Aktuell wird wieder ziemlich massiv für das angebliche Wundermittelchen
Miracle Mineral Supplement, kurz MMS genannt, gekeult, das angeblich
Aids, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, sämtliche
Krebsarten und etliche weitere Krankheiten heilen soll.
Doch Pustekuchen, in Wirklichkeit ist das Zeug hochgradig gefährlich, wie auch ein aktueller Bericht bei Visite bestätigt. Auch in der Vergangenheit gab es Berichte über Verätzungen, wie Kinder vergiftet wurden, etc. Aber
das ist doch kein Wunder, wenn man sieht was in MMS enthalten ist, wie
Kloreiniger, Rohrreiniger. Das enthaltene Calciumhypochlorit reagiert
äusserst heftig auf Magensäure, dann entsteht Chlorgas worüber sich auch
die Lunge sehr freut.
Doch der Reihe nach - folgende Email ist aktuell im Umlauf:
-------Originalmeldung-------
Von: Eine neue Dimension für die Gesundheit < info@mms-das-zaubermineral.ch >
Datum: 25.04.2014 22:27:25
An: xxxxxx
Betreff: Das medizinische Wunder MMS ist wieder lieferbar!!!
„Für
AIDS, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, die meisten
Krebsformen und viele weitere ernste Erkrankungen gibt es nun eine
Lösung.“
Jim Humble
Meine Mailadresse von der Liste löschen - einfach hier klicken!
MMS Miracle Mineral Supplement
Das Wundermineral
Eine
seit Jahrzehnten für die Desinfektion von Trinkwasser eingesetzte
Chemikalie erweist sich als vielleicht stärkstes Antibiotikum für den
Menschen. Was zur Hoffnung Millionen Kranker werden könnte, wird von
offizieller Seite jedoch bewusst totgeschwiegen.
Um was genau geht es?
Lesen Sie selbst, was der Entdecker schreibt:
„Es
geht um eine Entdeckung, die ich „Miracle Mineral Supplement“ oder kurz
„MMS“ genannt habe. Es handelt sich um ein Mittel, das Ihnen vielleicht
in ganz kurzer Zeit helfen kann, wieder gesund zu werden.
Tausende
Menschen haben das MMS jetzt schon gekauft und nehmen es – mit
hervorragenden Resultaten. Alle möglichen Krankheiten sind so bereits
geheilt worden, und viele haben mir von ihrem Erfolg berichtet. Ich habe
in Amerika und Afrika tausende von Menschen gesund werden sehen, und
ebenso in Mexiko.
Wahrscheinlich bin ich in der glücklichen
Position, mehr Menschen genesen gesehen zu haben, als jeder andere auf
der Welt, und ich hoffe, dass sich im Laufe der Zeit Menschen finden
werden, die meine Methoden noch bei weitem verbessern,“ schreibt Jim
Humble, der Entdecker von MMS.
Jetzt einfach hier bestellen: www.mineral-mms.de
Weiter führt er aus:
„Für
AIDS, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, die meisten
Krebsformen und viele weitere ernste Erkrankungen gibt es nun eine
Lösung. Zahlreiche Krankheiten lassen sich jetzt erfolgreich bekämpfen*.
In Afrika nahmen mehr als 75.000 Menschen an verschiedenen Praxistests
teil, im Rahmen derer Sie
das Mineralienpräparat „MMS“ erhielten.
Die
Regierung von Malawi führte unabhängig davon auch eigene Testreihen mit
MMS durch. Die Heilungsquote lag bei 99 Prozent. Über 60 Prozent der in
Uganda behandelten AIDS-Kranken waren binnen drei Tagen symptomfrei, 98
Prozent innerhalb von einem Monat. Über 90 Prozent der behandelten
Malariapatienten waren innerhalb von vier bis acht Stunden wieder
gesund. Auch dutzende weitere Erkrankungen konnten erfolgreich behandelt
und können dank dieser neuen Mineralienlösung
künftig in Schach gehalten werden.
Das
Mineralienpräparat hilft auch gegen Erkältungen, Grippe,
Lungenentzündung, Halsschmerzen, Warzen, Entzündungen im Mundraum und
selbst bei entzündeten Zähnen (MMS ist bislang das einzige Mittel, das
Zahnentzündungen bekämpfen und sogar heilen kann).
Als Erfinder
bin ich der Ansicht, dass diese Informationen zu wichtig sind, als dass
eine einzelne Person oder Gruppe die alleinige Kontrolle über das Mittel
haben sollte.“
Jim Humble Zitatende
Das medizinische Wunder MMS ist wieder lieferbar!!!
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gültig bis 28.04.2014
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Dazu bekommen Sie Gratis das Ebook
Jim Humble „MMS - Der Durchbruch“ Teil 1
Jim Humble schreibt dazu:
"Als
Erfinder bin ich der Ansicht, dass diese Informationen zu wichtig sind,
als dass eine einzelne Person oder Gruppe die alleinige Kontrolle über
das Mittel haben sollte. Der erste Teil meines Buches „MMS – der
Durchbruch“ gibt Einblick in meine Entdeckung. Weltweit werden
zahlreiche medizinische Fakten unterdrückt und zurückgehalten. Die hier
gegebenen Informationen dürfen daher keinesfalls dasselbe Schicksal
erleiden. Im Buch erzähle ich, wie ich das MMS entdeckte und wie man es
richtig anwendet. Dieses Buch könnte Ihr Leben retten.
Überzeugen Sie sich selbst."
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Referenzen
Thomas B.
Ich
selbst nehme jetzt in regelmäßigen Abständen MMS (seit Januar 2010).
Bei Entzündungserscheinungen (Ohren-Nebenhöhlen) brauche ich kein
Antibiotika mehr nehmen! Meine Gelenkschmerzen sind weg! Bei meiner
Tochter (9 Jahre) waren innerhalb von 5 Tagen (Fußbäder 2x täglich) alle
Dornwarzen am Fuß verschwunden.
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Hallo,
ich
bin Arzt in einem Deutschen Krankenhaus und habe mit MMS 17
Krebspatienten in diesem geheilt, teilweise Menschen im Endstadium. Wenn
das rauskäme, verlöre ich meinen Job und käme vermutlich ins Gefängnis!
Bitte veröffentlichen Sie diesen Erfahrungsbericht, vielleicht
überzeugt es andere Menschen ja, sich den letzten Ruck zu geben, es
wenigstens auszuprobieren!
Vielen Dank!
Doc
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Marina
Ich
habe MMS jetzt bereits 2 Mal bei meinen grippalen Infekten eingesetzt
und ich muss sagen: Bin total begeistert! Meine Halsschmerzen gingen
innerhalb eines Tages weg (normalerweise
kämpfe ich mich damit bis zu
14 Tage ab!). Am nächsten Tag hat sich auch der Schnupfen gebessert und
nach 4 Tagen war ich symptomfrei. Sowas habe ich vorher mit zig teuren
Medikamente und Antibiotika noch nicht erlebt! Danke schön!
(P.S.:Mir ist nach der Einnahme noch nie übel gewesen)
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Bernd S.
Ich
litt an einer HP-positiven, erosiven Gastritis. Der Helicobacter war
schon vom Vorbesitzer her resistent gegen jegliche Antibiotika-Therapie
und ich war der Verzweiflung nahe, weil auch die Gastritis nicht zu
heilen war, solange der HP vorhanden war. Rein zufällig las ich im
Internet einen Artikel, der mich mit der Möglichkeit einer MMS-Therapie
bekannt machte.
Ich habe es versucht, mit 4 Tropfen Chlordioxid zu 12 Tropfen Essig-Essenz beginnend, dann steigernd auf 8 Tropfen
Chlordioxid
ebenfalls mit Essig-Essenz im Mischungsverhältnis 1:3. Dies aufgelöst
in 0,5 l Wasser, direkt nach dem Mittagessen, über fünf Tage hinweg.
Dann 10 Tage Pause und danach nochmal die gleiche Prozedur.
Und
nun kann der Helicobacter nicht mehr behaupten, gegen alles resistent zu
werden. Er ist tot! Allerdings habe ich mit Verärgerung erkennen
müssen, wie die Ärzte uns über den Tisch ziehen. Es ist gewissenlos,
wenn Ärzte den Patienten sich über Monate und Jahre quälen lassen,
obwohl es ein wirksames Mittel gibt. Ich glaube nämlich nicht, dass den
Ärzten MMS unbekannt ist. Angesichts der hohen Zahl von
Helicobacter-Leidenden halte ich das Schweigen der Ärzte für einen
Skandal.
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Karla
Ich
nehme MMS schon 2 Jahre, da ich ein schlechtes Immunsystem habe, schrei
ich bei jeder Grippe hier. Nun ich nehme es nicht regelmäßig. Doch die
letzte Grippe, habe ich überstanden. Ohne MMS bestimmt nicht!
Freitag
Abend ging es los...ich bekam Schüttelfrost, war mir einen mal ganz
schlapp und Herzrassen. Arzt kannte ich noch nicht, war erst neu in der
Stadt, eine Aspirin für die Kopfschmerzen und Fieber 40 grd. Nun ich
schleppte mich ins Bad, kaltes Wasser, dann einen Tee. Das Fieber ging
nicht runter, Schüttelfrost.
Da fiel mir MMS ein..klar du hast es im Kühlschrank...also jetzt die grosse Hammerkur....mir wars egal..so schitt
ging es mir. Mutig wie ich war..10 Tropfen...auf Kamillentee....am frühen Morgen, vorher noch 2 Toast und wieder
ins Bett. Nichts...musste nur öfters auf das WC...pieseln...jede Menge...Fieber und Schüttelfrost noch da..und mir war schlecht.
2.Runde ...Nachmittag ...13 Tropfen......halbe Stunde...dann gings los....ich gerade so schnell wie es ging aufs Wc…oh
das war eine Abfahrt.....vor dem Gesicht der Eimer unter mir das Wc....alles raus aus mir... 10 Kilo leichter so fühlte ich
mich...ab ins Bett...fertig und kaputt...habe dann durchgeschlafen bis nächsten Morgen.
Ja und da fühlte ich mich wie neu geboren, echt ohne Sch... mir tat der Hals und der Kopf nicht mehr weh, fühlte mich leicht.
Ich hatte mich übers Wochenende selbst geheilt.
Das
war nicht der einzigste Fall....ich bin gelernte Zahnarzthelferin...war
mal in Spanien in Urlaub..hatte mein MMS mit für Notfall..hilft auch
gut gegen Moskitostiche. Hatte Zahnschmerzen..Karies in einem Zahn,
wollte dort nicht zu einem
Zahnarzt und hatte schon so einen fauligen
Geschmack von dem Zahn, da habe ich mir dort ne Spritze aus der
Farmacia geholt und in meinen Zahn MMS gespritzt, da wo die Karies zu
sehen war. Es zischte und qualmte, tolles Schauspiel, ja und was soll
ich Euch sagen, der Zahn tat nicht mehr weh und stank auch nicht mehr.
In Deutschland hat der Zahnarzt nur gestaunt ohne bohren hat den Zahn zu gemacht und habe heute noch Ruhe.
Zur
Zeit habe ich auch Hautproblem, Leberflecken entzünden sich, wenn ich
die mit MMS betupfe, guter Erfolg, die Flecken verkrusten und werden
heller, meist fallen sie einfach ab… Selbst meinen Fußpilz habe ich
jetzt im Griff…Fußbad 20 Tropfen rein..20 Min baden...wunderbar..pur
zwischen die Zehen...nichts juckt...alles weg...
Ich nehme MMS zum desinfizieren...im Bad in der Küche....die Spüllappen weiche ich damit ein... Selbst meinen Hefepilz,
der mich fasst geschafft hat,den habe ich im Griff. Ich habe chronisches Rheuma...da habe ich noch zu tun...es ist nicht
schlimmer
geworden, ist auch noch nicht weg...das habe ich schon seit meinem 13.
Lebensjahr. Ich bleibe dran und werde Euch berichten.
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* Nach Aussagen Betroffener und Erfahrungen von Ärzten und wirkt MMS gut bei:
Augenerkrankungen
und Sehstörungen, Bakterielle Prostatitis, Bandwurminfektionen,
Basaliom, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenkrebs,
Bazin Krankheit Bartonellose, Beta - Thalassämie minor, Beschwerden nach
Transplantationen, bipolare Störungen
Blasenerkrankungen,
Blutkrankheiten, Blutschwamm, Borreliose, Bronchitis, Brustkrebs,
Brustentzündungen, Candidamykose, Chronik Pelvic Pain Syndrome CPPS,
chronische
Depression (Dysthymie) , chronisches Müdigkeitssyndrom,
chronische Nierenerkrankungen, chronische lymphatische Leukämie,
chronische Fettsucht, Colitis ulcerosa, cystische Fibrose
Darmerkrankungen,
Dengue Fieber, Denk-, Konzentrations- und Gedächnisstörungen,
Depressionen, Diabetes mellitus Typ 1 und 2, Dickdarmerkrankungen,
Diverticulitis, Durchfall
Durchblutungsstörungen, Ekzeme, Emphysem, Erkältungen, Erkrankungen während der Schwangerschaft
Erythema nodosum, Fibromyalgie, Fieber, Gelbfieber, Geschlechtserkrankungen (auch Gonorrhoe und Syphillis)
Gicht, Grippe, Gürtelrose, Gehörverluste, Haarprobleme, Harnleitererkrankungen, Hautunreinheiten
Hautausschlag,
Hämorrhoiden, Hauterkrankungen, Hefeinfektionen, Helicobacterbefall,
Hepatitis, Herpes labialis und Herpes zoster, Herzklopfen,
Herzrhytmusstörungen, Herzkrankheiten, Herzinfarkt, idiomatische
Herzmuskelerweiterung, Heuschnupfen, Hirnhautentzündung , Hornhaut, HIV,
HPV Viren (Warzen), Hypophysentumore, Immunschwäche, Infektionen (aller
Arten), Ischialgie, Karpaltunnelsyndrom, Katarakt, Katzenhaarallergie,
Kiefererkrankungen, Knochen, Muskel
und Bindegewebsschmerzen,
Knochenkrebs, Kopfschmerzen, Kondomen, Krämpfe, Krampfadern, Krebsarten,
Lebensmittelvergiftung, Lebererkrankungen, Lähmungen, Leishmaniose,
Lepra, Leukämie, Leukozytose, Lungenentzündung , Lungenprobleme, Lupus
erythematodes, Lymphome, Magenerkrankungen, Magen Darm Infekt,
Magengeschwüre, Magenkrämpfe, Malaria, Megaösophagus, Melanom,
Meningitis, Metastasen in Knochen, Migräne, Morbus Crohn, Morbus
Cushing, Morgellonskrankheit , MRSA, Mückenstiche, Müdigkeit
Multiples
Myelom (Plasmozytom) , Multiple Sklerose, Mundgeruch,
Muskelverspannung, Myasthenia gravis, Mykolasmenerkrankungen, Myom,
Nagelerkrankungen, Narbenproblemen, Nasenbluten, Nervosität
nervös
zuckende, krampfende Beine, Nierenerkrankungen, Nierenversagen,
Nierenentzündungen, Nierensteine, Neurodermitis, Ödeme, offene Beine,
Ösophaguserkrankungen, Ohrenerkrankungen, Ohrenschmerzen, Osteopenie,
Osteoporose, Osteosarkom, Ovarialzystw, Parasitenbefall (auch bei
Haustieren)
Parkinson Krankheit, Parvovirus, Pfeifferisches Drüsenfieber , Pickel, Pilzbefall der Nasennebenhölen
Pilzerkrankungen,
Prostataerkrankungen, Psoriasis, Q Fieber, Restless Legs, Reizblase,
Reizdarm, Retinoblastom, Röteln, Ruhr, Rückenproblemen, Sarkoidose,
Scharlach, Schildrüsenerkrankungen, Schlaflosigkeit,
Schleimbeutelentzündung, Schuppenflechte, Schwäche, Körperliche,
Schwermetallbelastungen, Skoliose, Sinusitis, Shigellose (Ruhr),
Sodbrennen, Spinalstenose , Spannungskopfschmerzen, Spondylitis
ankylosans (M. Bechterew), Stimmlippenlähmumg, Stirnhöhlenentzündung,
TBC, Tetanus, Thrombozytopenie, Tinnitus, Tonsillitis, Transplantation
vermieden oder Beschwerden danach Trigeminusneuralgie, Tumor, neuro
endokriner Tumore, krebsartige und nicht krebsartige, Thypus,
Übergewicht, übersensible Reaktion auf verschiedenste Substanzen,
Übelkeit, Verbrennung, Verdauungsschwierigkeiten, Vergiftungen,
Vorhofflimmern, Warzen, Wegenersche Granulomatose,
Wetterempfindlichkeit, Windpocken, Zahnfleischerkrankungen,
Zahnfleischbluten, Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, Zirrhose
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Impressum
Luxusline LTD.
APT 390 Chynoweth House
Trevissome Park Truro Blackwater
United Kingdom
Truro TR4 8UN
United Kingdom
 |
| Egal welche Verbrecher Firma dies vertreibt, alle MMS Produkte sind hochgradig Gesundheitsschädigend! |
In Deutschland werden MMS-Produkte von der Firma Luxusline LTD.
(Geschäftsführer: Dennis Hamann) aus Hildesheim und einer "Julis
Foundation Inc." eines Norbert Miller aus Neuburg a.d. Donau angeboten.
MMS wird aber auch über Multi-Level-Marketing vertrieben sowie häufig
bei eBay mit (nach NEM-Verordnung verbotenen) gesundheitsbezogenen
Versprechungen angeboten.
Im deutschsprachigen Internet wird MMS
auch von einem Lothar Paulus über mehrere Webseiten vertrieben. Der
anscheinend von Ibiza aus operierende Paulus ist Inhaber der auf Ibiza
ansässigen Firma "vitalundfitmit100 S.L.". Interessanterweise vertreibt
Paulus MMS-Produkte, die mit dem Gefahrensymbol "Xn" (harmful)
gekennzeichnet sind. Mit der Gefahrenbezeichnung Xn werden
gesundheitsschädliche Stoffe gekennzeichnet, die beim Verschlucken,
Einatmen oder sogar durch Aufnahme über die Haut akute oder chronische
Gesundheitsschäden hervorrufen können. Typische Produkte dieser Art
können beispielsweise WC-Reiniger sein.
Ebenfalls von Spanien aus
bewirbt der Deutsche Andreas Ludwig Kalcker MMS. Kalcker soll 2011 für
kurze Zeit wegen MMS in Spanien verhaftet worden sein.
Erneute aktuelle Warnung bei Visite auf NDR am 22. April 2014:
Gefährliches "Wundermittel" MMS
Im
Internet wird sie als "Geheimtipp" und "Wundermittel" gehandelt:
„Miracle Mineral Solution“ (wundersames Mineralstofflösung), kurz MMS.
Nicht wenige Kranke fallen auf die dubiosen Versprechungen der Anbieter
herein und bestellen die zwei kleinen Fläschchen, deren Inhalt nicht nur
gegen Grippe und Blasenentzündung helfen, sondern sogar Krebs und
Malaria heilen soll - natürlich ohne Nebenwirkungen. Doch Experten raten
dringend vor der Einnahme ab, denn der Inhalt der beiden Fläschchen ist
alles andere als harmlos.
Woraus besteht MMS?
Mischt
man die Flüssigkeiten - wie vorgegeben - tropfenweise und verdünnt sie
mit Wasser, erhält man eine gelbliche Tinktur, die nicht von ungefähr
durchdringend nach Schwimmbad riecht: In der ersten Flasche befindet
sich die Chemikalie Natriumchlorit (NaClO2), nicht zu verwechseln mit
dem Kochsalz Natriumchlorid (NaCl). Diese aggressive Verbindung von
Chlor und Sauerstoff in Verbindung mit Natrium hat eine reizende, in
hoher Konzentration sogar ätzende Wirkung, ist weltweit als sehr giftig
und umweltgefährdend klassifiziert.
In der zweiten Flasche
befindet sich eine Säure. Gibt man sie hinzu, entsteht das gelbliche
Chlordioxid, eine hoch reaktive Verbindung, die in der Industrie als
Bleich- und Desinfektionsmittel verwendet wird. Nimmt man Chlordioxid in
den Körper auf, greift es im Magen-Darm-Trakt die Schleimhäute an. Der
Effekt ist vergleichbar mit dem Trinken von Desinfektionsmittel oder
Rohrreiniger.
Luftnot, Übelkeit und Erbrechen
Kein Wunder
also, dass sich auch im Internet Berichte über erschreckende
Auswirkungen der angeblich heilenden MMS-Tropfen häufen. Sie reichen von
unerträglichen Kopfschmerzen über Übelkeit und Durchfälle bis hin zu
schwarzem Urin. Auch in den Giftnotrufzentralen sind solche heftigen
Fälle bekannt, meist mit Luftnot, Übelkeit, Erbrechen oder anderen
Magen-Darm-Problemen.
Der Erfinder der MMS-Tropfen bezeichnet
Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach Einnahme des Präparates als gutes
Zeichen, dass die MMS-Tropfen wirken. Mediziner sind über solche
Aussagen entsetzt, denn dabei handelt es sich um Anzeichen einer
Vergiftung. Und nicht nur im Verdauungstrakt können die Tropfen Schaden
anrichten: Die aus der Flüssigkeit austretenden Gase greifen auch die
Lunge an und führen zu starker Atemnot. Auch solche Fälle sind in den
Giftnotrufzentralen bekannt.
Wissenschaftlicher Nachweis für Wirkung fehlt
Einen
wissenschaftlichen Nachweis einer Wirksamkeit von Chlordioxid gegen
Krankheiten gibt es dagegen nicht - weder gegen Krebs oder Malaria noch
gegen Grippe oder Rückenschmerzen. Experten sehen hinter positiven
Berichten über MMS-Tropfen deshalb einzig einen Placebo-Effekt. Das
bedeutet, dass die Anwender der Meinung sind, eine Besserung zu
verspüren, nachdem sie die Tropfen eingenommen haben - völlig unabhängig
von den tatsächlichen Inhaltsstoffen. Anders als die Wirkung, ist die
Gefahr durch die Tropfen aber real und nicht zu unterschätzen.
Interviewpartner im Beitrag:
PD Dr. med. Andreas Schaper, Stellvertretender Leiter
Dr. rer. medic. Guido Kaiser
Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord)
Dr. Klaus Richter
Bundesinstitut für Risikobewertung
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Quelle und Video - http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ernaehrung/mms101.html
Es wird ja bereits jahrelang vor Miracle Mineral Supplement gewarnt und
es ist unbegreiflich, wie das Giftzeugs noch weiter vertickert werden
darf. Das ganze I-Net ist voll mit Warnungen, hier noch ein paar Fundstücke:
-
Drahtzieher,Abzocker und ihre nützlichen Idioten im Milliardengeschäft Medizin - MMS - ein krasser Fall von völliger Idiotie
-
Miracle Mineral Supplement: Hände weg von konzentrierter Bleiche
-
Chlorreiniger als Wundermedizin verkauft: Razzia bei Münchner Arzt
-
"Miracle Mineral Supplement": BfR warnt vor angeblichem Wundermittel
und etliche weitere....
Fazit:
Wer sich so viel Wunder versprechen lässt, der muss sich nicht wundern,
wenn später seine Taschen leer sind und trotzdem nichts bewirkt wird. Eine Luxusline ist immer für jene gut, die sich die Wunder bezahlen lassen!
Update zum 01.06.2014

BfArM warnt vor der Anwendung von „Miracle Mineral Supplement“ als Arzneimittel
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt
Patientinnen und Patienten vor der Anwendung von Natriumchlorit als
Arzneimittel. Natriumchlorit wird derzeit verstärkt über Spam-E-Mail und
unsichere Internet-Quellen unter dem Namen „Miracle Mineral Supplement“
(MMS) gemeinsam mit einer verdünnten Säure als Mittel gegen Krebs,
Malaria, chronische Infektionen und weitere Krankheiten beworben. Das
BfArM weist darauf hin, dass diese und vergleichbare Produkte mit
Natriumchlorit als arzneilich wirksamer Bestandteil in Deutschland nicht
als Arzneimittel zugelassen sind. Als Arzneimittel werden Produkte nur
dann zugelassen, wenn durch ein behördliches Zulassungsverfahren ein
positives Nutzen-Risiko-Verhältnis bestätigt wird. Aus Natriumchlorit
und der verdünnten Säure entsteht Chlordioxid, das auf Haut und
Schleimhaut je nach Konzentration reizend bis ätzend wirkt. Die
Anwendung kann zu erheblichen Gesundheitsgefahren führen.
Das BfArM steht in engem Austausch mit den in Deutschland für die
Überwachung des Arzneimittelverkehrs zuständigen Landesbehörden. Diese
entscheiden auch über die Einstufung einzelner Produkte als
zulassungspflichtiges Arzneimittel. Stuft eine Landesbehörde ein Produkt
als zulassungspflichtiges Arzneimittel ein, darf es ohne eine Zulassung
nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Grundlage für eine solche
Einstufung kann auch das Bewerben eines Produktes als Mittel zur
Behandlung von Krankheiten sein. Das BfArM kann über die Einstufung
eines Produktes als Arzneimittel nur dann entscheiden, wenn eine
Landesbehörde nach § 21 Absatz 4 Arzneimittelgesetz beim BfArM eine
Entscheidung über die Zulassungspflicht als Arzneimittel beantragt. Nach
Kenntnis des BfArM haben einzelne Landesbehörden mit Blick auf die
Patientensicherheit bereits eigenverantwortliche Maßnahmen umgesetzt
bzw. planen weitere Maßnahmen.
Über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM):
Das BfArM gehört als selbstständige Bundesoberbehörde zum
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Seine Aufgabe
ist die Abwehr von Gesundheitsgefahren durch kontinuierliche
Verbesserung der Sicherheit von Arzneimitteln, Risikoüberwachung von
Medizinprodukten, Überwachung des Betäubungsmittel- und
Grundstoffverkehrs sowie eigene unabhängige Forschung zu diesen Themen.
Im BfArM arbeiten daran rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
darunter Ärzte, Apotheker, Chemiker, Biologen, Juristen, technische
Assistenten und Verwaltungsangestellte.