Sonntag, 21. April 2013

Anzeigen und Ermittlungen gegen Lyoness - Treffpunkt für Lyoness Geschädigte

Im vergangenen Jahr berichteten wir bereits über die Rabatt-Strukki-Klitsche Lyoness > Lyoness muss Anleger Geld zurückzahlen .

Seitdem gab es viele weitere Ereignisse für die geprellten Vertriebspartner:

> Einkaufsgemeinschaft» LyonessEx-Jünger wehren sich 

> Vermutete Pyramidenspiele: LVH mahnt zur Vorsicht  

> Lyoness lawsuits and investigation in Austria  

> Lyoness: Top-Kader sahnten mit illegalem Schenkkreis ab  

> Lyoness: Auch FMA ermittelt gegen Rabatt-Strukturvertrieb   

> Lyoness: FMA vermutet fehlende Bankkonzessionen  


Nun gibt es eine Plattform für Lyoness Geschädigte und Geplagte:


>>> http://www.plattform-lyoness.at

Kommentare:

Harry Hirsch hat gesagt…

Gibt ja immer noch welche, die den Schuss noch nicht gehört haben.
Wie Sie ab SOFORT beim Einkaufen Geld zurück erhalten! ........... oder durch den Erwerb von teuren Lizenzen Ihr jetzt vorhandenes Geld verbrennen können. Cash back = Cash weg

http://www.rene-zedler.de/partner-der-ersten-stunde-gesucht/

Die "ersten Stunden" dürfte allerdings auch lange vorbei sein :-)

Anonym hat gesagt…

Schon wieder einer der den Schund verkaufen und quit kriegen will. Angeblich wegen Zeitmangel, wer's glaubt wird seelig.

Wegen zeitmangels verkaufe ich meine pakete oder komplette ID

1700€

Premiumpaket
Lifeline 17 davon 2 premium

http://www.mlm-infos.com/viewtopic.php?t=39550

The sniper hat gesagt…

Michim1@hotmail.com hat schon Anfang April erstmals versucht, den Schrott loszuwerden. Dies ist also der 2. Versuch, eine offensichtliche Leiche zu entsorgen.

Aufgrund des immer aufdringlicher auftretenden Verwesungsgeruchs hat er jetzt auch weitere 100 Euro nachgelassen.

Anonym hat gesagt…

Lyoness USA Violating Pyramid, Ponzi, Business Opportunity & Security Regulations?

According to Troy Dooly – MLM Helpdesk:

" Currently the Financial Fraud Enforcement Task Force, is moving throughout the USA closing down and getting solid convictions and settlements for the consumers.

If Lyoness is found to be a Pyramid or Ponzi, then you can bet the settlements will be in the multi-millions of dollars. Hopefully, it will not be another Zeek Rewards"!

"So even though Lyoness International have been around for 10 years, that doesn’t make it legal in the USA, and they may have to defend their compensation model if the alligations below are found to be true.

This same issue has happened to US based companies who have gone into Great Britain, Austraila, China, and other counties."

A review of Lyoness can be found here

http://www.businessforhome.org/2013/07/lyoness-usa-violating-pyramid-ponzi-business-opportunity-security-regulations

Anonym hat gesagt…

# Interview zum Thema Lyoness mit Eva Maria Kaiser vom ORF

"Es spricht die Gier der Menschen an, lockt mit dem schnellen Geld. Es sind halt gerade die kleinen Leute, Schlosser oder Kassiererinnen, die von dem großen Kuchen mitnaschen wollen.", so Eva Maria Kaiser im Interview mit Robert Kiesel vom Nordkurier.

http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/lyoness-spricht-die-gier-der-menschen-an-241488608.html

Anonym hat gesagt…

# Verbraucherschützer* in Mecklenburg-Vorpommern mahnt zur Vorsicht - Mangelnde Transparenz bei Lyoness

„Ich vertrete die Ansicht, dass hier ein relativ undurchsichtiges Geschäftsmodell dargestellt wird“, sagte der Justiziar der Verbraucherzentrale*, Joachim Geburtig, nach Prüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Unternehmens.

http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/mangelnde-transparenz-bei-lyoness-301488708.html

Anonym hat gesagt…

Lyoness betrogene Pensionistin auf 12. Juni 2013 @ 20:45

Betrifft: Premium Paket und Werbekampagnenbeteiligung ID 043.000.0X1.XXX

Sehr geehrte Geschäftsführung der Fa. Lyoness!

Wie telefonisch mit Frau Kurre vereinbart, sende ich neuerlich ein Schreiben mit einigen Details.

Vorweg möchte ich aber festhalten, daß sich die versprochenen € 16.000.– in 16 Monaten nicht ausschließlich auf die Werbekampagne beziehen.

Bei der Ersten Info im September 2008 (an den Referenten kann ich mich nicht mehr erinnern)
wurde, wie bei den folgenden im Laufe der Jahre, es jedenfalls so dargestellt, daß, wenn man 10 Direkte Kunden hat, und diese wieder jeweils wieder 10 (also Indirekte) man soviel verdienen könne, daß man eben, so man ein Business Paket zeichnet, in 16 Monaten € 16.000.– verdienen könne.

So schien es einleuchtend, daß, wenn man nun durch die Werbekampagne soundsoviele Kunden zugeteilt bekommt, eigentlich gar nichts schief gehen kann.

So habe schon einige Tage später, am 08.Oktober 2008, voller Begeisterung das Business Paket samt Werbekampagnenbeteiligung gezeichnet.

In den darauffolgenden wöchentlichen Business Infos, ( ich möchte ausdrücklich festhalten, nach Zeichnungsschluß der Werbekampagnenbeteiligung) die damals im Hypo Alpen Adria Center in Klagenfurt stattfanden, wurde es immer auf die selbe Art u. Weise folgendermaßen so dargestellt:

„Wie komme ich in16 Monaten zu € 16.000.– ?“
sparen ? Wer ist dabei ? (natürlich niemand)
pfuschen ? Da wurde nur gelächelt und gewitzelt
Was gibt es sonst noch?
Ja, natürlich „Lyoness“!!!

Ich brauche sicher nicht aufzählen wie´s weiter ging, das wissen bestimmt alle Insider von „Lyoness“. Und warum soll ich nun bekannt geben, wer die Referenten waren ?

Hunderte „Lyoness Business Info“ Besucher wissen, daß abwechselnd Herr Mario Kapun und Herr Ing. Bernhard Knees die Infos abgehalten haben, und das hoch offiziell, denn man hatte ja sehr oft, aber nicht immer, die Cashback Karte registriert.

Auch hatte ich an den angebotenen „Workshops“ teilgenommen.

Durch ein Gespräch mit einem „Business Partner“ im Vorjahr kam ich dann eben drauf, daß sich die Positionen (oder wie es jetzt heißt, Einheiten ) nicht in jener Wirtschaftskategorie 2 anhängen in welcher man die Einheiten durch sogenannte „Anzahlung auf zukünftige Einkäufe“ geleistet hat, sondern es da noch einen Zwischenstock, oder wie immer man es nennen will, gibt.

Wozu also die Anzahlung?
Also AUSSCHLIESSLICH für weitere Business Partner (Premium Member) !!! Somit war mir schlagartig klar, daß ich die € 2.000.– und somit auch die € 2.400.– für die Werbekampagne völlig umsonst eingezahlt hatte, denn niemals könne ein Normalbürger soviel einkaufen, daß man in den oberen Kategorien Einheiten zustande bringt. Das ist völlig unmöglich!!! In der Wirtschaftskategorie 2 müßten € 9000.– reiner Rabatt zustande kommen, um überhaupt eine Einheit ausbezahlt zu bekommen. Wie hoch wäre dann die Einkaufssumme? Das will ich gar nicht erst berechnen.

In der Wirtschaftskategorie 3 müßten € 20.000.– Rabatt zustande kommen, um eine einzige Einheit ausbezahlt zu bekommen. Wie hoch wäre hier die Einkaufssumme?

Das läßt sich also nur durch geworbene „Premium Member“ bewerkstelligen, und hat mit Einkauf überhaupt nichts mehr zu tun.

Mir wurde inzwischen klar, daß es bei Lyoness hauptsächlich um die Mitgliedschaft von „Premium Member“ geht, und die „normalen“ Einkäufer lediglich als „Blaukartler“ gelten. Sie wissen sicher wer gemeint ist, ohne daß ich einen Namen nenne, jedenfalls hat er die Karrierestufe 8 erreicht.

Darum nochmals meine Forderung mir die € 4.608.68 (genau aufgelistet in meinem Schreiben vom 05.06.2013) zu erstatten, und möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich keinesfalls mit einer Abschlagszahlung einverstanden bin.

Herzliche Grüße

Helga XXX

Anonym hat gesagt…

Gutachten bestätigt Lyoness: kein Pyramidenspiel
Graz, 12.9.2013. Das Rechtsgutachten des renommierten Strafrechtsexperten Univ.-Prof. DDr. Peter Lewisch bestärkt Lyoness eindeutig in seiner Rechtsposition, kein Pyramidenspiel zu sein. „Wir haben stets bekräftigt, dass sämtlichen Zahlungen von Mitgliedern Einkäufe sowie Bestellungen zugrunde liegen und sämtliche Auszahlungen ebenfalls nur durch Einkaufen erworbene Boni darstellen“, sieht sich Unternehmenssprecher Mathias Vorbach bestätigt.

Dabei hält Lewisch in seinem Gutachten unmissverständlich fest: „Die Lyoness-Einkaufsgemeinschaft ist kein
Pyramidenspiel im Sinne des § 168a StGB: Es liegt kein Gewinnerwartungssystem vor; die Einkaufsgemeinschaft beruht aber auch nicht auf dem Schneeballsystem: Weder haben die Teilnehmer einen Einsatz zu leisten, noch haben sie die Pflicht, neue Mitglieder zuzuführen, noch müssen diese sich in einer bestimmten Form verhalten. Im Ergebnis verstößt die Lyoness-Einkaufsgemeinschaft – ohne Wenn und Aber – in keiner ihrer Varianten gegen § 168a StGB.“

Lewisch formuliert sehr klar: „Für die Teilnahme am Lyoness-Geschäftsmodell ist weder ein Mitgliedsbeitrag noch eine Anzahlung noch sonst ein Betrag zu zahlen. Auch besteht keinerlei Pflicht, Umsätze in einer bestimmten Höhe zu generieren. Mitglieder, die von Premium-Mitgliedern angeworben wurden, sind nicht verpflichtet, ihrerseits Anzahlungen auf Gutscheine zu leisten.“

Weiters kommt das Gutachten auch zum Schluss, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Lyoness keine Verpflichtung des Mitglieds enthalten, weitere Mitglieder anzuwerben. Lewisch weiter: „Mitglieder erhalten immer nur dann Vergütungen, wenn sie selbst oder von ihnen geworbene Mitglieder bei einem Lyoness-Partnerunternehmen einkaufen. Daher sind Mitglieder daran interessiert, dass die von ihnen geworbenen Mitglieder eine möglichst rege Einkaufstätigkeit an den Tag legen. Allerdings ist niemand verpflichtet, Einkäufe zu tätigen. Bleiben die Mitglieder untätig, entstehen ihnen daraus keine Kosten oder Verluste.“ Damit stützt das Gutachten die Rechtsansicht von Lyoness: Die Mitglieder von Lyoness müssen keinerlei Leistung erbringen, um sich für das System zu qualifizieren.

Anonym hat gesagt…

Lyoness funktioniert unabhängig von der Anwerbung neuer Mitglieder
Wesentlich, so Unternehmenssprecher Vorbach, sei im Gutachten auch die Feststellung, dass das Gesamt-System Lyoness als Einkaufsgemeinschaft unabhängig von der weiteren Anwerbung neuer Mitglieder funktioniert. Damit sei klargestellt, dass sich Lyoness fundamental von ebensolchen illegalen Pyramidenspielen oder Schneeballsystemen unterscheidet.

So unterstreicht Lewisch im Gutachten die für Lyoness selbstverständliche Wahlfreiheit des Konsumenten: „Es gibt keine versteckten Einsätze in Form von überhöhten Verkaufspreisen: Lyoness kommt kein Einfluss auf die
Preisbildung der Partnerunternehmen zu. Ein indirekter Zwang zu einem versteckten Einsatz ist schon allein deshalb ausgeschlossen, weil die Entscheidung des Einzelnen, ob und wo er einkauft, bei diesem selbst liegt. Das heißt, wenn ein Mitglied ein Produkt günstiger bei einem Nicht-Partnerunternehmen zu beziehen vermag, dann kann er es – ohne irgendeinen Nachteil – dort erwerben.“

Zusammenfassend hält der Rechtsexperte in seinem Gutachten Folgendes fest: „Gerade im Zusammenhang mit der sonst bei Pyramidenspielen anzutreffenden Verpflichtung, aktiv zu werden, um selbst geleistete Einkäufe zu wahren oder zu vermehren, zeigt sich der wesentliche Unterschied zum Geschäftsmodell Lyoness: Da die Mitglieder keine Einsätze leisten, ist es auch nicht erforderlich, dass sie in irgendeiner Form tätig werden, um solche Einsätze zu erhalten oder zu vermehren.“

Über Lyoness
Der international tätige Konzern Lyoness unterhält drei wesentliche Geschäftsmodelle: Einkaufsgemeinschaft, Loyalty-Programm und Vertrieb. Somit spricht das Unternehmen drei unterschiedliche Zielgruppen an: Konsumenten, die beim Einkaufen mit Lyoness Geld sparen (Cashback), Händler, die ein branchen- und länderübergreifendes Loyalty-Programm nutzen möchten, sowie Selbstständige und Unternehmer in einem eigenen Strukturvertrieb. Lyoness ist derzeit in 44 Ländern auf allen Kontinenten vertreten. 3 Millionen Mitglieder nutzen bei mehr als 29.000 Partnerunternehmen weltweit die Lyoness Vorteile. Mehr auf www.lyoness.com.

Rückfragehinweis:
Mathias Vorbach
Lyoness Development GmbH
Tel: +43 316 7077 675
E-Mail: mathias.vorbach@lyoness.ag

http://www.lyoness.com/de-AT/Press/Press-Releases/PressRelease-Items/Gutachten-bestatigt-Lyoness-kein-Pyramidenspiel/

Anonym hat gesagt…

In den USA wird eine andere Auffassung vertreten, die möglicherweise einen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung bei Lyoness haben könnte. Seit einiger Zeit ist in den USA die sogenannte Financial Fraud Enforcement Task Force aktiv, die aus Vertretern zahlreicher Ministerien und Behörden besteht (vom Justizministerium über das Wirtschaftsministerium bis hin zum FBI). Ziel der Task Force ist es, unseriöse Geschäftspraktiken im MLM und Network Marketing aufzudecken, illegale Geschäftsmodelle zu identifizieren und Unternehmen zu schließen, die nachweislich gesetzeswidrige Schneeballsysteme und Pyramidenspiele betreiben. Ausgangspunkt für branchenweiten Überprüfungen war nicht zuletzt der Kollaps von Zeek Rewards und der angeschlossenen Penny-Auktionsplattform Zeekler.com Mitte vergangenen Jahres, der einen Schaden in Höhe von schätzungsweise 600 Millionen US-Dollar anrichtete. Ein weiteres prominentes Beispiel für ein riesiges Schneeballsystem bzw. Pyramidenspiel ist Speak Asia.

Als Reaktion auf die betrügerischen Geschäftspraktiken bestimmter „MLM“-Unternehmen setzten diverse Länder gesetzliche Regelungen in Kraft oder bringen diese gerade auf den Weg, um Skandale wie die von Zeek Rewards oder Speak Asia in Zukunft zu vermeiden. In den USA ist die Financial Fraud Enforcement Task Force die größte behördenübergreifende Kooperation aller Zeiten. Diese Tatsache zeigt deutlich, dass die Luft für unseriöse Network-Marketing-Unternehmen im Mutterland des MLM merklich dünner wird.

In Bezug auf Lyoness hält sich in den USA hartnäckig der Vorwurf, das Unternehmen betreibe sehr wohl ein Schneeballsystem. Die Shopping-Community existiere zwar seit 10 Jahren, das bedeute aber nicht automatisch, dass sie auch legal sei – zumindest nicht nach geltendem amerikanischen Recht. Im Internet kursieren umfangreiche Listen mit Merkmalen, die belegen soll, dass Lyoness durchaus in die Kategorie von unseriösen Pyramidenspielen einzuordnen sei. Sollten die auf der Seite vorgebrachten Argumente den Tatsachen entsprechen, würde das zum einen bedeuten, dass das Unternehmen ein Schneeballsystem betreibt. Auf der anderen Seite wäre das aktuelle Rechtsgutachten von Prof. Dr. Peter Lewisch in wesentlichen Punkten entkräftet, denn die vorgebrachten Argumente könnten widersprüchlicher nicht sein.

Im Augenmerk der Debatten stehen Insbesondere die „Business-Pakete“ von Lyoness. So heißt es auf einer Webseite: „Auch wenn Lyoness die Möglichkeit bietet, sich kostenlos zu registrieren, […] wird eine Prüfung der Zahlen zeigen, dass weniger als 1 % aller qualifizierten Partner diese Möglichkeit nutzen. […] Die mit Abstand größte Mehrheit der Vertriebspartner kauft sich mit mindestens 225 US-Dollar bei Lyoness ein. Lyoness bezeichnet dies als ‚Anzahlung auf zukünftige Einkäufe‘. Für dieses Geld werden allerdings keine Produkte oder Dienstleistungen als Gegenwert zur Verfügung gestellt. Alles, was Vertriebspartner für diese Anfangssumme erhalten, sind drei Profit-Center, die Lyoness als Accounting Units bezeichnet und die in ihrer Struktur einem binären Vergütungsplan ähneln. Damit muss man sich in die angebotenen Geschäftsmöglichkeiten einkaufen.“ Darüber hinaus muss ein Vertriebspartner, so die Ausführungen weiter, Gutscheine im Wert von mindestens 300 US-Dollar erwerben, bevor er überhaupt ein Business-Paket kaufen kann. Damit würde die erforderliche Anfangsinvestition auf insgesamt 525 US-Dollar steigen.

Anonym hat gesagt…

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Behauptung, dass der größte Teil der Provisionen nicht für Produktumsätze (in diesem Fall der Einkauf bei Partnerunternehmen), sondern für den Erwerb von Profit-Center ausgezahlt wird. Eine US-amerikanische Quelle behauptet: „Eine Prüfung der Zahlen von Lyoness zeigt, dass die Provisionen im binären Vergütungsplan in erster Linie auf Basis der verkauften Profit-Centers ausgezahlt werden. Der Erwerb von Gutscheinen bringt ebenfalls Provisionsauszahlungen mit sich, allerdings in geringerem Maße.“ Die Profit-Center bzw. Accounting Units sind nach Angaben von Lyoness Boni für den Einkauf bei angeschlossenen Einzelhändlern. Immer, wenn ein Partner bei Partnerunternehmen einkauft, wofür zusätzlich Rabatte gewährt werden, erhält er Profit-Centers – abhängig vom Einkaufswert bei den Partnerunternehmen.

Als dritter wichtiger Punkt, der laut Kritkern auf ein unseriöses Geschäftsmodell hindeuten könne, wird angeführt, dass der Großteil der Umsätze durch die Vertriebspartner selbst und nicht durch Endkunden generiert werde. Dieses Argument ist in Bezug auf Direktvertriebsunternehmen nicht neu und wird vor allem dann gebraucht, wenn über Unternehmen diskutiert wird, die physische Produkte anbieten. Diese Produkte haben angeblich ein zu schlechtes Preis-Leistungsverhältnis, als dass sie Endkunden ansprechen könnten, die im Gegenzug lieber im klassischen Einzelhandel einkaufen.

Lyoness dementierte die vorgebrachten Anschuldigungen vehement: „Die Behauptung des Autors, dass weniger als 1 % aller qualifizierten Vertriebspartner die kostenlose Mitgliedschaft nutzen, ist schlichtweg falsch. Dies ist eine absolute Fehldarstellung des Lyoness-Modells. Vom 01. Januar 2013 bis zum 31. Juli 2013 haben 93 % unserer Mitglieder keinerlei Gebühren oder sonstige Zahlungen an Lyoness vorgenommen, wenn sie sich registriert haben.“

Weiter betont Lyoness mit großem Nachdruck die Freiwilligkeit der angebotenen Möglichkeiten. Kein Partner oder Kunde sei zu Einkäufen verpflichtet oder müsse bestimmte Auflagen erfüllen, um von Rabatten bei angeschlossenen Partnerunternehmen zu profitieren.

Die Behauptung, Lyoness würde ein unseriöses Geschäftsmodell betreiben und die Anschuldigungen das Unternehmen verstoße gegen geltendes Wirtschaftsrecht, kehren offenbar immer wieder. An dieser Stelle kann allerdings nicht abschließend festgestellt werden, welchen Wahrheitsgehalt die vorgebrachten Argumente haben.

Tatsache ist jedoch, dass das Unternehmen nicht nur in den USA, sondern auch in Österreich und der Schweiz ins Visier der Öffentlichkeit geraten ist. In beiden letztgenannten Ländern sind Gerichtsverfahren gegen Lyoness anhängig, in denen allerdings noch kein abschließendes Urteil gesprochen ist. Die Vorwürfe lauten auf Betreiben eines „undurchsichtigen Geschäftsmodells“, „finanzielle Malversationen“, ein „illegales Gewinnerwartungssystem“ und ein „pyramidenartig aufgebautes Schneeballsystem“.

Lyoness dementiert Aussagen und Behauptungen wie diese kontinuierlich. Das aktuelle Rechtsgutachten von Prof. Dr. Peter Lewisch könnte die Position des Unternehmens stärken. Im Frühling dieses Jahres kam das Gutachten von Prof. Dr. Susanne Kalss, Professorin an der Wiener Wirtschaftsuniversität, zu einem ähnlichen Ergebnis, nämlich dass sich Lyoness mit seinem Geschäftsmodell im gesetzlichen Rahmen bewegt. Wie das Geschäftsmodell von den zuständigen Gerichten bewertet wird und welche zukünftigen Entwicklungen zu erwarten sind, wird sich zeigen müssen.