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Dienstag, 19. Mai 2015

Marketing Terminal GmbH – Wie ein deutsches Schneeballsystem per Insolvenz abgewickelt wird!



Vor fast zwei Jahren warb Marketing Terminal noch mit Worten, wie „Geheimtipp“ und „ähnlich wie Bannersbroker, aber deutsches Unternehmen“. Da Bannersbroker damals schon als Ponzi ins Kreuzfeuer der Behörden geriet und dieses Ponzi allmählich kollabierte, hatten wir mit unserem ersten Artikel darauf hingewiesen, dass, obwohl ein deutsches Unternehmen, es sehr verdächtig nach Schneeballsystem aussah, wenn man sich die Gewinnmargen angesehen hatte. Den Rest der Geschichte kennen wir ja. Hier nochmal die Timeline unserer Artikel auf Cafe4eck, die den ganzen Werdegang bis heute aufzeigt:

Sonntag, 16. Juni 2013

MarketingTerminal.de , geheimtip24.de - Marketing Terminal Ltd. Meik Frankenhauser, Weitnau, ähnlich wie Bannersbroker

Donnerstag, 29. Mai 2014

Marketing Terminal Ltd. vor dem Aus? – BAFIN und Staatsanwaltschaft ermitteln, Morddrohungen und halbierte Gewinne

Montag, 28. Juli 2014 

Marketing Terminal Ltd. beziffert die finanzielle Schadenssumme auf 10 Millionen (10.000.000) Euro ausgelöst durch BAFIN und die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen! Wer soll das glauben?

Freitag, 10. Oktober 2014 

Meik Frankenhauser – Chef von Marketing Terminal - in U-Haft ! Das bittere Ende eines Schneeballsystems „Made in Germany

Freitag, 18. Oktober 2014

Das Schneeballsystem von Meik Frankenhauser (Marketing Terminal GmbH) lässt Anlegerschutz-Anwälte die Hände reiben und Presseleute die Finger wund schreiben 

Nun fast zwei Jahre später, sind die Drahtzieher, darunter auch der Chef von Marketing Terminal Meik Frankenhauser, in U-haft und warten auf ihren Strafprozess. Wann der beginnt, wissen wir noch nicht aber nun wurden alle ermittelten MT-Teilnehmer vom Gericht bestellten Marketing Terminal Insolvenz Verwalter angeschrieben, mit der Aufforderung, Ihre Ansprüche bis Mitte Juli geltend zu machen. Ende Juli gibt es dann einen Termin beim Amtsgericht München, wo man selber anwesend sein kann. Vorausgesetzt, man hat sich als Gläubiger mit seinen Ansprüchen legitimiert. Nachfolgend stelle ich nun sämtliche Dokumente dieses Vorgangs als Screens zur Verfügung. Denn es ist sehr selten, dass man so etwas offen finden kann. Bestimmte Bereiche wurden geschwärzt, um keine Rückschlüsse auf den MT Teilnehmer zuzulassen!


Insgesamt gibt es fast 10 Tausend Mitglieder von MT, die jetzt Ihre Ansprüche geltend machen können. Viele werden wohl darauf verzichten, denn es soll mindestens drei Jahre dauern und Vieles wird durch die Provisionszahlungen an den fleißigen Mittätern wohl verbraucht sein. Ob auch diese Personen von der Spitze der MT Pyramide noch belangt werden können ist fraglich, denn so wie es aussieht verstecken sich alle hinter dem Spruch: „Es sah doch alles ganz legal aus! Wer hätte das ahnen oder gar vermuten können?“.

Gespannt warten wir nun auf den kommenden Strafprozess, der hoffentlich auch ein Urteil zu Tage fördert, das ein starkes Signal setzt!

Freitag, 10. Oktober 2014

Meik Frankenhauser – Chef von Marketing Terminal - in U-Haft ! Das bittere Ende eines Schneeballsystems „Made in Germany“

Meik Frankenhauser am 7.10. in Deutschland verhaftet!
Für viele MT Jünger wird diese Horrornachricht noch für einige schlaflose Nächte sorgen, denn ganz aktuell hat es mächtig geknallt im Oberallgäuer Land. Laut der aktuellen Pressemitteilung der Polizei aus Schwaben wurde am 7.10.2014 vermutlich Meik Frankenhauser aus Weitnau verhaftet. Der Haftrichter hat umgehend U-haft angeordnet. Laut einer Pressemeldung der Polizei gelten noch zwei Personen als Tatverdächtige. Der finanzielle Schaden soll im zweistelligen Millionenbereich liegen, wobei einzelne Personen bis zu 250.000 € investiert hatten. Die Ermittlungen der Kripo Kempten richten sich auch noch gegen eine 23 Jährige Frau, die nach unserem Kenntnisstand wohl nur die Geschäftsführerin von Marketing Terminal, Nicole Müller sein kann. Wer der 44 Jährige ist, der in dem Presseartikel noch erwähnt wurde, können wir momentan nicht benennen. Zum besseren Verständnis, hier die aktuelle Pressemitteilung der Polizei Schwaben:



http://cafe4eck.blogspot.com/2014/10/affiliate-marketing-schneeballsystem.html

Cafe4eck war wiedermal einer der ersten, die dieses Affiliate Konzept Marketing Terminal im Sommer 2013 zum Thema machte und schon erste Warnzeichen kritisch veröffentlicht hatte, siehe Artikel:


Aufgrund der vielen Kommentare merkten wir sehr schnell, dass wir so ziemlich ins Schwarze getroffen hatten. Im Mai 2014 rumorte es schon kräftig hinter und vor den Kulissen, dieses für uns doch eindeutigen Schneeballsystem, Made in Germany. Folgender Artikel war dann eigentlich schon der Anfang vom Ende dieser kackfrechen Abzocke aus Deutschland:


Im Juli 2014 wurde es dann noch haarsträubender und die Geschäftsleitung (Nicole Müller) versuchte zu beschwichtigen, warum die Verdienste nicht mehr ausgezahlt werden könnten und warum man die Gewinne massiv reduzieren musste. Wenn man dann die Pressemeldung von heute heranzieht, ist einem klar warum, denn da war das Schneeballsystem schon kollabiert und Meik Frankenhauser hatte sich schon ins sichere Ausland abgesetzt. Im nachfolgenden Artikel versuchte man schon vorzutäuschen, dass MT 10 Millionen Euro an Schaden hatte, natürlich nur durch die Querulanten. Seit heute wissen wir, dass diese gewaltige Summe wohl im Schneeballprinzip verteilt wurde. Siehe Artikel:


Zu diesem Zeitpunkt täuschte man immer noch Legalität vor und schuld wären nur die Querulanten gewesen, die dafür sorgten, dass es Kontensperrungen gab und man daher dran arbeite alles wieder zum Laufen zu bringen. Dass dies nur Geschwätz war, um weiterhin abzuzocken, dürfte einem jeden aus heutiger Sicht klar werden, denn während Meik Frankenhauser im Ausland weilte, puschte Nicole Müller das Schneeballsystem Marketing Terminal weiter. Spielte in ihren vielen MT News Normalität vor. Diese findet ihr alle dokumentiert in unseren Artikeln. Am 1. Oktober meldete sich plötzlich Meik Frankenhauser mit einer Stellungnahme via Mail an alle MT-Kunden, die ein aufmerksamer Cafe4eck Leser als Kommentar einstellte. Hier der Originale Text aus der Mail:

Um die ganzen Neuigkeiten zusammen zu fassen, muss zunächst einmal mitgeteilt werden, was in den letzten Wochen so los war: Zum einen führen wir umfangreiche Recherchen durch um alle Verträge und Abschlüsse aus der Zeit unserer ersten Geschäftsführerin nachvollziehen und sichern zu können. Zum anderen arbeiten wir mit verschiedenen Ermittlungsbehörden zusammen um diesen Fall endlich einmal abschließen zu können. Und wir versuchen im Sinne unserer Vertriebspartner die Lage zu bewältigen und, auch wenn es länger als geplant dauern wird, bestmöglich unsere Arbeit zu machen. Hier mischen sich Drohungen, von Strafanzeigen bis zu Drohungen gegen unser Leben, als auch Erpressungsversuche hinein. Manche wundern sich, warum sie z.B. über Facebook keine Antwort von uns bekommen, die Antwort ist ganz einfach, weil es Menschen gibt, die den Weg einer normalen Kommunikation nur allzu gern verlassen. Manchmal könnte man denken, es gibt welche, die haben nur darauf gewartet endlich drohen zu können. Wir möchten hier jetzt nicht auf „nicht vorhandenen Garantien" und „nicht vorhandenen Zusagen" herumreiten, haben allerdings schmerzlich kennengelernt wie es ist, wenn man etwas gutes machen will aber dies immer wieder falsch verstanden wird. In diesem Fall müssen auch wir ohne Emotionen handeln und können die Anfragen nicht mehr so individuell wir früher beantworten und werden auch nicht jemanden vorziehen oder bevorzugt behandeln nur weil er eine gute Geschichte vorträgt bzw. die größtmögliche Drohung von sich gibt. Nach realistischer Betrachtung der Gesamtlage stellt sich folgendes dar: I. Wir arbeiten weiter an der Akquirierung neuer Werbepartner und an der Ausarbeitung von Marketingkonzepten zur Umsatzgenerierung für Marketing Terminal. All diese Umsätze fließen in Marketing Terminal und werden zur Auszahlung von Provisionen verwendet. II. Alle unsere Provisionen stellen Provisionsvorschüsse dar, da diese unter Zuhilfenahme eines Dritten erzielt wurden, und wir haben die Provisionen derzeit reduziert um in einer Aufarbeitung feststellen zu können, wie viele Provisionen jedem zustehen. Nachdem dies geschehen ist, wird ein Auszahlungsplan erarbeitet, der genau regelt wann welche Auszahlung fällig ist und durchgeführt wird. Ebenso wird hierbei eine eventuelle Nachberechnung berücksichtigt. III. Auch lassen wir gerade den gewerblichen Insolvenzfall des Unternehmens prüfen und bevor es hier zu wilden Spekulationen kommt, es handelt sich um eine gewerbliche Insolvenz, bei der der Geschäftsbetrieb weiter läuft und eingehende Zahlungen zur Durchführung des Geschäftsbetriebes und zur Auszahlung von Vertriebspartnern verwendet wird. IV. Es laufen auch Verhandlungen mit Werbepartnern, die unser Konzept gerne in Ihre Systeme integrieren wollen, hierbei währe ein verlustfreier Wechsel für unsere Vertriebspartner gewährleistet, nähere Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze. Aufgrund der vorstehenden Punkte haben wir zunächst den Verkauf unserer Dienstleistungen und die gegenwärtigen Auszahlungen eingestellt um genau dies alles abzuarbeiten. Uns ist es sehr daran gelegen, dass jeder unserer Vertriebspartner korrekt und wenn möglich vollständig abgerechnet werden kann. Hierfür werden wir auch künftig eine bessere Kommunikation mit Ihnen allen pflegen und richten in den nächsten Tagen ein eigens hierfür konzipiertes Portal ein, bei dem Sie alle Fragen stellen können und persönliche Antworten erhalten. Auch werden dort regelmäßig News veröffentlicht. Zusätzlich werden wir uns mit einigen von Ihnen in Verbindung setzen, die wir als Kommunikationsglied zwischen uns und unseren Vertriebspartnern einsetzen um Ihnen alle News so schnell wie möglich präsentieren zu können. Wir danken allen für die bisherige Geduld und möchten eines noch einmal bekräftigen, wir stehen auf der gleichen Seite und machen alles menschen mögliche um diese Situation wieder zu stabilisieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Meik Frankenhauser Gesellschafter


1. Oktober 2014 14:42


Der Schlussakt ist nun endlich durch die Behörden eingeleitet worden, aber noch ist nicht der Vorhang gefallen und so wird es noch einen Abschlussartikel geben, sobald alle Verantwortlichen abgeurteilt worden sind. Ich hoffe mal, dass auch die Nutznießer (Oberkeuler) der oberen Pyramide zur Verantwortung gezogen werden, denn die Datenbank von MT wurde gesichert und wird jetzt von der Kripo ausgewertet. Es bleibt also zu hoffen, dass die auch genau erkennen können, wer wirklich geschädigt wurde und wer sich schamlos an Anderen bereichert hat.

Update zum 15.10.2015

Die Süddeutsche Zeitung hat nun einen Online Artikel veröffentlicht, in dem die Schadenssumme von 40 Millionen Euro beziffert wird. In dem Artikel kommt auch ausführlich eine Geschädigte zu Wort, die ständig Weinkrämpfe bekommt und nicht fassen kann das alles nur Betrug war.

Betrüger prellt Anleger um 40 Millionen Anzeige

Er hat 100 Prozent Rendite versprochen und damit etwa 10 000 Anleger geködert: Ein Betrüger aus dem Allgäu hat 40 Millionen Euro veruntreut. Manche haben bis zu 250 000 Euro verloren - und stehen vor dem Ruin.

Andrea Petersen (Name geändert) erzählt ohne Punkt und Komma. Sie ist offenbar froh, ihren ganzen Kummer loswerden zu können. Immer wieder wiederholt sie Feststellungen wie "das war alles so perfekt" oder "die Leute waren so goldig". Nur bei zwei Fragen verstummt die 55-Jährige schlagartig. Ihr kommen die Tränen und sie antwortet mit stockender Stimme. Wie viel Geld sie bei dem Schneeballsystem verloren hat? "Das darf ich nicht sagen, mein Mann bringt mich sonst um." Und was sagen die Verwandten, denen sie diese vermeintlich sichere Geldanlage empfohlen hat? "Manche wissen es noch gar nicht", stottert sie, "ich trau' mich nicht, es ihnen zu sagen."


Update zum 16.10.2014

Zitat aus der GoMoPa Pressemitteilung

"Marketing Terminal GmbH: Schneeballsystem in Millionenhöhe kollabiert im Allgäu"

Der Polizeisprecher Christian Owsinksi bestätigte gegenüber GoMoPa.net indirekt, dass es sich bei der Firma um die Marketing Terminal GmbH handelte:


Zitat:


Es ist so, dass die Staatsanwaltschaft die Vorgabe gemacht hat, dass die Namen [der Tatverdächtigen und der Firma, Anm.d.Red.] nicht genannt werden. Gleichwohl haben die Kollegen sehr gut recherchiert, die gerade darüber berichten.

Neuer Artikel:

Samstag, 18. Oktober 2014

Affiliate-Marketing Terminal Schneeballsystem aus München/Kempten aufgedeckt – 45 jähriger Tatverdächtiger in U-haft – Mehrere tausend Geschädigte in der Datenbank gefunden


Diese nachfolgende aktuelle News sollten mal alle MLM-Networker und Werber aufhorchen lassen, die der Meinung sind das Schein-Affiliate Programme wie z.B. StarAd24, MAP, JV-Elite Club usw. als Legal zu betrachten sind, denn es kann auch für jeden Teilnehmer sehr unangenehm werden, wenn eines Tages die Polizei auf der Matte steht!

Betrügerisches Schneeballsystem mit vielen Geschädigten geplatzt

KEMPTEN. Etliche tausend Investoren sind Opfer eines Schneeballsystems geworden, bei dem angeblich über Internetwerbung in kürzester Zeit hohe Gewinne erzielt werden sollten.

Durch den im Oberallgäu wohnhaften 45-jährigen Tatverdächtigen war 2013 eine augenscheinlich auf „Affiliate-Marketing“ spezialisierte Firma mit angeblichem Sitz in München gegründet worden. Die Firma gab dabei vor, dass Investoren durch Provisionen aus Online Werbung hohe Gewinne erzielen könnten. Entgegen der Werbeversprechen der Firma, die ihren tatsächlichen Sitz in Kempten hatte, besteht nach bisherigen Ermittlungen der Verdacht, dass die angeblichen Gewinne, die in der Anfangsphase auch an die Investoren ausgezahlt wurden, primär nicht aus Werbeumsätzen sondern im wesentlichen aus den Investitionen der neugewonnenen Anleger stammen. Im Sommer 2014 konnte das System nicht mehr aufrechterhalten werden. Derzeit ist davon auszugehen, dass mehrere tausend Personen durch diese Betrugsmasche getäuscht wurden. Nach bisherigen Ermittlungen wurde von den Geschädigten ein zweistelliger Millionenbetrag in dieses Geschäftsmodell investiert. Dabei leisteten einzelne Personen Zahlungen von bis zu 250.000 Euro.

Der 45-Jährige Tatverdächtige, der sich bereits zeitweise ins Ausland abgesetzt hatte, wurde am 07.10. aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft erwirkten Haftbefehls festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen der Kripo Kempten richten sich zudem gegen einen 44-jährigen Mann sowie eine 23-jährige Frau, die an den Taten beteiligt gewesen sein sollen. Im Rahmen der Ermittlungen wurden sechs Gewerbe- bzw. Privatobjekte durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Die auf den Firmen- bzw. Privatkonto des Mannes vorhandenen Summen wurden von der Polizei eingefroren.

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen werden die sichergestellten Beweismittel ausgewertet und die sich aus der sichergestellten Datenbank der Firma ergebenden Geschädigten in den kommenden Wochen schriftlich angehört.

Wichtiger Hinweis der Polizei für Geschädigte

Um in diesem Verfahren mit außergewöhnlich vielen Geschädigten die weiteren Ermittlungen geordnet ablaufen zu lassen, werden die Geschädigten gebeten von einer eigeninitiativen Anzeige bei der jeweils örtlichen Polizei/Anfragen bei der Kripo Kempten abzusehen. (PP Schwaben Süd/West, STA Augsburg, 09:55 Uhr, OwC)
Quelle: http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/208748

Nachtrag: Es könnte sich um MT Marketing-Terminal handeln, näheres zu gegebener Zeit, wir bleiben dran!

11.10.2014 Nun steht es fest, siehe Artikel: