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Samstag, 8. März 2014

Abzocke Banners Broker – Isel of Man Gericht sperrt alle irischen Konten und leitet Insolvenz ein

Banners Broker - Ende eines weltweiten Ponzi Schema

Eigentlich war es von Anfang an klar, das kann nicht gut gehen. Ob und inwieweit da in den letzten 2 Jahren auch deutsche Networker Geld verdienen konnten, kann ich nicht sagen und wenn dann nur auf Kosten anderer. Denn solche Ponzi Systeme leben davon durch Schaden anderer, ein großen Teil der Einnahmen an die Spitze der Pyramide zu schieben. Das dürfte aber laut der neuen Hiobsbotschaften vom Obtainer Magazin nun endgültig vorbei sein.

Die aktuelle News erschien auf dem Obtainer Magazin, die ich hier in aller Kürze zitiere:

Banners Broker, das seit seiner Gründung 2012 einen dubiosen Eindruck machte, scheint so viel Geld abgeschöpft zu haben, wie nur eben ging, denn ein Gericht auf der Isle of Man sperrte vor wenigen Tagen die irischen Konten und damit verbundene Werte des Unternehmens. Außerdem bestellte das Gericht zwei Insolvenzverwalter, die Licht in die Geschäftstätigkeit von Banners Broker bringen sollen und damit beauftragt wurden eventuell vorhandene Werte sicherzustellen, mit denen Gläubiger des Unternehmens und mehr als 12.000 irische Partner entschädigt werden sollen. Es scheint, als wäre Banners Broker nun tatsächlich am Ende. 

Eines ist aber sicher: Online-Werbemaschen scheinen eines der beliebtesten und am häufigsten auftretenden Betrugsmodelle zu sein. Auf den ersten Blick ist es überraschend, dass so viele Partner so viel Geld durch Banners Broker verloren haben. Wenn man aber bedenkt, dass es einfach menschlich ist zu denken, dass etwas „so Absurdes“ wie das Geschäftsmodell von Banners Broker einfach funktionieren sein muss, dann ist es in gewissem Maße verständlich, warum so viele auf das Unternehmen hereingefallen sind.
Um bei Obtainer Online den kompletten und ausführlichen Artikel lesen zu können, muss man sich kostenlos registrieren:

http://www.obtainer-online.com/news/de/banners-broker-am-ende.html 

Auf Cafe4eck war das Ponzi-System von Anfang an immer wieder ein Thema:

Bannersbroker - Neuauflage eines verkappten Schneeballsystems 

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/01/bannersbroker-neuauflage-eines.html

Banners Broker – Game Over? 

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/08/banners-broker-game-over.html


Mittwoch, 14. August 2013

Was dürfen FlexStrom-Kunden erwarten? Ein Trostpflaster, ein Almosen oder einen Schüttel-Shake aus beidem?


Update zu http://cafe4eck.blogspot.de/2013/07/flexstrom-zu-ruckruf-gezwungen.html



Seit einigen Tagen geistern Meldungen durch die Medien, wonach FlexStrom-Kunden mit einer finanziellen Entschädigung durch den FlexStrom-Insolvenzverwalter rechnen können.

Über die Höhe werden jedoch keinerlei Angaben gemacht.


Insolvenzverwalter verspricht GeldHoffnung für Flexstrom-Kunden




Die rund 600.000 Kunden des insolventen Berliner Energieanbieters Flexstrom werden nach Einschätzung des Insolvenzverwalters nicht leer ausgehen. "Die Gläubiger können sehr wohl eine Zahlung erwarten", sagte Christoph Schulte-Kaubrügger von der Wirtschaftskanzlei White & Case dem "Tagesspiegel". Wie hoch die Zahlung ausfalle, könne er aber noch nicht abschätzen. "Wir müssen die Vermögenswerte realisieren und die Kundenforderungen ermitteln - das geht nicht über Nacht."
Wegen Zahlungsunfähigkeit hatte der Berliner Billigstrom-Anbieter im April Insolvenz angemeldet. Seitdem bangen bundesweit Hunderttausende Kunden um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom überwiesen hatten, um im Gegenzug einen günstigen Stromtarif zu bekommen. Während die Höhe der Rückzahlung noch offen ist, erhalten die Betroffenen nach Schulte-Kaubrüggers Worten in Kürze zumindest ihre Abrechnungen. "Bis Ende September sind wir durch."

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Hoffnung-fuer-Flexstrom-Kunden-article11112931.html


Auf http://www.flexstrom.de/ findet man endlich auch (eher kärgliche) Informationen zum Insolvenzverfahren sowie Fragen und Antworten. Sicher besser als nichts - obwohl die zu erwartenden Rückzahlungen bestenfalls ein Trostpflaster sein werden, haben doch die meisten FlexStrom-Kunden hohe Vorauszahlungen geleistet, um einen vermeintlich "günstigen" Tarif in Anspruch nehmen zu können.



Robert Mundt - nur mit Abzocker-Genen auf die Welt gekommen?

Und wie tönte der Großkotz noch vor kurzem?

Robert Mundt, Gründer und Vorstandsvorsitzender, betont: “FlexStrom verdient seit 2009 unterm Strich Geld.” Foto: FlexStrom

"Wir befassen uns ernsthaft mit dem Gedanken, TelDaFax aufzukaufen."
Motto: Pleite-Firma kauft andere Pleite-Firma! Dann sind Pleitiers unter sich...

Und warum ist FlexStrom dann pleite? War der Eigenverbrauch (nicht an Strom, sondern an Barmitteln aus der Firmenkasse!) zu hoch?


Es ist im Vorfeld oft und ausgiebig vor FlexStrom gewarnt worden. Die FlexStrom-Keuler haben kräftig dagegen gehalten und die Kritiker niedergemacht. Wer will es mir daher verdenken, wenn ich den (bestellten und bezahlten?) Keulern eine minimale Rückzahlung wünsche, den überlegter handelnden FlexStrom-Opfern jedoch eine möglichst hohe Rückzahlung ihrer Vorauszahlung gönne.

Und dem Robert Mundt wünsche ich, daß man ihm auf Lebenszeit die Gewerbeerlaubnis entzieht!

PS: Gerade rief mich der Insolvenzverwalter an. Er könne jetzt schon übersehen, daß nicht jeder ehemalige FlexStrom-Kunde Barmittel erhalten werde bzw. könne. Es solle jedoch niemand völlig leer ausgehen. Jeder nicht begünstigte Kunde könne daher zwischen zwei Alternativen wählen:

a) ein Stück Berliner Mauer, 1 Meter lang, mit Original-FlexStrom-Kabel versehen, aber inzwischen vom Stromnetz getrennt! Attraktive Ausführung aus gebürstetem Kupfer mit hohem Materialwert dank inflationärer Rohstoffpreis-Entwicklung. Da erblaßt jedes Tagesgeld-Konto bei der Sparkasse nebenan.

b) gebrauchte Diesel-Strom-Generatoren verschiedener Firmen und Leistungsklassen. Motto: Ich mache mir meinen Strom in der Garage selbst! Und was ich nicht selbst verbrauche, verkaufe ich (teuer) an meine Nachbarn.

Wer diesen Weg wählt, wird sozusagen vollautomatisch zum Vollblut-Strom-Unternehmer - sozusagen ein "Robert-Mundt-junior". Und hat ein Anrecht darauf, daß der Altmaier ihn auch grüßt, wenn der mal mit seinem Dienstwagen vorbeifahren sollte...

Montag, 5. August 2013

Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG - Insolvenzverwalter informiert Anleger

München, den 30.07.2013 - Für Anleger des Fonds Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG reißen die schlechten Nachrichten nicht ab; derzeit erhalten sie Informationen des Insolvenzverwalters, der sie auffordert, ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden. Doch was bedeutet diese Mitteilung für Geschädigte?

Mit Beschluss des Insolvenzgerichtes Hamburg wurde am 20.06.2013 über das Vermögen der Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG das Insolvenzverfahren eröffnet (Aktenzeichen 67g IN 148/13). Zum Insolvenzverwalter wurde Dr. Jens-Sören Schröder aus der Kanzlei Johlke Niethammer & Partner (JNK) bestellt. Der ehemals als so sicher angepriesene Fonds ist damit offiziell pleite.

Doch neben den generellen Informationen zur Insolvenz trifft der Insolvenzverwalter auch äußerst wichtige Feststellungen für die Anleger: in dem Schreiben an die Geschädigten führt der Insolvenzverwalter aus, dass auch er davon ausgeht, dass die Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG Bankgeschäfte ohne die dafür nötige Erlaubnis der Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen (BaFin) betrieben hat. Auch nach unserer Einschätzung liegt hier ein Verstoß gegen das Kreditwesengesetz vor, da es sich bei den Tätigkeiten des Fonds um so genannte Einlagengeschäfte handelt, für die eigentlich eine entsprechende Genehmigung nötig gewesen wäre. Dass diese nicht vorlag, überrascht nach alledem, was bisher über die Machenschaften der S&K Gruppe bekannt wurde, nicht mehr sonderlich.

Betroffene S&K Anleger sollten zunächst ihre Ansprüche in der vom Insolvenzverwalter gesetzten Frist bis zum 12.09.2013 zur Insolvenztabelle anmelden. Daneben haben Geschädigte auch die Möglichkeit, gegen weitere Verantwortliche der S&K vorzugehen um den ihnen entstandenen Schaden ersetzt zu bekommen. Insbesondere da die Staatsanwaltschaft Frankfurt schon deutlich gemacht hat, hier in erheblichem Umfang Sicherstellungen vorgenommen zu haben. Mit einem juristischen Titel (Urteil, Vollstreckungsbescheid oder notarielles Schuldanerkenntnis) kann auf diese sichergestellten Werte zugegriffen werden.

Daneben kann in vielen Fällen auch gegen den Vertrieb vorgegangen werden, der die Beteiligungen am Fonds Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG den Anlegern vermittelte. Denn oftmals wurde der Fonds unter falschen Angaben verkauft. So wissen wir aus der Betreuung unserer Mandantschaft, dass der Fonds oftmals als sicher, solide oder gar für die Altersversorgung geeignet angeboten wurde. Außerdem wurde Anlegern oft vorgegaukelt, der Fonds sei durch Immobilien abgesichert oder investiere gar selbst in Immobilien. Dabei handele es sich jedoch um einen groben Fehler bei der Beratung. Der Fonds gab lediglich ein Darlehen an die S&K Deutsche Sachwert AG, eine vom Fonds juristisch unabhängige Gesellschaft, die zumindest nach den Angaben im Fondsprospekt plante, mit dem Geld in Immobilien zu investieren. Ein großer Unterschied, wie Anleger nun schmerzlich feststellen mussten.

Wir bündeln die Interessen unserer Mandanten, um Ansprüche gemeinsam im Insolvenzverfahren geltend zu machen und auch gegen Hintermänner, insbesondere Jonas Köller und Stephan Schäfer, bzw. den Vertrieb gemeinsam, womöglich auch im Rahmen einer "Sammelklage" vorzugehen.

In Insolvenz befinden sich bereits:

S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH

Ist das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet mit Rechtsanwalt Dr. Achim Ahrendt als vorläufiger Insolvenzverwalter (AG Hamburg Az. 67g IN 141/13).


Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Jens-Sören Schröder bestellt (AG Hamburg 67g IN 148/13).


Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Achim Ahrendt bestellt (AG Hamburg Az. 67g IN 149/13). 
Insolvenz durch Beschluss vom 30.07.2013 mangels Masse abgewiesen worden.
AG Hamburg 67g IN 150/13


S&K Investment Plan GmbH & Co. KG

S&K Investment  GmbH & Co. KG

jeweils Rechtsanwalt Jens-Sören Schröder als Insolvenzverwalter bestellt (Az. AG Hamburg 67g IN 151/13 und 67g IN 152/13).