Aktuelle Schreiben der Finanzämter an ehemalige Opfer eines Schneeballsystems, dass von dem kürzlich zu einer Haftstrafe verurteilten Ulrich Engler unter den Namen PCO Inc. (Private Commercial Office) bzw. US-Land-Banking initiiert wurde, zielen offenbar darauf ab, die (fiktiven) Gewinne einer Besteuerung zu unterwerfen.
Diese Vorgehensweise der Finanzverwaltung war in ähnlich gelagerten Fällen (Ambros S.A., CTS, Phönix Kapitaldienst) festzustellen. Im Ergebnis sollen nach Meinung der Finanzämter die betroffenen Steuerpflichtigen als Kapitalgeber eines Anlageunternehmens qualifiziert und die hieraus erzielten Kapitalerträge besteuert werden.
Es ist jedoch noch immer höchst umstritten, ob die Rechtsauffassung der Finanzverwaltung haltbar ist. In jedem Einzelfall muss jedoch wegen des klaren Zusammenhangs mit einem betrügerischen Schneeballsystem geprüft werden, ob tatsächlich eine Steuerbarkeit derartiger Einnahmen vorliegt. Dies gilt auch, ob sich die betroffenen Personen durch eine eventuell fehlende steuerliche Deklarierung einer Steuerstraftat schuldig gemacht haben.
Orig. Artikel : https://www.anwalt24.de/beitraege-news/fachartikel/us-land-banking-und-pco-inc-schneeballsysteme-und-steuerbarkeit
Mittwoch, 10. April 2013
Donnerstag, 4. April 2013
Kritik-Artikel über S&K und deren Betrügerbande sollen per DDoS-Angriff verschwinden
Seit gestern wird versucht, dieses Blog platt zu machen.
Etliche Millionen Seitenaufrufe verweisen auf Kritik an S&K: Millionenklagen gegen GoMoPa und Wirtschaftswoche
Aktuelle Ansicht der hiesigen Statistik:
Update 06.04.2013
Mittwoch, 3. April 2013
2pay4you.com - Nachahmung von moneypay-europe?
Wie wir schon berichteten >>> moneypay-europe.org , moneypay-europe.com , moneypay.biz , bezahl.org - Comeback - Beta ist mit dem Beta Internetauftritt von Moneypay-Europe etwas im Busch gewesen!
Die Website http://moneypay-europe.org/ , http://moneypay-europe.com/ und http://moneypay.biz/ führen nun zu einer Infoseite von ISP Korte, lediglich die https://www.bezahl.org/ ist noch mit der Beta Version von Moneypay Europe zu betrachten.Wie im oben erwähnten Artikel stand das Script zum Verkauf und wurde von REALPROJETS24 COOPERATION LTD wieder zum Leben erweckt, den Machern von Club24Advantage.
ISP Korte scheint zumindest laut der neuen WHOIS seine Finger nicht mehr mit im Spiel zu haben - http://whois.domaintools.com/2pay4you.com
Alle Ein- und Auszahlungen von Club24Advantage sollen ab dem 01.05.2013 nur noch über das hauseigene Zahlungssystem 2pay4you getätigt werden.
Aktuell stehen bei 2pay4you als Einzahlungsmöglichkeiten Paypal und Banküberweisung zur Verfügung, weitere sollen zeitnah noch folgen, wie Sofortüberweisung, KK Zahlung, Ukash und Paysa-Card.
Auch eine Debitkarte soll jedem Mitglied bald für 45 US Dollar pro Jahr zur Verfügungen stehen, um weltweit Geld aus dem Guthaben abheben zu können.
Der Vergleich
Die letzte Website von Moneypay Europe:
Der neue Webauftritt von 2pay4you:
Montag, 1. April 2013
Premium Profit Club - nur ein Küken im Hühner(sau)stall?
Wie wurde seinerzeit Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg als Fälscher entlarvt? Nun, indem man seine "Doktorarbeit" mit anderen Fundstellen im Netz verglich. Und dem Herrn Karl Theodor unter die Nase rieb, daß vieles in seiner "Doktorarbeit" nicht seinem eigenen geistigen Fundus entsprungen war.
Dieses Vorgehen der Plagiats-Jäger habe ich einfach einmal als Beispiel genommen, um "Allgemeine Geschäftsbedingungen" oder "terms and conditions" miteinander zu vergleichen. Als Vorlage dienten mir jene des PPC. Und da die Leutchen vom "Premium Profit Club" ja behaupten, sie hätten nur "terms and conditions", weil sie eine amerikanische Firma wären, hätte ich da doch eine berechtigte Frage an die Jasmine vom PPC-Support:
Warum steht oben links "Deutsch" unter "terms and conditions"?
> siehe > http://premium-profit-club.com/terms
Aber nun zum Küken und den nicht weniger mißratenen Eltern des PPC-Kükens. Die Abzocker wollen ja immer so gut wie alle Spuren verwischen, um zu verhindern, daß sich eines Tages die Justiz für sie interessieren könnte. Ich werde daher auch nicht verraten, welchen Fehler die "Eltern" bei der Geburt des PPC-Kükens gemacht haben, als sie sich eine neue - und zusätzliche! - Einnahmequelle erschließen wollten. Heute daher nur soviel:
Der Premium Profit Club ist ein Ableger von
- www.millionairex1.com und
- www.millionairex7.com und
- www.millionairex20.com und
- www.fast-moneymaker.com (unter vorläufigem Vorbehalt!)
Im Straßenverkehr sind wir am Kennzeichen erkenn- und identifizierbar. Im Internet wodurch? Nun, in diesem Falle durch fast gleichlautende AGB/terms and conditions bei allen von mir benannten Seiten - und an der kleinen Grafik im Tab des jeweiligen Browsers. Hier haben sich die Abzocker (alle fünf) für ein völlig identisches Pyramiden-Symbol entschieden - völlig richtig übrigens, denn um mehr oder weniger geht es hier ja nicht!
Ich schließe übrigens keineswegs aus, daß zu der "Familie", die hier entlarvt wurde, noch mehr "Familienmitglieder" gehören! Angesichts der Tatsache, daß ein Abzocker seine AGB oft bei einem anderen Abzocker klaut oder kopiert, ist es allerdings sehr schwer, saubere Zuordnungen zu treffen.
Dieses Vorgehen der Plagiats-Jäger habe ich einfach einmal als Beispiel genommen, um "Allgemeine Geschäftsbedingungen" oder "terms and conditions" miteinander zu vergleichen. Als Vorlage dienten mir jene des PPC. Und da die Leutchen vom "Premium Profit Club" ja behaupten, sie hätten nur "terms and conditions", weil sie eine amerikanische Firma wären, hätte ich da doch eine berechtigte Frage an die Jasmine vom PPC-Support:
Warum steht oben links "Deutsch" unter "terms and conditions"?
> siehe > http://premium-profit-club.com/terms
Aber nun zum Küken und den nicht weniger mißratenen Eltern des PPC-Kükens. Die Abzocker wollen ja immer so gut wie alle Spuren verwischen, um zu verhindern, daß sich eines Tages die Justiz für sie interessieren könnte. Ich werde daher auch nicht verraten, welchen Fehler die "Eltern" bei der Geburt des PPC-Kükens gemacht haben, als sie sich eine neue - und zusätzliche! - Einnahmequelle erschließen wollten. Heute daher nur soviel:
Der Premium Profit Club ist ein Ableger von
- www.millionairex1.com und
- www.millionairex7.com und
- www.millionairex20.com und
- www.fast-moneymaker.com (unter vorläufigem Vorbehalt!)
Im Straßenverkehr sind wir am Kennzeichen erkenn- und identifizierbar. Im Internet wodurch? Nun, in diesem Falle durch fast gleichlautende AGB/terms and conditions bei allen von mir benannten Seiten - und an der kleinen Grafik im Tab des jeweiligen Browsers. Hier haben sich die Abzocker (alle fünf) für ein völlig identisches Pyramiden-Symbol entschieden - völlig richtig übrigens, denn um mehr oder weniger geht es hier ja nicht!
Ich schließe übrigens keineswegs aus, daß zu der "Familie", die hier entlarvt wurde, noch mehr "Familienmitglieder" gehören! Angesichts der Tatsache, daß ein Abzocker seine AGB oft bei einem anderen Abzocker klaut oder kopiert, ist es allerdings sehr schwer, saubere Zuordnungen zu treffen.
Samstag, 30. März 2013
Gewerbsmäßiger Betrug: Staatsanwaltschaft klagt Ex-Teldafax-Vorstände an
Die Staatsanwaltschaft Bonn hat wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Insolvenzverschleppung Anklage gegen die drei Ex-Vorstandschefs des insolventen Billigstromanbieters Teldafax erhoben - ihnen drohen hohe Haftstrafen. Das Insolvenzverfahren gilt als das größte der deutschen Wirtschaftsgeschichte.
Das Insolvenzverfahren gegen den zusammengebrochenen Billigstromanbieter Teldafax gilt - gemessen an der Zahl der bis zu 700.000 Gläubiger - als das größte der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Den früheren Verantwortlichen drohen jetzt hohe Haftstrafen. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat Anklage gegen die Ex-Vorstandschefs Michael Josten, Klaus Bath und Gernot Koch erhoben, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatt".
Den beiden Ex-Vorstandschefs Klaus Bath und Gernot Koch sowie Firmengründer Michael Josten werde Insolvenzverschleppung und gewerbsmäßiger Betrug in 241 Fällen vorgeworfen, hieß es. Die Teldafax Holding war nach den Erkenntnissen der Ermittler spätestens Mitte 2009 zahlungsunfähig und überschuldet. Der Energiediscounter hatte aber erst im Juni 2011 Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Im September desselben Jahres wurde vom Amtsgericht Bonn das Insolvenzverfahren eröffnet.
Josten war Vorstandsvorsitzender von 2004 bis 2007, Bath Vorstandsvorsitzender von 2007 bis 2011 und Koch Vorstandsvorsitzender in den letzten drei Wochen vor dem Insolvenzantrag im Juni 2011. Zu Details wollte sich die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern, es seien weitere Verfahren möglich, schreibt das "Handelsblatt". Kenner des Verfahrens rechnen dem Bericht zufolge mit Haftstrafen von fünf bis zehn Jahren.
Der Insolvenzverwalter Biner Bähr fand bei seiner Ankunft Berge ungeöffneter Post. Das Callcenter war zusammengebrochen, die massenhaften Beschwerden und Mahnungen türmten sich in den Fluren, schreibt die Zeitung. Täglich seien laut Bähr 20 bis 40 Postkisten hinzugekommen.
Für die Verantwortlichen des Chaos wird es nun eng. Die Staatsanwaltschaft kann ihre Anklage auf Beweise stützen. In internen Unterlagen stellten die Beschuldigten bereits zwei Jahre vor dem Crash die Überschuldung des Unternehmens fest. Das Handelsblatt zitiert aus einem Brief des Teldafax-Vorstands vom 9. Juli 2009 an den Aufsichtsrat: "In der Kalenderwoche 25 wurde der Tatbestand der Zahlungsunfähigkeit festgestellt." Statt aber Insolvenz zu beantragen, hielt der Vorstand die Firma noch zwei Jahre in Gang.
Orig. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/staatsanwaltschaft-klagt-ex-teldafax-vorstaende-wegen-betrugs-an-a-883577.html
Einer unserer älterer Artikel von vergangenem Jahr >>> Rechtsstreit um Teldafax-Insolvenz: "Wir haben genug Beweise"
![]() |
| Teldafax-Zentrale in Troisdorf: Anklage wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung |
Das Insolvenzverfahren gegen den zusammengebrochenen Billigstromanbieter Teldafax gilt - gemessen an der Zahl der bis zu 700.000 Gläubiger - als das größte der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Den früheren Verantwortlichen drohen jetzt hohe Haftstrafen. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat Anklage gegen die Ex-Vorstandschefs Michael Josten, Klaus Bath und Gernot Koch erhoben, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatt".
Den beiden Ex-Vorstandschefs Klaus Bath und Gernot Koch sowie Firmengründer Michael Josten werde Insolvenzverschleppung und gewerbsmäßiger Betrug in 241 Fällen vorgeworfen, hieß es. Die Teldafax Holding war nach den Erkenntnissen der Ermittler spätestens Mitte 2009 zahlungsunfähig und überschuldet. Der Energiediscounter hatte aber erst im Juni 2011 Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Im September desselben Jahres wurde vom Amtsgericht Bonn das Insolvenzverfahren eröffnet.
Josten war Vorstandsvorsitzender von 2004 bis 2007, Bath Vorstandsvorsitzender von 2007 bis 2011 und Koch Vorstandsvorsitzender in den letzten drei Wochen vor dem Insolvenzantrag im Juni 2011. Zu Details wollte sich die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern, es seien weitere Verfahren möglich, schreibt das "Handelsblatt". Kenner des Verfahrens rechnen dem Bericht zufolge mit Haftstrafen von fünf bis zehn Jahren.
Der Insolvenzverwalter Biner Bähr fand bei seiner Ankunft Berge ungeöffneter Post. Das Callcenter war zusammengebrochen, die massenhaften Beschwerden und Mahnungen türmten sich in den Fluren, schreibt die Zeitung. Täglich seien laut Bähr 20 bis 40 Postkisten hinzugekommen.
Für die Verantwortlichen des Chaos wird es nun eng. Die Staatsanwaltschaft kann ihre Anklage auf Beweise stützen. In internen Unterlagen stellten die Beschuldigten bereits zwei Jahre vor dem Crash die Überschuldung des Unternehmens fest. Das Handelsblatt zitiert aus einem Brief des Teldafax-Vorstands vom 9. Juli 2009 an den Aufsichtsrat: "In der Kalenderwoche 25 wurde der Tatbestand der Zahlungsunfähigkeit festgestellt." Statt aber Insolvenz zu beantragen, hielt der Vorstand die Firma noch zwei Jahre in Gang.
Orig. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/staatsanwaltschaft-klagt-ex-teldafax-vorstaende-wegen-betrugs-an-a-883577.html
Einer unserer älterer Artikel von vergangenem Jahr >>> Rechtsstreit um Teldafax-Insolvenz: "Wir haben genug Beweise"
Abonnieren
Posts (Atom)





