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Freitag, 7. März 2014

Abofallen-Betreiber gehören in den Knast, aktueller BGH Beschluss ebnet endlich den Weg dafür!


Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis zum BGH Beschluss AZ 2 StR 616/12, was grundsätzlich alle Abofallen egal in welcher Form als versuchten Betrug ansieht. Deswegen wird es wohl zukünftig nur noch Abofallen-Betreiber geben, die aus dem Ausland operieren, um dann wie gehabt mit psychologischen Tricks und Druck weiterhin versuchen werden abzukassieren. Wichtig ist daher, das jeder der von einer Abofallen-Methode genötigt wird zu zahlen, auch eine Strafanzeige gegen die Drahtzieher stellt! 

Ich hatte erst vor kurzen einen fiktiven Artikel verfasst, der die seit Jahren agierenden Abofallen-Betreiber Gebr. Schmitdlein schon in Haft sieht, möge doch dieser Wunsch schon bald in Erfüllung gehen!

Die Gebrüder Schmitdlein (Tropmi Payment GmbH) tappten in eine Abofalle der Steuerfahndung Darmstadt

Hier noch die Aktuelle News zu dem Abofallen BGH Beschluss:

BGH: Abofallen im Internet sind Betrug


Die Schlinge für Betreiber von Abo-Fallen wird enger – nicht nur, dass durch das Button-Gesetz deutlich auf eine Zahlungspflicht hingewiesen werden muss. Nun hatte sich auch der Bundesgerichtshof damit zu beschäftigen, inwieweit das Betreiben einer Abofalle eine Betrugshandlung darstellt.

Landgericht Frankfurt sah versuchten Betrug

In einem vorangegangenen Verfahren hatten die Richter des Landgerichts Frankfurt den Betreiber einer Abofalle wegen versuchten Betruges verurteilt. Dieser hatte im Internet diverse entgeltpflichtige Internetseiten betrieben, die allesamt eine ähnliche Struktur aufwiesen – darunter auch einen Routenplaner. Vor der Nutzung des Routenplaners musste sich der Nutzer allerdings mit seinen Kontaktdaten sowie seinem Geburtsdatum registrieren. Mit Klick auf einen Button „Route berechnen“ wurde daraufhin ein kostenpflichtiges 3-monatiges Abo zum Preis von 59,95 EUR geschlossen.
Auf diese Kosten wurde lediglich am unteren Rand unter dem Button mit einem kleinen mehrzeiligen Text hingewiesen. Dieser war aufgrund der Gestaltung der Webseite nicht nur schwer lesbar, sondern teilweise – abhängig von der Browsereinstellung – auch erst nach einem vorherigen „Scrollen“ einsehbar. Erst nach Ablauf der Widerrufsfrist wurde den Nutzern eine entsprechende Zahlungsaufforderung zugestellt, die teilweise durch Rechtsanwälte mit der Drohung eines negativen SCHUFA-Eintrages weiter verfolgt wurde.

Bundesgerichtshof verwirft Revision

Mit deutlichen Worten hat der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 05.03.2014 (Az. 2 StR 616/12) die Revision verworfen.
Nach Auffassung des Gerichtes sollte die Kostenpflichtigkeit der angebotenen Leistung ganz gezielt verschleiert werden. Dies stellt eine Täuschung im Sinne des §263 StGB dar, da das Angebot offensichtlich darauf abzielte, die Unaufmerksamkeit oder Unerfahrenheit einige Nutzer auszunutzen, um eigene finanzielle Vorteile zu erlangen. Auch einen beim Nutzer entstandenen Vermögensschaden bejahte das Gericht. Zum einen liege dieser in der Belastung mit einer bestehenden oder scheinbaren Verbindlichkeit. Hinzu kommt, dass die im Rahmen des Abos vom Betreiber erhaltene Gegenleistung quasi wertlos sei.

Fazit:

Die Verwerfung gegen die Verurteilung des Abofallen-Betreibers sollte nochmals eine deutliche Warnung für Menschen darstellen, die nach wie vor der Auffassung sind, mit Abofallen im Internet ihr Geld verdienen zu wollen.
Bei vielen Nutzern, die aus Angst oder Unwissen das Geld an den Abofallen-Betreiber gezahlt haben, dürfte das Urteil hingegen  Genugtuung auslösen.

Quelle http://www.e-recht24.de/news/strafrecht/7860-bgh-abofallen-im-internet-sind-betrug.html
Thema Abofalle auf Cafe4eck:

http://cafe4eck.blogspot.com/search?q=abofallen

Montag, 7. Februar 2011

Haftbefehle gegen Abofallenbetreiber

Erst kürzlich hat das Oberlandesgericht Frankfurt Abofallen als gewerbsmäßigen Betrug eingestuft und Anklagen gegen Betreiber zugelassen. Nun zieht die Hamburger Justiz auf geradezu spektakuläre Weise nach: Heute wurden zwei Männer verhaftet, die in großem Stil Abofallen aufgestellt haben sollen. Das Amtsgericht erließ gegen die Männer am Abend Haftbefehle. Die Beschuldigten sollen mindestens fünf Millionen Euro eingenommen haben.

Hauptseite der Unternehmer soll “online-downloaden.de” gewesen sein. Über das Angeobt finden sich zahlreiche Warnungen im Netz (Beispiel).

Seit Mitte 2009 erstatteten mehrere tausend Geschädigte in Deutschland Strafanzeigen gegen die Betreiber. Sie hatten Rechnungen von 60 bis 80 Euro für angeblich von ihnen abgeschlossene Abos erhalten. Anschließend meldeten sich Inkassobüros, welche die vermeintlichen Forderungen auf teilweise rüde Art und Weise einforderten.

Hinter den Abofallen steckte nach Erkenntnissen der Polizei ein Geflecht aus neun arbeitsteilig agierenden Unternehmen. Die Firmen saßen in Hamburg und Lüneburg (Niedersachsen). Auf den Internetseiten wurden Programme angeboten, die an sich kostenfrei erhältlich sind (Free- und Shareware). Typisches Beispiel ist der Firefox-Browser gewesen. Hersteller Mozilla hat gegen Abofallen auch schon erfolgreich geklagt.

Weil die Verdächtigen keine Genehmigung für den Weitervertrieb hatten, ermittelt die Staatsanwaltschaft auch wegen des Verdachts der Urheberrechtsverletzung.

Den Schwerpunkt der Ermittlungen macht jedoch der Betrugsvorwurf aus. Die weitaus meisten Anzeigenerstatter haben nach Polizeiangaben beteuert, auf den Downloadseiten sei kein Kostenhinweis gewesen. Andere gaben an, der Hinweis sei so versteckt gewesen, dass er offenbar absichtlich verschleiert wurde. Die Betreiber haben möglicherweise zu einem in der Branche beliebten Kniff gegriffen: Die Startseite selbst wies die Kostenpflicht auffällig aus. Wer jedoch über externe Links auf die Domain kam, bekam eine andere Startseite angezeigt, auf der kein Hinweis enthalten war. Nach Angaben der Polizei dauern die Ermittlungen in diesen und anderen Punkten noch an.

Die bisherigen Recherchen des Landeskriminalamtes führten auf die Spur eines 27-jährigen Lüneburgers, der zusammen mit dem 30-jährigen weiteren Hauptbeschuldigten sechs Strohleute als Geschäftsführer eingesetzt haben soll. Um die strafrechtlichen und zivilrechtlichen Ansprüche zu erschweren, wurden die Firmen, Konten und Büroräume nach Erkenntnissen der Polizei bereits nach kurzer Zeit jeweils wieder geschlossen und an anderer Stelle neu eröffnet.

Die Polizei geht derzeit von mindestens 65.000 Geschädigten aus. Sie sollen insgesamt mehr als fünf Millionen Euro an die Firma überwiesen haben.

Orig. Quelle: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/02/07/haftbefehle-gegen-abofallenbetreiber

Dienstag, 4. Februar 2014

Die Gebrüder Schmitdlein (Tropmi Payment GmbH) tappten in eine Abofalle der Steuerfahndung Darmstadt

Der satirische Artikel Titel gibt nur wieder, was sich abertausende Abofallen-Geschröpfte Internetuser seit Jahren wünschen würden. Denn es ist schier unglaublich über wieviele Jahre sich dieses Abofallen System der Gebr. Schmitdlein hinzieht, ohne dass der Gesetzgeber es geschafft hat, diesem Treiben der Content Eintreiber ein Ende zu setzten. Daher habe ich neben der fiktiven Schlagzeile mal eben eine fiktive News erstellt, wie es sich in einer Parallelwelt Namens Fiktionland abspielen würde.



Großrazzia bei der Content-Mafia Tropmi Payment GmbH – Andreas Schmitdlein verhaftet 

Schlag gegen die Content-Mafia: 100 Fahnder haben bundesweit Firmen und Wohnungen durchsucht. Darunter auch den Sitz der Tropmi Payment GmbH in der Geschwister-Scholl-Straße 4 in Rüsselsheim. 

Die Fahnder kamen im Morgengrauen: Zeitgleich klingelten Beamte heute Früh an zehn Haus- und Firmentüren. Die SoKo Abofalle und Steuerfahndung, die wegen dem dringenden Tatverdacht von gewerbs-und bandenmäßigem Betrug und Steuerhinterziehung auch Haftbefehle zu vollstrecken hatten, konnten bundesweit zehn Personen festnehmen. Darunter soll sich auch der Geschäftsführer der Tropmi Payment GmbH Andreas Schmitdlein befinden, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt in einer Pressemitteilung herausgab. 

Daneben wurden auch in Österreich und in der Schweiz Häuser und Firmen durchsucht. Die Aktion, an der rund 100 Polizeibeamte, drei Staatsanwälte und 23 Steuerfahnder beteiligt waren, richtete sich gegen die sogenannte Content-Mafia der Gebr. Schmitdlein, die seit Jahren aktiv ist. 

Der Verdacht: Von Rüsselsheim aus hatten die Gebr. Schmitdlein in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Firmengeflecht geschaffen, um im Internet mit der Abofallen Masche, in weit über 100.000 Fällen, ahnungslose Verbraucher abkassieren zu können. Neben diesen Vorwürfen, gibt es auch den begründeten Verdacht von Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. 

Quelle Fiktionlandnachrichten


Wieder zurück in der Realität, stellt man schnell fest, dass auch 2014 die Abofallen wie gewohnt weiter hinter jeder Ecke im Internet lauern und auch, wie aktuell jetzt wieder, bis ins Mailpostfach vordringen kann. Auf Cafe4eck wurde letztens erst im Oktober 2013 die Tropmi Payment GmbH erwähnt: 

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/10/die-tropmi-payment-gmbh-will-geld-fur.html 

Nun landen aber aktuell in vielen Mailkonten wieder Rechnungen von der Tropmi Payment GmbH. Wie die aussehen und auch was der Verbraucherschutz dazu rät, kann man unter folgenden Link nachlesen: 

http://www.mimikama.at/allgemein/e-mail-von-opendownload-bzw-von-der-tropmi-payment-gmbh-erhalten

Fazit: Auf keinen Fall zahlen!

Mittwoch, 21. November 2012

Sat1: Akte siegt vor Gericht gegen Katja Günther

"Kleiner Sieg für die Pressefreiheit" - Bilder-Streit: Sat.1-Magazin "Akte" siegt vor Gericht

Das Sat.1-Magazin "Akte" durfte das Foto einer ehemaligen Inkasso-Anwältin zeigen, die Forderungen aus sogenannten Abofallen-Ageboten im Internet durchsetzte. Ulrich Meyer sprach von einem "kleinen Sieg für die Pressefreiheit".

Vor knapp zweieinhalb Jahren zeigt das Sat.1-Magazin "Akte" das unverpixelte Foto einer ehemaligen Inkasso-Anwältin, die Forderungen in Millionenhöhe aus sogenannten Abofallen-Angeboten im Internet durchsetzte. Zu Recht, wie nun das Berliner Kammergericht entschied. Die Anwältin war nach Ausstrahlung des Berichts gegen Sat.1 und die Produktionsfirma Meta Productions vorgegangen, wogegen sich beide Unternehmen nun mit Erfolg wehrten.

"Ich bin froh, dass wir nicht den bequemen Weg der schnellen Beilegung gegangen sind, sondern gemeinsam mit den Anwälten von Noerr einen kleinen Sieg für die Pressefreiheit haben erstreiten können", zeigte sich Moderator und Produzent Ulrich Meyer zufrieden. Das Landgericht Berlin hatte die Klage der Anwältin bereits vor knapp einem Jahr zurückgewiesen, auch die anschließende Berufung brachte keinen Erfolg.

Bis Februar 2009 hatte die Frau rund 1,8 Millionen Mahnungen an unzählige Opfer von Abofallen-Angeboten verschickt. Dafür hatte sie sich bereits vor mehreren Zivilgerichten wegen Geltendmachung unberechtigter Forderungen verantworten müssen. Mittlerweile ist sie nach Angaben von "Akte" zwar nicht mehr als Inkasso-Anwältin, sondern als Strafverteidigerin tätig. Nach wie vor ermittelt aber die Münchner Staatsanwaltschaft gegen die Juristin im Zusammenhang mit ihrer früheren Inkassotätigkeit wegen Beihilfe zum Betrug.

http://www.dwdl.de/nachrichten/38472/bilderstreit_sat1magazin_akte_siegt_vor_gericht/

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Der Cafe4eck Jahresrückblick 2013 – Juli bis Dezember

Cafe4eck Jahresrückblick Juli bis Dezember 2013

Beachtet auch den Cafe4eck Jahresrückblick 2013 – Januar bis Juni

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/12/der-cafe4eck-jahresruckblick-2013.html

Eine kleine Anmerkung zum gesamten Jahresrückblick 2013 muss noch gemacht werden. Man merkt, dass es viele dauerauffällige Personen und Firmen gibt, die nicht nur hier ständig ein Thema sind. Das liegt nicht daran, dass die uns darum bitten ständig ein Thema zu sein, nein es liegt einfach nur daran, dass die sich immer wieder so verhalten, als wäre das Internet ein Selbstbedienungsladen, wo man meist ungestraft abkassieren kann. Dazu kommt noch, dass die Behörden langwierige Ermittlungen brauchen, bis es zu einer Anklage kommt und wenn, dann fallen die Urteile im Verhältnis meist gering aus. So ergibt sich eine hohe Quote von Wiederholungstätern. Die anderen Dauerbetrüger, die sich dem öfter entziehen können, weil im Ausland ansässig oder weil sie durch Firmengeflechte undurchsichtig sind, verwirren bis zum geht nicht mehr, und sind dann der omnipräsente, eklige Ausschlag dieser Spezies!

Juli:


Auf dem grauen Kapitalmarkt tummeln sich ja viele zwielichtige Gestalten. Eine davon ist Torsten Jens Tust, der schon seit einiger Zeit u.a. auch mit Kreditvermittlung und Vorkosten Abzocke aufgefallen ist. Auch eine Verurteilung vom Strafgericht Basel aus dem Jahr 2011 findet sich in diesem sehr lesenswerten Artikel. Generell kann ich immer wieder nur betonen: Für Kredite zahlt man niemals im Voraus, wer es dennoch tut hat halt einen Schaden, sorry ich meinte den (Dach) Schaden!

Vorsicht vor Torsten Jens Thust, dem „freundlichen Sachsen“ aus Saint Louis / Frankreich

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/07/vorsicht-vor-torsten-jens-thust-dem.html

Dauerbetrüger Richard Schiele ist auch schon ein seit Jahren aktiver Kreativbetrüger, ob mit der Riya-Marketing Ltd. oder als Geschäftsführer einer Fleischwaren Fabrik. Überall wo Schiele draufstand war Betrug garantiert drin. Meist wirkte Schiele aus dem sicheren Asien, doch da lief es wohl nicht mehr so gut und so kam es, dass er dann, als er wieder in Deutschland, verhaftet wurde. Im Juli suchte daher die Polizei offen im Netz nach Geschädigten. Was heute daraus geworden ist und ob er verurteilt wurde, wüssten auch wir gerne. Wer Hinweise dazu geben kann, immer her damit!

Diamanten, Gold, Devisen - Trader Richard Schiele: Finanzgenie oder Hochstapler?

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/07/diamanten-gold-devisen-trader-richard.html

Mit Goldanlagen lässt sich immer gut abzocken, mal kriminell und mal einfach nur perfide aber legal, weil das erworbene Gold meist überbezahlt ist. Wenn es dann um die Rückzahlung geht, gleicht das dann eher einem Hürdenlauf. So haben wir auch den uns zugesandten Artikel über die PIM AG veröffentlicht, der für ein wenig Aufruhr sorgte. So landete dieser Artikel auf Platz 2 der meist aufgerufenen Artikel, gleich hinter dem S & K Skandal, der ja unangefochten Platz 1 belegt. Auch die Kommentare dazu stapelten sich auf beachtliche 383 und eine Fortsetzung gibt es auch!

Pim Handelsgesellschaft Heusenstamm, Anzeige wegen Veruntreuung von 8 Mio. Kundengeldern und Verstoß gegen § 1 KWG

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/07/pim-handelsgesellschaft-heusenstamm.html

Wer hat schon mal was von dem Swiss Money Report gehört oder ihn gelesen? Bestimmt Viele, die sich mit Aktien beschäftigen. So war es auch nicht verwunderlich, dass am 18 Juli die Meldung rein kam, dass endlich die Hintermänner, der seit 2008 agierenden Bande aufgeflogen sind. Es ist ein wahrer Börsenkrimi, der da ans Tageslicht kam. Auch hierzu wurde fleißig kommentiert.

Hintermänner der "Swiss Money Report"-Aktienbetrügerbande aufgeflogen

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/07/hintermanner-der-swiss-money-report.html

Wie man mit einer billig hingerotzten Webseite und kaum Informationen, außer dass es sich um einen privaten Anleger Club handelt, den ein privater Gönner mit dem Pseudonym Thomas Fischer betreibt, auf Opferfang gehen kann, beweist uns der Artikel über die Webseite tf2017.com. Die Seite ist heute noch Aktiv und natürlich, wie soll es anders sein, in Panama registriert.

tf2017.com - Thomas Fischer, privater (!) Interessenclub mit mind. 1500 Anleger

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/07/httptf2017com-thomas-fischer-privater.html

August:


Ich hatte im Jahresrückblick Teil 1 im Monat Mai schon auf AutoBinaryEA hingewiesen und auch angemerkt, dass sich auf dem Forex Markt viele Kriminelle tummeln. So ist es auch mit „Binary Pilot“ (binarypilot.co); dort gewinnt oder verdient man kein Geld, sondern verliert es ohne Wenn und Aber. Auch hier wurde teils professionell im Internet auf allen nur erdenklichen Kanälen geworben. Deshalb ist dieser kleine Warnhinweis so gut besucht, dass er es auf Platz 4 der Top 10 Artikel von Cafe4eck geschafft hat. Wenn man die in Panama registrierte Webseite heute aufruft, sieht man ein Flugzeug und oben links steht: ERROR

binarypilot.co - weitere Abzockseite für Binäre Optionen

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/08/wwwbinarypilotco-weitere-abzockseite.html

Dann gab es wieder eine Prelaunch für Networker „IQFORYOU“ die sich als Trittbrettfahrer von dem auch sehr fragwürdigen Empower Network betätigte und so halt gleich kritisch betrachtet wurde. Inwieweit dieses oder auch jenes MLM das non plus Ultra für die Zielgruppe der Networker sein soll, ist schwer einzuschätzen, denn nur Mitglieder für Prämien einzufangen ist nicht wirklich ein seriöses MLM. Es erweckt nur den Anschein ein solches zu sein.

Prelaunch IQFORYOU - iqforyou-global.com - billiger Empower Network Abklatsch?

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/08/prelaunch-iqforyou-httpwwwiqforyou.html

Der Goldvernichter schlechthin ist ja Mike Koschine von der KB Edelmetall, ist er doch unangefochtener Star in der Branche der Gold Mär Erzähler. Das Internet ist voll von Stories über die KB und Koschine. Auch wir haben einige Artikel über Koschine veröffentlicht. Hier der meistbesuchte:

KB Edelmetall GmbH, KB AG Lichtenstein mit Mike Koschine - the show must go on

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/08/kb-edelmetall-gmbh-kb-ag-lichtenstein.html

September:


Der September fängt für Mike Koschine (KB Gold) dann gleich gut an, denn medial wirkungsvoll aufgearbeitet und im TV zur besten Sendezeit gebracht, konnte MDR Moderator Peter Escher den Gold-Hochstapler ausführlich durchleuchten. Daraufhin erschien ein Artikel über die Escher Sendung auf Bild.de, wo ein Oberstaatsanwalt aus München klargestellt hat, dass grenzüberschreitend gegen Mike Koschine wegen Betruges mit Edelmetall ermittelt wird. Wollen wir doch mal hoffen, dass es 2014 endlich ausreicht, diesen Dauerbetrüger anzuklagen und abzuurteilen.

Oberstaatsanwalt aus München ermittelt gegen Mike Koschine grenzüberschreitend wegen Betruges mit Edelmetall!

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/09/oberstaatsanwalt-aus-munchen-ermittelt.html

Dann gibt es ein Phänomen, immer wenn in anderen Ländern, meist Übersee, ein großes Ponzischema schon als solches gebrandmarkt ist, wird im deutschsprachigen Raum eine Prelaunch gestartet und dafür geworben und auf Teufel komm raus als das Network des Jahrhunderts angepriesen. So auch in diesem Beispiel mit „Q-Net“, die darauf bauen, dass man aller Warnungen zum Trotze noch die Gier erwecken kann, um genug Networker zu finden, die es mit voller Inbrunst als Top Network anpreisen.

Q-net - (Pre)Launch Europa - Ponzi oder Pyramide?

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/09/q-net-prelaunch-europa-ponzi-oder.html

Wie man als eine Kundin von der PIM AG seinen Goldsparplan ausgezahlt bekommt, zeigt der nachfolgende Artikel. Wie ich schon erwähnt hatte, Gold teuer ansparen ist das Eine, aber dann auch wirklich sein Gold zu bekommen, das Andere. Das geht dann meist, wie in diesem Fall, nur mit medienwirksamer Aufmerksamkeit und guten Rechtsanwälten. Wer diesen Weg nicht geebnet bekommt, der wird immer das Nachsehen haben. Mein persönlicher Geldanlage Tipp lautet seit jeher immer, sammelt hochkarätige „Diamonds forever“, denn die haben viele Vorteile und nehmen kaum Platz weg, aber pssssst, mehr verrate ich nicht, auch nicht auf Anfrage!

PIM-Goldsparplan-Kundin: Wo ist mein Gold nur geblieben?

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/09/pim-goldsparplan-kundin-wo-ist-mein.html

Abofallen sind ja ein ständiges Übel im Internet und es gibt womöglich kaum einen Internetuser, der nicht schon mit einer Abofalle unangenehme Erfahrungen machen musste. Zwar haben nach ewigen Ankündigungen der Politik die Gesetzgeber endlich mal darauf reagiert und einige neue Regeln eingeführt, damit man nicht mehr so leicht in eine Abofalle tappt. Erfahrungsgemäß hat sich aber nicht viel verändert. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es immer noch jede Menge Abofallen gibt. Der Inbegriff einer Abofallen-Abzocke im Internet ist wohl die seit Jahren bekannte Masche der ehemaligen Melango GmbH. Auch die bedienen sich jedes Jahr neuer Firmierungen und in 2013 wurde dann unter JW Handelssystem GmbH weiter abkassiert, wobei es aktuell wieder eine neue GmbH gibt, mit dem Namen B2B Technologie Chemnitz. Das Thema schaffte es auch in die Top Ten bei uns und landete auf Platz 6

VORSICHT Abofalle auf gewerblicheinkaufen.de - JW Handelssysteme GmbH, ehemals Melango GmbH

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/09/vorsicht-abofalle-auf.html

Oktober:


Im September hatten wir einen ersten Artikel (von einer ganzen Reihe) über die Aktivitäten eines ehemaligen Mehmet Göker Jüngers mit Namen Walid Chaib und seiner Autoleasing2go Webseite veröffentlicht. Die nachfolgenden zwei Monate haben wir erfahren, wie es ist, wenn man über solche Karikaturen des Internetbusiness berichtet. Man wollte die Menschen für dumm verkaufen und sich schamlos bereichern. Dafür wurden ein hochkarätiges Team und Unmengen an Know How aufgeboten, was geradezu die Seriosität von Autoleasing2go herausschrie. Was daraus geworden ist? Na wie fast immer: NICHTS! Nur sehr viel Theater und niveauloses Gebrülle (sieht man gut in den Kommentaren) und heute ist das Resultat: Team weg, einer der Geschäftsführer weg, Webseite im Umbau und ein Mitarbeiter als Betrüger verurteilt etc.

auto-leasing2go.de: Mit diesen Tricks arbeitet der Geschäftsführer Walid Chaieb!

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/09/wwwauto-leasing2gode-mit-diesen-tricks.html

Dass man mit „Online-Umfragen oder Werbung-ansehen-Portale“ kleines Geld verdienen kann ist ja nichts Neues und das kennen die Meisten ja aus dem Paid4 Bereich. Nun tummeln sich da aber auch viele Betrüger, die meist anonyme Webseiten ins Netz stellen, um Daten der Nutzer abzufischen. Man lockt mit überirdischen Verdiensten für geringe Tätigkeiten. Da man da ja nichts bezahlen muss, ist der Zuspruch an solchen Angeboten groß und so landete der Artikel über umfragenews.com bei uns auf Platz 3 der meist besuchten Artikel. Obwohl noch nicht so lange her, machten da enorm viele Glücksritter mit und fütterten dieses Fakesystem mit ihren persönlichen Daten. Die Spur der Masche führte nach Osteuropa und einfacher kann man keine Trojaner Viren verteilen, um an sensible Daten zu gelangen. Mittlerweile sind einige Webseiten verschwunden, die in dem Artikel genannt wurden. Aber es tauchen immer neue auf mit demselben Prinzip, erst locken und dann abzocken. Aktuell gibt es die qumfrage.com vor der man warnen muss. In den sehr vielen Kommentaren des Artikels wird deutlich, wie leichtsinnig doch viele Internetuser sind, wenn es heißt: Es kostet ja nichts!

umfragenews.com und umfragew.com grauenvoller und anonym registrierter Webauftritt

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/10/httpumfragenewscom-grauenvoller-und.html

November:


Dass auch Milliardäre mal Alles verlieren ist sehr selten, aber wie im nachfolgenden Fall aus Brasilien bekannt wurde, wird dieser EX-Milliardär bestimmt nicht am Hungertuch nagen müssen, auch wenn die Verluste über 5 Milliarden Dollar betragen sollen.

Vom Milliardär zum Pleitier in Überschallgeschwindigkeit - Brasiliens Finanzblase 2.0

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/11/vom-milliardar-zum-pleitier-in.html

Der letzte mediale Finanzskandal dieses Jahres aus Deutschland betrifft die Infinus AG. Nun wird nach und nach von den Behörden versucht, alles aufzuarbeiten, was bei 25.000 Anlegern, die um ca 400 Millionen Euro betrogen worden sein sollen, bestimmt auch sehr, sehr lange dauern wird. Die größten Gauner aber sitzen in Brüssel und da haben sich mal schnell einige Mitgliedsstaaten 6 Milliarden Euro erschlichen und aufgeteilt, wie der EU-Jahresbericht der Rechnungsprüfer verkündet. Natürlich ohne Folgen, denn es zahlt ja wie immer, der Steuerzahler und diese Spezies hat ja genug unterm Kopfkissen. Dann gibt es noch die Banken! Auch die haben mit fragwürdigen Aktiendeals den Fiskus und damit den Steuerzahler um mehrere Milliarden betrogen. Konsequenz? Nee. nicht wirklich, nur dass die Steuern und Abgaben erhöht werden, um den Banken noch mehr zu geben, denn die sind ja soooo wichtig! Ist doch logisch! Gäbe es keine Banken, gäbe es kein Geld und was wäre das denn für eine Welt? Solch eine albtraumhafte Vorstellung will doch wirklich keiner zu Ende denken!

Infinus AG, Erschleichung von EU-Geldern und der neue Bankenskandal – Es rockt überall!

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/11/infinus-ag-erschleichung-von-eu-geldern.html

Folgender Artikel über die Anti-Abzockerpille war auf einer Satire aufgebaut, wobei ich mir da nicht mehr so sicher bin, seit uns einige Mails erreichten, mit der Frage, wo man denn diese jetzt schon erwerben kann ;-)

Sensation aus den USA: Die Anti-Abzockerpille ist da!

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/11/sensation-aus-den-usa-die-anti.html

Wie schon im ersten Teil angekündigt, hier jetzt der zweite Eurospirale Artikel, der den ersten Artikel sogar noch getoppt hat und in sehr kurzer Zeit auf Platz 7 unserer Jahres Top Charts gelandet ist! Die Entrüstungen der Betroffenen in den Kommentaren sind wahrlich ein Spiegel der Subkultur solches Abzockens.

Eurospirale - Webseite und Forum offline - James Loydene und alle Kundengelder verschwunden!

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/11/eurospirale-webseite-und-forum-offline.html

Dezember:


Die sogenannte Renten Pension Plan (RPP) Abzocke scheint im Jahr 2013 nicht so erfolgreich gewesen zu sein. Haben doch genug Gläubige in den letzten Jahren immer wieder Lehrgeld bezahlt. So scheint die Schwemme der letzten Jahre sich nicht fortzusetzen und dieses Modell ausgedient zu haben. Trotzdem gab es den einen oder anderen Versuch mit absurden Stories und Gewinnversprechungen in exorbitanter Höhe. Eine Person (Werner Vogel) in RPP bekannten Kreisen hat es dieses Jahr gleich zweimal versucht mit offline RPPs Abzuzocken. Per Schundletter und Mundpropaganda wurde suggeriert, wer nur 120 Euro investiert, bekommt 150 Tausend Euro nächstes Jahr ausgezahlt. Ja ich weiß, es ist unglaublich, daher hier der ausführliche Artikel, der eher einer Komödie gleicht, als einer wirklich ernstgemeinte Warnung, denn kann man vor so was eigentlich warnen wenn man doch nur die Abzockerpille einwerfen muss, um davor gefeit zu sein?!

Werner Vogel und sein Bankprojekt P160 – Abzocke Garantiert!

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/12/werner-vogel-und-sein-bankprojekt-p160.html

Der kürzeste Betrugsversuch war die Abzocke der Eurosiegel Register Berlin, die unaufgefordert an Gastrobetriebe amtlich aussehende Post versendet hatte um ein Nutzlos-Siegel (Gastro-Ampel) für 89 Euro zu Verkaufen. Nur 3 Tage nach Veröffentlichung auf Cafe4eck haben die Behörden mal schnell reagiert und Strafanzeige von Amtswegen gestellt. Nun ist die Webseite verschwunden und im Netz wird flächendeckend davor gewarnt, zu bezahlen!

Eurosiegel Register Berlin - eurosiegel.eu versendet Rechnungen an Gewerbetreibende aus der Gastrobranche - Achtung Abzocke

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/12/eurosiegel-register-berlin-eurosiegeleu.html

Zum Schluss gibt es noch eine Warnung vor zwei Webseiten, die von der Masche her vom Dauerabzocker Burckhard Übersohn (Helmut Kalle) oder seiner Helfershelfer stammen könnten. In einer Mail die uns zuging, werden auch ganz speziell die Anleger von 10MDC, 2012MDC und ISA World Ltd. angesprochen und auch aufgefordert mitzumachen. Denn das wäre jetzt noch die einzige Möglichkeit um doch noch an die ständig versprochenen Auszahlungen zu kommen. Natürlich ist das wieder nur eine weitere Schmonzette um neu abkassieren zu können.

Sind brasil-marketing.com und the-web-lottery.com die nächsten Abzocke Projekte von Helmut Kalle (Burckhard Übersohn)?

http://cafe4eck.blogspot.com/2013/12/sind-brasil-marketingcom-und-web.html

Das war also in relativer Kurzform unser Cafe4eck Jahresrückblick 2013. Es mag jetzt viele enttäuschte Mitwirkende und Abzocker geben, die in der Rückschau keine Erwähnung fanden, aber das lag einzig an der Statistik und dem Vorsatz, dass dies hier kein Roman werden sollte. Was aber nicht heißt, dass die nicht Erwähnten weniger Interessante Geschichten vorweisen konnten. Daher verweise ich auf unsere Monatsarchive, die jede Menge Lesestoff bereithalten. Wer sich außerdem noch im kommenden Jahr 2014 wirklich anstrengt, um sich und seine Abzocke richtig in Szene zu setzen, der hat dann auch gute Chancen in die Top Themen bei uns zu kommen!

Nun wünsche ich allen Lesern von Cafe4eck noch eine besinnliche und festliche Weihnachtszeit, sowie schon mal vorab auch einen guten Start ins neue Jahr 2014!

Wir lesen uns,

Frank Müller

Samstag, 14. November 2009

software-heute.de - Neuer Abzockversuch aus Wistedt

Bereits vor einiger Zeit berichteten wir über die Abzock-Seite extreme-downloads.net des Daniel Popp aus Wistedt.
Nachdem diese eher mäßig erfolgreich schien und schnell wieder in der Versenkung verschwand, versucht man offensichtlich diesmal mit der Seite http://www.software-heute.de und der Firma iNet Online den Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Hierbei hat man die Masche von online-downloaden.de übernommen.
Auf der eigentlichen Seite des Abzockportals software-heute.de ist ein relativ deutlicher Preishinweis zu finden...
...doch wird keiner der in die Abofalle getappten Nutzer diese jemals gesehen haben können, werden die Verbraucher durch Werbeanzeigen in Suchmachinen doch gleich auf die Anmeldeseite http://software-heute.de/anmeldung.php weitergeleitet, auf welcher aber jegliche transparente Preisangabe fehlt.
Wie auch bei online-downloaden.de ist der Preis gut überlesbar am unteren rechten Rand am Ende eines Fliesstextes versteckt.

Ebenso wie bei vergleichbaren Abofallen, wie z.B. opendownload.de/softwaresammler.de und online-downloaden.de, ist hier reingefallenen Verbrauchern erneut Folgendes zu raten:

- Zahlen Sie auf keinen Fall!
- Lassen Sie sich nicht von Rechnungen, Mahnungen oder Schreiben eines Inkassobüros oder Anwaltes einschüchtern!
- Nur beim sehr unwahrscheinlichen Fall, dass ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt werden sollte, muss diesem fristgerecht widersprochen werden.

Bei Unsicherheiten oder für individuelle Rechtsberatung können Sie sich an die Verbraucherzentrale wenden, oder z.B. eine Anfrage bei frag-einen-anwalt.de stellen.

Auch sollte man auf keinen Fall die als Kontakt-Telefonnummer genannte, teure 0900-Nummer wählen. Abgesehen davon, dass es i.d.R. äusserst fruchtlos ist, mit solchen Abzockern in Kontakt zu treten, sollte man dann dieses schriftlich machen.

Da es evtl. manchen reingefallenen Verbraucher beruhigen dürfte, sei erneut auf den ZDF-Bericht über den vergleichbaren Abzocker opendownload.de und die Aussagen vom Juristen Marcus Saller von der Verbraucherzentrale verwiesen:
Opendownload.de-Abzocke - Das ZDF-Magazin WISO berichtet

Nachtrag:

Offensichtlich ist von Daniel Popp eine grossangelegte Abzocktour geplant. Wie auf antiabzockenet.blogspot ausführlich dargelegt wird, betreibt dieser neben software-heute.de viele weitere Seiten, die auf die Täuschung der Nutzer zielen:

* Lieferantenkontakte.com
* Deutscher-Fabrikverkauf.de
* Restpostenfirma.de
* der-restposten-blog.de
* restposten-kleinanzeigen.de
* restposten-grosshandel.com
* grosshandel-import.de
* retimex.com

Quelle: Abzocke mit Fabrikverkauf diesmal von iNet Online GbR

*Quelle: gegen-abzocke.blogspot.com

Donnerstag, 21. November 2013

Helveg Institut aus Höxter von Frank Birkenbusch seit Jahren der Abzocker-König unter den Schuldner-Beratern.

Helveg Institut ist garantiert keine Hilfe für Schuldner
Die Masche ist perfide und der Erfolg für den Drahtzieher Frank Birkenbusch wohl garantiert, denn anders kann man sich nicht erklären, warum eine Schuldnerhilfe wie das Helveg Institut solange agieren kann. Die ältesten Einträge die man findet, wenn man nach Helveg Institut googelt sind aus dem Jahre 2006.

https://www.google.de/#q=helveg+institut

Zu der Zeit lief die Abzocke von Schuldnern in Not noch unter den alten Firmennamen CONDEBIS-Institut. Da man aber damals schon im Kreuzfeuer der Kritik und Abzocke-Vorwürfe stand, wurde der Name zu Helveg Institut geändert.
Condebis wird zu Helveg

Und wieder gibt es Neuigkeiten aus den Abgründen der Abzocke von Schuldnern. Das altbekannte "CONDEBIS-Institut" mit Sitz in Berlin hat seinen Namen geändert. Nachdem die Medien über die Machenschaften von CONDEBIS und deren Zusammenarbeit mit dem Rechtsanwalt Hans Walter Asmus berichtet hatten, sahen sich diese wohl gezwungen, ihren Namen zu ändern. Aus "CONDEBIS-Institut" wurde "HELVEG-Institut". Inhaber bleibt Dipl.-Ing. F. Birkenbusch.

Begründet wird die Namensänderung mit einem "Patentrechtsstreit". Diese Begründung bleibt allerdings unglaubwürdig, da es bei Auseinandersetzungen um eine Namensgebung nicht um Patente geht, sondern um das Namens- bzw. Markenrecht - die sogenannte "Wort- und Bildmarke".

Wie auch bei der "TAURUS", "THAURUS", "TAURRUS", mit welcher der Rechtsanwalt Hans Walter Asmus ebenfalls zusammengearbeitet hatte, wird auch das "CONDEBIS-Institut" durch die Namensänderung in "HELVEG-Institut" nicht aus unserem Focus gelangen!


http://alt.forum-schuldnerberatung.de/forumneu/showthread.php?36034-Frank-Birkenbusch-HELVEG-Institut&s=9b2c8a7a8932b28705b72bd3552bbb05&p=374860&viewfull=1#post374860
Nun schreiben wir das Jahr 2013 und es wird immer noch fleißig per Post auf Opferfang gegangen. Natürlich wird man ungefragt angeschrieben, wobei man einerseits vermutet, dass die Adressen wahllos aus Klicktel gezogen werden und andererseits es sich um russische Adresshändler handelt, die für neuen Nachschub an Adressen sorgen. Die Masche ist immer die gleiche, man soll eine angebliche kostenlose Nr. anrufen um dann Hilfe zu bekommen.

Hier ein aktuelles Schreiben was per Post unaufgefordert in Massen versandt wird:

Helveg Institut Fängerbrief - Ab in den Müll damit!

Im Netz wird massiv davor gewarnt und es gibt viele die sich auf einen Vertrag mit Frank Birkenbuschs unseriöse Schuldnerhilfe ohne Rechtsberatung eingelassen haben.
„Der Typ war locker und plauderte von seiner eigenen Privatinsolvenz. Ich dachte sofort, dem kannst du vertrauen und unterschrieb einen Vertrag“, sagt der Peiner. Trotzdem flatterten weiter Mahnungen ins Haus. Dabei zahlte er dem Institut monatlich 150 Euro, um seine Schulden loszuwerden. „Ich fragte nach und dort wurde mir gesagt, ich müsse erst einmal ein halbes Jahr bezahlen, dann würde man sich schon kümmern.“ Er wurde misstrauisch, aber das Misstrauen allein half ihm nichts. Dann stand der Gerichtsvollzieher vor der Tür – ein verständnisvoller Beamter.

„Ich erzählte ihm meine Geschichte und verwies auch auf die Schuldnerberatung“, schildert der Peiner. Das Helveg Institut war dem Gerichtsvollzieher ein Begriff – ein schlechter. Der Beamte gab dem Peiner den Tipp, sich an die kostenlose Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt zu wenden.

Seitdem hat ihn die Schuldnerberaterin und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte Cindy Heinicke unter ihren Fittichen. „Wir haben erst einmal den Vertrag mit dem Helveg Institut gekündigt – und daraufhin nichts mehr von denen gehört.“


http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Lokalnachrichten/Stadt-Peine/Guter-Rat-vom-Gerichtsvollzieher
Im Endeffekt gab es gar keine Leistung und von Hilfe kann man erst gar nicht reden. Die vereinbarten Ratenzahlungen müssen erst einmal für ein halbes Jahr getätigt werden. Bis dahin ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und der Schuldner um sein Geld erleichtert, was das Abzocke-Institut für seine Kosten aufgerechnet hat. Es gibt jede Menge Erfahrungsberichte über diese perfide Abzocker-Masche vom Helveg Institut und den Handlanger Anwälten dahinter. Obwohl bei Verbraucherschutzverbänden, Gerichtsvollzieher und Foren schon seit ewigen Zeiten davor gewarnt wird sich auf private Schuldnerberater einzulassen, die so unseriös arbeiten wie Frank Birkenbuschs Helveg Institut, nehmen die Fälle der geprellten Schuldnern nicht ab.

Auch die Behörden scheinen machtlos zu sein, denn anders ist es nicht erklärbar, das so kackfrech immer noch abgezockt wird. Man würde ja vermuten, es handelt sich um ein Geflecht wie im Abofallen-Markt, üblich mit ausländischen Firmen, aber nein, es gibt eine deutsche Umsatz-Steuernummer und eine in Deutschland registrierte Webseite mit einem Impressum und deutscher Anschrift in Höxter.

Impressum

Helveg Institut
Dipl.-Ing.(FH) Frank Birkenbusch
Postfach 10 01 37
37651 Höxter

An der Trift 3
37671 Höxter

Telefon:
0800 - 077 0000
0800 - 077 1111

info@helveg.de

USt-Nr: DE240678742

Deshalb kann ich wie alle anderen im Netz nur dazu raten auf einen Brief vom Helveg Institut nicht zu reagieren und den Schundbrief wegzuschmeißen. Wer sich aber schon in den Fängen von Birkenbusch und Co mit einem Vertrag befindet, sollte anwaltliche Hilfe anfordern und ggf. nach Beratung diesen anfechten und auch auf mögliche strafrechtliche Aspekte prüfen und wenn gegeben, auch Strafanzeige stellen.

Noch ein TIPP: Verbraucherzentralen empfehlen Schuldnern, die Rat und Hilfe benötigen, bei ihrer Kommune nach kostenfreier Schuldnerberatung zu fragen.

Das dürfte euch auch noch Interessieren:

Nepper, Schlepper, Bauernfänger – heute: Das Helveg Institut

http://www.politikbasis.de/2011/10/nepper-schlepper-bauernfanger-heute-das-helveg-institut/

Fragwürdige Post vom Helveg-Institut

Verbraucherzentrale Sachsen rät zur Vorsicht

http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/Fragwuerdige-Post-vom-Helveg-Institut

Dienstag, 24. September 2013

VORSICHT Abofalle auf http://gewerblicheinkaufen.de - JW Handelssysteme GmbH, ehemals Melango GmbH

Trotz Einführung der Button-Lösung versuchte die JW Handelssysteme GmbH, ehemals Melango.de GmbH, Verbraucher in eine Abofalle zu locken über verschiedene webseiten wie melango.de, wir-lieben-grosshandelspreise.de, etc.


Auf dem Registrierungs-Button stand lediglich „Jetzt anmelden“.Nur am rechten Rand der Bildschirmseite befand sich ein dezenter Hinweis auf den Preis. Die überraschten Verbraucher erhielten eine Rechnung über eine Grundgebühr in Höhe von 249,- € und eine Aufnahmegebühr in Höhe von 199,- €.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband ging bereits erfolgreich gegen diese Abofallen der JW Handelssysteme GmbH vor.
Das Gericht stellte fest, dass die JW Handelssysteme GmbH u. a. gegen § 312g Abs. 3 BGB verstossen hatte, da der Button nicht ordnungsgemäss beschriftet wurde.

>>>  LG Leipzig, 08 O 3495/12: JW Handelssysteme zum Unterlassen verurteilt 


Ganz aktuell zählt die relativ frisch registrierte Domain http://gewerblicheinkaufen.de ebenfalls zum JW Handelssystem-Imperium!

gewerblicheinkaufen.de ist ein Projekt der:

 JW Handelssysteme GmbH
 Neefestraße 88
 D-09116 Chemnitz

 Amtsgericht Chemnitz: HRB 22402 -
 Steuernummer: - 215/114/05448 -

 Geschäftsführung:

Herr David Jähn
Herr Thomas Wachsmuth


Weitere Berichte:

>>>  Abzocke durch JW Handelssysteme GmbH auf mega-einkaufsquellen.de  

>>> Urteil AG Bonn JW Handelssysteme GmbH melango verliert erneut 

>>> Todesstoss gegen JW Handelssysteme GmbH (melango)  

>>> Zeugenfragebogen:Melango GmbH, JW Handelssysteme GmbH, Vendis GmbH