Dienstag, 27. August 2013

Trubel im Ring: Mike Koschine (KB Edelmetall GmbH) trat gegen die FINMA an - und lag schon in der 1. Runde bewußtlos auf den Brettern!

Primitive und kriminelle Abzocker und Lügner lassen sich leicht überführen. Zu dieser Sorte gehört Mike Koschine - auf einem der vordersten Plätze! Hier mal ein prägnantes Beispiel:

Mike Koschine schreibt:

Aus fadenscheinigen Gründen wurde mir im März 2013 die KB Edelmetall GmbH in der Schweiz von der Finma weggenommen.

"weggenommen" - da fühle ich mich doch sofort an alte Schulzeiten erinnert, da wurde mir auch mal mein Radiergummi weggenommen, eine Tintenpatrone oder mein Beutelchen mit den Glasmurmeln...

Unter "weggenommen" verstehe ich eine körperliche (evtl. auch papierne) Wegnahme, also im Grunde einen Diebstahl oder gar einen Raub. Hat sich also die FINMA die Goldbarren unter den Nagel gerissen, die (sowieso nie) im Keller gelagert wurden? Einen Tresor hatte Koschine ja wohl nicht, oder wie sonst konnte man ihm (angeblich) 75 kg Gold klauen? 

Also ist die FINMA eine kriminelle Institution, evtl. sogar mafiös geprägt? Und das in der Schweiz, die doch eigentlich auf einen guten Ruf bedacht ist, selbst wenn der inzwischen auch schon deutliche Kratzer aufweist.

Weiß der Koschine eigentlich, wer ihm da was "weggenommen" hat?

Die FINMA = Eidgenössische Finanzmarktaufsicht. der Schweiz. Salopp gesagt: Die passen einfach auf, was Koschine und Konsorten mit dem Geld anderer Menschen so treiben. Und ob das alles in den gesetzlichen Rahmen paßt.

Was die FINMA ist, was sie darf und was nicht, wie sie arbeitet - das ist alles fein säuberlich auf deren Website www.finma.ch notiert und von jedermann einzusehen. Die arbeiten auch nicht anonym, sondern man kann sogar, wenn man mit deren Meinung nicht übereinstimmt, dagegen intervenieren.

Mike Koschine hätte z. B. schreiben können:

"Werte FINMA,

Ihre fadenscheinigen Gründe erkenne ich nicht an und verwahre mich dagegen, daß Sie mir meine Firma wegnehmen wollen.

Ohne freundliche Grüße

Mike der Größte, alias Koschine"

Kommen wir nun von der Lüge des Erzgauners Mike Koschine zur Wahrheit der FINMA. Im Gegensatz zur KB Edelmetall GMBH des Mike Koschine muß die FINMA ihre Schritte nämlich offenlegen - und tut das auch auf Ihrer Website, wie diese Kopie anschaulich verdeutlicht:




  • Eröffnung der Liquidation

    30.04.2013
    1. Schuldnerin:KB-Edelmetall GmbH, Merkurstrasse 7, 6020 Emmenbrücke
    2. Liquidationsverfügung:Mit Entscheid vom 1. März 2013 hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA die Liquidation der Gesellschaft angeordnet und Rechtsanwalt Sven Lüscher, WerderViganò Anwälte, als Liquidator eingesetzt.
    3. Liquidator:Rechtsanwalt Sven Lüscher, WerderViganò Anwälte
    4. Bemerkungen: Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Liquidator Tel. +41 (0)44 208 20 00.
    Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA
  • Schluss des Liquidationsverfahrens

    12.07.2013
    1. Schuldner: KB-Edelmetall GmbH, Merkurstrasse 7, 6020 Emmenbrücke 
    2. Schluss der Liquidation: 15. Mai 2013 
    3. Bemerkungen: 
    Mit Entscheid der Einzelrichterin des Bezirksgerichts Hochdorf, Abteilung 1, vom 15.05.2013 ist über die Gesellschaft mit Wirkung ab dem 15.05.2013, 14.00 Uhr, der Konkurs eröffnet worden.

    Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Hochdorf, Abteilung 1, hat mit Entscheid vom 19.06.2013 das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt. 




    Am 30. April 2013 hat die FINMA also die Liquidation (Auflösung) der KB-Edelmetall angeordnet. Und zwischen liquidieren und wegnehmen besteht für mich schon ein gewaltiger Unterschied.

    Am 15. Mai 2013 wurde dann auf richterlichen Beschluss der Konkurs eröffnet.

    Und am 19. Juni 2013 wurde festgestellt: Da ist nix mehr zu holen, Konkursverfahren mangels Masse eingestellt.

    Ob da wirklich nichts mehr zu holen war - oder ob Koschine in einer Nacht- und Nebelaktion alles noch Verwertbare beiseite geschafft hat, weiß natürlich nur Koschine selbst. Seine Kunden und Gläubiger unterstellen ihm ja teilweise, daß er den Firmensitz in der Schweiz aus Gründen gewählt hat, die nicht unbedingt mit der Legalität eines Business zu tun haben...

    Wie dem auch sei: Die FINMA arbeitet nicht undercover oder im Geheimen oder ohne berechtigten Anlaß. Sie muß ihre Schritte auch begründen und öffentlich darlegen. Diesen Pflichten ist sie auch in der Sache KB Edelmetall GmbH nachgekommen. Wäre dem nicht so, hätte Koschine ja seine letzten Goldklumpen zusammenkratzen und einen Anwalt beauftragen können, gegen die bösen Spitzbuben der FINMA vorzugehen. Allein, daß er dies nicht getan hat, werte ich als Schuldanerkenntnis des Gold-Gauners Mike Koschine.



    Primitiver Lügner, gewiefter Betrüger, gelernter Abzocker und Märchenerzähler Mike Koschine
    Im Hintergrund mit dunkler Krawatte einer seiner Helfershelfer - Harald Seiz


    Unabhängig von der FINMA-Geschichte, die ja jetzt abgewickelt ist, rate ich jedem, auch die Informationen auf www.moneyhouse.ch zur Kenntnis zu nehmen. In diesem KB-Edelmetall-Fall ist die konkrete Seite http://www.moneyhouse.ch/u/kb_edelmetall_gmbh_CH-170.4.008.254-2.htm?eid=2579279

    Wer sich dort anmeldet, erfährt zwar immer noch nicht alles, aber "für den Hausgebrauch" und die eigene Einschätzung einer Firma langt es allemal.

    Dieser Beitrag bezieht sich auf den schon vorhandenen Beitrag http://cafe4eck.blogspot.de/2013/08/kb-edelmetall-gmbh-kb-ag-lichtenstein.html . Ich habe einem separaten Beitrag den Vorzug gegeben, da das Thema "KB GmbH in der Schweiz" im Grunde schon wieder Schnee von gestern ist, wollte den Koschine aber mit seiner "Wegnahme-Lüge" durch die FINMA knallhart als LÜGNER bloßstellen!

    NACHTRAG: Nach wie vor existiert die Website www.kb-edelmetall.ch, wo man zwischenzeitlich aber das Impressum angepaßt hat:

  • KB Edelmetall AG
  • Geschäftsführer: Michael Meyer
  • Sitz: Eschen / Liechtenstein
  • Firmennummer: FL-0002.339.221-2
  • Anschrift: St-Luzi-Straße 18
  • FL-9392 Eschen
  • Telefon: +423 231 21 61
  • Telefax: +423 231 21 63
  • Email: info@kb-edelmetall.li

Welchen Sinn und Zweck allerdings die https://plus.google.com/103435143328832639660/about?gl=de&hl=de erfüllen soll, weiß wohl nur der Mike Koschine (und sein dubioser "Geschäftsführer" Michael Meyer allein - denn theoretisch müßte die angebene Telefonnummer tot oder neu vergeben sein - und das Büro, wenn es denn eines gegeben haben sollte unter der angegebenen Anschrift, weitervermietet.


KB Edelmetall GmbH

Merkurstrasse 7 6020 Emmen Schweiz‎+41 41 226 36 52
Leichtmetallbau 

+41 41 226 36 52

Leichtmetallbau und Goldhandel unter einem Dach - da sieht man mal wieder, wie vielseitig manche Abzocker (auf dem Papier) sind...


NACHTRAG II: Der Koschine raubt mir noch den letzten Nerv - und bringt mich um meinen wohlverdienten Schlaf...

Nachdem ich nun geglaubt hatte, alles Wichtige zusammengetragen zu haben, stolpere ich soeben über eine weitere Merkwürdigkeit der KB-Edelmetall-Posse. Die Telefon-Nummer der KB Edelmetall GmbH in Emmen lautete

041 2263652

Gibt man diese Nummer jedoch über die Rückwärtssuche auf http://www.werwares.ch/ ein, erscheint da eine ganz andere Firma:

Name: Aricon Treuhand AG
Strasse: Sempacherstrasse 1
Stadt: 6003 Luzern 
Telefonummer: +41(0)41 2263652

Da stellt sich mir doch die Frage: Hatte die KB Edelmetall GmbH des Mike Koschine in der Schweiz gar keinen eigenen Telefonanschluß? Bietet die "Aricon Treuhand AG", unter der Hand und gegen solide Bezahlung natürlich, Abzockern einen solchen Service an?

Das Thema ist also immer noch nicht endgültig abgeschlossen, es bleiben Fragen offen...


Samstag, 24. August 2013

KB Edelmetall GmbH, KB AG Lichtenstein mit Mike Koschine - the show must go on


Vielen Dank an den Informanten der mir folgende Mail zukommen liess, die aktuell von Mike Koschine versendet wird:


Mike Koschine steht zu seinen Worten!

Zu allererst möchte ich um Ihr Verständnis bitten dass ich mich in letzter Zeit nur sporadisch bei Ihnen gemeldet habe.
Das hat Gründe. Aus fadenscheinigen Gründen wurde mir im März 2013 die KB Edelmetall GmbH in der Schweiz von der Finma weggenommen. Deshalb verschicke ich seit dem persönliche Haftungsübernahmen an die Kunden der Schweizer KB Edelmetall GmbH um diese wieder beliefern zu können.
Des weiteren musste ich aus Sicherungsgründen bei der KB AG Liechtenstein an einen neuen Führungsstab einrichten um Kundeninteressen zu wahren.
Dann besorgten wir eine Bankbürgschaft über 3 Mio. Euro um den entstandenen Schaden der KB GmbH abzudecken.
Danach haben wir die Projekte Uganda und Kairo nach vorne gebracht, die sich jetzt beide in der Abschlussphase befinden.
45 Kilo gestohlenes Gold konnten wir schon kompensieren und in den nächsten Wochen fangen wir an den Rest aufzuarbeiten.
Die KB hat in den letzten Jahren 6 Jahren rund 2,5 Mio. 1 Gramm und 0,5 Gramm Barren Gold an Kunden ausgeliefert.
Alle anderen Kunden werden in naher Zukunft Ihr Gold geliefert bekommen.
Ich möchte mich von ganzem Herzen bei Ihnen bedanken dass wir das großteils gemeinsam durchstehen.
Solidarität ist ein großes Wort, dass konnte ich den letzten Wochen und Monaten spüren.
Gustl Mollath wäre niemals nach sieben Jahren aus der Psychiatrie in die Freiheit gekommen hätte es keine Solidarität unter den Menschen gegeben.
Das Projekt KB wurde auch fast von außen zerstört und lebt jetzt wieder auf. Solidarisch zusammenstehen, das kann das unmögliche möglich machen, das durfte ich in den letzten Monaten erfahren.
Lassen Sie uns solidarisch zusammenstehen!
Bitte registrieren Sie sich neu und lassen Sie sich hinreißen einen bestehenden Solidarpakt aufzubauen.

Unverbindliche Voranmeldung:
http://www.conni-marketing.com/register.php

Jeder Einzelne wird davon profitieren. Ich stehe diesem Solidarpakt als Referent zur Verfügung weil es vielleicht das wichtigste ist was wir in diesen Tagen können.
Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam in die finanzielle Freiheit gehen. Lassen Sie uns die schönsten
Orte genießen wie z.B Antalya und Dubai.
Einzigartigkeit besteht darin, dass wir endlich unser Leben anfangen zu gestalten und beginnen es mit Liebe zu füllen.

Herzlichst
Mike Koschine

P.S.: In den nächsten Tagen erhalten Sie die Möglichkeit, sich eine eigene kostenlose Internetseite anzumelden, damit Sie weitere Partner anbinden können.


oder

www.zweitadresse.com - Service für Jedermann oder Special-Service für Abzocker und Betrüger?

Vor einigen Tagen schrieb ich diesen Beitrag: 


Abzocker, aufgepaßt: Hier werden Sie geholfen! - NY MARKETING INC. in WILMINGTON (Briefkasten-Town) -



An dieses Thema knüpfe ich heute an, wenn ich mich der Domain http://www.zweitadresse.com/ zuwende. Aus dem Domainnamen geht schon unzweifelhaft hervor, womit wir es hier zu tun haben - aber das ist durchaus noch nicht alles, was hier angeboten wird.

Dies soll - lt. Website - der Anbieter sein:

  • BESSER LEBEN VERSAND GMBH 
  • ZWEITADRESSE.COM

  • Pilatusstr. 28
  • 6052 Hergiswil

  • 0800 / 589 1353 kostenlos aus DE
  • 0800 / 400 505 kostenlos aus AT
  • E-mail: info@zweitadresse.com

"Besser Leben" ist ja durchaus ein legitimer Wunsch und vieler Menschen Vorstellung - nur: Brauche ich dafür eine Zweitadresse? Otto und Lisa Normalbürger dürften auch mit einer einzigen Adresse gut durch's Leben kommen. Insofern kommt wohl nur eine Bevölkerungsgruppe für dieses "Angebot" in Betracht, die es mit der Legalität nicht so genau nehmen - sei es aus steuerlichen Gründen oder weil man windigen Geschäften nachgeht etc. pp.



  • Sie bekommen eine Flatrate-Lösung zum pauschalen Preis, es entstehen Ihnen keinerlei Extrakosten für die Postzusendung.
  • wir bieten eine kurz- bzw. langfristig verfügbare Firmenrepräsentanzen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • Es handelt sich um exlusive Standorte wie Salzburg, Linz, Wien, München oder Zürich.
  • Die Mindestvertragslaufzeit ist 3 Monate und danach von Monat zu Monat kündbar.
  • Es wird die Post in einem neutralen Umschlag an eine von Ihnen gewählte Adresse gesendet.
  • Gern scannen wir auch Ihre Post und senden sie per Mail.
  • Nutzen sie die Vorteile des Steuern sparens oder einer Altersvorsorge.
  • Der Preis beträgt 40,00 € pro Monat.

Dieses Angebot gilt für Firmen.

Ein Networker aus Klein-Kleckersdorf könnte sich natürlich (künstlich) aufwerten, wenn seine "Firmenanschrift" nicht an seinem Wohnort, sondern in einer der genannten Städte läge. Ob er deshalb aber auch nur einen Abschluß mehr tätigt, möchte ich bezweifeln.

Auch Privatleute können dort eine Zweit-Anschrift ordern und zahlen dann nur 25 Euro/Monat. Ideal für Katalog-Besteller, die unter ihrer "echten" Anschrift schon lange keine Ware mehr bekommen, weil der Kreditrahmen ausgeschöpft oder überzogen ist.

Hier noch mal eine andere Variante der "Hilfe" - speziell für gewerbliche Gründungen:


Für Firmen(neu)gründungen steht Ihnen unser Team aus Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern zur Verfügung.
Es können Einzelunternehmungen in Österreich bis hin zu Schweizer AG´s durch unser kompetentes Team gegründet werden.
Wir bieten Ihnen Rechtssicherheit in sämtlichen Fragen rund um Ihre Neugründung.
Durch das langjährige Zusammenspiel unseres Teams bieten wir schnellsten und preisgünstigen Service an.
Der Betreuungs-Service erstreckt sich vom erstem Gespräch über Gewerbeanmeldung, Kontoeröffnung, Büroanmiete bis hin zum Eintrag der Firma in die zusständigen Handelsregisterbücher.
Profiteren sie von Steuerersparnissen und staatlichen Förderungen für Neugründer.
Sparen Sie bei Ihrer Krankenversicherung und erhöhen sie Ihre Altersvorsorge durch eine Gründung einer Firma in Österreich oder der Schweiz.
Preis auf Anfrage

Man ist also nicht nur in der Lage, Post nachzusenden. Auch mit kompletten Firmen-Gründungen ist man dort bestens aufgehoben. Besonders beeindruckt hat mich dieser Satz:


DURCH DAS LANGJÄHRIGE ZUSAMMENSPIEL UNSERES TEAMS BIETEN WIR SCHNELLSTEN UND PREISGÜNSTIGEN SERVICE AN.

Ich weiß ja nicht, welches "Team" da gemeint ist - aber wenn ich es auf die Domain beziehe, die seit Mitte Dezember 2012 am Netz ist, frage ich mich, wie ich die Bezeichnung LANGJÄHRIG zuordnen soll.

Spätestens die Domain-Registrierung wird dann auch alle jene abschrecken, die schon mal mit dem Gedanken gespielt haben, mit dem Herrn Kai Gruschke aus Offenburg Geschäfte zu machen.

Domain Name: zweitadresse.com
Registry Domain ID: 
Registrar WHOIS Server: whois.udag.net
Registrar URL: http://www.united-domains.de/
Updated Date: 2013-04-12T08:55:01Z
Creation Date: 2012-12-16T19:00:26Z
Registrar Registration Expiration Date: 2013-12-16T19:00:26Z
Registrar: united domains AG
Registrar IANA ID: 1408
Registrar Abuse Contact Email: 
Registrar Abuse Contact Phone: +49.8151368670
Reseller: 
Domain Status: clientTransferProhibited
Registry Registrant ID: 
Registrant Name: Kai Gruschke
Registrant Street: Schillingweg 1
Registrant City: Offenburg
Registrant State/Province: DE
Registrant Postal Code: 77656
Registrant Country: DE
Registrant Phone: +49.7819706589
Registrant Phone Ext:
Registrant Fax: 
Registrant Fax Ext:
Registrant Email: 

Dieser Kai Gruschke verfügt im Moment über 9 Domains und hat seit 2007 insgesamt 29 Domains auf den Markt gebracht. Folgende habe ich auf Anhieb gefunden:

http://www.tagesmillion.at/ Dort agiert Kai Gruschke lt. Impressum sogar als Geschäftsführer, Firmensitz ist Salzburg.

http://www.callcenter24.eu/ Das Call-Center hat lt. Impressum gar keinen GF, sitzt aber auch in Salzburg.

Wenn man jetzt aber noch www.moneyhouse.ch abcheckt, da die Adresse ja auf die Schweiz (Hergiswil) verweist, kommen weitere Namen in's Spiel:

20. März 2013

Schöpfer Hans Rudolf Paul 
Gruschke Lucien Kai 
Töpperwein Werner  

Schöpfer, mit der Vollmacht, auch allein unterzeichnen zu dürfen, ist demnach der Boss - obwohl Gruschke ja der Domain-Inhaber ist.

Wenn in www.moneyhouse.ch weiter zu lesen ist, daß die sich erst im März 2013 zusammengefunden haben, ist der "jahrelange Erfolg" (s. o.) der Firma noch mehr anzuzweifeln!

Die Kapitalausstattung ist mit 20.000 SFR nun wirklich nicht üppig - aber viel mehr als einen Internetanschluß, einen Schreibtisch und ein Telefon benötigt man als Erstausstattung wohl auch nicht, wenn man die "Leistungen", wie versprochen, erbringen will.

Hans Rudolf Paul Schöpfer hat schon an vier Firmengründungen mitgewirkt, die hier nachzuvollziehen sind: http://www.moneyhouse.ch/p/schopfer_hans_rudolf_paul-8843229/index.htm

Bleibt zum Schluß nur diese Ungereimtheit, die ich nicht so recht nachvollziehen kann. Als Fußnote findet man diesen Vermerk:

ZWEITADRESSE.COM - IHR PARTNER FÜR ÖSTERREICH

Wir haben also

- eine Firma in der Schweiz auf
- einer Domain in Deutschland (Offenburg),

aber nur Österreicher sollen von diesem Angebot Gebrauch machen? Oder handelt es sich hier um eine geschickte Irreführung und man schert sich letztendlich einen Teufel darum, wenn auch Kunden aus Deutschland und der Schweiz vorstellig werden? Geld stinkt ja bekanntlich nicht... Selbst wenn's ein Euro ist!

NACHTRAG:

Die IT-Firma, die die Website von www.zweitadresse.com erstellt hat, bietet diese auf ihrer eigenen Website als REFERENZ an - mit diesem Text:

 Zweitadresse.com bietet Ihren Kunden die Möglichkeit die Vorteile von Österreich oder der Schweiz zu nutzen. Sie erhalten von zweitadresse.com alle Hilfen und Produlte die Sie benötigen um Ihren persönlichen und geschäftlichen Mittelpunkt ins Ausland zu verlegen. Profitieren Sie mit zweitadresse.com unter anderem von der günstigen Krankenversicherungsbeiträgen und Steuern in Österreich.

Nehme ich dies wörtlich, ist der lt. Domainname benannte Hauptzweck der Firma nicht das Anbieten von virtuellen Briefkästen, sondern geht wesentlich weiter - bis hin zur (indirekten) Aufforderung, ein Land, zumindest auf dem Papier, zu verlassen, um in einem anderen Land Steuern zu sparen. Ich frage mich, ob man sich da nicht längst jenseits der Legalität bewegt - aber das gilt ja eigentlich für alle "Angebote" auf dieser Domain.

Update zum 20.02.2014 - Bitte auch den neuen Artikel beachten:

Kai Gruscke ein Gewinnspiel Mafiosi bekommt das große Flattern – Große Reinigungsaktion




Freitag, 23. August 2013

Petition gegen die steuerverbrecherische Politiker-Kaste aus Deutschland - Lasst Euch nicht die Butter vom Brot stehlen!


Jedes Jahr deckt der Bund der Steuerzahler mit seinem Schwarzbuch unzählige Fälle schwerwiegender Steuergeldverschwendung in Bund, Ländern und Kommunen auf.

Auf Basis des neuen Gutachtens "Verschwendung von Steuergeld bestrafen - Vorschläge des Bundes der Steuerzahler für eine wirkungsvolle Bekämpfung von Steuergeldverschwendung" fordert der Bund der Steuerzahler nun die wirkungsvolle Bestrafung von Haushaltsuntreue und Steuergeldverschwendung durch eine erhebliche Verschärfung des deutschen Strafrechts.

Dieses Gutachten wurde im Januar auf einer Pressekonferenz in Berlin von Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler, und Professor Dr. Dr. Bernd Schünemann, Ordinarius für Straf- und Strafprozessrecht der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vorgestellt. Um dem Anliegen mehr Nachdruck zu verleihen, bitten wir Sie, sich an der Unterschriftenaktion des Bundes der Steuerzahler zu beteiligen. Die eingegangen Unterschriften der BdSt-Online-Petition werden gesammelt und dann an den Bundestag weitergeleitet.


Donnerstag, 22. August 2013

BaFin untersagt FS Financial Service Deutschland GmbH die unerlaubte Anlagevermittlung und -beratung

Bonn/Frankfurt a. M., 21. August 2013
 
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der FS Financial Service Deutschland GmbH, Meerbusch/Krefeld, mit Bescheid vom 26. Juli 2013 aufgegeben, die von ihr unerlaubt erbrachte Anlagevermittlung und -beratung einzustellen.

Die Mitarbeiter der Gesellschaft riefen unaufgefordert Personen an, um sie zum Erwerb von Wertpapieren zu bewegen.

Den Angerufenen wurde zunächst durch die Mitarbeiter Informationsmaterial zu einem bestimmten Wertpapier zugesandt. Darüber hinaus wurde den Angerufenen zugesagt, sie laufend über die Entwicklung der erworbenen Wertpapiere zu informieren.

Danach rief der „Betreuer“ die potentiellen Kunden in zeitlich sehr kurzen Abständen wieder an, um sie zum Kauf der Wertpapiere zu bewegen.

Die Gesellschaft stellte die beworbenen Wertpapiere als für den Kunden geeignet dar und stützte bei Mehrfachkontakten diese Empfehlung auch auf ihr bekannte persönliche Umstände der Angerufenen zu deren bisherigen Kaufverhalten.

Sie erbrachte somit die Anlagevermittlung und die Anlageberatung, ohne dass ihr die hierfür erforderliche Erlaubnis erteilt worden ist.

Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, indes noch nicht bestandskräftig.


>>> http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2013/vm_130821_fs_financial_service.html?nn=2819266