Mittwoch, 2. April 2014

In Italien inhaftierter Florian Homm darf an die USA ausgeliefert werden – 200 Jahre Haft sind möglich!

Urteil bis zu 200 Jahre

Der medienpräsente Hedgefonds Manager Florian Homm, dem vorgeworfen wird, bis zu 200 Millionen Euro veruntreut zu haben, wurde vor einem Jahr in Italien, im Auftrag der USA, verhaftet. Nun ganz aktuell wurde entschieden, einer Auslieferung zuzustimmen. In den USA erwarten den vermeintlichen Betrüger bis zu 200 Jahren Haft. Wir hatten hier auf Cafe4eck im November 2012 einen ausführlichen Artikel dazu eingestellt:

Agenda: Florian Homm - Ein Phantom kehrt zurück 

http://cafe4eck.blogspot.com/2012/11/agenda-florian-homm-ein-phantom-kehrt.html

Der Anwalt von Homm versucht zwar Alles, um dieses zu verhindern und will auch bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen, weil die US-Haftstrafen doch für Europäer nicht verhältnismäßig wären! Was ein Lacher! Denn in Europa sind die Strafen einfach zu milde für Wirtschaftsverbrecher und wenn Amerikaner Geschädigt werden, ist es auch nur recht und billig, dass solche Betrüger auch an Amerika ausgeliefert werden. Denn genau dafür gibt es ja unter den Staaten solche Auslieferungsvereinbarungen. Ich bin keine USA-Fan. Aber in Sachen Strafrecht für Abzocker ist die USA Supergeil!

Hier die aktuelle News vom Handelsblatt Online:

Florian Homm kann ausgeliefert werden 

Er soll Anleger um Millionen geprellt haben: Ex-Hedgefonds-Manager Florian Homm kann ein Jahr nach seiner Festnahme nun an die USA ausgeliefert werden. Dort droht dem Deutschen eine drakonische Strafe. 

Rom. Der mutmaßliche deutsche Anlagebetrüger und frühere Hedgefonds-Manager Florian Homm kann rund ein Jahr nach seiner Festnahme in Florenz an die USA ausgeliefert werden. Das entschied das italienische Justizministerium, wie Homms Anwalt Mario Zanchetti am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. 

http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/anleger-und-verbraucherrecht/ex-hedgefonds-manager-florian-homm-kann-ausgeliefert-werden/9698584.html

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es kotzt mich an was ständig über diesen Mann berichtet wird, was ist denn wenn er in USA freigesprochen wird?, Florian H. sitzt seit einem Jahr in Auslieferungshaft in Pisa, von keinem Gericht der Welt rechtskräftig wegen Anlagebetrug, Wertpapierbetrug und Anderem verurteilt worden. Ein Verfahren in Kalifornien steh noch aus, aber schon hat er 225 Jahre Gefängnis auf dem Buckel, wo kommt das her? Darf ein Hedgefund keine Verluste machen? Was sind 200 Mio gegen das was die Banken an Betrug und steuerhinterziehung produtzieren und dafür locker Milliarden Geldbußen zahlen müssen und zahlen. Die Banken sind die dreistesten Anlagebetrüger, nicht Florian Homm!!! Gebt dem Mann seine Freiheit wieder und laßt ihn sich verteitigen, ich würde mir wünschen, daß dann "deutschlands dreisteter Anlagebetrüger" freigesprochen würde. In Deutschland und Italien hat Florian H. keine Straftat begangen.

Anonym hat gesagt…

Was bist du denn für ein Knaller! Der Homm ist doch selbst Schuld das er seit einem Jahr da im Knast rumgammelt. Wenn er sich nicht vehement gegen seine Auslieferung wehren würde, wäre Homm schon längst an die US Justiz überstellt worden. Da nun der Homm Anwalt wieder gegen diese Auslieferungsentscheidung vorgeht, dauert es schon wieder länger. Wieso wehrt er sich denn so, wenn er doch nichts zu befürchten hat? Einen Freispruch in den USA ist allerdings Wunschdenken und Homm weiß ganz genau was auf ihn zukommt!

Anonym hat gesagt…

RomDie Auslieferung des mutmaßlichen Anlagebetrügers Florian Homm an die USA ist erneut ausgesetzt worden. Das Verwaltungsgericht in Rom gab dem Einspruch gegen den Auslieferungsbeschluss für den früheren deutschen Hedgefonds-Manager vorerst statt, wie Homms Anwalt Mario Zanchetti am Freitag der Nachrichtenagentur dpa sagte. Die Unterschiede zwischen dem italienischen und dem US-Rechtssystem sowie die Multiple-Sklerose-Erkrankung seines Mandanten seien bei dem Auslieferungsbeschluss nicht ausreichend berücksichtigt worden, hatte Zanchetti argumentiert. In einer weiteren Anhörung soll nun am 23. April entschieden werden, ob die Auslieferung für einen längeren Zeitraum ausgesetzt wird.