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Mittwoch, 12. November 2014

Cityfirmen.de – Die nächste Abzocke per Briefpost von Domenica Verazzo aus Düsseldorf

Domenica Verazzo und Horst Waldorf verschicken Abzocke Rechnungen - Aktuell von Cityfirmen.de

Achtung! Rechnungen von Domenica Verazzo niemals bezahlen!


Wir hatten schon ausführlich über das Branchenverzeichnis Abzocke Netzwerk von einer Domenica Verazzo berichtet. Das war am 5. April 2014:

Webseite Firmensperre.eu verschickt Rechnungen (452,20 €) per Post an Gewerbetreibende – Vorsicht Abzocke von Domenica Verazzo aus Düsseldorf

In diesem Artikel wurden die Masche, sowie die Drahtzieher näher beleuchtet und auch Empfehlungen gegeben wie man sich verhalten soll, wenn so eine Abzocke Rechnung von Domenica Verazzo im Briefkasten landet. Warum die Dame Verazzo und ihr Partner Horst Walsdorf heute immer noch aktiv deutschlandweit ungestraft abzocken können, ist uns ein Rätsel. Da müssten doch schon etliche Strafanzeigen gestellt worden sein. Auch die Verbraucherzentralen warnten schon im April vor dieser nicht neuen Abzocke-Masche, die ja schon seit Jahren für Kriminelle sehr erfolgreich sein muss. Man bekommt wirklich den Eindruck, dass die deutschen Behörden nicht nur lahmarschig sind, sondern auch noch wissentlich durch ihre Untätigkeit dafür sorgen, dass solche Abzocken sich immer weiter ausbreiten können.

Nun könnte man denken, ja wenn die halt im Ausland sitzen und ausländische Hoster haben, ist eine Verfolgung und Abschaltung solcher Webseiten nicht möglich. Ja das trifft auf viele Abzocker zu, nicht aber im Fall von Domenica Verazzo, denn wie man sehen kann, handelt es sich um eine deutsche Domain und im Impressum stehen sogar die Betreiber-Daten samt Steuer Nummer und Telefon.

Impressum

cityfirmen.de
Domenica Verazzo
Postfach 160115
40564 Düsseldorf

Telefon: 0211/98591996
E-Mail: info@cityfirmen.de

Steuernummer: 106/5367/2650
USt-IdNr.: DE285820288 
http://cityfirmen.de/impressum.php
Gut, die mögen getürkt sein aber zum Abschalten der Webseite behördlicherseits müsste es ja ausreichen. Aber Pustekuchen, deshalb bleibt eben nur die Warnung davor, damit Viele die so pfiffig sind und sich im Internet informieren, diese Warnungen finden. Aktuell wird mit Cityfirmen.de und deren Rechnungen im großen Stil Kasse gemacht, denn nicht jeder informiert sich und ist dann mal schnell bis zu 500 € ärmer. Nun hat die Verbraucherzentrale zu Cityfirmen.de Rechnungen Informationen veröffentlicht und wie man sich verhalten soll. 

Ungewollt bei cityfirmen .de eintragen ...und dann auch noch Geld abzocken...

Aktuell kommen mehrere Verbraucher mit einer Rechnung über 476 Euro für den Eintrag in das Branchenportal der Firma cityfirmen .de sowie einer Google Optimierung bei zwölfmonatiger Laufzeit zu uns in die Beratungsstellen. Doch keiner der Verbraucher hat je einen Vertrag mit cityfirmen .de abgeschlossen. Trotzdem tauchen ihre Namen, Telefonnummern, Adressen und (angebliche) Berufsbezeichnungen auf verschiedenen Internetportalen auf.

Die Betroffenen üben allesamt einen handwerklichen Beruf aus. Mit ihrer Berufsbezeichnung haben sie sich vor vielen Jahren im Telefonverzeichnis der Telekom eintragen lassen. Und nun sind sie auch auf cityfirmen .de und mindestens 25 weiteren Portalen wie beispielsweise branchenbuchdeutschland .de, stadtbranchenbuch .com oder yelp .de zu finden. Neben dem Namen ist unter der jeweiligen Berufsbezeichnung die komplette Adresse und Telefonnummer veröffentlicht. Selbstständig ist aktuell keiner von ihnen, ein Verbraucher hat die Selbstständigkeit vor vielen Jahren aufgegeben. Keiner kann sich erinnern, der Veröffentlichung und Verbreitung über das Branchenportal zugestimmt zu haben.

Verbreitung Ihrer Daten im Internet

Keiner der Verbraucher hat telefonisch oder übers Internet einen Vertrag mit dem Anbieter geschlossen. Ebenso wenig haben sie einer Verbreitung der Daten im Internet zugestimmt. Es stellt sich also die Frage, wie der Betreiber der Plattform an die Daten der Verbraucher gekommen ist? Eine Antwort darauf gibt es nicht.

Auf den Rechnungen befinden sich die Logos der Firmen Deutsche Telekom, Gelbe Seiten und Klicktel. Zufall oder nicht? Möglicherweise sollen diese bekannten Telefonverzeichnisse die Vertrauenswürdigkeit von cityfirmen .de unterstreichen. Das muss nun jeder Verbraucher für sich selbst entscheiden: Ungewollte Aufnahme in diversen Internetportalen, Verbreitung der persönlichen Kontaktdaten, hohe Rechnung und fehlender Kostenhinweis einer eventuell (gewünschten!) Eintragung, könnten hier ein anderes Bild abgeben.
https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/eintrag-cityfirmen

Eines hat die Verbraucherzentrale aber vergessen Euch zu raten. Daher mach ich das nochmal: Auch wenn ihr so schlau wart, nicht zu zahlen, so rate ich jedem Rechnungsempfänger auch eine Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu machen, damit dieses Treiben bald ein Ende hat. Aber auch die, welche schon gezahlt haben, sollten das nicht so hinnehmen!

Donnerstag, 28. August 2014

BaFin untersagt öffentliches Angebot von Aktien der Gold International SE


Den ersten Artikel zu der Gold International SE hatten wir am 25. September 2013 veröffentlicht:

Gold International SE: Untergeschobene Sparpläne, fragwürdige Banksparpläne / Finanzverträge per Postident-Verfahren - VZ Bawue warnt

Dann gab es noch ein Folge Artikel am 11. Oktober 2013:

Bankhaus SCHNIGGE warnt vor Gold International SE, WKN A1PG8R

Nun hat aktuell die BAFIN Finanzaufsichtsbehörde eine Warnung herausgegeben und die Ausgabe von Aktien dem Unternehmen Gold AG (Gold International SE) untersagt:

BaFin untersagt öffentliches Angebot von Aktien der Gold International SE


Bonn/Frankfurt a. M., 8. August 2014
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat das öffentliche Angebot von Aktien der Gold International SE wegen Verstoßes gegen das Wertpapierprospektgesetz untersagt.
Die Gold International SE, Düsseldorf, darf keine eigenen Aktien zum Erwerb anbieten. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 7. Februar 2014 das öffentliche Angebot von Aktien der Gold International SE wegen Verstoßes gegen das Wertpapierprospektgesetz untersagt.

Die Untersagung erfolgte, weil die Gesellschaft keinen Wertpapierprospekt veröffentlicht hat, der die nach dem Wertpapierprospektgesetz und der Verordnung (EG) Nr. 809/2004 vom 29. April 2004 erforderlichen Angaben enthält.

Die Untersagungsverfügung ist seit dem 8. Juli 2014 unanfechtbar.
http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2014/vm_140808_untersagung_Gold_international_se.html?nn=2819266

Samstag, 5. April 2014

Webseite Firmensperre.eu verschickt Rechnungen (452,20 €) per Post an Gewerbetreibende – Vorsicht Abzocke von Domenica Verazzo aus Düsseldorf

Die Abzocke kommt per Post!

Wichtig: Achtung! Auf keinen Fall zahlen – Verbraucherschutz kontaktieren und/oder Strafanzeige stellen!

 

Ganz aktuell werden wieder Gewerbetreibende mit gefakten Rechnungen per Post zur Kasse gebeten. Diesmal handelt es sich um Rechnungen von einem Absender, der sich als Firma Firmensperre.eu aus Düsseldorf PLZ 40599, Further Straße 115a, ausgibt. In dem sehr spärlich an Informationen gehaltenen Brief, ist lediglich eine Rechnungsnummer und Rechnungsdatum angegeben, so wie der vorgeschobene Grund der Rechnung.

In dem Brief von "Firmensperre.eu gegen unerlaubte Werbung" steht:

Hiermit erlauben wir uns folgende Leistungen in Rechnung zu stellen: 

Eintrag in Sperrliste bei Firmensperre.eu 

Leistungszeitraum 1.4.2013 bis 1.5.2014 

Rechnungsbetrag ohne MwSt. 380 € 
Umsatzsteuer 72,20 € 

Rechnungsbetrag 452,20 € 


Zahlbar innerhalb von 5 Tagen ohne Abzug an: Domenica Verazzo 


Sparkasse Düsseldorf  BLZ 30050110 Kto. 1006576274 
Iban: DE82300501101006576274 
Bic: DUSSDEDDXXX 

Steuer Nr. 106/5367/2650 
Ust-IdNr. DE 285820288
Demnächst werde ich noch das Original der Rechnung als Screen einstellen. 

Nach Überprüfung der Webseite Firmensperre.eu und den Daten aus der Rechnung, ist es ein ähnlicher Abzocke Versuch wie man ihn von Branchenbuch Einträgen kennt, wobei auch hier die Spur zu einer Branchenbuch Webseite führt. Auf der Webseite Firmensperre.eu findet man nur die Adresse aus Düsseldorf und eine Telefon Nr. 0211 17996718 die nicht funktioniert, weitere Angaben wie Firma, Steuer Nr. oder Ansprechpartner fehlen.

Firmensperre.eu Impressum


Eine Anmeldung auf dieser Fake Webseite Firmensperre.eu ist nicht möglich, auch eine Registrierung funktioniert nicht, wegen fehlender Eingabemasken. Die hier angegeben Daten befinden sich aber auf der Rechnung. Die Whois zeigt uns das die Webseite ende Juli 2013 Registriert wurde und beim Provider Strato liegt, aber auch da ist nur eine Mailadresse hinterlegt: hakan-x@web.de


Sucht man nun nach der Frau Domenica Verazzo die in der Bankverbindung angegeben ist, findet man auch verweise zu zwei weiteren Domains, einmal die city-branche.de, die aber nicht mehr registriert ist und die city-branchen.com die noch aktiv ist. Links darauf funktionieren nicht.

Whois Daten
Domain Name: city-branchen.com 
Registry Domain ID: 1746866884_DOMAIN_COM-VRSN
Registrar WHOIS Server: whois.enterprice.net Registrar
URL: http://www.epag.de/
Updated Date: 2013-09-23T16:20:26Z
Creation Date: 2012-09-22T16:03:12Z 
Registrar Registration
Expiration Date: 2014-09-22T16:03:12
Z Registrar: EPAG Domainservices GmbH
Registrar IANA ID: 85
Registrar Abuse Contact Email: legal@tucows.com
Registrar Abuse Contact Phone: +1.4165350123
Reseller:
Domain Status: clientTransferProhibited
Registry Registrant ID: Registrant Name: Horst Walsdorf

Registrant Organisation: Horst Walsdorf 

Registrant Street: Am Koehnen 85 
Registrant City: Duesseldorf 
Registrant State/Province:
Registrant Postal Code: 40599
Registrant Country: DE
Registrant Phone: +49.2115868286
Registrant Phone Ext:
Registrant Fax:
Registrant Fax Ext:
Registrant Email: h.walsdorf@gmx.de

Abzocke city-branchen.com ehemals city-branche.de von Domenica Verazzo und Horst Walsdorf aus Düsseldorf


Der Registrant ist hier ein Horst Walsdorf aus Düsseldorf und scheint wohl in Verbindung zu der Abzocke mit Firmensperre.eu zu stehen. Fakt ist auch das es zum Namen Domenica Verazzo eine Ebay Aktivität gibt, leider ist es nicht ersichtlich, woher genau diese Daten bei Ebay stammen, aber man erkennt die selbe Steuer Nummer, samt den Namen aus der Rechnung von Firmensperre.eu und noch eine Mail Adresse: ladomenica24@googlemail.com

Es scheint also das Frau Domenica Verrazo schon seit 2012 mit den City-Branchen Domains auf Abzocker Tour unterwegs ist. Nun haben Domenica Verazzo und Horst Walsdorf aus Düsseldorf die nächste Masche mit Firmensperre.eu am Start. Daher wenn ihr solche Rechnungen bekommt gibt es drei Möglichkeiten:

1. Ab in den Müll und vergessen! – Wobei dies solche Betrüger niemals stoppen wird und es weitere Zahlungsaufforderungen geben kann!

2. Sich an die Verbraucherschutzzentrale wenden, damit andere vor dieser Abzocke gewarnt werden können!

3. Die Rechnung nehmen und bei der Polizei Strafanzeige wegen Betrugsversuch, gegen Domenica Verazzo, stellen!

Zum Abschluss zitiere ich noch aus der FAQ von Firmensperre.eu, die mit der Webseite auch vorgaukeln gegen Betrügerische Telefonanrufe schützen zu können. Genau das was die dort empfehlen, sollte jeder der eine Rechnung von Firmensperre.eu bekommt auch tun!

Zitat aus der Firmensperre.eu FAQ: 

"so hilft Ihnen auch die örtliche Kriminalpolizei weiter. Eine Anzeige kostet Sie nicht" 

 

Hier findet jeder die passende Verbraucherschutzzentrale:


http://www.verbraucherzentrale.de/home


Im Fall der Euro Register Siegel Abzocke hatten die Behörden ja sehr schnell reagiert:

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/12/eurosiegel-register-berlin-eurosiegeleu.html

Update zum 12.11.2014

Achtung: Jetzt wird mit cityfirmen.de abkassiert, nicht bezahlen, alles weitere dazu im Folgeartikel:

Cityfirmen.de – Die nächste Abzocke per Briefpost von Domenica Verazzo aus Düsseldorf

Mittwoch, 25. September 2013

Gold International SE: Untergeschobene Sparpläne, fragwürdige Banksparpläne / Finanzverträge per Postident-Verfahren - VZ Bawue warnt


Die Firma Gold International SE versucht Verbrauchern, per Postident-Verfahren fragwürdige Banksparpläne und andere Finanzverträge unterzuschieben.


Gold International SE: Untergeschobene Sparpläne

Die Firma Gold International SE versucht Verbrauchern, per Postident-Verfahren fragwürdige Banksparpläne und andere Finanzverträge unterzuschieben. Die Verbraucherzentrale warnt vor den Maschen des Unternehmens und rät Verbrauchern, den Empfang von Schreiben des Unternehmens nicht schriftlich zu quittieren.


Gleich mehrere Verbraucher schilderten der Verbraucherzentrale eine Masche eines dubiosen Anbieters von Finanzprodukten: Die Firma Gold International SE rief die Betroffenen ungebeten an und bot ihnen Banksparpläne und andere Finanzprodukte an. Die meisten Angerufenen lehnten die angebotenen Produkte zwar ab, manche stimmten lediglich der Zusendung von Informationsmaterial zu. Aber alle bekamen nach ein paar Tagen Post von Gold International. Die Briefe und deren Inhalt wurden per Postident-Verfahren zugestellt und daher erst nach Unterschrift des Empfängers ausgehändigt. Was zunächst wie eine Empfangsbestätigung aussieht, ist aber tatsächlich mehr: Per Postident-Verfahren können Absender auch Unterschriften für Verträge einholen – und genau das wird von dem Unternehmen auf diese Weise versucht. "Die Angerufenen glaubten, Sie bekommen lediglich Unterlagen zugesandt und dachten nicht, dass sie mit einer Unterschrift nun angeblich einen Vertrag abgeschlossen haben. Das ist ein Versuch, Verbrauchern einen Vertrag unterzuschieben", kritisiert Dunja Richter, Juristin bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg das Vorgehen des Unternehmens. "In keinem uns bekannten Fall hat ein Verbraucher dem Werbeanruf oder einem Vertragsschluss auf diesem Wege zugestimmt!".

Verbraucher sollten Schreiben der Gold International SE nicht annehmen und auch keine Unterschrift abgeben. Grundsätzlich gilt: Per Postident-Verfahren zugestellte Sendungen sollten nur quittiert bzw. angenommen werden, wenn das Anliegen des Absenders bekannt ist und dem Verfahren vorher zugestimmt wurde.

>>> http://www.vz-bawue.de/gold-international-se--untergeschobene-sparplaene--


An die Gold International SE sind mehrere Firmen verknüpft, bzw. (stille) Gesellschafter wie zwischen der

Gold AG
HRB Düsseldorf 42278
Füllenbachstrasse 6
40474 Düsseldorf

und

Gold International SE
HRB Düsseldorf 67975
Füllenbachstrasse 6
40474 Düsseldorf

>>> Der atypische stille Gesellschaftervertrag   


Gold AG
HRB Düsseldorf 42278
Füllenbachstrasse 4
40474 Düsseldorf

und

Gold Aktie II SE
HRB Düsseldorf 69196
Füllenbachstrasse 4
40474 Düsseldorf

>>> Der atypische Gesellschaftervertrag  


Zuzuordnen sind ebenso:

Gold AG
Deutsche Reise
Lotto X
Deutsche Treusorge
Gold Group AG
Call On
Gold International SE
Elite 21
Gold Aktie II SE
Gold Medien International
Gold Aktie III SE
Triptime
DealGarant
EPS


Bereits gelistet bei:

>>> http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?35247-0031773210040-Goldaktie-mit-Spamanrufen-f%FCr-Unternehmensanteile

>>> http://www.spambog.com/searchRequest/gold_international_se_eckhard-24516.htm

Donnerstag, 22. August 2013

Spektakulärster Bankraub des 21. Jahrhunderts - Prozess in Düsseldorf hat begonnen

Willemina und Eduard Z. aus Deutschland vor Gericht

Rund 30 Millionen Euro verschwinden innerhalb von nur einer Nacht aus Geldautomaten auf der ganzen Welt. Ohne den Einsatz von Pistolen, Skimasken oder Geiseln. Nach dem wohl spektakulärsten Bankraub des 21. Jahrhunderts hat in Düsseldorf der Prozess gegen zwei mutmaßliche Täter begonnen.

Willemina Z. (56) und ihr Sohn Eduard (35) sitzen dort seit Mittwoch auf der Anklagebank. Die beiden Niederländer sollen zwei der rund 400 Gangster sein, die in der Nacht zum 20. Februar mit manipulierten Kreditkarten auf Beutezug gingen

Rund 170 000 Euro, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, erbeuteten Mutter und Sohn in Düsseldorf. Ihnen wird Computerbetrug in besonders schwerem Fall und Fälschung von Zahlungskarten vorgeworfen.

Raubzug in mehr als 20 Ländern

Es war ein beispielloser Coup, der in dieser Nacht einer Bande aus weltweit operierenden Cyber-Kriminellen gelang. Die Brooklyner Staatsanwältin Loretta Lynch sprach von „einem gewaltigen Bankraub des 21. Jahrhunderts“.

In 23 Ländern gingen die Gangster gleichzeitig auf Beutezug. Jeweils ausgestattet mit gefälschten Kreditkarten. Die Limits der jeweiligen Konten waren zuvor durch einen Hackerangriff aufgehoben worden.

Allein in Deutschland wurden in dieser Nacht fast 1,8 Millionen Euro mit solchen Magnetstreifen-Karten abgehoben. Betroffen waren Geldautomaten in Dortmund, Duisburg, Essen sowie in Frankfurt, Mannheim, Koblenz, Hamburg und Bremen. Die Täter sind zum Großteil noch immer auf der Flucht

Dass die jetzt Angeklagten in die Fänge der Ermittler gerieten, war dabei reiner Zufall: Ein Spaziergänger hatte beobachtet, wie Mutter und Sohn immer wieder Geld aus dem Automaten zogen und die Polizei alarmiert. Im VW-Bus der Niederländer entdeckten die Ermittler dann mehrere Magnetstreifen-Karten und fast 170 000 Euro in einer Sporttasche.

Nach den Drahtziehern des Mega-Coups wird bis heute international gefahndet. Die Niederländer sind laut Staatsanwaltschaft vermutlich „Laufburschen“, so wie weitere Täter, die zeitgleich u. a. in New York, Japan und Kolumbien zuschlugen

Willemina und Eduard Z. wollten sich beim Prozessauftakt in Düsseldorf nicht zu den Vorwürfen äußern. Vor dem Landgericht wurde am Mittwoch zunächst nur die Anklage verlesen. Dann wurde der Prozess bis zum 26. August ausgesetzt. Die Verteidiger hatten dies beantragt; sie hatten erst einige Tage zuvor weitere 700 Seiten Akten bekommen. Der Kellnerin und dem Tischler drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Nach diesen Personen wird noch gefahndet

Dieser Verdächtige wurde an einem Bankautomaten in Frankfurt aufgenommen





























Dieser Verdächtige tarnte sich in Mannheim mit Schal und Wollmütze
















Dieser Mann wurde in Düsseldorf gefilmt
















Dieser Verdächtige wurde ebenfalls in Düsseldorf aktiv
















Mit Wollmütze und dickem Schal kam dieser Verdächtige in Duisburg an den Geldautomaten
















Bilder aus einer Überwachungskamera in einer Bremer Bank. Der Verdächtige (l.) trägt eine Kapuzen-Jacke und Schuhe mit weißer Sohle
















>>> www.gomopa.net

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Gewerbeauskunft-Zentrale "erfüllt den Tatbestand der arglistigen Täuschung"

Kanzlei RechtEffizient erstreitet rechtskräftiges Urteil gegen Gewerbeauskunft-Zentrale
 Angebotsformular „erfüllt den Tatbestand der arglistigen Täuschung"
AG Düsseldorf, Urteil vom 23.11.2011 - 42 C 11568/11

Seit einiger Zeit mehren sich Beschwerden über eine vermeintliche „Abzocke" durch das Portal Gewerbeauskunft-Zentrale.de. Geschäftsleute werden hier angeschrieben und um die Bekanntgabe bzw. Aktualisierung ihrer Daten gebeten. Im klein geschriebenen Fließtext findet sich dann der Hinweis auf eine Laufzeit und eine zu zahlende Vergütung.

Die Kanzlei RechtEffizient hat für eine Mandantin, die wie viele andere in dem Glauben, ihre Daten bei einem kostenlosen, öffentlichen Verzeichnis gegenüber zu bestätigen, Klage gegen den Betreiber der Gewerbeauskunft-Zentrale, die GWE Wirtschaftsinformations GmbH aus Düsseldorf erhoben. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass der Mandant wirksam den Vertragsschluss wegen arglistiger Täuschung angefochten wurde. Es wurde beantragt, das Nichtbestehen des behaupteten Vertrages festzustellen.

Das Amtsgericht Düsseldorf hat der Klage vollumfänglich stattgegeben und findet in seinem Urteil deutliche Worte: „Die Übersendung des Schreibens vom 3. Februar 2011 erfüllt den Tatbestand der arglistigen Täuschung, da aus ihm nicht hinreichend hervorgeht, dass es sich um ein Angebot auf Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages handelt. Zu Recht weist die Klägerin in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Form des Schreibens den Anschein erwecke, es würde sich bei der angepriesenen Eintragung um eine amtliche Eintragung handeln..."

Rechtsanwalt Varelmann als Sachbearbeiter in dieser Sache, begrüßt das rechtskräftige Urteil: „Die GWE mahnt häufig unter Angabe eines anderen, meines Erachtens falschen Amtsgerichtsurteils. Das jetzt vorliegende Urteil des Amtsgerichts Düsseldorf bestätigt unsere Rechtsauffassung."

http://www.anwalt.de/rechtstipps/gewerbeauskunft-zentrale-erfuellt-den-tatbestand-der-arglistigen-taeuschung_022449.html

Montag, 22. August 2011

Gewerbeauskunft zockt weiter ab

Obwohl die Methoden der Gewerbeauskunft-Zentrale.de längst als Abzocke entlarvt sind, macht das Unternehmen weiter. Es bietet einen teuren Dienst an, der auch kostenlos zu haben ist.

„Abzocke“ heißt es vonseiten der Verbraucherzentrale Niedersachsen und das Landgericht Düsseldorf spricht von „unlauterer geschäftlicher Handlung“. Wenn es um die Geschäftsmethoden der Gewerbeauskunft-Zentrale.de geht, sind sich die Institutionen einig: So geht es nicht!

Die Gewerbeauskunft selbst sieht das anders. Sie schreibt weiterhin Gewerbetreibende an, in den vergangenen Tagen auch in Osnabrück. Auf einem Formular fordert das Unternehmen die Adressaten auf, die Daten ihres Kleingewerbes zu aktualisieren und zurückzuschicken. Dafür werde die Firma auf der Internetseite der Gewerbeauskunft-Zentrale aufgelistet. So weit so gut. Das Problem ist – wie so oft in solchen Fällen – im Kleingedruckten verborgen.

Darin verpflichtet sich der Unterzeichner des Formulars nämlich über zwei Jahre jeweils 39,85 Euro pro Monat plus Steuern an die Gewerbeauskunft zu zahlen. Macht in Summe über 1000 Euro – und das, wie Gabriele Peters von der Verbraucherzentrale sagt, für einen Dienst, der bei anderen Anbietern kostenlos zu haben ist.

Denjenigen, die unwissentlich einen Vertrag mit der Gewerbeauskunft-Zentrale unterschrieben haben, rät Peters: Nicht zahlen und einen Anwalt einschalten.

http://www.noz.de/lokales/56492635/gewerbeauskunft-zockt-weiter-ab

Mittwoch, 18. Mai 2011

Abzocke durch „Gewerbeauskunfts-Zentrale“

Adressbuchverlag unterliegt vor dem LG Düsseldorf

Die Fa. GWE Wirtschaftsinformations mbH Gewerbeauskunfts-Zentrale, Düsseldorf hat einen Rechtsstreit vor dem LG Düsseldorf verloren.

Das Landgericht Düsseldorf hat am15.04.2011 gegen die GWE ein Urteil verkündet (38 O 148/10). Das Urteil hat der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität eV erstritten.

In diesem Urteil wird der GWE untersagt, für entgeltliche Einträge in einem Firmenregister unter Angabe eines Preises pro Monat zu werben und/oder werben zu lassen, sofern die Vertragslaufzeit tatsächlich mehr als einen Monat beträgt.

Die Formulare die GWE nutzt, dienen nach Auffassung des LG Düsseldorf der Irreführung etc. und sind deshalb unter wettbewerbsrechtlichen Aspekten unzulässig (§ 5 I UWG).

 Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

An dieser Stelle muss noch einmal deutlich darauf hingewiesen werden, dass die Frage einer “wettbewerbsrechtlichen” Unzulässigkeit nicht die Frage beantwortet, ob ein wirksamer Vertrag zwischen einem Kunden und GWE zustande gekommen ist oder nicht.

Gleichwohl gibt dieses Urteil Anlass dazu, sich erneut mit den “Formulargestaltungen” solcher Firmen wie der GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH auseinader zu setzen.

Aus diesem Grund wenden Sie sich an solche Stellen (Verbände, Anwälte, etc.) , die sich mit den Geschäftsgebaren solcher Firmen wie der GWE auskennen und lassen sich dort beraten.

http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchverlag-unterliegt-vor-dem-lg-dusseldorf-04-05-2011.html