiten ließ:

Zitat:

Die PIM Handelsgesellschaft mbH warnt Kunden vor Betrug und Verlusten im Kapitalmarkt und hat sich auf den Verkauf von hochwertigem Gold spezialisiert und unterstützt die eigenen Kunden bei der Sicherung ihres Vermögens.

 [...]

 Viele Staatsanwaltschaften und Verbraucherschützer warnen immer wieder vor Anlagen in Papiergold. Anleger erleiden jährlich Verluste in Milliardenhöhe im grauen Kapitalmarkt. "Wir empfehlen unseren Kunden, ihr Geld nur in physisches, 999,9 LBMA-zertifiziertes Gold anzulegen, über welches sie auch jederzeit verfügen können", so Mesut Pazarci, der bei vielen Goldübergaben der PIM Handelsgesellschaft mbH persönlich anwesend ist. Die Kunden können ihr Gold, welches sie bei PIM erworben haben, zu Hause lagern oder bei der PIM Handelsgesellschaft einlagern lassen.


Das Schweizer Konsumenten-Magazin saldo kann dem Angebot der PIM Handelsgesellschaft mbH nichts Gutes abgewinnen. Im Juni 2013 rechnete saldo vor:

Zitat:

Die deutsche Firma PIM Gold wirbt in der Schweiz mit Briefversänden für den Kauf von Gold. Das Angebot: Ein sogenanntes "Goldabo".

 Abonnenten können 50 Gramm Gold kaufen, indem sie 50 Monate lang 50 Mal den Betrag von umgerechnet 63 Franken einzahlen.

 Das macht 3.150 Franken. Dazu verlangt PIM Gold eine "Einrichtungsgebühr" von rund 1.875 Franken. Der Totalpreis für 50 Gramm Gold: über 5000 Franken.

 Eine erste Goldlieferung erfolgt erst nach 24 Zahlungen. Das Unternehmen verspricht, das Gold jederzeit zum aktuellen Preis zurückzukaufen.

 Ein schlechtes Geschäft: 50 Gramm Gold kosteten bei der Zürcher Kantonalbank am 26. März 2443 Franken, bei der UBS 2457 Franken.

 Der Schweizer Vertreiber von PIM Gold wollte sich gegenüber saldo zu diesem Sachverhalt nicht äußern. Umso mehr gilt: Finger weg.


Die Menge, die die PIM Handelsgesellschaft mbH, die zu 100 Prozent Mesut Pazarci gehört, im eigenen Besitz in ihrem frisch renovierten Verwaltungssitz lagert, belaufe sich nach eigener kürzlicher Zählung auf knapp 17.400 Gramm Gold (Wert: rund 565.000 Euro). Doch die die hessische Gold-Abo-Kundin sollte fast leer ausgehen. Der geneppten Kundin bleibt wohl jetzt nur noch eine Möglichkeit, nämlich die ihr vorenthaltenen 269 Gramm Gold (Wert: 8.742,50 Euro) per Gerichtsbeschluss zu holen. Da hilft dann Mesut Pazarci die gefeierte neuinstallierte Alarm- und Überwachungsanlage herzlich wenig. Nun denn...

>>> http://www.gomopa.net/


Update 02.10.2013

PIM Premium Gold-Sparplan – CLLB Rechtsanwälte erreichen vollständige Zahlung zugunsten vertretener Anlegerin

München, 01.10.2013 - Eine Anlegerin des PIM Premium Gold-Sparplanes wandte sich an die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, weil sie nach ihrer Darstellung anlässlich der Empfehlung zum Abschluss des Sparvertrages nicht ordnungsgemäß über die anfallenden Einrichtungskosten aufgeklärt worden war.

Die Anlegerin hatte auf ihren Sparplan seit 2011 Zahlungen in Höhe von € 12.100,00 erbracht. Nach Kündigung desselben erhielt sie nur eine Lieferung von 103 Gramm Gold, was derzeit einem Wert von ungefähr € 3.200,00 entspricht.

CLLB Rechtsanwälte wurden sodann von der Anlegerin eingeschaltet und forderten die PIM GmbH zur Rückzahlung der von der Anlegerin geleisteten Sparraten auf.

Die von der PIM GmbH im PIM Premium Gold-Sparplan verwendete Widerrufsbelehrung ist nach Ansicht von CLLB Rechtsanwälte fehlerhaft. Ferner wurde geltend gemacht, die Anlegerin sei über die hohen Einrichtungskosten nicht ordnungsgemäß aufgeklärt worden.

Nach Einschaltung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurden der Anlegerin die von ihr geleisteten Sparraten in Höhe von € 12.100,00 von der PIM Handelsgesellschaft mbH in voller Höhe erstattet, sodass ein gerichtliches Klageverfahren vermieden werden konnte.

Rechtsanwalt Dr. Leitz empfiehlt allen Anlegern des PIM Gold-Sparplans, die sich für unzureichend aufgeklärt und / oder belehrt halten, zeitnah prüfen zu lassen, ob auch in ihrem individuellen Fall Ansprüche auf Rückzahlung der geleisteten Einlagen bestehen. In zahlreichen Fällen übernehmen vorhandene Rechtsschutzversicherungen die Kosten einer solchen Anspruchsprüfung und ggf. Durchsetzung, erläutert Rechtsanwalt Dr. Leitz weiter.

>>>  http://www.cllb.de/Aktuelle/804-PIM-Premium-Gold-Sparplan--CLLB-Rechtsanwaelte-erreichen-vollstaendige-Zahlung-zugunsten-vertretener-Anlegerin?PHPSESSID=cbb17a766f2a030b8446eed7cbe76d0d

Sonntag, 1. September 2013

Lupenreine Abzocke bei http://www.activecar.de - Cura GmbH - Achtung Abofalle!

ActiveCar® ist ein Markenzeichen der CURA Verlags- und Internetwerbung GmbH, die über ihre Website http://www.activecar.de angeblich Fahrzeughaltern zu einem Zusatzverdienst durch das Bekleben von Autowerbung verhilft und bezeichnet sich dabei selber als die grösste Plattform für mobile Autowerbung.


Angeblich sollen sich dann Firmen melden, die auf eine Datenbank der eingetragenen Fahrzeughalter Zugriff erhalten, wobei die Vermittlung und die dann folgende Fahrzeugbeklebung üppig honoriert werden soll.
Bis zu 550 Euro monatlich sollen möglich sein.

Doch wie funktioniert das Ganze, was muss getan werden, damit ein Blechgefährt mit einer entsprechenden Werbung beklebt wird?
Da liegt der Hase im Pfeffer begraben, denn dazu MUSS ein Abo abgeschlossen werden, wobei hier die Wahl besteht, zwischen 219 Euro für 24 Monate zu löhnen, damit man in deren Datenbank aufgenommen und somit an potenzielle Kunden vermittelt werden soll, oder aber man zahlt 30 Euro in bar und schliesst dann noch ein Abo über 24 Monate (Freundschaftswerbung durch Bestellung wird das genannt) ab, wobei dann nochmal 189,90 Euro fällig werden.



War man nicht eigentlich auf der Suche nach einem Zusatzverdienst?
Und nun soll man erstmal selber in die Tasche greifen und hat dann ein Abo am Arsch?

Dass hier die Abzocke offensichtlich ist, dürfte klar sein, denn hier wird kein Zusatzverdienst, sondern ein Inserat in Form von einem Abo, bzw. ein Zeitungsabo angeboten!
Abgesehen davon gibt es im I-Net etliche Erfahrungsberichte denen zu entnehmen ist, dass hier nichtmals die Autowerbung, bzw. der Zusatzverdienst vermittelt wird.


Impressum der Active Car:

CURA Verlags- und Internetwerbung GmbH
 Kurfürstendamm 45
 10719 Berlin

Kommunikation
 Fon. 030 - 23 51 99 16
 Fax. 05874 - 15 85
 Email kontakt@activecar.de
 Web www.activecar.de

Vertretungsberechtige Geschäftsführerin / Verantwortliche (§ 10 Abs. 3 MDStV)
 Rosemarie Domine
Könauer Weg 1
29594 Soltendieck

Handelsregistereintragung
 Registergericht: AG Charlottenburg
 Registernummer: HRB 79630

Umsatzsteuergesetz
 UStID: DE214056828

Pressekontakt
 Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an Frau Domine:
 Fon 05874 - 15 50
 Fax 05874 - 15 85

Die Cura GmbH betreibt auch noch diese Website >>> http://www.4skills.de , dort heisst es allerdings im Impressum nicht "Cura Verlags- und Internetwerbung GmbH" sondern "Cura Gesellschaft für Finanzdienstleistungen mbH".
Die Bezeichnung ist übrigens auch erst 2012 laut HRB geändert wurden:

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin).
Aktenzeichen: HRB 79630 B     Bekannt gemacht am: 31.10.2012 12:00 Uhr

 In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

 Veränderungen

 29.10.2012

 Cura Gesellschaft für Finanzdienstleistungen mbH, Berlin, Kurfürstendamm 45, 10719 Berlin. Firma: CURA Verlags- und Internetwerbung GmbH Gegenstand: Verlags- und Internetwerbung sowie Anzeigenverkauf. Rechtsform: Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10.09.2012 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand). Firma bisher: Cura Gesellschaft für Finanzdienstleistungen mbH.



Die Computerbild warnte bereits 2009 vor der Abzocke, wobei damals die Inseratgebühr noch bei 139,90 Euro lag >>> http://www.computerbild.de/internet-abzocke/activecar.de

Ebenso 2010 hier >>> http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Achtung-Abofalle-Abzocke-mit-Autowerbung;art6066,409748  wobei auchh die VZ Bawue schon vor der Abzocke mit Autowerbung warnte >>> http://www.vz-bawue.de/Nebenjobs-Revier-der-Abzocker

>>> http://www.webpla.net/gesetz-recht/activecar-serioes-erfahrungen-meinungen.20094.html#post419467



Zeitungsartikel aus "Der Guller"

Von wegen Extrageld: Miese Masche mit Aboverträgen

Windige Firma kassiert Kunden ab, die „ihr Auto Geld verdienen lassen wollen"

Betrug, arglistige Täuschung oder eine üble Masche – juristische Details hin oder her:


Julia P. (Name geändert) aus Hohberg ist darauf reingefallen. Begonnen hatte alles mit einer harmlosen Anzeige: „Lassen Sie Ihr Auto Geld verdienen, bis zu 500 Euro im Monat.“ Schnell die Telefonnummer gewählt. „Der Vertreter, ein gewisser Roger W., war schon überzeugend.“ 30 Euro in bar hat er gleich abkassiert, dafür dass er den Ford von Julia P. fotografiert hat. Die weiteren 180 Euro Gebühren könnten doch über ein Abonnement beglichen werden. Durchaus verlockend und auch da habe das noch nicht wirklich unseriös geklungen, sagt P., denn selbst wenn nichts dabei rüber käme: Die „Hörzu“ bliebe ihr doch immerhin.

Wofür hatte P. nun aber bezahlen sollen: Ihr Auto als Werbefläche könnte laut der Firma Activecar hunderte Euro im Monat zusätzlich einspielen. Je mehr Firmen auf dem Ford ihre Werbung platzieren, desto lukrativer wird das Geschäft. Für P. hatte sich das so angehört, als ob die Firma Activecar auch für die Vermittlung von Werbung sorgen würde. „Wenn Sie nach drei, vier Wochen noch nichts haben, melden sie sich direkt bei mir auf dem Handy“, habe der findige Vertreter W. erklärt. Indes, auf dem Handy ist er nicht zu erreichen. Interessierte Unternehmen haben sich auch noch nicht gemeldet.

Was Julia P. wie mindestens 50 weiteren Kunden in der Ortenau bleibt: Das Abo, das nun quartalsweise bezahlt werden muss. Oder?

„Eigentlich gilt das Widerrufsrecht hier nicht“, sagt Malte Dedden, Rechtsanwalt aus Kehl: „Der Vertrag beruht auf Verhandlungen, die auf vorhergehende
Bestellung des Verbrauchers geführt worden sind – der Vertreter wurde von Frau P. schließlich nach Hause bestellt.“ Der Gesetzgeber sehe hier kein klassisches Haustürgeschäft und daher auch keine Überrumpelung. Der Experte für Verbraucherrechte führt weiter aus: „Die Vorschrift wird aber zugunsten der Verbraucher sehr eng ausgelegt. Für den ‘Werbevertrag‘ kann man sich darüber streiten, für das Zeitschriftenabo lag keine vorherige Bestellung vor. Bei solchen Haustürgeschäften ist das Problem, dass die Widerrufsfrist schon mit der Unterschrift und nicht erst mit der Lieferung beginnt.“ Die erste Rechnung für das Abo hat P. nämlich erst nach
rund sechs Wochen bekommen. Dedden: „Wenn der Widerruf nicht mehr möglich ist, bleibt die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung.“ Der Anwalt empfiehlt die ordentliche und außerordentliche Kündigung, eine Anfechtung aus sämtlichen rechtlichen Gründen – und das bei allen potentiellen Vertragspartnern.

Von denen gibt es mindestens deren vier: Die Cura GmbH, die Cura Internetwerbung, von denen eine für die Homepage activecar.de verantwortlich sein muss.
Dann gibt es die Pressevertriebszentrale, die das Abo letztlich verwaltet. Zu guter Letzt müsse der Vertreter Roger W. mit seinen zwei Berliner Adressen bedacht
werden – er taucht im Vertrag als direkter Partner auf.
Warum er im übrigen zum Werbegespräch einen Mercedes ganz ohne Werbeaufdrucke mitbringe, wollte
Julia P. von ihm wissen: „Meiner ist in der Werkstatt und wird neu beklebt“, lautete die freche Antwort. Malte Dedden: „Der Vermittler kann viel erzählen. Es gilt
aber nur der schriftliche Vertrag. Meist sind Klauseln enthalten, die abweichende mündliche Regelungen ausschließen. Sie müssen also genau gucken, was Sie
bekommen: einen echten Werbevertrag, oder nur die Aufnahme in eine Datenbank.“

Das bis dato bezahlte Geld kann P. abschreiben. Wie viele andere ist sie um eine Erfahrung reicher.